Microsoft entwickelt "OpenStandard"-Software??

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Rushjo

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Wie MSNBC-News in ihrer neusten elektronischen Ausgabe berichten,
unterstützt Microsoft Canada auf ausdrücklichen Wunsch von Bill Gates
ein Projekt zur Entwicklung einer Bilder-Abgleich-Software im Kampf gegen
Kinderpornographie. Bill Gates hatte von einem frustierten Mitarbeiter der
"Anti-Kinder-Pornographie-Einheit" der kanadischen Stadt Toronto eine Email
erhalten, mit der Bitte ihnen bei ihrer Arbeit zu helfen. Obwohl niemand damit
rechnete, antwortete Bill Gates und wies Microsoft Canada an, dieses Projekt
voran zu treiben. Dies geschah mit bisher schon 450,000$ und die Gesamt-
kosten sind noch nicht abzuschätzen. Das an sich kann ja als "gute PR" ver-
buchen, nur das wirklich Interessante steht im "klein Gedruckten".

Zitat aus Original-Artikel
The Microsoft Canada tool will be on an open standard so that it can be tied in with any software used by any agency, said Paula Knight, director of community affairs for Microsoft Canada.

Was will uns Microsoft damit sagen? Sie entwickeln jetzt endlich mal eine Software,
die sich auch an allgemein gültige Standards hält? Oder gar eine "OpenSource"-Soft-
ware wie der Autor eines Kommentars dieses Security-News-Portals das verstanden
hat?

Auf jeden Fall ist die Unterstützung dieser Entwicklung eine gute Idee!

MfG Rushjo

[1] Quelle, Original (english)
[2] Quelle, Kommentar (english)
 
*g* gutes ablenkungsmanöver. muss ich ja schon sagen... Da hat man ein paar schwarze schafe in der herde und statt diese auszurotten kauft man einfach weiße. Ist natürlich auch eine möglichkeit.

ich gratulier microsoft auf jeden fall zu dieser spitzenidee! *zynikMode*
 
Original von Rushjo
Wie MSNBC-News in ihrer neusten elektronischen Ausgabe berichten,
unterstützt Microsoft Canada auf ausdrücklichen Wunsch von Bill Gates
ein Projekt zur Entwicklung einer Bilder-Abgleich-Software im Kampf gegen
Kinderpornographie.

Was wollen sie da noch grossartig entwickeln? Perkeo, eine Software um Hashwerte potentieller KiPo abzugleichen gibts seit Jahren und es funktioniert wunderbar - nur wills keiner verwenden, wozu auch -- niemand will freiwillig Geld fuer Hash-Werte ausgeben, ausser zwei ISPs und das BKA.

Das Masosoft irgendwann mit dem Thema auffaehrt habe ich eigentlich schon bei den ersten TCPA-Diskussionen vermisst - schliesslich eine tolle Sache um jede Form der Ueberwachung und Einschraenkung der Menschenrechte in einer jubelnden Masse sicherzustellen, aber nun scheinen sie ja eine Moeglichkeit gefunden zu haben den Stein ins Rollen zu bringen um sich endlich mal ein bischen naeher mit den Daten Ihrer Kunden zu befassen -- ist die MediaPlayer EULA eigentlich immernoch so schoen zu lesen?

Zurueck zum KiPo. Was ist es? Die USA hat gaenzlich andere Vorstellung davon was es sein kann, zum Beispiel ist dort synthetische KiPo vollkommen legal -- hier kann schon einfaches ASCII -- wie zum Beispiel der Stefan-Text[1] KiPo sein. Auch die Schutzaltersgrenzen[2] schwanken weltweit vollkommen.

Auf jeden Fall ist die Unterstützung dieser Entwicklung eine gute Idee!

Ich staune das selbst clevere Menschen wie du bei Reizworten offensichtlich komplett abschalten. Auch KiPo ist auch nur eine Information darueber was geschehen ist oder in vielen Faellen synthetischer Pornographie etwas das sich jemand ausgedacht hat. Ich sehe keinen Sinn in einer Daemonisierung.


[1] Artikel via groups.google.com
[2] ageofconsent.com
 
Also ich würde mich sehr wundern, wenn "Microschrott" (Micorsoft) Open Source Software oder vollkommen funktionierende Sofware auf den Markt bringen würde.

mfg
Sven
 
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