Security Google vs. NSA: "Fuck you - ab jetzt verschlüsseln wir"

rat

Stammuser
Mike Hearn von Google kommentiert die Lauschaktionen der NSA und GCHQ mit einen dicken "Fuck y0u" was ja auch sehr gut ist. Nur frage ich mich warum werden Geheimdienste niemals für etwas derartiges verklagt,würde ein normaler Bürger sowas machen währe er voll am Arsch.Den immerhin ist es eine Straftat die dort begannen wird und beweise liegen vor,also muss der rang höchste der Abteilung dafür zur Rechenschaft gezogen werden Gen. Keith B. Alexander,sein Laden,seine Führung seine Verantwortung bye bye digger.

Vielleicht stell ich es mir zu einfach vor aber so ist es doch.


Google vs. NSA: "Fuck you - ab jetzt verschlüsseln wir" | heise Security
 

SchwarzeBeere

Moderator
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Wir bekommen in Deutschland leider die Diskussion darüber nicht wirklich mit. Gen. Alexander wird die NSA Anfang nächsten Jahres verlassen, gleichzeitig wird über eine Trennung von Geheimdienstchef und dem Kommando über das Cyber Command nachgedacht. Das System NSA ist im Umbau, auch wenn so Dinge wie Massenüberwachung primär keine Rolle spielen.

Gleichzeitig musst du sehen, dass sich alles im Rahmen bestehender Gesetze oder in deren Randgebieten bewegt, was eine mögliche Verfolgung und Verurteilung extrem unwahrscheinlich macht. Hinzu kommen Geheimgesetze und deren -gerichte sowie Aktionen im Interesse der nationalen Sicherheit, welche sich nach diesen Gesetzen richten. Wie soll man denn eine Behörde anklagen, welche nach unbekannten, aber rechtmäßigen Gesetzen agiert?
 

rat

Stammuser
im Interesse der nationalen Sicherheit

Entschuldige,ich glaube aber niemals das Taliban & Co jemals über Google Emails oder Google+ Schreiben werden. Die haben ihre eigenen Kommunikationswege und wen es eine Brieftaube ist.

Hacker über Google+ & Co verfolgen,naja es gab mal war idioten die haben auf Sozialen Netzwerken mit ihren Aktionen geprallt,aber sowas ist selten dämlich und sie stellen niemals eine Bedrohung für die Nation dar da sie mit ihren Botnetzen profit aus Pay Per Click und so machen wollen,die ganze Cybercrime hat einzig und allein nur Interesse daran.

Aber auch ob man solche Aktionen wie beim New York Marathon hätte verhindern können wen man die Internet Giganten abschnorchelt mmhhhhh das weiß ich jetzt nicht ob die sich über sowas ausgetauscht haben mit ihren Anschlag.
 

SchwarzeBeere

Moderator
Mitarbeiter
Ich sehe das schon so, dass Verbrecher und Terroristen Konten bei Google, Facebook und Co. besitzen - auch wenn du das nicht glaubst, viele von denen sind ganz normale Menschen mit einem oft ganz normalen Sozialleben. Ich kann durchaus die Hintergedanken einer NSA verstehen, diese Daten abzufischen und damit zu arbeiten. Problematisch ist nur, dass sie es auf Basis geheimer Gesetze tun und gleichzeitig auch Unschuldige als potentielle Terroristen ansehen werden. Darüber hinaus ist das Ausmaß - es werden ja nicht nur Google und Facebook als Datenquellen genutzt, sondern ganze Core-Provider spielen der NSA ihre Netzwerkdaten zu - das Erschreckende, gerade in so einem internationalen Umfeld wie dem Internet. Und selbst damit hast du bisher nur einen kleinen Teil der Aktionen der NSA überhaupt benannt. Wenn du weiter in den Untiefen kramst, wird schnell klar, dass das Internet zu einer einzigen Überwachungsplattform geworden ist.

Ich kann dir in diesem Zusammenhang nur die Plenarsitzung des IETF-Meetings gestern ans Herz legen, in der genau diese Themen besprochen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=oV71hhEpQ20
 
Zuletzt bearbeitet:

end4win

Member of Honour
Es geht ja bei dieser Überwachung nicht alleine um tatsächliche Terroristen
und Syndikatschefs. Hier wird durchaus versucht Vernetzungen von Sympathiesanten
zu ermitteln.
Auch dadurch kann man an die Hausnummern der Grossen kommen. Allerdings
sind dann erstmal Alle Verdächtige und verlieren ihre Rechte auf Privatsphäre.

Gruss
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
Nur frage ich mich warum werden Geheimdienste niemals für etwas derartiges verklagt,würde ein normaler Bürger sowas machen währe er voll am Arsch

Weil es nicht illegal ist. Das blöde ist nur, dass niemand ausser denen selbst, diese Gesetze kennt...


