Laptop zum programmieren

psittacus

Stammuser
Hallo Habo!
Ich habe vor mir einen Laptop zu kaufen, den ich nur in eine Computergruppe mitnehmen will. Mein derzeitiger Laptop ist 700€ teuer, ist groß und wiegt ein bisschen viel um ihn nun noch länger da mit hin zu schleppen. Außerdem läuft er mit Windows. Nun habe ich mir ein Lenovo thinkpad rausgesucht:
Lenovo ThinkPad X201 - 4492-BD2/3680-D60 | LapStore.de
Was haltet ihr davon? Er soll übrigens mit Linux (vlt Ubuntu) laufen
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Den hatte ich auch für's Coden für unterwegs. Läuft wie ein Bienchen mit Debian. Beim WLAN sollte man sicher allerdings direkt die Firmware vom Hersteller holen. Schau dir auch mal den x220 an. Den gibt's mittlerweile in der gleichen Preisklasse.
 

Orniflyer

Member of Honour
Zum Programmieren brauchst du ja was Perfomance angeht nichts weltbewegendes - außer für ein paar Ausnahmen, bei welchen du aber wohl eh auf externe Kompilierung und/oder Code-Ausführung nutzen würdest.
Linux verschiedener Geschmacksrichtungen sollte auch auf so ziemlich allen Geräten laufen.

Ergo sollten Aspekte wie Portabilität, anständige Tastatur, guter Bildschirm und lange Akkulaufzeit eine primäre Rolle spielen und da haben sich in den letzten Jahren Ultrabooks (bestimmter Hersteller) durchaus bewährt.

Das wohl luxeriöste Modell dieser Kategorie dürfte das "Razer Blade Stealth" sein ... jaja, ich weiß, ich weiß - eine 'gaming' marke. Aber schaut euch das Teil mal an :rolleyes:
Wenn Geld eine untergeordnete Rolle spielt würde ich gar nicht weiter überlegen. (Ein großflächiger "seriöser" Vinyl Sticker zum überkleben des Razer logos ist allerdings zu empfehlen ... z.B. Logo vom Unternehmen für welches man arbeitet :wink: )

Abgesehen davon ist die aktuelle Reihe der Dell XPS Ultrabooks auch sehr zu empfehlen. Auf jeden Fall eine gute Option.
Selbiges gilt für die neueren Asus Zenbooks.

Wenn man eher ein bisschen sparen will kann man auch zu den meisten anderen Ultrabooks greifen. Achten sollte man jedoch darauf, dass als Prozessor ein neuerer Intel i5/i7 verbaut wird (höchstwahrscheinlich in der U variante, welches bedeutet, dass selbst die i7 "lediglich" hyperthreaded dual-cores sind - aber die Performance reicht für das Anwendungsgebiet allemal). Die Intel Atom Prozessoren sind dagegen immer noch ziemlich schwach auf der Brust und eher nicht zu empfehlen.
Das Display sollte am besten ein IPS display sein (ok, zum Programmieren ist das eher egal). Außerdem ist Auflösung und Pixeldichte durchaus wichtig - unter 1920x1080 würde ich selbst bei 11" Geräten heutzutage nicht mehr gehen. Fürs Programmieren wäre ein 16:10 Display einem 16:9 Display natürlich vorzuziehen, aber mir ist noch kein derartiges Ultrabook begegnet.

Letzlich: Die Tastatur. Da du auf dem Teil eine ganze Menge tippen wirst ist das von höchster Bedeutung. Leider gibt es da kein 'spec-sheet' welches du abgleichen kannst. Hier lohnt es sich aufmerksam die Rezensionen auf verschiedenen Seiten zu studieren und von deinem 14-Tage Rückgaberecht Gebrauch zu machen.
 

