Elektronik 3mm Rote Led

Hallo

Wieviel Rote Leds (3mm) kann ich ungefähr an eine 12V Stromquelle anbringen ohne Wiederstände oder mit?? Was würdet ihr mir raten??

thx mfg
 
Hi
ähm eine alleine (12V led)
in reihe geschaltet auch nur eine (weil reihenschaltung -> die Spannung teilt sich über den Verbrauchern auf 12/2= 6V)
Paralell geschaltet musst du ausprobieren, da die spannung dort überall gleich ist, jedoch kommt es bei der Paralellschaltung auf den Mindeststrombedarf der Led an.(ausgangsbasis 12V LEd)

warum eigentlich ohne vorwiderstand?
du kannst dir natürlich auch 3V leds schnappen und die 4stück in reihe schalten...

Wofür willst du es denn genau verwenden?

mfg
Sven
 
Original von Cracker
Die Leds werden von Netzteil des PCs betrieben (12V)

Wie schon gesagt die Anzahl kommt auf die Art der Verwendeten LEDs an (Ohmsche Gesetze beachten) in abhängigkeit, dass du in einer Paralellschaltung mehr unterbringen wirst als in einer Reihenschaltung

mfg
Sven
 
du könntest .. ein Buch lesen und erfahren, daß man LED nur mit Stromregelung und Strombegrenzung betreiben soll. 10..20mA, je nach LED Typ.
du könntest .. aber auch einfach 12 LED, eine pro Volt, in Reihe schalten. Und wenn sie zu dunkel leuchten, schrittweise eine herausnehmen. Wenn schon die 12 Stück durchbrennen, dann war der Tip nicht von mir, ok?
 
Die benötigten Spannungen für eine "normale" LED liegen zwischen 2V (rot) und 2,2V (grün), der Strom variiert von 15mA (rot) bis 30mA (grün).
Bei Reihenschaltung kannst Du also 5..6 LEDs betreiben.
Bei Einzelbetrieb gilt folgendes:
Um die Wertigkeit des Vorwiderstandes zu berechnen, musst Du den benötigten Spannungsabfall der LED von der bereitgestellten Betriebsspannung abziehen und die erhaltene Differenz durch den von der LED benötigten Strom dividieren. Als Beispiel nehme ich mal eine rote LED bei einer Betriebspannung von 12V:

geg.: Ub=12V, U[LED]=2V, I[LED]=15mA
ges.: R(vor)

Lsg.: R[vor] = ( Ub - U[LED] ) / I[LED] = (12V - 2V) / 15mA = 666,7Ohm

Da Widerstände in sogenannten E-Reihen angeboten werden, musst Du Dir in diesem Fall eine nahen Widerstand einer Reihe (Standard ist da die E12) aussuchen, der immer größer sein muss als der errechnete. Also kommt da der 680Ohm-Widerstand in Frage. Dies wirkt sich lediglich auf die Leuchtkraft der LED (je höher der Widerstand, desto geringer die Leuchtkraft) aus - aber gerade bei roten LEDs hast Du ohnehin die höchste Leuchtkraft, das kommt vom Halbleitermaterial, aus dem diese hergestellt werden, und es wird somit zu keiner sichtbaren Leuchtstärkeveränderung kommen.
Für die Interessierteren erwähne ich als Stichwort für die unterschiedlichen Leuchtstärken und elektrischen Randbedingungen die Valenzbänder und deren Aufbau beim jeweiligen Halbleiter.
 
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