Hier sind die Dokumentenarchive des CLEAN IT Projects. U.a. finden sich dort Studien zur Frage WIE die Terroristen das Inet nutzen.
Manches ist die übliche Spinnerei..und manchmal wissen sie es offensichtlich gar nicht so genau :D

http://95.211.138.23/wp-content/uploads/2012/07/
http://95.211.138.23/wp-content/uploads/2012/08/
http://95.211.138.23/wp-content/uploads/2012/09/
http://95.211.138.23/wp-content/uploads/2012/10/
http://95.211.138.23/wp-content/uploads/2012/12/


Jetzt mal Butter bei die Fische.
- Glaubt diesen Meldungen nicht. Und schon gar nicht wenn es von Google oder sonstwem kommt. Das ist ein Konzern der EINZIG und allein auf Profit aus ist. Und wenn er dafür als Kumpel auftreten muss - tut er das auch.
- Meidet solche Medienmeldungen. Mach einen großen Bogen darum und auf GAR KEINEN Fall ansehen
- Auch wenn Snowden wichtig ist - und sein Material - haltet Distanz, konzentriert euch auf das, was nachvollziehbar ist
- kurzum: Schraubt euren Nachrichten/News/Whatever Konsum auf ein Minimum herunter. Am besten beendet ihr es ganz: Kein Golem und kein heise und keine Tageszeitungen/spiegel whatever

Dann, wenn ihr Euch "nüchtern" genug fühlt:
- Lest die Wikileaks Files, insbesondere die Paper zu den Produktbeschreibungen bzgl. Überwachung. Meidet die Depeschen und sonstige Artikel
- Recherchiert INSBESONDERE zu ETSI und dessen Geschichte
- Recherchiert Unternehmensnamen und Beteiligungen großer IT Projekte. Besonders der Netzausbau in Afrika ist spannend (siehe auch ITU/UNO)
- Recherchiert die Entwicklung von Telefonnetzen, deren harmonisierung
- Recherchiert GSM :D
- Recherchiert GRÜNDLICH über die Entwicklung von den Instituten, die Standards entwicklen (auf NIST gabs ja schon einen vorgeschmack)


Sinn und Zweck und Theorie:
- Alle Medieninformationen, die sich in einem politischen Umfeld auf etwas beziehen, was INTERPRETIERBAR ist, WERDEN auch interpretiert (zwangsweise). Diese Informationen sind nahezu wertlos, da wir niemals wissen WER sie interpretiert und in wessem Sinn sie interpretiert werden. Für eine Erkenntnisgewinnung sind sie allesamt nutzlos (zunächst).

- Für eine Interpretation schlecht geeignet sind technische Fakten.
Dazu ein Beispiel: Die technische Umgebung für eine DPI, deren Spezifikation und Implementierung ist nicht dazu geeignet interpretiert zu werden. Hier ist, aufgrund der Natur der Sache, eine exakte Darstellung wichtig.
Der Umstand WARUM es das gibt, zB warum es in Edgle Routern Industriestandard ist, kann Interpertiert werden, je nach Absicht:
- Traffic flow / shaping
- anti DOS techniken
- Fehlerminimierung
- Firewalling
- Contentfilter -> Überwachung -> Identifizierung von Urhebern..etc.

Das schlägt sich u.a. nieder in der Bewerbung und Beschreibung eines Produkts - dort beginnt bereits die Interpretation. Ebenso kann ich Überwachungsstruktur einführen und das mit wichtigen (und durchaus sinnvollen) Gereaetefeatures begleiten (die natuerlich im Vordergrund stehen). Siri: tolles Feature mit schnüffelpotential. Was sagt uns dort aber die technische implementierung? Muss es SO implementiert sein um DAS zu tun, was beworben wird? Wohl kaum...


Also: Lernt die technischen Fakten. Das bedeutet: ERKENNT zunächst erst einmal die technische Realitaet. Wie ist sie gestaltet, welche Möglichkeiten bietet sie und WER gestaltet sie. Verschafft Euch dort einen Überblick.

Dann - erst dann - werft einen vorsichtigen Blick auf die sog. News und interpretiert selber. Ihr werdet merken, dass sich einiges hervorragend in die technische Realitaet fügt - und anderes nicht. Das was sich fügt, kann als korrekt gelten. Was widersprüchlich ist, wird beiseite gelegt und später nochmal probiert.

Ihr werdet keinen Schritt weiterkommen, wenn ihr weiter diesen vorgekauten Scheisz verdaut.
Und ihr lernt nichts dabei, wenn ihr euch zunagelt mit den News.
Schafft Luft - nehmt Abstand - und fügt das Bild selbst, aufgrund von technischer Umgebung, zusammen.


Aber: Erschreckt euch nicht...
 

rat

Stammuser
Ich kann jetzt nichts anderes sagen als Badbios,siehe unsere Diskussion und wie zwiegespalten sie ist.jeder hat eine andere Meinung über die Technik und allein das Technische Hintergrundwissen ist nicht ausreichend weil der eine mit genügend Technischem Wissen sagt "geht nicht" und ein anderer mit dem selben Wissen sagt "geht ja doch" und schon sind sich alle nicht mehr einig über die Technik und ihre Funktionen.

