Neue Diskusion über "Killerspiele"

@0wnZ
Das habe ich mit keinen Worten geschrieben...erklär mir mal bitte, wo Du das rausgelesen hast.

Für überzogene und kurzschlussartige Aktionen sind unsere Politiker doch bekannt. Ich sage nur "Kampfhunde". Schon wenn ich dieses Wort höre platzt mir der Has. Über die Hälfte aller tödlichen Bissunfälle begingen Schäferhunde...komisch, dass die nie abgedruckt waren oder in der Kritik standen. Einige Bundesländer verboten gleich alles, andere führten Listen ein (die mittlerweile zum Glück teiweise wieder abgeschafft worden sind) - auf Sachverständige wurde nicht gehört. Was sagte unsere, von mir hoch geschätzte Bundeskanzlerin, neulich zum Bericht der Wirtschaftsweisen, in dem die aktuelle Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik bemängelt wurde? "Man solle doch die Leistungen der Bundesregierung nicht immer schlecht machen." So wie ich mir das vorstelle, hat sie dabei ganz bestimmt trotzig mitm Bein aufgestampft...
Politiker ist der einzige Job, bei dem man keine Ausbildung und auch keinen Fähigkeitsnachweis braucht - von Intelligenz und Weitsicht ganz zu schweigen. Was soll denn also herauskommen, wenn ein Haufen Denozianten, denen Presse und der fette Bauch wichtiger sind als gesunder Menschenvestand und zukunftsorientiertes Handeln, über Dinge entscheidet, von denen sie keine Ahnung haben und dazu jeglichen Rat wie ein bockiges Kind ignorieren?!
 
Ich glaube nicht das "Ballerspiele" schuld sind wenn plötzlich ein paar Jugendliche durchdrehen.Es hängt schon mit der Erziehung in der Kindheit zusammen,wenn einer eine Sache nachspielt die er gesehen hat liegt das Problem nicht an der Sache sondern an der Person.Ein normaler Mensch verspürt auch keine Lust Menschen zu töten wenn er einen Horrorfilm gesehen hat(es giebt eine Ausnahme,bei mir jedenfalls)Erotikfilme :)

Vielleicht sollte man wieder zum Rohrstock in der Schule greifen(aber wahrscheinlich würden die Lehrer gleich Erstochen/Erschossen werden) ;(

Was auch verwunderlich ist das meisten Jugendlichen so etwas machen die (wohlbehütet)
aufgewachsen sind und nicht bei asozialen Heckenpennern wie man dies eigendlich vermuten sollte.
 
Original von autoburny
Ich glaube nicht das "Ballerspiele" schuld sind wenn plötzlich ein paar Jugendliche durchdrehen.Es hängt schon mit der Erziehung in der Kindheit zusammen,wenn einer eine Sache nachspielt die er gesehen hat liegt das Problem nicht an der Sache sondern an der Person.

Genau meine Meinung. Ich glaube das fast jeder der zockt schonmal CS oder ähnliches gespielt hatt.
 
Politiker & Profilneurotiker

Es ist ja völlig klar, dass politische Profilneurotiker wie Beckstein sich wieder mal zu dieser Debatte mit medienwirksamen Schlagworten wie "Killerspielen" äußern. Auch, dass die bisherigen Amokläufer an diesen Spielen teilgenommen haben, gibt solchen Wortverdrehern offensichtlich Recht.

Jetzt mal Butter bei die Fische:

Hat das "Killerspiel" Sie zu Killern gemacht? Hat das "Killerspiel" ihnen die Waffe in die Hand gedrückt?

Würden "Killerspiele" Killer machen, wären wir vermutlich bereits alle tot, denn zählt man allein die Community der deutschen Jugendlichen, die an CS teilnehmen, so ist es unwahrscheinlich, dass wir diese Fülle an Amokläufen überleben würden.
Man täuscht hier über die wirklichen Probleme hinweg, wenn man die Gemeinsamkeit darin sucht, dass die Amokläufer alle CS o.ä. gespielt haben, denn ihnen wird man noch andere Gemeinsamkeiten anmerken können: Außenseiter, Eltern haben sich nicht wirklich gekümmert ... etc. Und das passiert in den besten Familien. Aber eben an diesen "besten" Familien soll es ja nicht gelegen haben, oder?

Wo die Waffen herkommen, mit denen die bisherigen Amokjugendlichen töteten und verletzten, sollte Günther Beckstein, der wohl selbst passionierter Jäger sein könnte, eigentlich mehr interessieren, als seine profilneurotische These vom "Internet made Killer"! Aber darüber verliert dieser Mensch kein Wort!
Hat er etwas zu verbergen, oder möchte er womöglich jemand schützen, wenn mal wieder ein jugendlicher Amokläufer mit einer Heckler & Koch von Pappa seine Mitschüler abschlachtet? Wäre es vielleicht einfach unangebracht zu sagen, dass die meisten solcher Taten mit einer Waffe vom Typ XY begangen werden? Wäre es sicher! Dennoch ist das eine Frage wert, bevor man millionen Jugendlicher weltweit zu potentiellen Killern abstempelt.
War es vielleicht doch die Waffe an sich, jenes Gefühl der Macht über Leben und Tod? Wer noch nie eine Schusswaffe in der Hand hatte, mag hier nicht urteilen können oder wollen, jedoch ist es letztendlich der Mensch, der die Waffe bedient und damit entscheiden Charackter und Persönlichkeit über den Gebrauch der Sache.

Viele Fragen tun sich auf, wenn Politiker vom Schlage eines Beckstein sich im Schlamm einer solchen Debatte wälzen und dabei selbstzufrieden vor sich hin grunzen und quieken, ohne das wirklich etwas passiert, ausser ihrer grandiosen Selbstdarstellung. Allerdings muss man sagen, dass man solcherlei Lebewesen heutzutage meist irgendwann schlachtet. Man wird ja hoffen dürfen, oder?

Persönlich möchte ich nur die Frage stellen, wie lange solche Menschen eigentlich noch die Dummheit des Volkes ausnutzen dürfen.
 
original von Iarumas:
Meiner Meinung nach suchen die Politiker am falschen Ort.

Da stimm ich zu. Ich selbst spiel solche Spiel net aber ich sag immer jedem das seine. Aber wir könnten den Polizikern mal ein Gegenangebot machen. Wenn Sie diese Spiele verbieten wollen dann solln diese im gegenzug ihre diäten absetzen und auch nie wieder einführen, geschweige denn erhöhen und dieses Geld sollten Sie dann in die Jugend investieren . z.B. Förderung von sozialen projekten wie "Miteinander e.V." oder "Freude am Leben e.V." wo man sich um Jugendliche kümmert die weit abgerutscht sind in die Drogensucht oder durch Gewalttaten auffallen. Wäre nur mal so eine Idee. ;)

Ist jedenfalls fördernd für die Jugend. :D
 
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