OpenSuSE 10.3 erschienen - euer Urteil

bitmuncher

Senior-Nerd
Gestern ist OpenSuSE 10.3 erschienen und steht nun unter http://software.opensuse.org/ zum Download zur Verfügung. Einiges hat sich geändert, was die Paketverwaltung angeht. So gibt es jetzt ein grafisches Tool, mit dem man Repositories einfach hinzufügen kann. Die Zenworks-Bestandteile sind komplett rausgeflogen und man setzt jetzt nur noch auf Yast und die Libzypp, was hoffentlich gerade Anfängern dabei hilft, weniger Paketkonflikten zu begegnen. Multimediacodecs können bei Bedarf einfach nachinstalliert werden. Wie zu erwarten ist natürlich auch die gewohnte Software in neueren Versionen verfügbar: Kernel 2.6.22, Xen 3.1, X.org 7.2, Gnome 2.20, KDE 3.5.7 und 4.0 Beta, OpenOffice 2.3, Firefox 2.0, Thunderbird 2.0, VirtualBox 1.5 uvm.

Zwar gibt es bereits einen Test von Heise unter http://www.heise.de/open/artikel/96900 , aber natürlich würde mich auch euer Urteil interessieren. Wer es als mal testet oder komplett darauf umsteigt, kann gern hier seine Meinung kundtun.
 
Ich habe es jetzt erst seit ein paar Minuten auf meinem Rechner und bezeichne mich selbst als Linux Neuling.

Was mir daher SEHR gut gefällt ist das neue "One-Klick-install" - System. Einfach herrlich wie leicht es jetzt ist, den nvidia treiber oder multimedia unterstützung zu installieren. Den rest werde ich im laufe des Tages ausprobieren.

Zu der neuen Software kann ich nur sagen, dass alles wunderbar funktioniert und mir eine erhebliche erleichterung bescherrt, da ich das alles ansonsten über eine isdn leitung herunterladen müsste (linux selbst kann ich aber in der uni laden :D )

Maulwurf
 
Ich werde es - wenn ich zuhause bin - mal auf dem neuen Rechner testen.
Bis jetzt hat sich noch keine von mir getestete Distribution (außer dem neusten Ubuntu) von Live-/Installations-CD starten lassen - vermutlich wegen dem Chipsatz.
Ich bin gespannt, wie gut SuSE die neue Hardware erkennt, wie das Softwarebundle ausgelegt ist und wie intuitiv und konsistent die Bedienung ist.
Ich halte zwar - aus hier nicht näher darzulegenden Gründen - nicht sonderlich viel von SuSE, aber vielleicht werde ich ja positiv überrascht :)
Komplett umsteigen werde ich auf keinen Fall (Nie wieder versionsabhängige Distributionen!), aber man sollte seine Nachbarn ja eigentlich schon kennen lernen ...
 
Mein bisheriges Urteil fällt positiv aus. Habe es seit knapp zwei Wochen installiert, "einfach" ein Update von 10.2 auf 10.3 gemacht.

Wie immer musste ich meine xorg.conf anpassen, was am meisten Arbeit gekostet hat. Die Programme, die einem nach dem Update fehlen, findet man bei:

http://benjiweber.co.uk:8080/webpin/

Sehr geil, weil man bis zurück zu SuSE 10.1 nach Programmen suchen kann.

Die smart-Repositories wurden auf den neusten Stand gebracht und Guru ist zu Packman zusammengekommen. Eine aktuelle Liste der neuen Adressen:

http://divine160281.di.funpic.de.

Nun sollte alles funktionieren. :-)

Was bisher nicht geht ist googleearth und natürlich das ATI Catalyst Control Center. Aber die werden noch nachkommen, hoffe ich...

YaST und das Update des selben haben mich bisher überzeugen können, wenn mir auch die neuen Symbole nicht gefallen, aber das kann man ja ändern.

Ein fast schon aktueller Kernel kommt noch dazu und für mich bessere WLAN-Unterstützung für die Broadcom-Karte.

Alles paletti, bis auf das Problem mit dem Booten von XP, aber das wurde gelöst, war ein MBR-Fehler.

Ach so: Der Reparaturmodus von de SuSE-DVD funktioniert bei mir nicht, mein Rechner bootet dauernd neu. Eventuell also ein Hindernis für Einsteiger, wenn es mal hapern sollte.

Viele Grüsse,
lynx
 
in meinen Augen: Mist! von vorne bis hinten.

1. Yast macht immernoch Fehler ohne Ende in der Konfig
2. der paketmanager is langsamer als alles was ich bisher erlebt habe ( da habe ic unter gentoo schneller etwas emerged als unter Suse gezogen und installiert)
3....................
 
Original von dutchman2006
Interessant:
http://www.linux.com/distributions/ listet OpenSuSe nicht. Weiß jemand wieso?
Das System selbst werd ich bei Zeiten mal ausprobieren, aber momentan bin ich mit meinem Ubuntu sehr zufrieden ;-). Außerdem ist mir KDE zu bunt und Yast nicht so meine Sache...

tut es nicht? unter [1] werden diverse susen gelistet/erklaert oder was auch immer, u.a. aber auch opensuse ;)
schau lieber hier nach [2]
auch auf suse duerftest du einen anderen dm/wm als kde verwenden koennen *behaupt*

[1] http://www.linux.com/distributions/114377
[2] http://distrowatch.com/
 
ich downloade es gerade... benutze jetzt seit über 7 monaten suse 10.2 in letzter zeit kam mir allerdings öfters der gedanke auf eine andere distro umzusteigen... eventuell Debian oder Gentoo... nun ja jetzt wo ich erfahren hab dass es ein neues SuSE gibt, gebe ich Novell noch eine Chance :p die anderen systeme werde ich allderdings mit sicherheit auch testen... wenn ich alles mal durchhab werd ich hier ev. n kleines review verfassen ;)
 
im Grunde ganz gut.
Das Yast ist bei mir grundsätzlich langsamer geworden, und am meisten die Paketverwaltung.
Ausserdem hat er mit der Partitionierung einige Probleme.

