Dell: Notebooks mit Mandriva-Linux

Wie Mandriva (vormals Mandrake) bekannt gab, wird der weltgrößte Computerhersteller, Dell, Notebooks mit vorinstalliertem Mandriva Linux ausliefern.

Die geschlossene Vereinbarung - ein Novum für beide Unternehmen - bezeichnet laut Mandriva einen ?bemerkenswerten Fortschritt? für Mandrivas Bemühungen, seinen Kunden das Linuxsystem durch große OEM-Aktionen näher zu bringen. ?Wir entwickeln bereits seit Jahren Produkte für den Businessbereich und Systeme für Linux-Kenner?, sagte François Bancilhon, CEO von Mandriva. ?Die Bedürfnisse des Consumer-Marktes sind jedoch komplexer, da der Verbraucher im Allgemeinen keinen Systemadministrator oder professionellen Techniker zur Verfügung hat?.

Mandriva zertifizierte in Zusammenarbeit mit Dell den Latitude 110L, das nun im Direktverkauf von Dell für französische Studenten angeboten wird. Mandriva sorgte dabei für eine Integration von Linux und liefert eine Version von Mandriva Linux Limited Edition 2005 mit. Das zertifizierte Gerät beinhaltet wahlweise einen mobilen Celeron oder Pentium M mit WiFi-Funktionalität und 1,4 bis 1,7 Ghz, 256 bis 1280 MB RAM und ein DVD-Laufwerk.

Das Notebook wird mit einer umfassenden Ausstattung von Multimedia- und Produktiv-Anwendungen ausgeliefert, inklusive des bekannten Office-Paketes OpenOffice.org. ?Damit entfällt für die Studenten der kostenintensive Zukauf von zusätzlichen Programmen, wodurch sie Geld und Zeit sparen?, so der Distributor. Der Preis des Gerätes fängt bei 759 Euro an.

Auch der Konkurrent HP, der ebenfalls zu den Geschäftspartnern Mandrivas gehört, will stärker auf Linux setzen. Wie das Unternehmen diese Woche bekannt gab, wird HP ?in Kürze? ein Desktop-System und ein Notebook (NX6110) mit der Linux-Distribution Ubuntu anbieten. Wie Mandriva, erwartet auch HP ein starkes Wachstum im Linux-Geschäft.

Quelle: http://www.pro-linux.de/news/2005/8651.html

Wenn das mal nicht ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ich bin zwar keiner von den Menschen, die Win und alles was damit zusammenhängt verteufeln, aber ein wenig mehr Auswahl welches Betriebssystem bei neu gekaufter Hardware dabei ist tut dem Markt imho wirklich mal sehr gut. Und grade mit einfachen Distris wie Mandriva oder Ubuntu lassen sich auch viele Einsteiger von Linux überzeugen, weil die Bedienung wirklich kein Problem sein sollte.
 
naja aber dann wird es sicher mehr viren für linux geben! :(
 
bullburger. das is das totschlagargument aller linuxgegner: "wäre linux verbreiteter, gäbe es mehr viren". faktum ist aber: ein beachtlicher teil des internets wird über linuxkisten betrieben. faktum ist, dass das konzept von linux und unix im allgemeinen "härter" ist als das von windows, sprich, es ist weniger fehler- und schädlingsanfällig. oder warum glaubst du leben die linuxer/bsd'ler/osx'ler selig in den tag hinein?

ontopic: na, ob dell jetzt dümmer geworden ist ... ? *mackz zuzwinker*
 
Zurück
Oben