IBM steigt aus dem Festplattengeschäft aus

IBM legt mit der japanischen Hitachi-Gruppe seine Festplatten-Produktion zu einem Joint-Venture zusammen. Die Anteile des gemeinsamen Unternehmens sollen dabei zu 70 Prozent Hitachi gehören - da bliebe von IBMs früherer Präsenz am Festplattenmarkt (jährlicher Umsatz zwischen 3 und 4 Mrd. US-$) nicht mehr viel übrig. Wie das neue Unternehmen heißen wird, wurde noch nicht bekannt.

Über die letzten Einzelheiten des Zusammenschlusses werde z.Zt. noch verhandelt. IBM solle von Hitachi eine Zahlung für die Überlassung des Mehrheitsanteils erhalten, die nach Angaben externer Beobachter höher als eine Mrd. US-$ ausfallen dürfte.

Grund für den Rückzug IBMs sei die trotz hohen Umsatzes fehlende Rentabilität des Festplattengeschäftes in den letzten Quartalen gewesen. Kartellrechtliche Probleme dürften aus dem Zusammenschluß der aktuellen Nummern Drei und Vier der Festplattenproduzenten wohl nicht erwachsen, da das Joint Venture eindeutig kleiner als Marktführer Seagate sein werde.
 
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