Ark

Stammuser
Ich finde nicht das man für das proggen ein Ultrabook braucht. Sind zwar alles tolle Notebooks aber das ist halt mehr die Luxusklasse wo Andere Prioritäten deutlich überwiegen. Ein Thinkpad T420 bzw. T520 tut es auch und gibt es gebraucht schon für 200-300€. Auf den Geräten läuft Linux beispielsweise Ubuntu auch out of the box, was ich bei den neuen Zenbooks und dem Razer-Teil mal bezweifel.
 

Scutus

Stammuser
Hey,

gebe auch mal meinen Senf dazu ab... :p

Persönlich bin ich sehr zufrieden mit den ThinkPads. Hatte einen T420, jetzt einen W530 und habe für meinen Vater noch einen T420 für 136€ gekauft (hat ein paar Kratzer, aber voll funktionsfähig). Der große Unterschied zwischen *20 und der *30 Serie, ist die Tastatur, welche ich aber bei beiden Serien sehr gut einschätze - vor allem wegen dem für mich angenehmen Gegendruck. Wenn du nicht gerade eine Oberfläche designen musst, reichen auch die Bildschirme vollkommen aus.

Wenn du in der Preisklasse von ~200€ bleiben willst, dann sehe ich da keine wirkliche Konkurrenz zu den ThinkPads. Eventuell kannst du in deinem Budget noch eine SSD einplanen. Für mich ist das immer angenehm, da bei einem ständigen Ortswechsel (z.B. an der Uni), das Auf- und Zuklappen nicht zu einer Minutensache wird. Zudem kannst du bei den ThinkPads ohne große Probleme eine zweite Festplatte anstatt dem Laufwerk einbauen...also kannst du auch später ohne große Probleme erweitern oder eine HDD als Datengrab verwenden.

Linux sollte vor allem bei älteren Modellen keine Probleme machen. Ich hatte lediglich bei meinem W530 mit Nvidia Optimus zu kämpfen - was man aber über Bumblebee in Griff bekommen kann.

Ein kleiner Tipp noch am Rande: Firmen die solche Laptops aufbereiten, stellen diese auch gerne zur Auktion auf eBay. Da kann man ab und zu auch ein gutes Schnäppchen machen und hat zudem die gewohnte Gewährleistung.

Viel Spaß beim Programmieren mit dem Laptop für den du dich entscheidest!

Grüße,
Scutus
 

lookshe

Member of Honour
Ich sehe das ähnlich wie Ark, allerdings zählen die neueren Thinkpad X Modelle wohl auch schon zu Ultrabooks.
Ansonsten muss ich, wie Bitmuncher auch, sagen, dass die alten X Modelle recht gut sind und sich auch zum Entwickeln eignen und ein guter Kompromiss beim Thema Größe und Leistung sind. Gerade Leasing-Rückläufer bekommt man teils sogar noch mit guten Akkus für einen recht günstigen Preis.
Ich selbst habe für daheim auf dem Sofa seit einigen Monaten ein X230, welches ich mit einer mSata aufgerüstet habe und ich muss echt sagen, selbst AndroidStudio rennt darauf unter Debian sehr flott. Gerade auf Windows und ohne mSata läuft dieses ranzige Stück Dreckssoftware so scheisse, dass es den gesamten Rechner unnötig extrem auslastet und sogar für komplette Hänger sorgt. Mit der mSata flutscht dagegen alles super und spart natürlich auch noch einiges an Strom, sodass die Akkulaufzeit deutlich verlängert wird.
Auslastung für quasi nichts tun ist zwar immer noch enorm hoch, aber immerhin lässt sich der Rechner noch bedienen und man denkt nicht, er sei abgestürzt.
 

lookshe

Member of Honour
Zudem kannst du bei den ThinkPads ohne große Probleme eine zweite Festplatte anstatt dem Laufwerk einbauen...also kannst du auch später ohne große Probleme erweitern oder eine HDD als Datengrab verwenden.
Aber auch nur bei der T und W Serie. X hat kein zusätzliches Laufwerk und bei den anderen, wie bspw. L ist das wieder Gefrickel. Allerdings lässt sich bei den meisten einfach eine mSata einbauen.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Ich hab von der T-Serie Abstand genommen, wenn es darum geht mobil zu sein. Die Dinger wiegen dann halt doch schonmal 'nen halbes Kilo mehr als die X-Serie und bieten, zumindest wenn es um's Programmieren geht, kaum einen Mehrwert. Bei der W-Serie ist es zumeist sogar ein ganzes Kilo mehr.