Sich von den Medien abzuschotten und nur mit der Technik und deren Aufbau zu beschäftigen scheint auch nicht wirklich zu funktionieren.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
- kurzum: Schraubt euren Nachrichten/News/Whatever Konsum auf ein Minimum herunter. Am besten beendet ihr es ganz: Kein Golem und kein heise und keine Tageszeitungen/spiegel whatever

...

Ihr werdet keinen Schritt weiterkommen, wenn ihr weiter diesen vorgekauten Scheisz verdaut.
Und ihr lernt nichts dabei, wenn ihr euch zunagelt mit den News.
Schafft Luft - nehmt Abstand - und fügt das Bild selbst, aufgrund von technischer Umgebung, zusammen.

Wenn man sich von den News abschottet, bekommt man nicht mit, was politisch gerade abläuft, es sei denn man steigt selbst in die Politik ein, aber dort wiederum kann man sich von den News erst recht nicht abschotten. Anders gesagt: Schotte ich mich von den News ab, werde ich weltfremd. Hinzu kommt, dass es Leute gibt, die müssen arbeiten, und ihr Job bedingt, dass sie bezüglich aktueller politischer und technischer Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben. Abschottung von News ist also nicht möglich.

Weiterhin bietet gerade das Internet die Möglichkeit verschiedene Blickwinkel auf ziemlich jedes Thema mitzubekommen. Das ist weitaus umfassender, als es die Staatsmedien zuvor jemals vermitteln konnten. Schottet man sich von dieser Möglichkeit ab, wird man entweder ein ziemlicher Eigenbrötler, der von der Welt gar nichts mehr weiss und wissen will, oder man versteift sich irgendwann auf einen einzelnen Blickwinkel, nämlich den eigenen.

Die Lösung ist ziemlich einfach. Anstatt sich den News zu entziehen, sollte man sie aus einer möglichst breit gefächerten Auswahl an Quellen beziehen. Wer neben den deutschen Medien auch mal welche aus Russland, dem arabischen Raum und Südamerika bezieht, bekommt z.B. ziemlich einfach ziemlich gegensätzliche Ansichten zu lesen und kann das Für und Wider der Argumente gegeneinander abwiegen. Wer sich natürlich nur von deutschen Medien berieseln lässt, der kann der Gehirnwäsche kaum entgehen. Hierzulande gibt's ja eigentlich nur noch die Infokrieger-Szene, die versucht ein paar andere Blickwinkel in's Feld zu führen, aber da sind leider zu >50% ziemliche Spinner dabei.

Btw.: Eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Heise-Links in der Chat-Box stammen von dir. ;)
 

rat

Stammuser
Ich stimme bitmuncher zu,sich abzuschotten klingt wie aus Stirb Langsam 4.0,das Golem und heise schon einen stand haben wie Die Bild (Es ist keine Zeitung,sie darf sich auch nicht so nennen),allein schon ihre Art zu schreiben mit aussagen wie die Paranoia ist mit Dragos durchgegangen zu einem Renommierten Sicherheitsexperten ist schon ziemlich krass.

Golem ist der beste Freund von Anonymous,nirgendwo findet man derart viele News über Anon wie bei Golem und die sind auch immer gleich die ersten,auch bei als Snowden bekannt wurde hat Golem einen Sturm von News niederprasseln lassen und tut es noch immer während sich andere Medien schon auf anderes Konzentriert haben.


Ohne Medien geht es aber nicht. man kann alles lesen egal ob heise,Golem oder zdnet man sollte auf die Art achten wie die news geschrieben ist heise kommt bei BadBios mit einer (Super Malware) an,PcWelt hat als Titel (Neue Malware kommuniziert angeblich über Schallwellen) und Golem omg das ist ja Katastrophal 13 News bei dennen es im Titel um die NSA geht und das vom 14.10.13 bis 07.10.13 (Security - Golem.de) eine über Anon und von BadBios noch keine. Da sieht man mal wer mit seinen News was bezwecken will.

Wen ich jetzt zurück gehen würde von dem Tag an als Snowden auspakte würde ich bei Golem von dem Tag bis heute über 200 News finden was schon wirklich einer Gehirnwäsche gleich kommt.

Und Chip kommt auch mit dem Titel (Potentieller Supervirus befällt alle Systeme) klingt gleich nach Armageddon aber ich bin verwundert nur Chip hat in einen kleinen txt unter dem Bild stehen (BadBIOS: Der mögliche Virus kann sich über Audiosignale weiterverbreite) und es taucht nicht einmal das Wort Hochfrequenzimpulz wie bei Heise auf und auch in den News selber beschränkt sich Chip auf die Bios Infektion und geht gar nicht so stark wie Heise und PcWelt auf die Audio sache ein.

