Chinas Bericht über die Menschenrechtslage in den USA

bad_alloc

Member of Honour
Hier ist der Report. Unrecht haben sie in vielen Punkten nicht... aber es kommt schon etwas dreist rüber.
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
Der Artikel ist ein echter Lacher.

Aber davon abgesehen: Es ist völlig normal, das auf internationalen events, wie IGF oder ICANN Meetings auf Chinesen trifft, die einem erklaeren in China gaebe es sowas wie Zensur gar nicht und ueberhaupt liefe es alles ganz prima.

Der Autor bekommt sicher ne handsignierte Mao-Bibel :p
 

end4win

Member of Honour
Der Artikel ist ein echter Lacher.

Aber davon abgesehen: Es ist völlig normal, das auf internationalen events, wie IGF oder ICANN Meetings auf Chinesen trifft, die einem erklaeren in China gaebe es sowas wie Zensur gar nicht und ueberhaupt liefe es alles ganz prima.

Einmal China durch USA (oder beliebiges anderes vertretenes Land ) ersetzen :wink:

Ich denke durchaus es gilt hier das Sprichwort mit dem Splitter im Auge des Gegenübers und dem
nicht erkennen des Balkens im Eigenen.
Wer das grössere Brett vor dem Kopf hat wage ich nicht zu beurteilen, doch was uns
seit dem 11.09. 2001 als freie Welt verkauft wird und welche Menschenrechtsverletzungen
unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung begangen wurden, da fragt man sich was
für einen Preis die westlichen Propagandaschreiberlinge bekommen haben. :p

Gruss
 

Tarantoga

Moderator
Hier mal ein paar Auszüge aus dem aktuellen Bericht zur Menschenrechtssituation von Amnesty International:
Die Asylverfahren wurden den Schutzsuchenden häufig nicht gerecht, u.a. deshalb, weil in Ländern wie Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz auf beschleunigte Asylverfahren zurückgegriffen wurde. Diese schützten Asylsuchende nicht ausreichend davor, in Länder rückgeführt zu werden, in denen ihnen Menschenrechtsverletzungen drohten.
[...]
Antiterrormaßnahmen und Vorgehensweisen führten in vielen europäischen und zentralasiatischen Staaten weiterhin zu einer Aushöhlung des Schutzes der Menschenrechte. Immer mehr Länder, darunter Belgien, Deutschland, Großbritannien und Italien, beriefen sich auf unzuverlässige diplomatische Zusicherungen, um Menschen abzuschieben, die sie als nationales Sicherheitsrisiko betrachteten. Im November kritisierte der UN-Ausschuss gegen Folter Deutschland dafür, mit ausländischen Geheimdiensten zusammenzuarbeiten, die bei ihren Verhören routinemäßig Zwangsmaßnahmen anwenden. In einer Reihe von Ländern, insbesondere in Großbritannien, kamen Kontrollverfügungen und andere Formen sozialer Kontrolle zum Einsatz, die einer Freiheitsberaubung gleichkamen. Sie dienten als Ersatz für vollständige Strafprozesse und die damit üblicherweise verbundenen Verfahrensgarantien.
Man muss also gar nicht nach China oder den Vereinigten Staaten schielen, bedenkliches findet sich überall - auch bei uns und unseren Nachbarn. Da end4win bereits das biblische Bild von dem Balken im eigenen Auge bemüht hat, werfe ich hier noch den Steinewerfer im Glashaus in den Raum - auch das Kehren vor eigenen Türen gilt als sinnvoll...:D

Quelle: Europa und Zentralasien | Amnesty International Deutschland
 
Oben