Pc schaltet sich ständig aus

ras

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#1
Hi,
ich habe ein nerviges Problem mit meinem Computer und brauche Hilfe von Hardwareexperte. Mein Problem äußert sich darin, dass mein PC grundlos mitten im Betrieb ausgeht und ich kann die Ursache nicht finden.

Folgender Hintergrund:
Ich habe mir im Mai 2017 einen PC aus folgenden Komponenten zusammengebaut:
CPU: Intel Core i7 7700K
MOBO: MSI Z270 M7 Intel
Cooler: WAT Corsair Hydri Series H115i
PSU: 1000 Watt Corsair HXi Series Platinum
GPU: MSI GeForce GTX 1080

Nachdem der PC stand und ich ihn schon ca. einen Monat benutzte, trat das Problem auf, dass der PC mitten in der Benutzung anfing plötzlich auszugehen, kein Runterfahren oder ähnliches, sondern wie ein hard reset, so alsob jemand den Netzstecker zieht. Nach einigen Sekunden fährt er erneut hoch. Manchmal tritt das Problem einmal in der Woche auf, manchmal mehrmals am Tag. Sowas ist äußerst nervig, wenn mang gerade skypt oder zockt.

Ich vermutete zunächst ein Softwareproblem, da ich Linux verwende und dachte es könnte ein Treiberproblem sein, da die Hardware relativ neu ist. Allerdings war ich bereits öfters im BIOS Menü und da schaltete sich der PC auch plötzlich aus. Ich schließe daher Softwareprobleme aus.

Meine nächste Vermutung war das Netzteil. Ich schickte es an Corsair zurück und erhielt ein neues, das Problem blieb bestehen. Dann schickte ich die Grafikkarte zurück, da ich besonders häufig das Ausschalten in Verbindung mit einer Grafiklaste feststellte, aber nicht immer. Allerdings brachte eine neue Grafikkarte auch nichts. Dann war ich mir sicher, dass es am Motherboard lag. Ich war ich frustriert und schickte einfach alles zurück und bestellte mir andere Komponenten, ich behielt nur die Grafikkarte und die Festplatte.

Folgende Komponenten holte ich mir:

CPU: AMD Ryzen 7 1700
MOBO: Asus ROG Crosshair VI Hero
Cooler: Noctua NH-D15 SE
PSU: 860 Watt Corsair AXi Series AX860i Modular 80+ Platinum

Ich baute alles zusammen und war relativ sicher, dass das Problem erledigt sei. Nach einigen Monaten später trat das Problem sogar bei dem neuen PC auf.

Meine Vermutung ist jetzt folgende.

Entweder habe ich Pech und habe erneut irgendein defektes Hardwareteil in Benutzung, aber dann frage ich mich, warum sich das erst einige Monate später äußert, oder es liegt daran, dass ich in einer Bruchbude lebe, in der das Stromnetz nicht zuverlässig funktioniert und sich das Netzteil bei Spannungsunregelmäßigkeiten aus Selbstschutz ausschaltet.

Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Wie wahrscheinlich liegt es am Stromnetz? Ich lebe in Berlin Spandau in einer Altbauwohhnung. Oder ist ein Hardwareproblem wahrscheinlicher, obwohl es bereits mein zweiter PC-Bau mit ganz anderen Komponenten ist?

Meine einzige Idee ist ein APC UPS, eine Baterie, die Strom zwischenspeichert und so die Spannungsschwankungen kompensiert, damit sich das Netzteil nicht selber ausschalten muss. Würde es eurer Meinung nach helfen, wenn es wirklich am Stromnetz im Haus liegt? Ich bin bei EON, sind die überhaupt dafür zuständig bzw. würden sie sich bewegen, wenn ich dort anrufe?

Manchmal glaube ich, dass ich einfach ständig einen Fehler beim Zusammenbau mache, obwohl ich mir das nur bedingt vorstellen kann. Die WLP habe ich sicherheitshalber auch mehrmals aufgetraten und den Kühler öfters überprüft. Glaubt ihr es könnte am Zusammenbau liegen?

Was könnte ich machen, um die Fehlerursache zu ermitteln.

Wäre über komponenten Rat erfreut
 
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#2
Wenn du Spannungsschwankungen im Haus hast, dann würdest du diese auch an flackernden Lichtern usw. merken. Oft sind es aber auch keine Spannungsschwankungen sondern schlechte Verbindungen im Verteilerkasten oder zu schwache Sicherungen. Da hilft dann eher ein Elektriker als eine USV. Sollte es aber tatsächlich Spannungsschwankungen geben oder die Sicherung schlicht nicht auf hohe Leistungen ausgelegt sein, kann eine gute USV Abhilfe schaffen. Die sollte die 860 Watt dann aber auch abkönnen.
 