BadBIOS: Potentieller Supervirus befällt alle Systeme - News - CHIP Online

Vom Titel her bin ich jetzt echt erstaunt,aber ich denke so hat bitmuncher das gemeint mit sich aus einem breiten Fächer von Medien zu Informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
Weiterhin bietet gerade das Internet die Möglichkeit verschiedene Blickwinkel auf ziemlich jedes Thema mitzubekommen. Das ist weitaus umfassender, als es die Staatsmedien zuvor jemals vermitteln konnten. Schottet man sich von dieser Möglichkeit ab, wird man entweder ein ziemlicher Eigenbrötler, der von der Welt gar nichts mehr weiss und wissen will, oder man versteift sich irgendwann auf einen einzelnen Blickwinkel, nämlich den eigenen.

Ich meinte auch keine generelle Abschottung von Medien. Ich rede in diesem Fall von der sog. NSA Affäre - denn darum gehts ja in diesem Thread.


jeder hat eine andere Meinung über die Technik und allein das Technische Hintergrundwissen ist nicht ausreichend weil der eine mit genügend Technischem Wissen sagt "geht nicht" und ein anderer mit dem selben Wissen sagt "geht ja doch" und schon sind sich alle nicht mehr einig über die Technik und ihre Funktionen.
Wenn Du Technik vor dir hast, hast du idR etwas vor dir, was derart gestaltet ist, dass es einen _bestimmten_ Zweck erfüllt (vom Nudeln kochen im Wasserkocher mal angesehen). Das hat ziemlich wenig mit einer Meinung zu tun. Und - oh, ja - man muss sich schon ein bischen reinschaffen. Man muss ja auch Medizin studieren um Arzt zu werden...


Nochmal:
- Snowden ist hilfreich, denn er weist auf etwas hin
- das, worauf snowden hinweist, ist nicht neu
- das, warum das funktioniert, wovon snowden spricht, ist schon sehr lange in den Kernbestandteilen der Inet/Telefon Architektur vorhanden. Hier deuten sich staatliche Bestrebungen an, die 30 Jahre und mehr zurückliegen.
- Ich halte das Thema für sehr sehr groß: Einerseits wegen dem Schattenspiel, welches die Politik/Geheimdienste seit DEKADEN (ziemlich erfolgreich) spielt. Und andererseits die Möglichkeit, dass es uns "normal" wird und eine gefährliche Auswirkung auf die Sich eines Menschen und seiner Rechte haben könnte.

Diese Sache muss gründlich durchdacht werden - insbesondere die Implikationen. Und gründlich nachdenken geht nicht, wenn man ständig Lärm um sich hat.

Die Massenmedien - so sehr sie sich bemühen - KÖNNEN das Ausmass dieser Geschichte nicht vermitteln. Sie können lediglich über die aktuellen Wendungen auf dem Laufenden halten.

Und es braucht mehr Menschen, die sich damit _nicht_ zufrieden geben, "nur" auf dem Laufenden zu sein.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Die Massenmedien - so sehr sie sich bemühen - KÖNNEN das Ausmass dieser Geschichte nicht vermitteln. Sie können lediglich über die aktuellen Wendungen auf dem Laufenden halten.

Ich denke aber auch, dass der Durchschnittsbürger das Ausmaß gar nicht erfassen/begreifen kann, da es weit über die technischen Aspekte hinaus in die Politik, Diplomatie und Wirtschaft geht. Die Massenmedien sind also gezwungen es so aufzubereiten, dass dem Durchschnittsbürger zumindest emotional vermittelt wird, was für Ausmaße das hat.

Stell dir mal vor eine Seite wie NSA files decoded: Edward Snowden's surveillance revelations explained | World news | theguardian.com wäre vollgepackt mit technischen Informationen zu Routing-Protokollen, IT-Infrastrukturen u.ä.. Welcher Normaluser würde sie sich anschauen?

Im Endeffekt bleiben nur die Hacker, die etwas dagegen tun können, weil sie aufgrund ihres Wissens über die Technik entsprechende Gegenmaßnahmen entwickeln können. Entweder sie stören gezielt die Überwachung, was auf eine Störung des gesamten Datenverkehrs im Internet hinausliefe, oder sie bauen Tools, die auch der Normaluser verwenden kann um sich zu anonymisieren. Problem bei zweiterem ist aber, dass die wenigsten Hacker sich mit dem Thema Tracking auseinandersetzen. Es bleibt also nur ein Bruchteil von ihnen übrig, die überhaupt in der Lage sind Konzepte gegen Überwachung zu entwickeln. Hinzu kommt, dass die meisten Hacker keine Ahnung vom Denken der Normaluser haben. Sie sind dadurch nur begrenzt fähig benutzerfreundliche Software zu entwickeln. Themen wie UI-Design sind eher in kommerziellen Unternehmen angesagt und werden von Designern behandelt. Und die Unternehmen wiederum stecken in dem ganzen Sumpf mit drin, fallen also als "Auftragnehmer" raus. Die Lösung ist also nicht etwa, dass sich mehr Leute darum scheren müssen, sondern dass sich die richtigen Leute darum kümmern müssen. Wirtschaft und Politik werden garantiert nichts dafür tun, dass ein Tracking im Netz erschwert wird. Die Aufgabe liegt bei den Usern und bei den Leuten, die in der Lage sind entsprechende "Schutz-Software" zu entwickeln. Und du weisst selbst, dass, spätestens wenn es um Themen wie Verschlüsselung geht, nur noch sehr wenige Leute auf der Welt wirklich fähig sind.

