Erfahrung mit Update von Fedora

Hallo zusammen!

Ich habe auf meinem Laptop zur Zeit Fedora Core 4 am laufen und habe mich immer gescheut ein Update zu machen, weil ich Angst habe mir mein System zu zerschießen was sehr sehr schlecht wäre. Never touch a running System :D Da aber mittlerweile immer weniger RPMs für FC4 zu finden sind hab ich mich jetzt doch entschloßen ein Update zu riskieren. Ich habe gelesen daß man beim booten von der FC6-CD gefragt wird ob man ein bestehendes System updaten will.
Hat soetwas schon mal jemand versucht?
Gabs Probleme? Welche?
Worauf muss ich achten?
Würdet ihr eine andere Methode vorschlagen?
Ich denke mal ich muss danach mindestens die Repositories von yum auf die neue Version umstellen, das sollte aber das geringste Problem sein.

Zuvor möchte ich aber eine Sicherungskopie meines aktuellen Systems anlegen.
Kleiner Auszug aus mount:
Code:
/dev/mapper/VolGroup00-LogVol00 on / type ext3 (rw)
/dev/hda5 on /boot type ext2 (rw,nosuid,nodev)
Funktioniert das mit:
Code:
dd if=/dev/mapper/VolGroup00-LogVol00 of=/pfad/dateiname
dd if=/dev/hda5 of=/pfad/dateiname
Könnte ich damit das aktuelle System im Notfall wieder komplett herstellen? Sorry, ich kapier den Befehl dd irgendwie nicht so ganz :rolleyes:

Gruß odigo
 
Ich habe das schon zwei mal gemacht und zwar jeweils um eine major version. Von 4 nach 6, weiß ich jetzt nicht, ob das geht.
Für sinnvoll halte ich es jedenfalls nicht, aus folgenden Gründen: Die Repos, die man sich mit der Zeit so einrichtet sind oftmals inkompatibel zu den Paketen, die geupdatet werden sollen. Ich hatte erhebliche Probleme mit atrpms und livna.
Am einfachsten wird folgendes sein:
mach dir ein backup deines home verzeichnisses. Und zwar nicht mit dd, damit sicherst du die gesamte Platte byteweise. Mach dir einen Tarball aller Dateien.
Dann installier das System neu und schreib dein home Verzeichnis zurück. Wenn Probleme auftreten, kannst du sukzessive die alten Konfigurationsdattteien löschen.
 
Ich würde davon abraten eine Version zu überspringen, da es sonst ganz sicher Probleme gibt. So zumindest meine Erfahrung bei Fedora. Also erstmal die 5 drüber bügeln und dann auf die 6 hochgehen.
 
@bitmuncher: Du hast wohl recht, ich sollte den Schritt über FC5 machen.

@blueflash: Welches Problem mit den Repos meinst du denn? Normalerweise reicht es ja meistens den Pfad von .../FC4/... auf .../FC5/... zu ändern. Da seh ich jetzt momentan kein Problem, mal davon abgesehen daß livna anscheinend keine FC6-RPMs hat.
Was soll mir das mit den Backup des home-Verzeichnisses bringen? Dadurch sind ja dann alle Programme, Cronjobs, Einstellungen, etc futsch. Genau das will ich ja gerade nicht, das tu ich mir nicht an.

Würde denn mein dd-befehl überhaupt stimmen? Der war ja nur dafür gedacht, daß wenn das Update schief gehen würde, daß ich mein altes System wieder herstellen könnte, eben ohne eine Neuinstallation.

Gruß odigo
 
@blueflash: Welches Problem mit den Repos meinst du denn? Normalerweise reicht es ja meistens den Pfad von .../FC4/... auf .../FC5/... zu ändern. Da seh ich jetzt momentan kein Problem, mal davon abgesehen daß livna anscheinend keine FC6-RPMs hat.
Was soll mir das mit den Backup des home-Verzeichnisses bringen? Dadurch sind ja dann alle Programme, Cronjobs, Einstellungen, etc futsch. Genau das will ich ja gerade nicht, das tu ich mir nicht an.

1. Das Problem trat bei mir auf, als ich atrpms und livna in yum aktiv hatte und dann updatete. Plötzlich hatte ich noch FC5 Pakete von atrpm drin, die ein update von livna verhinderten, weil sie sich gegenseitig benötigten. Alles ziemlich hässlich.
->never mix up yozur repositories!
2. es gibt FC6 Pakete von livna. Doch, da bin ich mir ziemlich sicher:
Code:
 ~]$ rpm -qa | grep lvn | wc -l
30

3. dein dd Befehl würde, soweit ich sehen kann, hinhauen, ist als backuplösugn aber a) ineffizient (weil nullen mitge-dd-t werden) und b) nur was für leute, die sich auskennen.

4. sicher würde ein tar -czf whoever.tar.gz /home/whoever dir nur deine persönlichen daten retten, aber in meinen augen ist das auch das einzige, was durch eine neuinstallation nicht geändert werden sollte.
 
zu 1. Also sollten vor einem Update wohl die Repos angepasst werden. Daran solls nicht scheitern.

zu 2. Ok, gewonnen. Ich hab nicht richtig hingeschaut.

zu 3. Das Backup soll ja auch nur dazu dienen um alles auf die schnelle wieder auf den Anfangszustand zurückzusetzen. Mein "normales" Backup schaut auch anders aus.

zu 4. Deshalb wollte ich ja auch ein Update und keine Neuinstallation. Ich will nicht wieder alles herstellen müssen. Aber nach etwas Überlegung stellt sich mir eine wahrscheinlich sehr doofe Frage: Die jetzt installierten Pakete wie z.B. Firefox, Gaim, usw. müsste ich doch so und so neu installieren oder? Die sind ja als FC4-Pakete installiert und nicht als FC6. Das würde jetzt meine Logik sagen, oder liege ich da jetzt falsch?

Gruß odigo
 
zu 4. Deshalb wollte ich ja auch ein Update und keine Neuinstallation. Ich will nicht wieder alles herstellen müssen. Aber nach etwas Überlegung stellt sich mir eine wahrscheinlich sehr doofe Frage: Die jetzt installierten Pakete wie z.B. Firefox, Gaim, usw. müsste ich doch so und so neu installieren oder? Die sind ja als FC4-Pakete installiert und nicht als FC6. Das würde jetzt meine Logik sagen, oder liege ich da jetzt falsch?

Richtig. Bei einem Update wird im Grunde nur über die vorhandenen *FC4*.rpms iteriert und die mit dem passenden *FC6*.rpm überschrieben.
Dabei werden:
1. keine alternativen (sprich z.B. Livna) Pakete geändert
2. keine Pakete neu installiert, die nicht notwendig sind. D.h. dir fehlen all die tollen Neuentwicklungen
 
Ok, danke @blueflash und @bitmuncher für die Infos.
Ich glaube ich überlege mir das Update nochmal. Ich glaube das ist mir zu viel Aufwand und Zeit hab ich eigentlich eh zur Zeit keine. Ich warte einfach bis die Festplatte abraucht, was glaub ich eh kurz bevor steht und dann wird eh neu installiert :D Mal schauen.

Gruß odigo
 
Mal ne Frage, die in die Richtung geht. Das "up2date" von Fedora. Hängt sich das bei euch auf? Also allein der Paket/Updatemanager.
 
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