#3
hallo ras, eine lange geschichte ohne happyend, ich wäre auch verzweifelt, wenn mein pc ab und zu einfach ausschaltet. meine frage zum gehäuse, plastik oder metal, hast du ein monometer Anhang anzeigen 4343
um das gehäuse auf kriechstrom zu prüfen. hat das motherboard den richtigen abstand zum gehäuse. manchmal kann auch am powerschalter liegen. versuch es ohne zu starten
hier die anleitung PC ohne Power-Schalter anmachen - ComputerBase Forum
mein letzter tip ist die steckdose wechseln, vom wohnzimmer zum schlafzimmer zum beispiel. auch hier mit dem manometer prüfen ob an allen steckdosen der gleiche wert kommt. gerade in altbauwohnungen wurden oder sind die steckdosen in reihen geschaltet und nicht paralell gruss whoopy84
 
#4
Wenn der PC komplett weg glitscht ist somit auch die Spannung weg!
Als erstes dachte ich, während des lesens Deines Beitrages, dass muss wohl am Netzteil liegen, jedoch hattest du dieses ja aber im weiteren Verlauf bereits erneuert.
Bitmuncher hat recht, das wenn du Spannungsschwankungen hast, solltest du diese auch an den Lichtern sehen. Die Lichter müssen nicht ausgehen sondern können auch nur einfach etwas weniger Ausleuchtung haben.

Wenn du zuviel Leistung mit Deinem PC ziehst, sollten eigentlich die Sicherungen reagieren und den entsprechenden Kreis vom Netz schalten.
Das setzt aber im nachhinein eine manuelle Reaktivierung der Sicherung von Dir vorraus.

Bei uns lief einmal ein Teil der Elektrik im Haus nicht. Lichter gingen nicht und auch Teilbereiche in der Wohnung waren lahmgelegt, andere wiederum funktionierten aber. Ursache war hier eine defekte Phase (L1) gewesen, welche das Phänomen auslöste.

Im Grunde wohnst Du zur Miete und hier sollte auch Dein Vermieter der Ansprechpartner sein und nicht EON. EON ist nur bis zum Hausanschluss zuständig.

Was ich mir noch vorstellen könnte ist das der Querschnitt der Leitungen in der Wand nicht für die Last ausgelegt ist. Aber auch hier sollte die Sicherung kommen und abschalten ...

Beobachte einmal, ob hier Zusammenhänge mit anderen Geräten in Verbindung stehen...
 
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ras

New member
#5
Wenn du Spannungsschwankungen im Haus hast, dann würdest du diese auch an flackernden Lichtern usw. merken. Oft sind es aber auch keine Spannungsschwankungen sondern schlechte Verbindungen im Verteilerkasten oder zu schwache Sicherungen. Da hilft dann eher ein Elektriker als eine USV. Sollte es aber tatsächlich Spannungsschwankungen geben oder die Sicherung schlicht nicht auf hohe Leistungen ausgelegt sein, kann eine gute USV Abhilfe schaffen. Die sollte die 860 Watt dann aber auch abkönnen.
Ich habe mir das hier gekauft: Amazon.com: Online Shopping for Electronics, Apparel, Computers, Books, DVDs & more ging fest davon aus, dass das Gerät mein Problem beheben wird, da ich das Problem auf Spannungsschwankungen im Stromnetz vermutete. Es funktionierte 3 Tage und nun tritt das Problem erneut auf, aber nicht so häufig wie zuvor. Es tritt grundsätzlich immer unregelmäßig auf, ich weiß daher nicht, ob es daran liegt oder ob es schlimmer wird.

