N
non
Guest
Wegen einer folgenschweren Computerpanne ist der Chef der japanischen Börse zurückgetreten. Zugleich entschuldigte sich Takuo Tsurushima heute in Tokio bei allen geschädigten Investoren.
Am 8. Dezember hatte ein Computerversagen bei dem Börsengang des kleinen Unternehmens J-Com zu einer falschen Transaktion geführt, die einen Schaden von rund 40 Milliarden Yen (rund 280 Mio. Euro) anrichtete und zu chaotischen Szenen auf dem Parkett führte.
Einem Händler der Finanzgruppe Mizuho Securities gelang es dabei nicht, eine Fehlbuchung rückgängig zu machen. Statt eine Aktie von J-Com für 610.000 Yen zu verkaufen, platzierte er irrtümlich 610.000 Aktien für je einen Yen auf dem Markt. Das System blockierte diese offensichtlich falsche Order aber nicht. Der Börsenkurs von J-Com stürzte daraufhin in den Keller und Mizuho verlor Milliarden von Yen.
Mit Tsurushima traten auch der technische Leiter und der Handelschef zurück. Nachfolger an der Spitze der größten asiatischen Börse wird der bisherige Ehrenpräsident Taizo Nishimuro.
C/P: orf.at

Am 8. Dezember hatte ein Computerversagen bei dem Börsengang des kleinen Unternehmens J-Com zu einer falschen Transaktion geführt, die einen Schaden von rund 40 Milliarden Yen (rund 280 Mio. Euro) anrichtete und zu chaotischen Szenen auf dem Parkett führte.
Einem Händler der Finanzgruppe Mizuho Securities gelang es dabei nicht, eine Fehlbuchung rückgängig zu machen. Statt eine Aktie von J-Com für 610.000 Yen zu verkaufen, platzierte er irrtümlich 610.000 Aktien für je einen Yen auf dem Markt. Das System blockierte diese offensichtlich falsche Order aber nicht. Der Börsenkurs von J-Com stürzte daraufhin in den Keller und Mizuho verlor Milliarden von Yen.
Mit Tsurushima traten auch der technische Leiter und der Handelschef zurück. Nachfolger an der Spitze der größten asiatischen Börse wird der bisherige Ehrenpräsident Taizo Nishimuro.
C/P: orf.at