Neue Diskusion über "Killerspiele"

Es handelt sich um legal erworbene voll funktionsfähige Vorderladerwaffen die man in Deutschland besitzen darf.
In Deutschland ist dafür der Besitz von Schwarzpulver verboten.
Und jetzt rate mal wie es unsere Nachbarn die Holländer halten ;)
In Holland ist der erwerb von Vorderladerwaffen verboten aber der erwerb von Schwarzpulver erlaubt *g*
Noch fragen?
Ausserdem lässt sich Schwarzpulver sehr leicht selbst herstellen (gibt genügend anleitungen im Internet).
Und der gute hat die Waffen einfach bei egun.de gekauft und sich Schwarzpulver hergestellt.
Imrahil
 
Original von Oi!Alex
Original von thaos2
Ich würd sagen mal sollt die politiker mal dazu verdonnern Eine Woche CS zu spielen und dann eine Umfrage machen wer einen Amoklauf begehen will^^Ich wette das würde diese oberflächlich denkenden Trottel mal ein bischen aufrütteln und ihnen zeigen das das problem woanders liegt

vergiss es - da möchten sie noch gefahrenszuschlag haben - und sie bekommen eh schon viel zu viel

ich für meinen teil zocke zwar nicht mehr (keine zeit/lust) aber jedes mal wenn das thema wieder aufflackert habe ich ein grinsen im gesicht - es ist einfach herlich zu beobachten welche macht doch die medien haben - wieviele leute kennen sich aufeinmal immer wieder aus mit den bösen menschen tötenden spielen usw.
meiner meinung nach sollte man auch kaffee verbieten - fast jeder potentielle attentäter trinkt kaffee!

lol das isn geiler spruch für ne signatur^^

O.K. mal back 2 topic ist eigentlich IRGENTWER im Habo für ein Verbot? ich glaub irgentwie nicht^^
 
Also ich denke mal eher das die Politiker keinen richtigen Grund finden, warum die Kids mal einfach so Amoklaufen. Um die Bevölkerung zu beruhigen, nehmen sie einfach etwas was man viel leichter den älteren Generationen und den "Gewaltspielhassern" weißmachen kann -> die Computerspiele, die Gewalt beinhalten.

Solche "Gewaltspiele" würde ich eher nicht als Indikator für einen Amoklauf bezeichnen.
Schaut euch doch mal auf den Multiplayergameservern um, dort sind meistens massig Leute vertreten. Ganz zu schweigen von den Singleplayerspielen, die manchmal schon sehr Realitätsnahe gestaltet sind. Mit Realitätsnahe meine ich eher die Grafik, die Physik und die Machbarkeiten, nicht die Tatsache das man im richtigen Leben nicht so leicht zum Kriegshelden werden kann, wie bei Computerspielen.
So viele spielen diese Spiele und nur ein sehr, sehr kleiner Teil von ihnen ist wirklich Amok gelaufen.
Diese Gewaltcomputerspiele dienen eher nur Aufputschmittel für krankhafte Wesenszüge, der zukünftigen Amokläufer, oder die, die ähnliche Vorstellungen haben. Aber es können auch andere Dinge als Aufputschmittel genutzt werden: Kriegsfilme, eigene Waffen uvm.
Grundlage muss aber schon ein krankfhafter Wesenszug sein, den man durch bestimmte Einwirkungen ausbauen kann. Aber da spielt es auch eine Rolle, wie man diese Einwirkungen beurteilt und für sich zurechtbiegt. Mit Einwirkungen meine ich z.B. eine schlechte Konfontration im Leben, wie nur schlechte Zensuren in der Schule, Vergewaltigung, Schlägerei, psychischer Druck, oder eben die Kriegsfilme/Kriegsspiele.
Bei letzteren reicht es sogar auch aus ein Stück Papier zu haben, auf den man blutige Folterungen zeichnet, um dies dann in seiner eigenen Phantasie aufzuputschen.

Im Grunde geht es eher um die Erziehungen und menschlichen Einwirkungen, eben die Gesselschaft selbst die, die Menschen formt.
Der letzte Amokläufer, soll ja eher ein zurückgezogener Mensch gewesen sein, der mit seiner Freundinn nicht ausgehen wollte, da er sonst unter Menschen sein könnte. Ebenso wollte er in seinen selbstgedrehten Videos als Held gefeiert werden.
Dies lässt darauf schließen, das dieser Jugendliche wegen Minderwertigkeitskomplexe, die eben aus ein oder mehreren Sozialkonfrontationen stammen, bei dem er nur der Verlierer war (z.B. Streitereien, schlechte Zensuren), aus dem realen Leben zurückgezogen hat und sich seine eigene Welt aufgebaut hat. Um mit der realen Welt abzuschließen, führte er den Amoklauf durch und da er mit seinem Über-Ich (Freud, siehe Wikipedia) in Konfrontation stand und das reale Leben zu groß ist, nahm er sich dann das Leben. So meine Theorie.

