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Guest
Guten Tag alle zusammen 
Entschuldigt den ganzen Text, das muss einfach mal raus und weiter unten komme ich auch irgendwann zum eigentlichen Thema :wink:
Ich würde gerne am Ende des Jahres Informatik studieren. Da ich noch keine Erfahrungen in der IT sammeln konnte, habe ich mich um ein Praktikum bemüht und tatsächlich bei einem großen Konzern in der IT die Chance bekommen, ein 3-Monatiges Praktikum zu machen. Wirklich mit gerechnet hatte ich nicht, da auf der Webseite steht man würde nur Studenten nehmen mit konkreten Projekten. Mit viel Email-Verkehr und Telefonaten hat es dann aber doch geklappt.
Ich bin jetzt schon ein paar Wochen dort und sehr angetan vom Arbeitsklima und überhaupt von der ganzen Thematik. Ich hätte ja nicht gedacht das ich mal gerne um 6:00 aufstehe um zur Arbeit zu gehen - es geschehen noch wunder
Da ich ja noch nichts spezifisches studiere, gestaltet sich mein Praktikum so das ich verschiedene Stationen durchlaufe und überall mal reinschnupper. Am Anfang durfte ich bei den Fachinformatikern für Systemintegration beispielsweise Rechner an Arbeitsplätzen anderer Abteilungen Auf- und Abbauen, Hardwarefehler beheben, Rechner mit dem Konzern Client einrichten usw. Direkt im Anschluss konnte ich Einblicke in die Serverwelt bekommen. Dort konnte ich einfache Administrationsaufgaben mit Windows-Server 2003 und 2008 übernehmen, im Rechenzentrum bei Hardwarestörungen mit einer speziellen Analysesoftware nach Fehlern suchen und Hardware austauschen. Für 2 Tage musste ich auch mal an die interne Hotline. Ich konnte zwar bei Problemen nicht helfen, durfte aber dann Tickets erstellen oder die Anrufe weiterleiten. Zwar haben sich die Kollegen bei mir entschuldigt das ich eine derart langweilige Arbeit übernehmen muss, mir hat es aber Spaß gemacht - zum Unverständnis meiner Kollegen 
Nun bin ich im Bereich der Awendungsentwicklung und das ist bislang auch (zumindest jetzt in meinem Praktikum) das anspruchsvollste Aufgabengebiet. Dort musste ich mir ein ca. 150 Seiten schweres PDF durchlesen in dem ein Verfahren über Energieprüfung beschrieben wird. Dieses Verfahren soll ich jetzt mit Hilfe von Excel umsetzen.
Damit wurde ich quasi ins kalte Wasser geschmissen, denn ich habe vorher weder mit Excel gearbeitet, noch mit VBA. Es hat 1 Tag gedauert bis ich das Grundprinzip von Excel mit den internen Funktionen verstanden hatte. Für mich war Excel bislang nur eine normale Tabelle. Das man damit wirklich komplexe Anwendungen erstellen - geschweige denn programmieren - kann, war für mich völlig Neu. Zum Glück habe ich schon mal etwas in Java und C Zuhause gemacht, so war das einarbeiten in VBA nicht mehr so schwer.
Gut jetzt habe ich euch zugetextet und nun komme ich mal zum Punkt:
Ich sitze momentan immer noch an der Anwendung. Es dauert immer eine ganze Weile bis ich ein konkretes Problem lösen kann - also es geht nur Schritt für Schritt voran, da ich ja auch Funktionen usw. nachschlagen muss und mir auch Gedanken über wiederverwendbaren Code mache und auch alles kommentiere. Ich bin natürlich auch in der Programmierung ein Neuling , aber das man Code so schreibt das man ihn auch immer wieder gebrauchen kann, If-Else-Kaskaden unschön sind usw. das habe ich durch die Bücher die ich Zuhause lese schon begriffen.
Ich mache mir nur etwas sorgen, das ich insgesamt zu langsam bin. Meine Kollegen meinten schon das wir keinen Marathon laufen und es egal ist ob ich dafür 5 Stunden oder 5 Tage brauche - aber wie sieht das denn später im Berufsleben aus? Da gibt es ja Abgabefristen und oft geht es auch um viel Geld?