Im übrigen denke ich, dass Ultrabooks hier kaum empfohlen werden können, da psittacus 700 Euro bereits als teuer betrachtet. Gute Ultrabooks liegen da weit drüber.
 

Ark

Stammuser
Die alte T-Serie ist schon teils etwas klobig, wobei sich das bei den 14-Zöllern noch in Grenzen hält. Die lassen sich eigentlich recht gut im Notebook-Rucksack transportieren, ist natürlich kein Vergleich zu den neuen der T-Serie geschweige denn zu diversen flachen Anderer Serien. Eine Wanderung würde ich damit auch nicht machen, zur Uni oder zu einer Veranstaltung allerdings ausreichend praktikabel.

Für mich überwiegt bei der T-Serie Aufgrund der vielen Refurbished Geräte vom Firmen klar der Kostenvorteil. Die älteren Notebooks der T-Serie z. B. T420 lassen sich auch einfach reperarieren - Ersatzteile gibt es on Mass und die Tastatur ist zum programmieren erste Sahne :) ...

Das sollte allerdings auch so auf die älteren Modelle der X-Serie zutreffen. Das X220 ist auch schon für ca. 200€ zu haben. SSD rein, eventuell RAM aufrüsten wenn man virtuelle Maschinen haben will, da hat man für ca. 350€ ein top Notebook.

Bei mir haben die Thinkpads mit Dockingstation auch den stationären Rechner ersetzt.
 
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psittacus

Stammuser
Ich habe mich nun für das Lenovo Thinkpad x201 entschieden. Ja wie Bitmuncher schon sagte, Ultrabooks sind leider nix für mich. Ich brauchte nur einen Laptop der zum programmieren geeignet ist und den ich überall hin mitnehmen kann. Mein derzeitiger ist ein HP Pavilion 17 - e119sg den ich mir vor 1-2 Jahren gekuaft habe.
Der ist nun nicht unbedingt geeignet um ihn immer zum Hackerspace zu schleppen, wie mir leider klar wurde.
Danke für die ganzen Vorschläge und Gedanken!
 

ExitBurn

New member
Prizipel l reicht dir zum Progen ein 386er habe mir für unterwegs ein Asus Eee PC 900 zugelegt linux läuft drauf. Meine Compiler auch alle reicht kosten Faktor gebraucht ca. 20 Euronen kommt halt drauf an was du Progen willst
 

psittacus

Stammuser
Naja.. das Asus Eee PC 900 sieht mir nun doch ein bisschen sehr leistungsschwach aus ;)
Dunkle Displayhelligkeit, "nur" 4 Stunden Akkulaufzeit (vgl. Lenovo Thinkpad x201 bis zu 10 Stunden) 1 GB RAM, dann eine Intel Celeron CPU.
Ich habe dann lieber doch ~160€ ausgegeben und ein halbwegs flüssig laufendes Notebook gekauft. Trotzdem danke :)
 

itsDesch

New member
Hi,
möchte mir auch ein lenovo x201 kaufen.
Ich hab auf Bildern, bei einigen Angeboten im Internet, einen kleinen Steckplatz rechts vom Touchpad gesehen. Wofür ist dieser Steckplatz ? Und wieso hat nicht jedes lenovo x201 so einen ?



PS: das mit den Bildern hat nicht ganz geklapt.^^

Edit: Hat sich geklärt, Danke!
 
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