"Musikpiraten" bringen gutes Geschäft

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Guest
Eine Studie des britischen Musikforschungsunternehmens The Leading Question zeigt, dass illegale Filesharer auch diejenigen sind, die am meisten Geld für legale Downloads ausgeben.

Sie investieren viereinhalb Mal mehr in legale Musik als der durchschnittliche Konsument.

Aus dem Bericht geht hervor, dass es seitens der Musikindustrie sinnvoller wäre, diese Klientel von legalen Alternativen zu überzeugen, als nur strafrechtlich gegen sie vorzugehen.

"Es ist ein Mythos, dass alle illegalen Downloader darauf versessen seien, das Gesetz zu brechen, um an Gratismusik zu kommen", sagt Paul Brindley, Direktor von The Leading Question.

Die Studie zeigt, dass Personen, die regelmäßig illegale Internet-Plattformen zum File-Sharing benutzen, im Durchschnitt acht Euro pro Monat für legale digitale Musik ausgeben. Im Vergleich dazu bringen andere Musikfans nur 1,84 Euro ein.

Text & Quelle: futurezone.orf.at

... und was sag ich seit jahren, als jemand, der gesaugte musik, die gefällt, als original suchen geht ... ?
 
Aus dem Bericht geht hervor, dass es seitens der Musikindustrie sinnvoller wäre, diese Klientel von legalen Alternativen zu überzeugen, als nur strafrechtlich gegen sie vorzugehen.
Full Ack. Wenn die es mal schaffen würden, zur Abwechslung gute Songs zu produzieren und diese dann zu vernünftigen Preisen zu vermarkten dann würden die Kunden schon von alleine kommen und Raubkopierer würden sich den Stress mit dem Downloaden wohl lieber auch ersparen und die Musik legal erwerben.

Meiner Meinung nach setzt die Musikindustrie am völlig falschen Punkt an, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen.
Denn:
Gute Musik, niedrige Preise ==> Zuwachs an Käufern, weniger illegale Kopien
Schlechte Musik, die teuer vermarktet wird ==> Kundenrückgang, Zuwachs an illegalen Kopien
 
Das wollen die doch garnich.. die verdienen schon genug geld, da brauchste keine angst haben.. aber wenn die bösen raubkopierer nimemr da wären, hat man ja keinen sündenbock mehr.. Also rauf mit den preisen.. das meiste geld kommt sowieso, aus den lizensen von jamba und co!
 
Bei solchen Themen brennt's halt immer unter den Fingern, wenn man seine illegalen Aktivitäten legitimieren kann. Softwarepiraten sind halt echte Revoluzzer. Und man muss für die Revolution nichtmal vor die Tür gehen. ;)
 
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