Ich stelle mir vor das ich später mal an einer Aufgabe sitze die sich nicht auf anhiebt lösen lässt ( wie jetzt z. B. ^^ ). Wie ist da die Toleranz der Arbeitgeber bzw. welche Erwartungen stellt jener an seine Mitarbeiter? Planen Arbeitgeber ein das sich die Angestellten ggf. auch in die Thematik einarbeiten müssen? Wie schwer haben es Neulinge im Bereich der Anwendungsentwicklung?
Ich möchte später mal Technische Informatik in Hannover studieren, und Anwendungsentwicklung für eingebettete Systeme ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums.
Ich bedanke mich für das aufmerksame lesen und freue mich ebenso über eure Meinungen und Erfahrungen.
Liebe Grüße
Entschuldigt den ganzen Text, das muss einfach mal raus und weiter unten komme ich auch irgendwann zum eigentlichen Thema :wink:
Ich würde gerne am Ende des Jahres Informatik studieren. Da ich noch keine Erfahrungen in der IT sammeln konnte, habe ich mich um ein Praktikum bemüht und tatsächlich bei einem großen Konzern in der IT die Chance bekommen, ein 3-Monatiges Praktikum zu machen. Wirklich mit gerechnet hatte ich nicht, da auf der Webseite steht man würde nur Studenten nehmen mit konkreten Projekten. Mit viel Email-Verkehr und Telefonaten hat es dann aber doch geklappt.
Ich bin jetzt schon ein paar Wochen dort und sehr angetan vom Arbeitsklima und überhaupt von der ganzen Thematik. Ich hätte ja nicht gedacht das ich mal gerne um 6:00 aufstehe um zur Arbeit zu gehen - es geschehen noch wunder
Nun bin ich im Bereich der Awendungsentwicklung und das ist bislang auch (zumindest jetzt in meinem Praktikum) das anspruchsvollste Aufgabengebiet. Dort musste ich mir ein ca. 150 Seiten schweres PDF durchlesen in dem ein Verfahren über Energieprüfung beschrieben wird. Dieses Verfahren soll ich jetzt mit Hilfe von Excel umsetzen.
Damit wurde ich quasi ins kalte Wasser geschmissen, denn ich habe vorher weder mit Excel gearbeitet, noch mit VBA. Es hat 1 Tag gedauert bis ich das Grundprinzip von Excel mit den internen Funktionen verstanden hatte. Für mich war Excel bislang nur eine normale Tabelle. Das man damit wirklich komplexe Anwendungen erstellen - geschweige denn programmieren - kann, war für mich völlig Neu. Zum Glück habe ich schon mal etwas in Java und C Zuhause gemacht, so war das einarbeiten in VBA nicht mehr so schwer.
Gut jetzt habe ich euch zugetextet und nun komme ich mal zum Punkt:
Ich sitze momentan immer noch an der Anwendung. Es dauert immer eine ganze Weile bis ich ein konkretes Problem lösen kann - also es geht nur Schritt für Schritt voran, da ich ja auch Funktionen usw. nachschlagen muss und mir auch Gedanken über wiederverwendbaren Code mache und auch alles kommentiere. Ich bin natürlich auch in der Programmierung ein Neuling , aber das man Code so schreibt das man ihn auch immer wieder gebrauchen kann, If-Else-Kaskaden unschön sind usw. das habe ich durch die Bücher die ich Zuhause lese schon begriffen.
Ich mache mir nur etwas sorgen, das ich insgesamt zu langsam bin. Meine Kollegen meinten schon das wir keinen Marathon laufen und es egal ist ob ich dafür 5 Stunden oder 5 Tage brauche - aber wie sieht das denn später im Berufsleben aus? Da gibt es ja Abgabefristen und oft geht es auch um viel Geld?
Ich stelle mir vor das ich später mal an einer Aufgabe sitze die sich nicht auf anhiebt lösen lässt ( wie jetzt z. B. ^^ ). Wie ist da die Toleranz der Arbeitgeber bzw. welche Erwartungen stellt jener an seine Mitarbeiter? Planen Arbeitgeber ein das sich die Angestellten ggf. auch in die Thematik einarbeiten müssen? Wie schwer haben es Neulinge im Bereich der Anwendungsentwicklung?
Ich möchte später mal Technische Informatik in Hannover studieren, und Anwendungsentwicklung für eingebettete Systeme ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums.
Ich bedanke mich für das aufmerksame lesen und freue mich ebenso über eure Meinungen und Erfahrungen.
Liebe Grüße
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