Ein Virus infiziert Windows und Linux

Ein neuer Virus namens 'Simile.D' könnte ein neues Zeitalter bei den Computerviren einläuten. Es ist nicht so sehr die Gefahr, die von dem Virus selbst ausgeht, sondern vielmehr, dass er mehrere Plattformen gleichzeitig angreift und sich gut tarnt.
Der Virus greift die Betriebssysteme Windows und Linux an. Dies ist die markanteste Änderung der neuen 4. Generation des Simile Virus, die diese Woche erstmals aufgetaucht ist.

Darüber hinaus versucht der Virus sein Möglichstes, sich vor Entdeckung zu schützen. Außerdem verändert er ständig seine Größe.

Damit stellt diese neue Generation eine Herausforderung für die Hersteller von Anti-Virensoftware dar.
 
nehmts mir nicht übel, aber:
das war doch nur einen frage der zeit, ist ja eigentlich eine riesige "marktlücke". irgendwie schade :(
 
Naja...inwieweit die Hersteller von Antivirensoftware an der Entwicklung von Viren beteiligt sind, steht ja auch schon fast ausser Frage...oder ?

:rolleyes:
 
Naja ein VIrus der Windows infiziert is nix dolles (win ist ja schon fast selbst ein virus). Aber das dieser es auch schafft in mehrere Systeme zu kommen und sich dort SO festzusetzen is hart, naja ich wünsche den A-Virus entwicklern nur vieeeel Spaß!
 
garnicht gut....
Stellt euch mal vor ihr habt zwei verschiedenne Os'se auf einem PC laufen, sagen wir mal Win und Linux.
Dann kommt da so n Virus her, infiziert deinen PC über eine Lücke im WINDOWS und dein LINUX ist auch betroffen?!?!? Falls das jetzt noch nicht möglich ist, ist dieser Virus ein Schritt in diese Richtung...
berichtigt mich falls ich eine "Wissenslücke" habe.
cu,
little_Newbie
 
berichtigt mich falls ich eine "Wissenslücke" habe.

Du hast eine! :D

Überleg mal, wie soll ein Windoze-Virus auf eine Linux-Partition gelangen? Hast Du etwa von Windoze aus Zugriff auf Linux? Einerseits könntest Du zwar von Linux aus auf Deine Win-Partition zugreifen, aber Windows-Code funzt nun mal nicht unter Linux. Und wenns doch irgendwie klappen sollte, dann wird dieser Virus auch nicht viel Schaden anrichten können da Du gewiss nicht als Admin angemeldet bist - oder etwa doch?
 
Original von Tec
Überleg mal, wie soll ein Windoze-Virus auf eine Linux-Partition gelangen? Hast Du etwa von Windoze aus Zugriff auf Linux?

Es gibt Software mit der man unter Windows auf ext2/3 Dateisysteme zugreifen kann. Fuer einen Virus sollte das aber explizit zuviel Code sein.
 
Darüber hinaus versucht der Virus sein Möglichstes, sich vor Entdeckung zu schützen. Außerdem verändert er ständig seine Größe.

Ist nix neues, ein polymorpher Virus halt

Naja...inwieweit die Hersteller von Antivirensoftware an der Entwicklung von Viren beteiligt sind, steht ja auch schon fast ausser Frage...oder ?

Begründe deine Aussage

Naja ein VIrus der Windows infiziert is nix dolles (win ist ja schon fast selbst ein virus).

Und zwar der grösste der Welt

Windows-Code funzt nun mal nicht unter Linux.

Genau,also wie soll der Virus das machen ?


Es gibt Software mit der man unter Windows auf ext2/3 Dateisysteme zugreifen kann. Fuer einen Virus sollte das aber explizit zuviel Code sein.

Trotzdem läuft Windows Code nicht unter Linux



Etwas zum Virus :

München (jg) ? Simile.D nutzt zwei verschiedene Funktionen, um Windows und Linux zu infizieren. Ein Großteil der verwendeten Routinen ist aber identisch, etwa die Engine, die für die Polymorphie zuständig ist. Betroffen sind ELF-Dateien (Executable and Linking Format) unter Linux und PE-Dateien (Portable Executable) unter Windows.

Angerichteter Schaden
Der Schaden hält sich in Grenzen. Infizierte Systeme werden an bestimmten Tagen von kryptischen Fehlermeldungen heimgesucht: Jeweils am 17. März und 17. Mai meldet sich der Virus. Unter Windows zeigt er sich im eigenen Fenster, bei Linux-Systemen gibt er den Text auf der Konsole aus.

Entfernen von Simile.D
Norton Anti-Virus erkennt den Simile.D bereits. Mit der aktuellen Viren-Datenbank von Symantec können Sie Ihr System scannen und den Schädling aufspüren. Alle Dateien, die als W32.Simile oder Linux.Simile erkannt werden, sollten Sie entfernen und anschließend neu installieren.
 
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