Also ich denke mal eher das die Politiker keinen richtigen Grund finden, warum die Kids mal einfach so Amoklaufen. Um die Bevölkerung zu beruhigen, nehmen sie einfach etwas was man viel leichter den älteren Generationen und den "Gewaltspielhassern" weißmachen kann -> die Computerspiele, die Gewalt beinhalten.
Solche "Gewaltspiele" würde ich eher nicht als Indikator für einen Amoklauf bezeichnen.
Schaut euch doch mal auf den Multiplayergameservern um, dort sind meistens massig Leute vertreten. Ganz zu schweigen von den Singleplayerspielen, die manchmal schon sehr Realitätsnahe gestaltet sind. Mit Realitätsnahe meine ich eher die Grafik, die Physik und die Machbarkeiten, nicht die Tatsache das man im richtigen Leben nicht so leicht zum Kriegshelden werden kann, wie bei Computerspielen.
So viele spielen diese Spiele und nur ein sehr, sehr kleiner Teil von ihnen ist wirklich Amok gelaufen.
Diese Gewaltcomputerspiele dienen eher nur Aufputschmittel für krankhafte Wesenszüge, der zukünftigen Amokläufer, oder die, die ähnliche Vorstellungen haben. Aber es können auch andere Dinge als Aufputschmittel genutzt werden: Kriegsfilme, eigene Waffen uvm.
Grundlage muss aber schon ein krankfhafter Wesenszug sein, den man durch bestimmte Einwirkungen ausbauen kann. Aber da spielt es auch eine Rolle, wie man diese Einwirkungen beurteilt und für sich zurechtbiegt. Mit Einwirkungen meine ich z.B. eine schlechte Konfontration im Leben, wie nur schlechte Zensuren in der Schule, Vergewaltigung, Schlägerei, psychischer Druck, oder eben die Kriegsfilme/Kriegsspiele.
Bei letzteren reicht es sogar auch aus ein Stück Papier zu haben, auf den man blutige Folterungen zeichnet, um dies dann in seiner eigenen Phantasie aufzuputschen.
Im Grunde geht es eher um die Erziehungen und menschlichen Einwirkungen, eben die Gesselschaft selbst die, die Menschen formt.
Der letzte Amokläufer, soll ja eher ein zurückgezogener Mensch gewesen sein, der mit seiner Freundinn nicht ausgehen wollte, da er sonst unter Menschen sein könnte. Ebenso wollte er in seinen selbstgedrehten Videos als Held gefeiert werden.
Dies lässt darauf schließen, das dieser Jugendliche wegen Minderwertigkeitskomplexe, die eben aus ein oder mehreren Sozialkonfrontationen stammen, bei dem er nur der Verlierer war (z.B. Streitereien, schlechte Zensuren), aus dem realen Leben zurückgezogen hat und sich seine eigene Welt aufgebaut hat. Um mit der realen Welt abzuschließen, führte er den Amoklauf durch und da er mit seinem Über-Ich (Freud, siehe Wikipedia) in Konfrontation stand und das reale Leben zu groß ist, nahm er sich dann das Leben. So meine Theorie.
Davon das Gewaltcomputerspiele ganz abgeschafft werden, halte ich nichts.
Gewalt gehört zu unseren Leben. Zwar sollte man damit nicht spielen, aber das sich Spiele wie CS oder Doom gut verkaufen, hindert die Spielehersteller nicht daran diese nicht zu verkaufen. Aber wie es mit der Herstellung von solchen Spielen aussieht, ist ein anderes sehr verzwicktes Thema, was seine Pros und Contras hat.
Wenn es aber um die Vergabe von solchen Spielen geht, wäre ich schon dafür diese wie jetzt zu Kategorisieren und ein USK Aufkleber drauf zu kleben. Aber es sollte nicht nur auf ein Stück Papier stehen, sondern auch auf sozialer Basis ein Gesicht bekommen.