Open Source soll wegen erzwungenen ?Kostenlos-Fixpreis? verboten werden

NeonZero

Member of Honour
Quelle: netzeitung.de, Datum: 04.05.2005, Autor: nz

Traurig, aber wahr: Der Programmierer Daniel Wallace möchte Open Source verbieten lassen. Er hat Klage gegen die Free Software Foundation eingereicht. Laut seiner Auffassung schreibt die Lizenz einen fixen Preis vor (ja, Du hast richtig gelesen ? kostenlos ist schließlich auch ein Fixpreis). Damit verstoße GPL seiner Meinung nach gegen amerikanisches Recht. Er meint, er könne dadurch nicht genügend Geld verdienen, da Arbeiten, die GPL-Code nutzen, kostenlos sein müssen. Dabei übersieht er offensichtlich, daß es schließlich die Arbeit anderer Programmierer ist, die er ohne geltende GPL verkaufen will.

Einfach ohne Worte ?

Bye, nz
 
N

non

Guest
da hat wohl jemand die gpl nicht so richtig gelesen ... aber wenn er unbedingt redhat, novell, ibm, hp und co gegen sich haben will, bitte ...

ps.: was sie in den usa erlauben und verbieten braucht uns hier nicht so viel interessieren. wandern diese gruppen eben nach europa oder asien ab. bei letzteren werden ihnen noch die füsse geküsst.
 

Brabax

New member
Nur damit ich nicht dumm sterbe: GPL schreibt doch nur vor, dass der Quelltext einsehbar sein muss, oder? Das selber setzt doch keine Finanziellen Grenzen, richtig?
 
N

non

Guest
erstens dass und wenn man den code eines anderen manipuliert, dass man ihn ebenfalls wieder zur manipulation freigibt. wenn man selber was coded und es unter die gpl steht, steht es einem ja frei, geld dafür zu verlangen (siehe linux).

NN
 

mise

Member
wenn man selber was coded und es unter die gpl steht, steht es einem ja frei, geld dafür zu verlangen (siehe linux).
Man darf nicht Geld für die Software selbst, sondern nur für eine mit der Software in Verbindung stehender Dienstleistung (Installation, Wartung, bereitstellung von Webspace zum DL, brennen auf CD, etc.).
 
N

non

Guest
Original von mise
wenn man selber was coded und es unter die gpl steht, steht es einem ja frei, geld dafür zu verlangen (siehe linux).
Man darf nicht Geld für die Software selbst, sondern nur für eine mit der Software in Verbindung Dienstleistung (Installation, Wartung, bereitstellung von Webspace zum DL, brennen auf CD, etc.).
ich und das recht ... man lernt nie aus ... naja, drauf gschissen :)

NN
 

skike

New member
Also Menschen gibt's, die gibt's gar nicht (oder sollte es besser nicht geben ;))

Der Typ möchte also Software(-teile) anderer Entwickler verkaufen und beschwert sich, dass er dafür kein Geld verlangen darf.
Es zwingt ihn doch meiner Auffassung nach niemand dazu GPL-Software(-teile) zu benutzen und dann kann er seine Software auch zu jedem beliebigen Preis verkaufen.
Oder sehe ich das falsch?
 

Elderan

Moderator
Hallo,
und was noch in der GPL steht:
Was mit einem GPL Programm erstellt wurde, muss wieder unter GPL stehen.

Wenn ich einen GPL Compiler habe, dann müssen diese Programme wieder, und leider*, unter GPL stehen.

* Bei manchen Sachen finde ich, sollte nicht jeder Einblick in den Source bekommen
 
N

non

Guest
Original von Elderan
* Bei manchen Sachen finde ich, sollte nicht jeder Einblick in den Source bekommen
nicht jeder versteht auch quellcode. ausserdem, es gibt ja zB obfuscated c; oder wie das heisst.
 

Elderan

Moderator
Hallo,
nicht jeder versteht auch quellcode.
Aber manche schon, und das ist das Problem.
Manchmal ist dies auch zum Schutze, siehe E-Mule, dort gibt es auch sehr viele Mods, mit Funktionen die vom offiziellen E-Mule nicht erwünscht sind.

Aber wenn ich lange an einem Prog. gearbeitet habe, und damit evt. auch Geld verdienen möchte, dann möchte ich nicht, dass die Konkurenz mir den Source "klauen" können, bzw. die super geheime, geniale Engine enträtseln können.
 

flame

New member
Wenn du damit geld verdienen willst, solltest du auch keinen GPL-compiler verwenden sondern auch in dein Projekt investieren. Zudem sollte der source auch 100% von dir stammen..

Nix investieren, und dann den großen Reibach machen funzt net, und das is auch gut so..
 
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