Aua, das war aber Böse

Ich denke mal die Behörden schauen einfach mal von welchen Rechnern aus illegale Sachen angeboten werden z.B. Spiele und DVDs und finden dann anhand der IP den Besitzer raus?

Dies könnte man doch einfach umgehen, indem man zwar illegale Sachen runterlädt, die Freigaben jedoch deaktiviert, bzw gut aufpasst was man freigibt...



Und gleich noch ne Frage:
Was benutzt ihr so für Programme und findet ihr p2p oder gnutella netzwerke besser?
und welche tools benutzt ihr?
 
Wenn du runterlädst bietest du (zumindest bei BT weiß ichs) gleichzeitig was zum download an.

Betreffend der Tools:

Klassenkamerad 2.1 :D

Der eine ist an ein Netzwerk angeschlossen, in dem es von Filmen etc. nur so wimmelt.

allerdings bin ich auch nicht so der Filmfan, für Musik gibts webradio (www.pandora.com) und alle Software die ich brauche gibt es eigentlich auch als Open Source oder zumindest freeware. Wenn ich mir dann ab und zu mal was kaufe, dann ist mir das auch recht.
 
ok, ich schaus mir mal an, des tool!

ach , und euch anderen bin ich auch nicht böse wenn ihr auch euere Meinung postet...

;-)
 
Original von Gnome
Klassenkamerad 2.1?

Nunja, ich glaube die Technik heißt Real-Life-p2p
Also bei uns heißt das "Filesharing für Arme" :D

Ich habe zwar LW bei mir installiert sauge aber nie etwas, nja das letzte mal war es eine mp3 vor 2 oder 3 Monaten weil ich das Lied für ein Schulprojekt gebraucht habe. Bei mir scheitert es schon an einer Sache: Ich habe keine Flatrate sonder nur 2GB Volumen pro Monat und die gehen mit surfen, etwas zocken schnell drauf :(
 
ich glaube nicht, dass ein betroffener sich bisher geäußert hätte. der durchschnittsnutzer hier hat afais nur einen pc
 
Es gibt auch viel Mucike von der Demoscene(falls man auf Elektro im weitesten Sinne steht),...

Es gibt doch schon längst anonymisiertes Fileshareing, Filetopia oder wie die hieß. Müsstet mal bei www.zeropaid.com recherchieren...


Die haben aber wohl bloß größere Seeder >500 Dateien angeschissen. IMHO Blödsin, die wirklichen Releaser(die es aber vielleicht für Musik nicht gerade gibt da so einfach zu machen) über FTP/FPX/Newsgroups arbeiten und eh die da rein kommen...

Das ist wie mit nem Schleppnetz fischen :rolleyes:
 
Ja, so kommen mal schnell bei ein paar tausend MP3's mehr als 10 000 000 ? Schadensersatz raus. Meistens wird das ganze aber dann außergerichtlich geregelt gegen eine realistischere Pauschale. Die hohe Summe diehnt wohl nur als otopische Abschreckung.

wobei die außergerichtliche summe dann immer noch mehrere tausend euro betragen kann (aber immerhin nur 4 stellig, zumindest hab ich noch nix anderes gelesen..)

letztens erst kam das hier:

http://futurezone.orf.at/it/stories/109802/

160.000 songs (pro monat) * 150.000 $, da kann sich jeder selbst ausrechnen.
und jetzt vergleicht das mal mit dem gesamtumsatz der musikindustrie in den USA.. wie absurd sind diese summen ?
 
Original von m1ndless
@petersilie:

Ich weiß jetzt nicht genau wie das bei eMule gemacht wird, aber bei Torrents übernimmt das hier für Deutschland die schweizerische Firma "LogiStep"...
Die benutzen eine eigene modifizierte Version des Shareaza-Clients und laden im Auftrag von diversen Firmen die Torrents herunter. Und da das Torrent-Netzwerk ja auf einem "Schwarm-Prinzip" funktioniert, ladet jeder von jedem gewisse Teile herunter. Und wenn sich nun irgendein User mit einem Client der Firma verbindet, wird die IP geloggt und automatisch geht Post an die entsprechenden Provider raus, damit sie die Personen-Daten bekommen.
Telekom macht da auch prima mit, aber einige deutsche Provider haben sich jetzt geweigert die Daten einfach so an LogiStep weiterzugeben.
Allerdings muss man sagen, dass die juristische Seite von einem deutschen Anwalt vertreten wird und wenn die Provider die Daten net freiwillig rausgeben, wird halt die Staatsanwaltschaft noch eingeschaltet.
Wenn LogiStep bzw dessen juristische Vetretung nun endlich deine Daten hat, wirst du pauschal abgemahnt. Entweder du stimmst zu und zahlst ne bestimmte Summe oder das ganze geht vor Gericht.
Ob es dazu schon einen Gerichts-Fall gibt weiß ich nicht, aber die geforderte Pauschal-Summe ist glaub ich wesentlich billiger als der andere Zoff mit Gericht, usw...
Das ganze ist nachzulesen bei Heise... den genauen Link hab ich aber leider nicht mehr.

Ich denke das von dir beschrieben vorgehen erfüllt nicht schlecht den Tatbestand der Erpressung... Sollte man sowas bei mir versuchen würde ich fröhlich gegenklagen, nAnwalt braucht man dann sowieso.

