OpenBSD-Chef Theo de Raadt: "Linuxer von Hass auf Microsoft getrieben"

  • Themenstarter Themenstarter non
  • Beginndatum Beginndatum
N

non

Guest
Im "Forbes"-Interview holte OpenBSD-Chef Theo de Raadt zum Rundumschlag gegen Linux aus. Schon bei der Motivation der Linuxer hapere es, denn während OpenBSD aus Liebe zu Unix genutzt würde, sei es bei Linux allein der blanke Hass auf Microsoft.
OpenBSD-Chef Theo de Raadt ist ein Pionier im Bereich der Open-Source-Bewegung und ein starker Befürworter quelloffener Software.
Doch an der freien Konkurrenz Linux lässt de Raadt im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" kein gutes Haar.
"Es ist fürchterlich," so de Raadt. "Jeder verwendet es und keiner merkt wie schlecht es eigentlich ist." Doch die Linux-Nutzer würden lieber daran festhalten und noch mehr dazupacken, statt sich einzugestehen "Das ist Müll und wir sollten dies korrigieren."
Die wortgewaltige Fehde zwischen den Open-Source-Kollegen hat Tradition und zeigt sich auch in Foren, wo BSD-Befürworter sich mit Witzen wie "BSD-Nutzer sind Linuxern sehr ähnlich, nur dass sie schon einmal Mädchen geküsst haben" lustig machen.

Eines steht fest, Linux ist immens populär, mehr als alle BSD-Versionen zusammen. Der NetBSD-Chef führt dies darauf zurück, dass große Hardware-Hersteller wie Hewlett-Packard und IBM Linux unterstützen, und statt teurer Unix-Eigenentwicklungun nun die ehemaligen Linux-Hacker nun als unbezahlte Arbeitskräfte nutzen.
Sein Team bestehe aus 60 Programmierern, so de Raadt, arbeite eng zusammen und setze auf das bewährte, echte Unix und produziere wesentlich besseren Quellcode als die hopplahop zusammengeschusterte Linux-Gemeinde.
"Ich glaube unsere Code-Qualität ist höher, weil wir uns das Ziel setzen," so der BSD-Verfechter. "Bei Linux ging es niemals um Qualität. Große Teile des System sind nur billige Hacks, die zufälligerweise funktionieren."

Er wisse nicht genau worum es Linux-Gründer Linus Torvalds ginge, Qualität sei es jedenfalls nicht.

Auch bei der Motivation unterscheiden sich die beiden Open-Source-Konkurrenten laut de Raadt grundsätzlich. Linuxer seien allein vom blanken Hass auf Microsoft getrieben, "wir machen, was wir machen, weil wir Unix lieben."
Die Ironie dabei sei, dass die Linuxer zwar jede Menge Trubel um ihre Microsoft-Abneigung machten, ihre Programme unterdessen denen der Windows-Welt jedoch immer mehr ähnelten. "Sie haben den gleichen schnellen Entwicklungszyklus und das führt zu Müll," so de Raadt.
"Es ist wirklich sehr traurig, es ist noch ein langer Weg für den Linux-Code, jenen Stand zu erreichen, den BSD schon vor zehn Jahren hatte."

Text & Quelle: fuzo

meiner meinung nach ist hier jemand schwer frustriert und gar ein wenig neidisch ;)

NN
 
Wie im chat schon gesagt: Ist der Text etwas zu barsch übersetzt worden und dann ist das lediglich Theos Aussage. Und wer ihn "kennt" weiss wie er zu "nehmen" ist und auch das Theo nicht gerade für das gesamte OpenBSD Project spricht.

Abgesehen davon hat er in vielen Punkten nicht unrecht.
(siehe original text)

mfg
 
Also, hier ist der Original-Artikel. Und ich finde, wenn man sich mal rein die Sicherheitsseite anschaut, dann hat er leider nicht ganz Unrecht. Auch wenn Linux sich mittlerweile ein bisschen mehr wieder in Richtung "Sicherheit per default" bewegt. Natürlich sind die Fortschritte im Linux-Kernel ungleich grösser als bei OpenBSD. Aber ich weiss schon, warum auf meinem Server OpenBSD und nicht Linux läuft.

MfG Rushjo

P.S. Ich habe seit zwei Tagen überlegt, ob ich den Artikel hier poste, nur war mir nicht sicher, ob das nicht wieder in sinnlosen & endlosen Diskussionen mündet. Nun gut, dann schauen wir mal, was drauf wird. :-)
 
Hi!

Also OpenBSD ist nunmal eines der wenigen Betriebssystem, die mit großem Hinblick auf die Sicherheit programmiert wurden. Das merkt man auch eindeutig, aber einige Sätze finde ich wirklich etwas übertrieben:

Bei Linux ging es niemals um Qualität. Große Teile des System sind nur billige Hacks, die zufälligerweise funktionieren.

Das ist zumindest meine Meinung!

mfg
tcr
 
Zurück
Oben