Kannst du bestätigen, ob das Gerät grundsätzlich ausreichen würde, um evtl. Probleme auszugleichen oder ist das Gerät zu schwach für mein Netzteil?
hallo ras, eine lange geschichte ohne happyend, ich wäre auch verzweifelt, wenn mein pc ab und zu einfach ausschaltet. meine frage zum gehäuse, plastik oder metal, hast du ein monometer Anhang anzeigen 4343
um das gehäuse auf kriechstrom zu prüfen. hat das motherboard den richtigen abstand zum gehäuse. manchmal kann auch am powerschalter liegen. versuch es ohne zu starten
hier die anleitung PC ohne Power-Schalter anmachen - ComputerBase Forum
mein letzter tip ist die steckdose wechseln, vom wohnzimmer zum schlafzimmer zum beispiel. auch hier mit dem manometer prüfen ob an allen steckdosen der gleiche wert kommt. gerade in altbauwohnungen wurden oder sind die steckdosen in reihen geschaltet und nicht paralell gruss whoopy84
Ich habe folgendes Gehäuse: Amazon.com: Online Shopping for Electronics, Apparel, Computers, Books, DVDs & more bin super zufrieden, ist aber aus Metall.
Monometer habe ich nicht, könnte ich mir aber kaufen, wenn ich weiß, was ich damit anfangen kann.
Ohne Powerschalter, versuche ich mal.
Steckdose habe ich schon gewechselt, hat nicht geholfen, wurde sogar schlimmer. Etwas besser wurde es mit dem Badezimmer, kann aber auch daran liegen, dass es mal wieder besser wurde, da das Problem zeitlich immer unterschiedlich ausgeprägt ist. Aber es liegt schon nahe, dass irgendetwas mit den Steckdosen ist, bin aber nicht sicher. Fraglich ist nur, warum sich das nicht an den Lichter oder an anderen Geräten bemerkbar macht. Mein Monitor bleibt auch immer an, wenn der PC ausschaltet, obwohl gleiche Steckdose.
 

ras

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#7
Schon mal an Überhitzung gedacht?
Wenn der PC zb in einer Ecke steht und/oder ziemlich staubig, kommt das schonmal vor.
Das halte ich für unwahrscheinlich, weil die Ausfälle auch morgens auftreten, wenn der Computer die ganze Nacht ausgeschaltet war.
Außerdem habe ich die Temperatur beobachtet, diese kommt selten über 40 Grad.
 

Yoko

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#8
Da du die inneren Komponenten praktisch schon ersetzt hast, würde ich tatsächlich einmal sicherstellen ob dein Gehäuse nicht vielleicht die Ursache des Problems ist. Metall leitet leider Strom und da reicht schon eine unsachgemäße Verschraubung mit zu geringen Abständen, dass da bei bestimmten Peaks mal was überschlägt. Das würde zumindest erklären, warum sich dein PC ausschaltet und nicht deine Sicherung rausfliegt. Ich würde daher den PC mal testweise ohne Gehäuse in Betrieb nehmen und gucken ob das Problem erneut auftritt.

Bei Metall-Gehäusen und Ausfällen leuten bei mir immer die Alarmglocken :) ...
 

ras

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#9
Der Elektriker war da und hat meine Steckdose überprüft, allerdings nichts gefunden. Eine Über oder Unterspannung würde sich durch flackerndes Licht bemerkbar machen. Bei mir bleibt das Licht konstant, sowie der Monitor weiterhin an. Die Idee mit dem Kriechstrom hält er für Quatsch, da er meint, dass heutzutage alles isoliert wäre. Natürlich ist der PC während seiner Gegenwart nicht ausgegangen, wäre natürlich zu hilfreich (Ironie).

Ich bin schon am überlegen einen Reperaturdienst für PCs anzurufen, meint ihr das würde etwas bringen? Bin schon echt am verzweifeln, habe keine Idee mehr, außer den ganzen Scheiss zurückzuschicken. Vielleicht ist ja die Hardware einfach erneut defekt, kann ja passieren, auch wenn es mehrmals hintereinander äußerst unwahrscheinlich ist.

Was meint ihr?
 

end4win

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#10
Bei dem sporadischen Fehlerbild wird auch der PC-Techniker kaum etwas finden, oder gibt es irgendwelche Bluescreens oder Fehlermeldungen in der Ereignisanzeige?
Würde auf jedenfall mal den automatischen Neustart ausschalten, um Bluescreens angezeigt zu bekommen und wenn im Fehlerfall keiner kommt mal im BIOS schauen und den Neustart bei Stromausfall deaktivieren. Dann hätte man wenigstens einen Ansatz für die Fehlersuche.