Glaubt die lustige Musikindustrie wirklich dass man mit solchen Massnahmen die (milliarden)Verluste irgendwann wieder in den Griff kriegt? das ist doch hirnfick sondergleichen.. die sollen eher mal die Musik erträglich teuer machen.. Radiohören ist ja auch gratis. Und wie beweisen die mir dass die Musik auf meinem PC nicht alles per netradio gerippt ist? :/
 
Und wie beweisen die mir dass die Musik auf meinem PC nicht alles per netradio gerippt ist? :/

Das frage ich mich auch schon lange. Und können die unterscheiden ob ich die Datei gedownloadet habe oder ob ich mir eine Sicherungskopie mit einem Audio-Ripper gemacht habe??? Ich meine ich muss ehrlich sagen, dass ich keinen Bock habe mir 100te CDs zu kaufen und die dann in einem Regal stehen zu haben (sieht einfach shice aus) wenn ich mir die einfach auf Festplatte ziehen kann und die CD dann wegwerfe.

mfg
Serow
 
Original von Serow
Und wie beweisen die mir dass die Musik auf meinem PC nicht alles per netradio gerippt ist? :/

Das frage ich mich auch schon lange. Und können die unterscheiden ob ich die Datei gedownloadet habe oder ob ich mir eine Sicherungskopie mit einem Audio-Ripper gemacht habe??? Ich meine ich muss ehrlich sagen, dass ich keinen Bock habe mir 100te CDs zu kaufen und die dann in einem Regal stehen zu haben (sieht einfach shice aus) wenn ich mir die einfach auf Festplatte ziehen kann und die CD dann wegwerfe.

mfg
Serow

tja so lange du dich nicht durch Upload Freigaben von hunderten bzw. tausenden mp3
Files in bekannten p2p Netzwerken verdächtig machst, ist die Gefahr gleich null daß die
Bullen bei dir einmaschieren und Stress machen.

Original Cds sollte mann aber doch aufheben ;) :D

gruß
 
Ich denke das von dir beschrieben vorgehen erfüllt nicht schlecht den Tatbestand der Erpressung... Sollte man sowas bei mir versuchen würde ich fröhlich gegenklagen, nAnwalt braucht man dann sowieso.

nicht ganz. es ist immer ein gerichtsverfahren angestrebt, wobei sie dir die möglichkeit der außergerichtlichen einigung (vergleich) bieten. ob du dieser zustimmst, ist deine "freie" entscheidung.
ganz frei ist sie wiederum nicht, dann diese millionenforderungen eignen sich sehr schön als druckmittel. die meisten überlegen sich es doch, ob sie die paar tausend bezahlen oder im schlimmsten fall den fall verlieren und ihres lebens nicht mehr froh werden.

Glaubt die lustige Musikindustrie wirklich dass man mit solchen Massnahmen die (milliarden)Verluste irgendwann wieder in den Griff kriegt?

indirekt, ja. die paar tausend, die sie rausquetschen, sind nur der tropfen auf dem heißen stein. viel mehr geht es um die psychologische wirkung - wenn alle todesangst (krass ausgedrückt) verspüren, saugen sie nicht. (dass sie dann kaufen, ist auch unwahrscheinlich - aber da wird wieder mal geschwiegen..)

Und wie beweisen die mir dass die Musik auf meinem PC nicht alles per netradio gerippt ist? :/

folgendes beruht auf informationen, die ich auf einer lokalen "aufklärungsveranstaltung" gesammelt habe. ich hatte das dringende gefühl, die redner würden selbst auf der gehaltsliste der musikindustrie stehen, aber einiges hab ich dennoch in erinnerung behalten:

wenn sie logfiles haben, dass du es gesaugt hast, ist der fall für dich gegessen - da kannste argumentieren, wie du willst. bestenfalls mit ner original-cd lassendie sich besänftigen (angeblich kann man denen die originale (auch später) vorlegen und sie geben ruhe).
dass das ganze diversen rechtsgrundlagen widerspricht (man könnte die originale weggeschmissen / verschlampt haben usw.), ist nicht von belang. diese vorgehensweise ist angeblich genau so vorgeschrieben und wird dementsprechend praktiziert (sozusagen ein ausnahmnefall, der explizit beschrieben wird).
 
Original von heise.de
Wohl als Reaktion auf die "Strafanzeigen-Maschine" des Schweizer Unternehmens Logistep, die vollautomatisch Urheberrechtsverletzungen registriert und Strafanzeigen formuliert, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Regeln zur Behandlung von Strafanzeigen gegen Tauschbörsennutzer aufgestellt. Danach sollen Verfahren über weniger als 100 geschützte Werke grundsätzlich eingestellt werden. Bei 101 bis 500 Dateien sei "eine Beschuldigtenvernehmung angemessen"; eine Durchsuchung erscheine erst jenseits dieser Zahl verhältnismäßig. In jedem Fall sollen die Staatsanwaltschaften aber weiterhin die IP-Adressen der Beschuldigten ermitteln.

wie werden eigentlich z.b. alben behandelt? als ein werk oder als $trackanzahl werke?
 
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