Ausserdem lässt sich auch nicht alles technisch abfangen. Linguistik und Phonetik sind noch immer Gebiete, die sich aktuell unter der Schirmherrschaft der Politik/Geheimdienste so rasant entwickeln, dass selbst Schreibstil und Aussprache mittlerweile zum Tracking-Merkmal werden. Von Googles Sprachsuche, Apples Siri usw. mal ganz zu schweigen. Durch die Beschleunigung und Verfeinerung von Sensoren kann Traffic selbst anhand seiner Intervalle zwischen den Paketen einem Rechner-Typ zugeordnet werden. Diverse Infrastruktur wird ausschliesslich kommerziell genutzt (siehe z.B. GPS, das heutzutage fast jedes Auto an Board hat). Diese ist kaum beeinflussbar, weil damit Investitionen verbunden sind, die Communities nicht leisten können, die also vom Staat kommen müssten (Satelliten entwickeln und in's All befördern etc.). Ups... da biss sich die Katze in den Schwanz. Die Staaten, die Überwachung forcieren werden sicherlich nicht die sein, die eine Infrastruktur gegen Überwachung bereitstellen.

Wir haben mit der technisierten Welt eine Umgebung erschaffen, die den Mächtigen der Welt perfekt in die Hände spielt. Du kannst diese Umgebung nicht mehr aus dem Alltag entfernen und du kannst nicht erwarten, dass der Durchschnittsbürger sie versteht. Der Durchschnittsbürger ist darauf angewiesen, dass die Technik im Rahmen der von ihm vorgegebenen Parameter funktioniert. Er kann maximal noch auf Gesetzgebungen Einfluss nehmen, die die Technik betreffen. Aber auch dazu müsste er die Technik erst mal verstehen. Vielmehr müsste er das Zusammenspiel zwischen der technischen Welt und der Politik verstehen, was die Sache noch abstrakter macht. Wenn Hackertools verboten werden (nur um mal ein Beispiel aus dem politischen Teil des Sumpfes zu nehmen), dann findet der Durchschnittsbürger das gut. Dass genau jene Tools auch von Sysadmins benutzt werden um die Systeme abzusichern, auf denen der User seine Daten ablegt, weiss er einfach nicht. In den meisten Fällen weiss er nicht mal was ein Systemadministrator ist.

Anders gesagt: Der Normaluser ist darauf angewiesen, dass er einfach zu bedienende Software hat, die ihn sicher durch "das Internet" führt. Er ist einfach gezwungen sich darauf zu verlassen, dass die Technik tut was sie soll und was versprochen wird und dass die Organe des Staates sich an die Gesetze halten und ihn vor fremden Mächten schützen. Genau so ist er darauf angewiesen, dass die Politik ihm die Wahrheit über ihr Handeln mitteilt. Da der Bürger aber von Politik in erster Linie aus den Medien etwas erfährt, weil Informationsbeschaffung zu politischen Prozessen sehr zeitaufwendig ist und er deswegen auf die Arbeit der Journalisten angewiesen ist, bekommt er niemals sachliche Informationen sondern immer aufbereitete. Und da beisst sich die Katze wieder in den Schwanz. Ohne Medien erfährt der Bürger gar nichts oder nur sehr wenig über Politik. Von den Medien aber wird er bewusst oder unbewusst beeinflusst. Selbst Leute wie Alfred Draxler (Stellvertreter des Chefredakteurs der Bild) haben doch heutzutage mehr Einfluss auf die Bürger als die Politiker selbst.

Was ist also die Lösung? Bürger, die keine Ahnung von Technik haben, fordern von der Politik Lösungen für technische Probleme? Klingt schon irgendwie absurd, oder?

Die einzige Lösung, die tatsächlich gangbar ist, ist die Entwicklung eines Toolkits, das einfach zu installieren und ohne grossartigen Konfigurationsaufwand einen vor Spionage geschützten Internet-Zugang ohne Einbussen bei der Geschwindigkeit zur Verfügung stellt. Dieses Tool müsste OpenSource von _echten_ Experten entwickelt werden. Und dann kannst du die Leute trotzdem nicht davon abhalten, dass sie "eingeloggt bleiben" beim FB-Login anklicken und sich ihre Tracking-Cookies einfangen.

Daher: Schlag doch bitte eine Lösung vor, die gangbar ist. Ich kenne ein paar dutzend Leute, die sich seit Jahren darüber den Kopf zerbrechen und die sich über eine Lösung freuen würden. Technische Dokus durcharbeiten kannst du jedenfalls vom Normaluser, der nunmal die Masse ausmacht, nicht erwarten. Und es bringt hilft uns auch nicht aus der Matrix auszubrechen.

