Die benötigten Spannungen für eine "normale" LED liegen zwischen 2V (rot) und 2,2V (grün), der Strom variiert von 15mA (rot) bis 30mA (grün).
Bei Reihenschaltung kannst Du also 5..6 LEDs betreiben.
Bei Einzelbetrieb gilt folgendes:
Um die Wertigkeit des Vorwiderstandes zu berechnen, musst Du den benötigten Spannungsabfall der LED von der bereitgestellten Betriebsspannung abziehen und die erhaltene Differenz durch den von der LED benötigten Strom dividieren. Als Beispiel nehme ich mal eine rote LED bei einer Betriebspannung von 12V:
geg.: Ub=12V, U[LED]=2V, I[LED]=15mA
ges.: R(vor)
Lsg.: R[vor] = ( Ub - U[LED] ) / I[LED] = (12V - 2V) / 15mA = 666,7Ohm
Da Widerstände in sogenannten E-Reihen angeboten werden, musst Du Dir in diesem Fall eine nahen Widerstand einer Reihe (Standard ist da die E12) aussuchen, der immer größer sein muss als der errechnete. Also kommt da der 680Ohm-Widerstand in Frage. Dies wirkt sich lediglich auf die Leuchtkraft der LED (je höher der Widerstand, desto geringer die Leuchtkraft) aus - aber gerade bei roten LEDs hast Du ohnehin die höchste Leuchtkraft, das kommt vom Halbleitermaterial, aus dem diese hergestellt werden, und es wird somit zu keiner sichtbaren Leuchtstärkeveränderung kommen.
Für die Interessierteren erwähne ich als Stichwort für die unterschiedlichen Leuchtstärken und elektrischen Randbedingungen die Valenzbänder und deren Aufbau beim jeweiligen Halbleiter.