Hallo zusammen.
Ich bin neu hier auf dem Board, hab natürlich auch die Suchfunktion benutzt und Google ist mein bester Freund.
Zum Thema: Ich beschäftige mich schon seit einigen Monaten mit Linux (Debian 4.0 und Ubuntu 8.03) und habe mir nun einen eigenen Root-Server zugelegt (steht also in einem RZ und ist mit 100mbit angebunden).
Er soll für folgende Sachen genutzt werden:
- 6 Webpräsenzen (u.a. 2 Communities mit etwa 150 Usern) samt zugehörigen Datenbanken sollen gehostet werden
- Mailserver für etwa 20-30 User
- 60 Slot-TS-Server
Ich habe mir natürlich vorher Gedanken um die Administration und Sicherheit gemacht und mich auch schon eingelesen und selber zu Hause rumprobiert. Nun gibt es aber leider unendlich viel Informationen (gerade im Bereich Sicherheit)... in ungefähr 180 Sprachen und ich fühl mich leicht überfordert zu differenzieren was nun wichtig ist und was nicht.
Apache, PHP, MySQL habe ich schon eingerichtet. Damit konnte ich zuhause etwas mehr herumexperimentieren und ich denk mal, dass meine Konfiguration OK ist.
Was habe ich bereits getan:
- Unnötige Dienste abgeschaltet bzw deinstalliert
- Apache-, MySQL- und PHP-Config angepasst (habe mich an diverse Anleitungen im Netz gehalten und die Docs und Manpages gelesen.. zumindest teilweise
)
- vsftpd so eingerichtet, dass nur bestimmte User aus vsftpd.user_list Zugriff haben und sie werden auch in ihr Home-Verzeichnis eingesperrt
- SSH auf einen anderen Port gelegt (wird mit den Standard-Suchmuster von Nmap nicht mehr gelistet) und ich habe nur einem speziellen User den Zugriff erlaubt (nicht root)
- Postfix eingerichtet (scheint zumindest laut abuse.net kein Relaying möglich zu sein)
- Backup-Lösung (Bashscript und Tarball, der täglich bei mir zuhause auf den FTP-Server geladen wird)
In den nächsten Tagen wollte ich folgende Punkte noch umsetzen:
- Quotas
- File-Integrity-Check
Und gerade im Moment kämpfe ich mit Logrotate und mit meinem iptables-Script. Das will beides nicht so wie es soll, aber das is'n anderes Thema... -_-
Meine konkreten Fragen sind nun:
1.) Was sollte man noch unbedingt absichern bzw beachten?
2.) Bzw besser gefragt, gegen was sollte man sich noch alles schützen?
3.) Welche Tipps oder persönliche Erfahrungen könnt ihr einem Server-Admin-Neuling geben?
Ich möchte noch hinzufügen, dass sämtliche Webpräsenzen private Projekte sind und der Server keine geschäftskritischen Daten verarbeiten oder bereitstellen soll. Sonst würde ich mich da garnicht ranwagen. Ich glaube aber dass ich mittlerweile genug praktische Erfahrung für einen 1. "kleinen" RootServer habe.
Nichts desto Trotz bin ich mir aber der Verantwortung bewusst und aus diesem Grund will ich mir hier ja weiterführende Infos holen um meinen Wissensstand zu erweitern.
Besten Dank im voraus.
Grüße Zipper
Ich bin neu hier auf dem Board, hab natürlich auch die Suchfunktion benutzt und Google ist mein bester Freund.
Zum Thema: Ich beschäftige mich schon seit einigen Monaten mit Linux (Debian 4.0 und Ubuntu 8.03) und habe mir nun einen eigenen Root-Server zugelegt (steht also in einem RZ und ist mit 100mbit angebunden).
Er soll für folgende Sachen genutzt werden:
- 6 Webpräsenzen (u.a. 2 Communities mit etwa 150 Usern) samt zugehörigen Datenbanken sollen gehostet werden
- Mailserver für etwa 20-30 User
- 60 Slot-TS-Server
Ich habe mir natürlich vorher Gedanken um die Administration und Sicherheit gemacht und mich auch schon eingelesen und selber zu Hause rumprobiert. Nun gibt es aber leider unendlich viel Informationen (gerade im Bereich Sicherheit)... in ungefähr 180 Sprachen und ich fühl mich leicht überfordert zu differenzieren was nun wichtig ist und was nicht.
Apache, PHP, MySQL habe ich schon eingerichtet. Damit konnte ich zuhause etwas mehr herumexperimentieren und ich denk mal, dass meine Konfiguration OK ist.
Was habe ich bereits getan:
- Unnötige Dienste abgeschaltet bzw deinstalliert
- Apache-, MySQL- und PHP-Config angepasst (habe mich an diverse Anleitungen im Netz gehalten und die Docs und Manpages gelesen.. zumindest teilweise
- vsftpd so eingerichtet, dass nur bestimmte User aus vsftpd.user_list Zugriff haben und sie werden auch in ihr Home-Verzeichnis eingesperrt
- SSH auf einen anderen Port gelegt (wird mit den Standard-Suchmuster von Nmap nicht mehr gelistet) und ich habe nur einem speziellen User den Zugriff erlaubt (nicht root)
- Postfix eingerichtet (scheint zumindest laut abuse.net kein Relaying möglich zu sein)
- Backup-Lösung (Bashscript und Tarball, der täglich bei mir zuhause auf den FTP-Server geladen wird)
In den nächsten Tagen wollte ich folgende Punkte noch umsetzen:
- Quotas
- File-Integrity-Check
Und gerade im Moment kämpfe ich mit Logrotate und mit meinem iptables-Script. Das will beides nicht so wie es soll, aber das is'n anderes Thema... -_-
Meine konkreten Fragen sind nun:
1.) Was sollte man noch unbedingt absichern bzw beachten?
2.) Bzw besser gefragt, gegen was sollte man sich noch alles schützen?
3.) Welche Tipps oder persönliche Erfahrungen könnt ihr einem Server-Admin-Neuling geben?
Ich möchte noch hinzufügen, dass sämtliche Webpräsenzen private Projekte sind und der Server keine geschäftskritischen Daten verarbeiten oder bereitstellen soll. Sonst würde ich mich da garnicht ranwagen. Ich glaube aber dass ich mittlerweile genug praktische Erfahrung für einen 1. "kleinen" RootServer habe.
Nichts desto Trotz bin ich mir aber der Verantwortung bewusst und aus diesem Grund will ich mir hier ja weiterführende Infos holen um meinen Wissensstand zu erweitern.
Besten Dank im voraus.
Grüße Zipper