besoffen sein

Das mit den fettigen Mahlzeiten kann ich keinem empfehlen.
Man kann zwar für eine kurze Zeit unglaublich viel Alkohol konsumieren, wenn dann aber die Fettschicht abbaut kommt soviel Alkohol auf einmal ins Blut, dass man schnell eine Blutvergiftung risikiert.
Nur mal so am Rande 8)
 
Im eigentlichen sind es viel dinge wie man zum übermäßigen Alkohol genuß kommen kann, aber ich denke da die schlimmsten Übeltäter der Gruppenzwang, die fehleinschätzung, Soziale lage oder das Elternhaus sind. Leider gibt es viele Argumente warum mit dem Alkohol falsch umgegangen wird. Aus diesem Grund erzähl ich mal von meiner Geschicht mit dem Umgang.

Leider habe ich durch die soziale Lage und mein Elternhaus seid meiner Geburt mit erleben dürfen was Alkohol aus macht, jetzt denkt man vielleicht so hätte ich doch am besten gesehen das es falsch ist, doch im eigentlich wird alles für einen normal und man bekommt ein falsches Bewußtsein für den Umgang.

Mit 14 ging es los eigentlich jedes Wochenende voll, ich fand es cool weil ich dacht so gehöre ich mit zu den anderen.
In der 9 klasse war es dann schon 2-3 mal die Woche und in der 10'ten 5 tage die Woche. Man freute sich immer wieder auf ie nächsten Feiern und Disco besuche.

In der Lehre ließ das ganze etwas nach was ich dann in der Bundzeit (7 Tage die Woche) wieder nach holte, da unsere Stube eine echt abgedreht war. Mit meinen eltern hatte ich keine Beziehung mehr, da ich nur zum schlafen zuhause war, wenn überhaupt.
Aufmerksam wurde ich durch einen Kameraden beim Bund gemacht wo ich denn nicht viel drauf gab. Im eigentlichen bin ich nur erwacht als ich meinen Lappen zum 2x los war.Beim ersten mal waren es 0,6 Promille, beim 2'ten x in der Bundzeit dann schon knapp 2 Promille.
Aber im eigentlich wurde mir erst ein halbes Jahr nach dem ich den Lappen los war klar, das sich was ändern muß. Um den Lappen wieder zu bekommen mußte ich auch zur MPU, was mir glaube das Leben rettete, weil ich aus diesem grund einen Aufbaukurs und Sitzungen in einer Suchtberatungsstelle besuchte. Diese Maßnahmen öffneten mir die Augen und ich begann zuverstehen das sich was ändern muß.
Jetzt bin ich mittlerweile 4 jahr trocken und mein Leben hat sich geändert. Ich kann auch ohne Alkohol spaß und freunde haben. Am besten ist aber das feiern bei Partys, als einstigster nüchterne :P

Was erhoffte ich mir vom Alkohol:
1.das vergessen des erlebten in der Kindheit
2.das dazu gehören in der Clique
3.das ändern des selbst (hemmschwelle senken, aus sich raus kommen)
4.früher oder Später dacht ich mir, warum nicht trinken, ohne ist doch langweilig
5.eher später ging es mir Tags über nicht besonders gut, wo ich immer dacht es liegt an dem Karter des vortages, als ich den nach dienst das erst Pils am Hals hatte ging es mir wieder besser.
6.die Sucht war nun vollkommen.

7. ABER DAS HAUPTPROBLEM WAR IM EINGENTLICH DAS ICH MIT ALKOHOL NICHT
UMGEHEN KONNTE

Ich will keinen Vorschreiben was richtig und falsch ist, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Nur ein paar Sachen kann ich dazu sagen, man kann sein Leben Sinnvoller vollbringen und gestalten. Ich aus meiner Sicht habe viel zu sehr des schönen Lebens verpasst und das kann ich jetzt nicht mehr nachholen.

Mein kleiner Betrag soll nur mal zeigen wie es laufen kann und ich hoffe nicht das jemanden das gleiche geschieht, den das wünscht man noch nicht mal seinem schlimmsten Feind.
 
@systemfehler

Der Anfang deiner Geschichte passt locker auf einen Teil meiner Mitschüler, ich weiß nicht ob und wann diese auch "aufwachen" - zumindest sollten sie es bald tun.

Ich persönlich trinke bei feierlichkeiten gerne mal ein paar Bier, allerdings hält sich das im Rahmen und ich bin (meistens.. :D) nichtmal angetrunken.
"Harte Sachen" wie Vodka o.ä. rühre ich gar nicht an (ausser 1 Shot wenn man zusammen anstößt z.B.) das kommt vorallem auch durch meine Freundin, die immer 0,0 Promille hat weil sie Bier und Alkohol im allgemeinen eklig findet :D
 
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