Gruß
 

ras

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#11
Das einzige was ich jemals in den Logs gesehen habe war etwas aus der Vergangenheit, dass VIELLEICHT irgendetwas in die Richtung zu tun hat:
Code:
$ journalctl |grep Hardware\ Error
Aug 01 17:05:29 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
Aug 01 17:05:29 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 5: bea0000000000108
Aug 01 17:05:29 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 1ffffc1485f2a MISC d012000001000000 SYND 4d000000 IPID 500b000000000 
Aug 01 17:05:29 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 2:800f11 TIME 1501599922 SOCKET 0 APIC 0 microcode 800111c
Oct 11 01:30:49 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
Oct 11 01:30:49 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: CPU 2: Machine Check: 0 Bank 5: bea0000000000108
Oct 11 01:30:49 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 1ffff8266d540 MISC d012000101000000 SYND 4d000000 IPID 500b000000000 
Oct 11 01:30:49 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 2:800f11 TIME 1507678243 SOCKET 0 APIC 2 microcode 8001126
Oct 11 15:44:22 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
Oct 11 15:44:22 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: CPU 8: Machine Check: 0 Bank 5: bea0000000000108
Oct 11 15:44:22 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 1ffffb666d538 MISC d012000101000000 SYND 4d000000 IPID 500b000000000 
Oct 11 15:44:22 rs.com kernel: mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 2:800f11 TIME 1507729455 SOCKET 0 APIC 8 microcode 8001126
Bist du sicher, dass es zu keinen Schäden kommt, wenn ich den Neustart bei Stromausfall abstelle?

Edit:
Habe im BIOS bei "Restore at AC Power Loss" von Power Off auf Power On gestellt. War das die richtige Option? Mal schauen was passiert. Ich habe sogar einen UPS, raffe nicht wie das Teil Probleme mit Stromausfall haben kann.
 
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Yoko

New member
#12
Du hast die Hardware in das identische Gehäuse verbaut oder?

Ich bleib dabei, probier es mal ohne Gehäuse. Ich kann dir garantieren, dass Kriechstrom kein Unsinn ist. Ein Praktikant hat bei uns erst letztens Jahr praktisch das Mainboard nackt auf die Metallplatte geschraubt. Wenn die Isolation fehlt oder beschädigt ist, kommt es zu einem Kurzschluss. Ich habe soetwas also schon live gesehen 8) ...

Das muss bei dir nicht das Problem sein, die Durchführung wäre aber zwecks Fehlerauschluss empfehlenswert. Denn abgesehen von der selben Stromleitung ist das ja der kleinste gemeinsame Nenner deiner Hardware-Konstellation, sofern ich dich richtig verstanden habe.
 

ras

New member
#13
Du hast die Hardware in das identische Gehäuse verbaut oder?

Ich bleib dabei, probier es mal ohne Gehäuse. Ich kann dir garantieren, dass Kriechstrom kein Unsinn ist. Ein Praktikant hat bei uns erst letztens Jahr praktisch das Mainboard nackt auf die Metallplatte geschraubt. Wenn die Isolation fehlt oder beschädigt ist, kommt es zu einem Kurzschluss. Ich habe soetwas also schon live gesehen 8) ...

Das muss bei dir nicht das Problem sein, die Durchführung wäre aber zwecks Fehlerauschluss empfehlenswert. Denn abgesehen von der selben Stromleitung ist das ja der kleinste gemeinsame Nenner deiner Hardware-Konstellation, sofern ich dich richtig verstanden habe.
So mein Freund, ich habe getan was du von mir verlangt hast, ich habe das Gehäuse entfernt, und leider tritt das Problem weiterhin auf. Ich habe drin: Maus, Tastatur, Kopfhörer, NVM SSD, Grafikkarte (MSI GTX 1080), Netzteil natürlich, Netzwerkstecker und Displayport Verbindung mit meinem Monitor.

Am Gehäuse lag es also nicht, hätte mich auch gewundert bei Phantek, war ein recht teures Gehäuse und ist auch sehr gut verarbeitet. Sollte ich mal den Lüfter entfernen, testweise?

Weiß nicht, ob das was bringen würde.

Sonst noch Ideen? Ich bin irgendwie davor das Zeug zurückzuschicken aber ich habe kein Bock drauf, dass ich erneut Ersatzteile erhalte und das Problem bestehend bleibt. Ist auch sehr aufwendig alles aus und einzubauen.

Vielleicht nur eine Verständnisfrage. Beim Ausbauen ist mir aufgefallen, dass ich oben links am Mainboard einen 8- und 4-Pol Steckplatz habe. Ich habe vom Netzteil allerdings nur ein Kabel mit einem 8 Pol gefunden, der passt. Ist es so richtig, dass der 4er nicht angeschlossen wird? Den habe ich nämlich nicht.