Btw denke ich nicht, dass es notwendig ist die ganze IT-Infrastruktur zu verstehen. Man muss in erster Linie die Überwachungsarten kennen. Und wie du hier im Board siehst (seit Snowdens Enthüllung sogar gehäuft), verstehen die meisten unter Anonymisierung ein Verstecken der IP. Darüber lacht doch jeder Geheimdienst und jedes grössere Unternehmen schallend. >80% der WWW-User sind an ihrem User-Agent identifizierbar. Etwa die gleiche Anzahl löscht nicht regelmässig die Cookies. >90% der User von sozialen Netzwerken und Suchmaschinen sind anhand ihres Schreibstils und ihren Interessen identifizierbar. Kaum ein User ist in der Lage Profile im Netz zu erstellen, die scheinbar 2 verschiedenen Personen gehören.

All das muss aber verstanden werden, wenn man Überwachung im Netz effektiv entgehen will. Und da sieht man wo die technischen Möglichkeiten enden. Menschen sind nunmal immer einmalig und somit ist ihr Verhalten einmalig und dieses Verhalten spiegelt sich im Netz wieder. Damit ist ein Umstand, der alle oder viele Menschen zusammenführt immer dazu geeignet Menschen zu überwachen. Die Technik macht es allerdings sehr einfach. Du wirst sie aber nicht mehr aus dem Leben der Menschen verbannen können und du wirst nicht verhindern können, dass sie von Staaten und Unternehmen zur Überwachung verwendet wird.

Wir bewegen uns gerade auf eine Welt zu, die der Welt aus dem Film "Equilibrium" sehr sehr ähnlich ist. Ich stimme dir insofern zu, dass diese Entwicklung äußerst gefährlich ist und dass ihr zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Der Durchschnittsbürger bemerkt das aber nicht, da er geistig einfach nicht dazu in der Lage ist die ganzen Zusammenhänge zwischen seinem Handeln, dem Handeln der Politik, dem Handeln der "produzierenden" Wirtschaft, dem Handeln der Finanzwirtschaft und dem Handeln militärischer Einheiten wie Geheimdiensten, Abwehrdiensten usw. zu ziehen. Die Globalisierung hat schon längst den durchschnittlichen Verstand überflügelt und ist für den Grossteil der Weltbevölkerung einfach nicht mehr erfassbar. Deswegen ist es so einfach solche Themen immer als Verschwörungstheorien zu diffamieren.

Man kann es auch ganz klar ausdrücken: Die Menschen sind zu dumm für ein globales System, was keineswegs abwertend gemeint ist. Sie können es einfach nicht verstehen und so bleibt nur eine kleine "Elite", die diese Zusammenhänge überhaupt erkennen, steuern und nutzen kann. Dieses System wurde mit einer teilweise ziemlich perfiden Vorgehensweise aufgebaut und tritt nun nach und nach zu Tage. Es ist nicht mehr notwendig die Matrix zu verstecken, weil ihr niemand mehr entgehen kann bzw. der Aufwand ihr zu entgehen ist mittlerweile so hoch geworden, dass er nur noch von sehr wenigen eingegangen wird. Spätestens wenn man eine Familie und Verantwortung für Kinder hat, kann man dem Überwachungssystem nicht mehr entgehen.

Fassen wir also zusammen: Wir haben eine Überwachungssituation, die der Durchschnittsbürger gar nicht erfassen kann. Es ist zu erwarten, dass diese Überwachung von Seiten der Staaten in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft weiter ausgebaut wird. Es ist auch zu erwarten, dass die Meinungsbildung durch Medien nicht einfach aufhören kann, da sie die primäre Informationsquelle für die meisten Bürger sind, was für diese zeitlich auch gar nicht anders handhabbar ist.
Was brauchen wir also? Wir benötigen innerhalb des bestehenden Netzes eine protokollseitige Infrastruktur, die Überwachung von Daten so weit erschwert, dass sie nur noch anhand von Persönlichkeitsaspekten (Schreibstil etc.) erfolgen kann. Eine solche Infrastruktur wird zwangsweise dazu führen, dass die kommerzielle Nutzung des Internets, die ja nunmal primär durch Werbung finanziert wird, kaum noch möglich ist. Konzernen wie Google etc. werden die Gewinne wegbrechen. Wir brauchen weiterhin Rechner, bei denen sichergestellt ist, dass sie keine Komponenten enthalten, die zur Überwachung genutzt werden können (Backdoors etc.). D.h. auch die Hardware- und Software-Entwicklung müsste vollständig transparent erfolgen, womit sie nicht mehr wirtschaftlich wird. Wir brauchen Medien, die sachlich und umfassend berichten und nicht auf Werbekunden angewiesen sind. Auch hier wäre also eine kommerzielle Nutzung/Vermarktung kaum noch möglich.
Und damit kommen wir zum Fazit: Wir brauchen ein globales Umdenken in der Menschheit. Die Abhängigkeit von Innovationen wie dem Internet zum Geld muss aufgelöst werden. Dies geht nur, wenn die Abhängigkeit von Wirtschaft und Finanzsystem vollständig aufgelöst wird, weil nur dann überhaupt die Möglichkeit besteht, dass Grossunternehmen auch ohne Gewinne quasi gemeinnützig existieren können. Wir brauchen also eine andere Gesellschaft, die nicht auf Gewinne sondern auf Gemeinwohl ausgerichtet ist.