das schlimmste:
Immer wenn ich mich in root anmelde und wieder auslogge komm ich nicht mehr in einen anderen User rein. Wenn ich mich anmelde kommt sofort wieder die Anmeldeoberfläche.
Stürtzt das SAX ab? ?(
 
Sax ist ein Tool zur Konfiguration des X-Servers und es ist unwahrscheinlich, dass das beim normalen Betrieb läuft. ;) Ich denke eher, dass hier das gute alte KDM->PAM-Problem zuschlägt. Das kannte ich schon aus SuSE 9.3 und es ist irgendwie peinlich, wenn sie das immernoch nicht gefixt haben. Sei in diesem Fall auch vorsichtig mit der Bildschirmsperre mittels Bildschirmschoner. Da kann es dann nämlich auch passieren, dass du die Sperre nicht mehr aufheben kannst.
 
sry: Ich meinte natürlich den X-server :D

bei der 9.3 und der 10.2 ist mir das nicht aufgefallen.
Darf ich fragen wie das zustande kommt?

Edit:
Ach und vorallen: Wie bekomme ich es wieder los? habe bisher immer einfach ein neues System drüber installiert.

Nochwas:
- Kommt es mir nur so vor, oder ist das entpacken über Arc extrem langsam geworden?
- WLAN funktioniert bei mir überhaupt nicht trotz installierter Treiber
- bei virtualbox ist das USB nicht sichtbar, obwohl ich usbfs im Kernel aktiviert habe (das liegt vielleicht auch an mir :D);
 
ich hatte 10.2 und war sehr zufrieden damit und habe mir jetzt aus der ct 10.3 auf den rechner gemacht und musste feststellen, dass es den programmierern gelungen ist, 10.3 genauso gut, mit mehr funktionen und besserem "Handling" zu erstellen.
 
Hab's gestern mal installiert... Gefällt mir alles sehr gut und die Instakllation ging sehr schnell (ca. 20 minuten fürs standradsystem)

Hab nur mein WLAN noch nicht am laufen, aber das kommt noch, wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe^^
 
Nutze es mittlerweile auch schon was länger (vorher 10.2). Alles in allem bin ich doch recht zufrieden.
Bis vor kurzem war openSuSE die einzige Distribution, mit der ich meine WLAN-Karte (Atheros-Chip) mit WPA ohne viel Aufwand zum Laufen bekommen habe. Mittlerweile geht?s auch mit Ubuntu, aber mein System läuft, also warum wechseln.
An sich mag ich Yast, auch wenn viele darüber schimpfen, weil ich die wichtigsten Konfigurationen in einem Tool vereinigt habe.
 
Ich nutze als Zweitsystem Ubuntu 7.10. Ich habe mir die openSuse 10.3 heruntergeladen, aber das war eine Katastrophe. Mein Wlan USB Stick (Fritz Stick 1.1) wollte nicht und das war das Ende für openSuse. Unter Ubuntu funktioniert WLAN out of the box.
Desweiteren finde ich es total öde...dass seit 10.3 nur Gnome bzw KDE auf einer CD sind. Warum haben die das getrennt?
 
Original von DT-Crackz-DT
Unter Ubuntu funktioniert WLAN out of the box.

WLAN an sich funktioniert bei openSuSE auch out of the box. Das wird eher an der Hardware-Erkennung deines USB-Sticks liegen.
Bei mir war es, wie schon gesagt, immer umgekehrt. Mein WLAN hat unter openSuSE funktioniert und unter Ubuntu nicht.

Original von DT-Crackz-DT
Desweiteren finde ich es total öde...dass seit 10.3 nur Gnome bzw KDE auf einer CD sind. Warum haben die das getrennt?

Das ist nicht so. Lade dir die DVD unter http://software.opensuse.org/ runter, da hast Du Gnome, KDE, xfce und weitere Desktops zur Auswahl. Das ist doch eher bei xbuntu so. Da gibt es ubuntu (gnome) und kubuntu (kde).
 
n der neuen Version haben die OpenSuse-Entwickler die Software auf den aktuellen Stand gebracht: Kernel 2.6.22, X.org 7.2, Gnome 2.20, KDE 3.5.7, glibc 2.6.1. Virtualisierungsfunktionen stellen Xen 3.1 und VirtualBox 1.5 bereit.
http://www.heise.de/open/artikel/96900

KDE und Gnome? Ich habe nicht viel mit Suse am Hut aber kann man zwei GUIs nebeneinander laufen lassen? (oder nur schon paralell installieren?)

edit: eine frage: was ist das Yast Gegenstück bei Ubuntu?
 
Original von [starfoxx]
KDE und Gnome? Ich habe nicht viel mit Suse am Hut aber kann man zwei GUIs nebeneinander laufen lassen? (oder nur schon paralell installieren?)
Ja, kann man, indem man einfach mehrere X-Server parallel startet.

edit: eine frage: was ist das Yast Gegenstück bei Ubuntu?

Es gibt kein Gegenstück zu YaST (glücklicherweise). Ubuntu setzt auf die traditionelle Technik für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Tools einzusetzen. Allerdings findest du beim Gnome-Desktop alles schön sauber sortiert im System-Menü. Ein zentrales Konfigurationstool gibt es hauptsächlich bei SuSE und Mandriva sowie mit Linuxconf auch unter anderen Redhat-basierten Distros.
 
Zurück
Oben