Also erst mal sollte man sich überlegen, wofür man den Rechner nutzt. Da mind. eine Radeon9500 Pro verbaut sein soll, gehe ich mal davon aus, dass es sich primär um einen Spiele-Rechner handeln soll. Wenn die Mobilität nicht so sehr im Vordergrund steht, dann kann man zu Standart-Komponenten greifen, ansonsten sollte man sich mal die Shuttle-Barebones anschauen.
Ein Budget von 1.400 Euro ist nicht gerade schmal, trotzdem muss man das Geld ja nicht unnötig verjubeln.
Mein Vorschlag also (basiert zum größten Teil auf Komponenten, die ich in meinem Rechner verbaut habe):
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Mainboard:
EPOX 8RDA3+ (nForce2 Ultra 400-Chipsatz; Sound-, LAN, USB2.0, FireWire-, SATA-RAID onboard) Achtung: neueste BIOS-Version aufspielen [ca. 95 Euro]
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RAM:
Corsair PC400 DDR-RAM 2x256MB TWINX LL [ca. 175 Euro]
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Prozi:
AMD Athlon XP 2500+ (166MHz FSB), [ca. 90 Euro]
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GraKa:
HIS Radeon 9800 128MB [ca. 295 Euro], dazu ggf. einen Passivkühler von Zalman (z.B. ZM80C-HP, muss natürlich selbst montiert werden, Verlust der Garantie, aber dafür auch nicht mehr zu hören

)
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HDDs:
2x 80GB Maxtor 6Y080M0 (S-ATA, 8MB Cache, 7.200rpm) [ca. je 85 Euro] - sollten dann im RAID-0 laufen für max. Performance
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DVD-Lw: LiteOn 16x/48x [ca. 35 Euro], oder wenns ein DVD-Brenner sein darf:
NEC1300A 4x/16x/10x [ca. 125 Euro]
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Floppy: die gute alte

- [ca. 10 Euro]
Jetzt sind je nach Ausstattung schon gut 1.000 Euro sinnvoll investiert.
Den Rest kannst Du in ein vernünftiges Gehäuse mit Netzteil oder eine H?O-Kühlung stecken.
Als Bastler und Schrauber kann ich das
CS-601-Gehäuse empfehlen, das es in verschiedenen Farben und mit optinalem Fensterseitenteil gibt. Dazu ein
Netzteil von Enermax (weniger als 350W sollte es nicht haben. Wenn es auch noch leise sein soll, dann empfielt sich die Version mit manuell regelbarem Lüfter. Thermocontroll bringt in der Regel nichts, da Netzteile nach ca. 10min Betriebstemperatur erreicht haben und dann eh mit voller Drehzahl laufen). Als Gehäuselüfter verwende ich die Modelle S2 von Blacknoise (z.B. über Com-Tra zu beziehen), dazu eine Lüftersteuerung.
Der Einbau einer Wasserkühlung erfordert schon ein wenig handwerkliches Geschick und birgt das Risiko, dass mit einem Leck der ganze Rechner absäuft. Dafür arbeitet eine Wasserkühlung sehr effektiv und leise.
Wenn Du mit dem Kauf der CPU Glück hast, dann kannst Du sie problemlos mit 200MHz FSB laufen lassen, was von der Leistung her einem Athlon XP3200+ entspricht. Die kleinen Barton-Modelle sind für gute Overclocking-Ergebnisse bekannt. In der Regel ist hier auch im Sommer der Boxed-Kühler noch voll ausreichend. Der Arbeitsspeicher sollte synchron zur CPU laufen (die Einstellungen sind dank des guten BIOS recht einfach vorzunehmen).