Diesen Zusammenhang zwischen unserer gewinnorientierten Gesellschaft und der NSA-Überwachung werden vermutlich selbst viele Leser dieses Beitrags nicht verstehen, weil man die Details einfach nicht alle in einen Forenbeitrag packen kann. Egal. Ist erst Mal genug Text zu lesen und evtl. auch zum Nachdenken.

Schlusswort: Wenn wir es nicht schaffen, dass die Gesellschaft sich so ändert, dass eine Überwachung einfach nicht mehr notwendig ist, dann wird sie auch weiter durchgeführt und ausgebaut. Und ehe wir uns versehen schwirren Drohnen durch die Strassen, die auffällige Verhaltensweisen automatisch erkennen und an eine durch Helme und Sturmmasken anonymisierte und hochgerüstete Polizei melden, damit diese sofort dagegen vorgehen kann. ... Quatsch, würden unsere Politiker doch nie tun... oder doch? EU-Projekt INDECT: Mit fliegenden Drohnen auf Verbrecherjagd? | tagesschau.de
 

rat

Stammuser
bitmuncher ein Buch hättest jetzt nicht hinballern müssen,aber mit der aussage haste schon Recht. Normale User können dies nicht verstehen und wollen es auch einfach nicht weil sie einfach kein Interesse entweder an Technik oder Politik haben.

Als beispiel eine Modisch gekleidete Frau (Model),die hat absolut kein Interesse sich mit Technischen Grundlegenden dingen zu beschäftigen wie z.b was ist ein Port und eine IP,aber allein durch das wissen dieser beiden Dinge währe sie schon mal in der large das Poison Ivy Rat zu Konfigurieren.

Es ist aber nicht ihr Interessenbereich,dazu kommt auch noch das der normale Bürger nicht viel Interesse an Politik hat. Das was der Normal Bürger möchte ist das das System funktioniert,er möchte sicher zur Arbeit gehen können und auch ein Sicheres Einkommen ohne hohe Steuern haben.

Er möchte im Inet sicher unterwegs sein und auch Bilder und Informationen bei FB preisgeben können ohne das diese an dritte weitergegeben werden,oder seine Privatsphäre von Geheimdiensten verletzt wird und FB seine Daten auch wirklich löscht wen er den Account löscht.

Einer der wohl grössten gründe warum der normale Mensch sich weder für Technik noch für Politik Interessiert ist weil er dieses System gar nicht versteht auf Grund anderer Denkweisen,Geringerem IQ oder weil es sehr trockene Gebiete sind für viele Menschen.
 

Sy0v

Stammuser
Da stimme ich euch beiden vollkommen zu. Man sollte auch beachten, dass nicht das Interesse immer das Problem der Unwissenheit ist, sondern auch oft die fehlende Zeit sich ihn komplexen Themen einzulesen und dazu noch die verschiedensten Aspekte dabei zu berücksichtigen. Heutzutage ist es leider schwer zu leben. Man beachte nur was die Miete einer normalen Wohnung ausmacht und was man da zur Relation verdient. Dann noch die ständigen Preis Erhöhungen für die Lebensmitte, Sprit, usw.. Aus diesem Grund müssen sich viele dem System beugen und nicht auffallen sowie du schon angesprochen hast mit der Familie. Wenn man ein „normales Leben“ führen will kann man schwer was dagegen Ausrichten. Wenn man in der Gesellschaft akzeptiert werden will muss man dem System folgen auch wenn man weiß, dass man überwacht und manipuliert wird. Somit wollen die meisten es nicht sehen was in der Welt geschieht und ignorieren das Ganze.

Mit freundlichen Grüßen
Sy0v
 

end4win

Member of Honour
Interessanter Vorschlag doch leider nicht praktikabel, da es eben zwischen
Überwachung und Bequemlichkeit und Sachzwängen keine klare Grenze gibt.
Dies beginnt bei EC-/Kreditkarte über private und öffentliche Videoüberwachung,
bis eben zu sozialen Netzwerken, Bonusprogrammen, Parkhäusern und
Mautsystemen. Überall werden unsere Daten gespeichert und es ist eben nur
eine Sache der Gesetzgebung, ob, wie und von wem diese Daten verknüpft und
verwendet werden dürfen.
Ihr redet von der Überwachung im Internet und scheint gar nicht mit zu bekommen,
wie rasant Techniken zur Überwachung in den Alltag eingezogen sind.
Diese Überwachungstechniken können wir uns gar nicht entziehen und sie haben
eben durchaus sinnvolle Anwendungen. GPS im Handy kann mir eben entweder
das Leben retten oder dazu genutzt werden ein Bewegungsprofil zu erstellen.
Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der mir gegenüber zugegeben hätte
reine staatliche Überwachungssysteme zu entwickeln, jedoch sind viele
meiner Bekannten direkt oder indirekt an diesen Datensammlungsprojekten beteiligt.
Es sind eben nur wenige Zeilen Code oder Verknüpfungen nötig, um aus einem
sinnvollen System ein Überwachungssystem zu machen.