Noch noch eine Info, nein ist diesmal ein anders Gehäuse, ich musste einfach alles tauschen. Hatte vorher ein NXZT NZXT Noctis 450 White and Blue - PC Gaming Case - NZXT und habe es durch ein Phantek Phanteks Innovative Computer Hardware Design ersetzt, das aus Metall besteht. Das NXZT war größtenteils Plastik. Beide Systeme leiden unter dem gleichen Phänomen. Der einzige Unterschied ist die Bootfrequenz. Beim ersten System ist er ausgegangen und ist innerhalb weniger Sekunden an und Ausgegangen, alsob jemand wild auf dem Startknopf herumdrückt. Beim Phanteksystem geht er einmal aus und startet erst nach einigen Sekunden neu und geht selten erneut aus. Reagiert also "langsamer".


Bei dem sporadischen Fehlerbild wird auch der PC-Techniker kaum etwas finden, oder gibt es irgendwelche Bluescreens oder Fehlermeldungen in der Ereignisanzeige?

Würde auf jedenfall mal den automatischen Neustart ausschalten, um Bluescreens angezeigt zu bekommen und wenn im Fehlerfall keiner kommt mal im BIOS schauen und den Neustart bei Stromausfall deaktivieren. Dann hätte man wenigstens einen Ansatz für die Fehlersuche.



Gruß

Ich muss darauf eingehen. Ich habe bei Restore at AC Power Loss ein paar Einstellungen probiert, nichts hat geholfen, das Teil geht einfach aus, keine Fehlermeldung. Es geht an und nichts in den Logs.
 
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end4win

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#14
Ich muss darauf eingehen. Ich habe bei Restore at AC Power Loss ein paar Einstellungen probiert, nichts hat geholfen, das Teil geht einfach aus, keine Fehlermeldung. Es geht an und nichts in den Logs.
War ja auch so eingestellt, dass er nicht wieder hochfährt nach einem Stromausfall. Ich würde damit die Netzspannung als Fehlerquelle ausschließen.
Da dir das System auch schon im BIOS abgeschmiert ist, bleibt eigentlich nur noch die übernommene Hardware, hierzu gehören auch Kabel die in Beiden Systemen verwendet wurden.

Gruß
 

ras

New member
#15
Ich sage dir was ich übernommen hatte.
Nichts, außer Tastatur, Maus, eine HDD und eine NVM SSD. Alles andere wurde getauscht, Gehäuse Kabel etc.

Kann ein PC abkacken wegen einer Tastatur oder Maus? Wäre mir äußerst suspekt, oder einer HDD? SMART Werte kriege ich nur für die HDD, sehen ok aus, für die SSD kriege ich keine, ist eine Samsung Evo 960. Scheint aber auch zu funktionieren, aber wer weiß.

Ich habe einen Nachtrag. Nachdem ich das Gehäuse ausgebaut hatte, schmiert er beim Hochfahren ab, startet aber wieder neu. Im laufenden Betriebn schmiert er nicht mehr ab, zumindest seit gestern. Es kann also daran liegen, dass es wirklich etwas mit dem Gehäuse zu tun hatte oder einfach nur Zufall ist, weil ich selbst mit dem Gehäuse teilweise sogar eine vollständige Woche ohne Zwischenfälle hatte.

Der Grund warum ich gestern meinte, dass es nicht am Gehäuse liegt, weil ich eben gesehen hatte, dass er beim Hochfahren abschmiert. Aber wenn er es in den laufenden Betrieb schafft, dann gehts.

Was meint ihr?

Edit:
Wäre es möglich, dass ich beim Einschrauben das Motherboard verbogen hat oder bereits verbogen war. Kann man das irgendwie zuverlässig testen?



Ich habe noch festgestellt, dass der Silberrahmen der Befestigungen am Motherboard manchmal unvollständig ist. Könnte das eine Fehlerquelle sein?

Das Motherboard hat bei mir 9 Löcher, mit denen man das Motherboard am Gehäuse festschraubt. Alle Löcher haben einen gewissen Silberrahmen, der aus silbernen "Noppen" besteht. Einige dieser Noppen fehlen.
 
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end4win

Member of Honour
#16
Kann ein PC abkacken wegen einer Tastatur oder Maus?
Bei PS2 Anschluss mit Sicherheit, ist nicht Plug & Play fähig, ein- und ausstecken während des Betriebs kann das Motherboard beschädigen. Auch Kurzschlüsse am USB sind nicht gut.
HDD's reagieren empfindlich auf Erschütterungen zum Eigenschutz, wie stabil ist den der Boden der "Bruchbude"?