Davon das Gewaltcomputerspiele ganz abgeschafft werden, halte ich nichts.
Gewalt gehört zu unseren Leben. Zwar sollte man damit nicht spielen, aber das sich Spiele wie CS oder Doom gut verkaufen, hindert die Spielehersteller nicht daran diese nicht zu verkaufen. Aber wie es mit der Herstellung von solchen Spielen aussieht, ist ein anderes sehr verzwicktes Thema, was seine Pros und Contras hat.
Wenn es aber um die Vergabe von solchen Spielen geht, wäre ich schon dafür diese wie jetzt zu Kategorisieren und ein USK Aufkleber drauf zu kleben. Aber es sollte nicht nur auf ein Stück Papier stehen, sondern auch auf sozialer Basis ein Gesicht bekommen.
 
Ich kann das einfach nicht mehr hören. jaja, die Killerspiele sind schuld :rolleyes:
Anstatt sich mal zu fragen wo der die Waffen her hatte werden mal wieder die bösen spiele verantwortlich gemacht. Somal es meiner Meinung nach auch nix bringt die zu verbieten. Dann blühen zum einen die Tauschbörsen wieder auf und zum anderen kann man es sich im Ausland besorgen.
Das ist einfach nur blinder Aktionismus was die Politiker mal wieder verbreiten
 
Und ich kann keine dieser Gegenfragen mehr hören, die schon längst geklärt sind. Wenn mal alles so lückenlos nachvollziehbar wäre, wie wo er die Waffen her hatte...
rolleyes.gif


Die Pro-Verbots-Argumentation ist übrigens einfach: Nicht jeder, der "Killerspiele" spielt, rennt los und knallt Leute über den Haufen... aber einige wenige tun's doch. Genauso würde nicht jeder, der eine Schusswaffe im Haushalt hat, losrennen und den Nachbarn abknallen, weil dessen Apfelbaum ein bisschen aufs eigene Grundstück wächst... aber einige würden's vielleicht doch tun; ergo: Schusswaffen lieber nicht in Privathaushalten.

Es gibt natürlich Einschränkungen, unter denen man doch Schusswaffen besitzen darf (Alter, Mitgliedschaft in Schützenvereinen...). Zumindest erstere Einschränkung gibt's auch bei Computerspielen... nur ist es wahrscheinlicher, dass der große Bruder seinen kleinen Bruder mal 'ne Runde CS zocken lässt, als dass der Jäger seinem Söhnchen mal die Schrotflinte in die Hand drückt und ihn damit spielen lässt. Und da besagte "Killerspiele" ja auch nicht gerade einen wirtschaftlich relevanten, geschweige denn pädagogisch wertvollen Zweck erfüllen, könnte man sie eigentlich auch verbieten ;)

So einfach ist das... ob das ganze nun eine hieb- und stichfeste Argumentation ist, steht auf einem anderen Blatt.
 
Original von LX

Es gibt natürlich Einschränkungen, unter denen man doch Schusswaffen besitzen darf (Alter, Mitgliedschaft in Schützenvereinen...). Zumindest erstere Einschränkung gibt's auch bei Computerspielen... nur ist es wahrscheinlicher, dass der große Bruder seinen kleinen Bruder mal 'ne Runde CS zocken lässt, als dass der Jäger seinem Söhnchen mal die Schrotflinte in die Hand drückt und ihn damit spielen lässt. Und da besagte "Killerspiele" ja auch nicht gerade einen wirtschaftlich relevanten, geschweige denn pädagogisch wertvollen Zweck erfüllen, könnte man sie eigentlich auch verbieten ;)
8o 8o 8o

Nach deiner Aussage müsste mann auch Alk, Zigaretten und noch einiges mehr verbieten

ps. Wirtschaftlich relevant ist die ganze PC-Spiele industrie !!! 8o
 
Original von 666
Nach deiner Aussage müsste mann auch Alk, Zigaretten und noch einiges mehr verbieten
Zumindest bei Zigaretten wäre ich sofort dabei. Nur da beides ordentlich besteuert wird und daher schon einen wirtschaftlichen Nutzen hat, wird's so weit nicht kommen.