Gruss
 

benediktibk

Standardgruppe für nicht aktivierte User
Jacob Appelbaum hat einen interessanten Vorschlag gemacht, wie sich der 0815-Bürger gegen Überwachung "wehren" kann: Den Preis bzgl. des sozialen Lebens für diejenigen, die überwachen oder Überwachungsprogramme entwickeln, so hoch wie möglich setzen, sprich denjenigen sagen, dass man sich in deren Gegenwart unwohl fühlt, da man sich nicht sicher sein kann, ob über Gespräche Bericht erstattet wird, das man es nicht gut findet, was derjenige macht - bis hin solche Menschen zu komplett zu meiden.

Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Schon bei sehr eindeutig "bösen" Produkten (bzgl. meiner Wertvorstellungen) wie zum Beispiel Sturmgewehren und Handgranaten habe ich nicht so das Gefühl, wie wenn deren Hersteller sonderlich geächtet werden. Bei einem Jagdgewehr lasse ich mir noch den Sinn und Zweck einreden, aber bei einer Handgranate braucht mir keiner den humanitären und friedliebenden Zweck einzureden versuchen. Dementsprechend vermute ich mal, dass so ein Ansatz bei Überwachungssystemen noch viel weniger funktioniert. Wie schon end4win erklärt hat, der Grat zwischen nützlich und schädlich liegt da oft nur bei ein paar Zeilen Code.

mfg benediktibk
 

rat

Stammuser
Waffen sind ja auch son Sache,wobei wohl kein Land weder Russland,China,USA sich heut zu Tage einen solchen Krieg wie die Kriege damals wahren also die sich über Jahre Entscheiden und in die Geschichte eingingen erlauben kann und führen will.Ein Großteil der Waffen wird halt an Dritte Welt Länder verkauft um die ihre kleinen Terroranschläge und Kleinkriege führen zu lassen.

Die NSA geht aber zu weit mit ihrer Überwachung und das auch in Deutschland,in den Nachrichten habe ich etwas davon gehört das in Berlin im Oberstenstockwerk der US Botschaft eine Überwachungszentrale sein soll (Bitte korrigieren wen da Fehler enthalten sind,ich hatte vergessen nach den Nachrichten mich weiter darüber zu Informieren) und dieses einfach so geduldet wird.Immerhin ist Deutschland ein Verbündeter,haben die Angst das Merkel mit Gabriel heimlich die USA stürmen will.

Warum Verbündete ausspionieren.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
@end4win,benediktibk: Klar, "die" Wirtschaft schafft auch Technologien zur Überwachung, allerdings gibt es hier noch die Möglichkeit sich dieser zu entziehen, wenn man möchte. So muss ich mich weder bei Facebook anmelden, noch im Payback-System mitmachen. Auch werde ich nicht gezwungen Apps auf meinem mobil Telefon zu installieren, welche konstant meine Position an irgendwelche Server schickt. Aber das ist ein großer Unterschied zu jemanden, der beim Geheimdienst arbeitet und die eigene Bevölkerung ausspäht oder zB für die DPI Branche arbeitet.

So einfach ist das mit dem Entziehen dann auch wieder nicht. Wer heutzutage ein Smartphone kauft, hat dort per Default diverse Apps drauf, die Standort-Daten ermitteln. Der Durchschnittsuser ist aber nicht in der Lage sein Telefon zu flashen. Oft wissen sie überhaupt nicht dass es geht und die Wirtschaft ist bemüht die Geräte so zu entwickeln, dass sie nur mit dem ausgelieferten System laufen. Selbiges gilt für die meisten Ad-Anbieter.

Selbiges gilt für Facebook, Google+ & Co. Es gibt mittlerweile Unmengen Websites, die deren Like-Buttons eingebungen haben. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen entzieht man sich dem Tracking durch die also auch nicht.
 

Rauker

Stammuser
So einfach ist das mit dem Entziehen dann auch wieder nicht. Wer heutzutage ein Smartphone kauft, hat dort per Default diverse Apps drauf, die Standort-Daten ermitteln. Der Durchschnittsuser ist aber nicht in der Lage sein Telefon zu flashen. Oft wissen sie überhaupt nicht dass es geht und die Wirtschaft ist bemüht die Geräte so zu entwickeln, dass sie nur mit dem ausgelieferten System laufen. Selbiges gilt für die meisten Ad-Anbieter.

Selbiges gilt für Facebook, Google+ & Co. Es gibt mittlerweile Unmengen Websites, die deren Like-Buttons eingebungen haben. Ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen entzieht man sich dem Tracking durch die also auch nicht.
.
eine klare Darstellung ...so ist es .

Ich habe eine Bastelaufgabe. Lasst uns aus dem Google Logo ein erklärendes Zeichen machen. Wenn man in Google in die beiden oo je ein Auge setzt weis jeder was Google kann .

beste Grüße
 
Oben