Ich habe noch festgestellt, dass der Silberrahmen der Befestigungen am Motherboard manchmal unvollständig ist. Könnte das eine Fehlerquelle sein?

Das Motherboard hat bei mir 9 Löcher, mit denen man das Motherboard am Gehäuse festschraubt. Alle Löcher haben einen gewissen Silberrahmen, der aus silbernen "Noppen" besteht. Einige dieser Noppen fehlen.
Müsste man eigentlich sehen, ob dies gewollt ist oder ob dort mechanisch etwas beschädigt wurde. Sehe darin aber keine Fehlerquelle für sporadische Fehler.

Edit:
Wäre es möglich, dass ich beim Einschrauben das Motherboard verbogen hat oder bereits verbogen war. Kann man das irgendwie zuverlässig testen?
Ja, wäre möglich. Nein, Fehler, die nicht "zuverlässig" vorhanden sind, kann man nicht zuverlässig testen. Gebrochene Leiterbahnen und Lötstellen, welche nur ab und zu den Kontakt verlieren gehören dazu.

So, damit wäre ich dann auch mit meinem Fernwartungslatein am Ende.

Gruss
 

ras

New member
#17
Ich wiederhole noch eine Frage.
Vielleicht nur eine Verständnisfrage. Beim Ausbauen ist mir aufgefallen, dass ich oben links am Mainboard einen 8- und 4-Pol Steckplatz habe. Ich habe vom Netzteil allerdings nur ein Kabel mit einem 8 Pol gefunden, der passt. Ist es so richtig, dass der 4er nicht angeschlossen wird? Den habe ich nämlich nicht.

Und bei Restore at AC Power Loss habe ich alle Optionen probiert. Restore, Power On, Power Off. Gleiche Resultat, kann man daraus etwas schließen? Müsste er nicht irgendwie einfrieren, wenn man Power On lässt?
 

end4win

Member of Honour
#18
Bei Power off dürfte er nicht wieder Neustarten, bei einem Absturz durch Stromausfall.

Vielleicht nur eine Verständnisfrage. Beim Ausbauen ist mir aufgefallen, dass ich oben links am Mainboard einen 8- und 4-Pol Steckplatz habe. Ich habe vom Netzteil allerdings nur ein Kabel mit einem 8 Pol gefunden, der passt. Ist es so richtig, dass der 4er nicht angeschlossen wird? Den habe ich nämlich nicht.
Schau ins Handbuch für dein Motherboard, welche Anschlüsse wie belegt werden müssen und welchen Zweck diese erfüllen.

Gruß
 
#19
Yoko
Du hast die Hardware in das identische Gehäuse verbaut oder?
Ich bleib dabei, probier es mal ohne Gehäuse. Ich kann dir garantieren, dass Kriechstrom kein Unsinn ist. Ein Praktikant hat bei uns erst letztens Jahr praktisch das Mainboard nackt auf die Metallplatte geschraubt. Wenn die Isolation fehlt oder beschädigt ist, kommt es zu einem Kurzschluss. Ich habe soetwas also schon live gesehen 8) ...
Das muss bei dir nicht das Problem sein, die Durchführung wäre aber zwecks Fehlerauschluss empfehlenswert. Denn abgesehen von der selben Stromleitung ist das ja der kleinste gemeinsame Nenner deiner Hardware-Konstellation, sofern ich dich richtig verstanden habe.
Kriechstrom im Sinne von schadhaften Leitungen würde bedeuten das wir Strom auf dem Gehäuse haben der über "PE" abgeleitet wird. Da das Gehäuse somit unter Spannung steht wäre es ggf. auch lebensbedrohlich. Wir arbeiten zwar mit Niederspannung im Bereich von 5V - 12V - 24V, dieses beinhaltet jedoch nicht das 230V Netzteil. Kriechstrom der aus dem normalen Netz gegen die Erdung abgeleitet wird, würde - so ich mich nicht täusche - den FI kommen lassen was auf das Delta zwischen dem ein-/ und ausgehenden Strom zurückzuführen wäre.

Derartige Spielchen, als Leihe, würde ich unterlassen !
 
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Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
#20
Das Motherboard hat bei mir 9 Löcher, mit denen man das Motherboard am Gehäuse festschraubt. Alle Löcher haben einen gewissen Silberrahmen, der aus silbernen "Noppen" besteht. Einige dieser Noppen fehlen.
Das ist Wurst und die kleinen Erhebungen sind dazu da damit die schrauben besser fassen.

Hast du zufällig noch irgendwelches Kartenzeugs verbaut - etwa ne SAT karte?
 
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