Die Mehrheit der "Killerspiele" wird aber nicht in Deutschland produziert und abgesehen von der Mehrwertsteuer (die aber auf auf alle anderen Produkte Anwendung findet) landet nix beim Staat, daher hält sich ihr volkswirtschaftlicher Nutzen für Deutschland in Grenzen. ;)
 
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: die meisten dieser Spiele werden nicht hierzulande produziert. Also von wessen Arbeitsplätzen sprichst du? Der Arbeitsplatz des Verkäufers im Blöd-Markt hängt mit Sicherheit nicht davon ab, ob er eine handvoll Spiele pro Monat mehr oder weniger an den Mann bringen kann.
 
Ich denke trotzdem das die vebrieten können was die wollen, am ende bringts nix. Fahre nach polen, kaufe es und schaffe es über die grenze. so einfach (ein beispiel)
 
Dass man das Gesetz umgehen kann sollte aber kein Grund dafür sein, es nicht zu erlassen. Es gibt auch Leute, die bringen Menschen um... sollte man deswegen Mord legalisieren?
 
Original von LX
Dass man das Gesetz umgehen kann sollte aber kein Grund dafür sein, es nicht zu erlassen. Es gibt auch Leute, die bringen Menschen um... sollte man deswegen Mord legalisieren?

Man kanns ja mal probieren ?!?!
Bekanntlich tuen die Menschen meistens nur was sie nicht dürfen anstat was sie dürfen.

Daher ---> weniger Morde (unsinn :D)
 
[ot]

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: die meisten dieser Spiele werden nicht hierzulande produziert. Also von wessen Arbeitsplätzen sprichst du? Der Arbeitsplatz des Verkäufers im Blöd-Markt hängt mit Sicherheit nicht davon ab, ob er eine handvoll Spiele pro Monat mehr oder weniger an den Mann bringen kann.

Crytek hat angekündigt spätestens dann ins Ausland zu wandern...
Somit sind allein bei Crytec über 100 Arbeitzplätze gefährdet. :rolleyes:

Außerdem sollte man auch bedenken, dass es meistens Gamer sind, die sich die aktuellste Hardware etc. zulegen um diese Spiele möglichst ruckelfrei spielen zu können. Somit würde auch bei AMD z.B. Arbeitsplätze gefährdet.

[/ot]

Aber es geht mir nicht um Arbeitsplätze oder darum, dass es schlecht für die Wirtschaft ist (wobei das warscheinlich noch das Argument is, welches bei den Politikern am ehesten ziehen mag) - Nein, es geht mir ums Prinzip.

Es müssen die Ursachen für ein solches Handel gesucht & bekämpft werden. :rolleyes:
 
Original von Doomhammer
Ich denke trotzdem das die vebrieten können was die wollen, am ende bringts nix. Fahre nach polen, kaufe es und schaffe es über die grenze. so einfach (ein beispiel)
...und begehst eine Straftat.

Ein Verbot bringt imo nicht viel - zudem lasse ich mir nicht gern von anderen pauschalisieren, mit was ich umgehen kann und mit was nicht. Eine Altersfreigabe ist okay, nur muss die dann auch eingehalten werden. Warum sucht die Polizei eigentlich bei den ganzen Filesharern nicht mal nach solchen Spielen und recherchiert in Richtung Jugendschutz? Ich glaube, weils kein Geld bringt. ;)

Die angesprochenen Vergleiche hinken immer, nicht jeder, der eine Kampfsportart beherrscht, schlägt andere zusammen - nicht jeder, der nen Stromanschluss hat, legt Leute an die Phase - nicht jeder, der ne Microwelle hat, packt Lebewesen rein... Die Liste kann man ewig fortsetzen. Fakt ist, dass es immer einige gibt, die potentiell gefährlich sind und eine geringe Hemmschwelle haben. Wodurch die dann überschritten wird - seien es Minderwertigkeitskomplexe, Versagensängste, Ausgrenzung, Gewaltspiele etc. - kann nur ein Profi sagen. Wir haben damals als Kinder auch "Peng Peng" und so gespielt, hatten unsere Knarren in der Hand und haben uns gegenseitig gejagt - das liegt wohl in der Nature des Menschen. ;) Aber bei uns ist halt niemand aufgeplatzt und es verteilten sich auch keine Unmengen von Blut über Flure und Korridore. Außerdem mussten wir selber rennen... ;)
Ich bin jedoch der Meinung, dass der Umgang mit Gewalt und dem Ermorden von Menschen sehr an moralisch etischer Grenzhaftigkeit verliert, wenn Kinder und Jugendliche (obwohl ich der Meinung bin, dass man bis Anfang 20 ein Kind ist) sehr früh und in einer Phase der psychischen und persönlichen "Personifizierung" und Entwicklung bereits Umgang mit Gewalt haben. Dabei ist es völlig egal, ob diese Gewalt im TV, von DVD, vom Rechner oder dem Elternhaus (passiert leider viel zu oft) "gelehrt" wird.
Da muss man ansetzen!
 
Original von 0wnZ
Kann dann ein solches "Killerspiel" zur Aufklärung über Gewalt genutzt werden ?
Wie stellst du dir diese Aufklärung denn vor? Ich seh's schon vor meinem geistigen Auge...

"Das ist Karl. Karl hat eine Waffe, da viele Menschen ihn nicht mögen. Schau mal, da vorn ist Peter, einer von diesen Menschen... der guckt auch ziemlich grimmig und hat eine Maschinenpistole. Aber Karl ist eigentlich ein ganz friedfertiger Mensch, also steckt er seine Waffe weg und lächelt Peter an. Aber was soll das denn? Nun liegt Karl blutend auf dem Boden... der doofe Peter hat ihn erschossen?!

Und was lernen wir daraus? Keine Gewalt ... äääh ... ist auch keine Lösung"

Tolle Wurst :D
 
Ja das meinte ich ja..
ich mein ich hätte das bei stek rausgelesen
Aber ich vergleiche das gerne mit Werbung.
Ich habe letztens irgendwo nen Bild gesehen, wo eine Mutter mit ihrem Kind einkaufen ist und alles voller Werbung ist aber das Kind die Mütze über den Kopf gezogen hat, also nichts sieht.
Drunter steht dann noch was wichtiges´, was ich aber leider vergessen hab... vielleicht finde ich das später noch.

Aber was ich meine ist das man die verschiedenen "Spieltypen" zeigt und welche auswirkunngen das haben kann.
Also z.B.
Das ist Peter er spielt generell keine "Killerspiele" außer vielleicht auf Lan's.
Er ist nur selten aggresiv. Jedoch lässt sich erkennen, dass er auf Lan's häufiger beim Verlieren ausrastet und mit dingen umsich wirft. Er ist also eher dadurch gefährdet durch solche Spiele in seiner agressivität beeinträchtigt zu werden. Man kann das und das dagegen tun.
und das ist Klaus
er spielt jeden tag 3-5 stunden CounterStrike und zeigt eine leicht erhöhte agressivität ( leichte reizbarkeit während des spielens ) , jedoch wirkt er in seinem Umfeld als sehr hilfsbereit und verständnissvoll und zeigt kaum agressivität.
Und es gibt den Heinz
er spielt zwar kaum cs ist jedochden ganzen tag am pc und schottet sich total von dem reellen leben ab und schafft sich virtuelle welten.
er ist sehr schnell reizbar. In der schule ist er schon 2 mal sitzen geblieben, er wird wegen seiner noten häufig von mitschülern gemobbt. sein vater sieht er als vorbild. Sein vater ist jäger und nimmt seinen sohn gerne mit auf jagd, da er so stolz auf seinen sohn ist.


etc.
 
Ich bin nicht gegen ein solches Verbot. Ich bin aber auch nicht dafür.
Ich würde sagen, die Politiker sollten eins der folgenden Dinge machen:

-nichts verbieten
-Alkohol, Zigaretten, Schützenvereine, Spielzeugpistolen und "Killerspiele" verbieten

Oder einfach gesagt:
90% aller Amokläufer spielen Computerspiele. 100% aller Amokläufer essen Brot. Verbietet Brot!

mfg,
Cemper
 
Für manch wen sinds ja nicht nur die Killerspiele die Gewalt fördern...
Klick

von daher belächele ich die ganze Aktion nur weil eh nicht viel bei rum kommt, genau so wie damals in Erfurt, lauter kurzschlussaktionen aber rum gekommen ist ne stärkere (teilweise überfällige) Altersfreigabe.
 
Ja, am besten verbieten wir auch gleich das Internet.
Wer braucht schon ebay, google, wikipedia um mal schnell etwas online zu kaufen oder um sich über etwas zu informieren.
Es kommen ja nur diese bösen Viren/Trojaner/Würmer über das Internet, also warum sollten wir das Internet nicht verbieten?

Meiner Meinung nach suchen die Politiker am falschen Ort.
Es könnte zwar sein das "Killerspiele" die aggresivität steigern aber es spielen derzeit weltweit über 150.000 Spieler allein Counter-Strike (Quelle: steampowered.com)
Sind diese Personen jetzt alle potentielle Amokläufer?

Und dann kommen immer diese tollen Meldungen der Medien:
"In der Schule fiel der Schüler XYZ nicht besonders auf. Er hatte durchschnittliche Noten und war sehr ruhig."
Sind solche Personen vielleicht etwas zu ruhig und "fressen" den ganzen Frust und Hass in sich hinein, als mit anderen darüber zu reden?
 
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