Politische Orientierung

Auf welcher Seite schwimmt ihr?

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    1
starfoxx, lies bitte nochmal den wikiartikel ...
es war nie davon die rede, jegliche Organisationen etc aufzulösen, sie müssen nur hierarchiefrei sein#

und zur vergewaltigung, lass dir langsam mal n besseres Beispiel einfallen :P
Eine Vergewaltigung wäre in einer Anarchie nicht möglich, da soziales Verhalten etc pp die wichtigsten Punkte wären
 
Original von 0wnZ
Ja auf sowas hab ich schon gewartet hrhr
also das mit der verwaltigung wird nicht hinhauen , weil das Anarchistische system gegen jede Gewalt ist und wenn man sich dranhält ist dies auch kein problem
Darf ich mal lachen? :D

Wenn jeder sich an die positivsten Eigenschaften eines politischen Systems halten würde, wäre selbst die Monarchie okay. Aber da der Mensch nunmal auf Eigennutz aus ist, wird das nix werden. Und wer soll in einer Anarchie verhindern, dass der Mensch eigennützig ist? Eine "Staatsgewalt" wird ja ausgeschlossen ;)

Wir sprechen hier über politische Systeme, in dem Jetzt-Menschen leben können, also kann man Anarchie und Kommunismus im Moment eigentlich getrost vergessen. Soll nicht heißen, dass diese Systeme nicht eine dolle Sache wären, aber was nicht realisierbar ist, darüber braucht man sich im Moment auch keinen Kopf zerbrechen.

Kurzum: Es mag schönere Zeiten geben, doch diese hier ist die unsere.
 
das letzt gefällt mir
aber unser schönes thema ist die poltische orientrung und ich bein ein weltverbesserer xD
davon abgesehen darfst du natürlich lachen wann immer dir danach ist :P
Systeme könnnen alle "okay" sein wobei ich persöhnlich halt den anarchismus vorziehe wie es gefragt wurde ... ;)
Achja in der Anarchie ist der eigennutz ,der indem man anderen hilft ;)
denn gehst du für andere hart arbeiten , werden die es (wenn nicht unfair und dumm und egoistisch [also genauso wie sie heute sind]) genau so machen .
Das System beruht auf der gegenseitigkeit und totales vertrauen , es geht nur wenn jeder mitmacht und es darf jeder mitmachen

Anarchismuss appiliert an den Verstand des Menschens
 
ich kann 0wnZ da nur zustimmen. Wenn jeder machen kann was er will, dann kommt es irgendwann zum großen schädelschlagen. jeder hat eine andere ansicht von recht, das kann sehr weit gehen.
anarchie is ein traum, leider.

ich mag mal an dieser stelle churchill zitieren (ein rechter, aber ein von mir geschätzter):
demokratie ist die schlechteste aller regierungsformen, mit ausnahme aller anderen.

wie recht er da hat, der kapitalismus ist ja erwiesener maßen auch nicht das wahre mit 10mio hungertoten im jahr.
bleibt nur zu hoffen, dass sich der mensch entwickelt und irgendwann in jahrhunderten/jahrtausenden, wann auch immer, alles funktioniert und die menschheit ein riesengroßes miteinander ist (jaja wie in star trek).

soa aufwachen, aus mit den träumen, es kommt noch ein gandhi zitat:
die geschichte lehrt den menschen, dass die geschichte den menschen nichts lehrt

leider auch wahr, ich glaube icht das sich viel tuen wird. scheiß menschen, irgendwann gibts uns eh nimma.

btw das zitat ist scheinparadox. scnr ist mein lieblingswort

kurzum: die masse ist nicht fähig miteinander umzugehen geschweigedenn nachzudenken. kann gut sein, dass wir der verhängnisvollste fehler der evulution sind.
 
Original von Arschengel
starfoxx, lies bitte nochmal den wikiartikel ...
es war nie davon die rede, jegliche Organisationen etc aufzulösen, sie müssen nur hierarchiefrei sein#

Werde ich bei Gelgenheit tun, obwohl ich es für Zeitverschwendung halte.
Überlege dir mal wie lang die Hirarchie ohne Hirarchie bestehen bleibt, wieso sollte jeder in dem Stand in dem er existiert weiter leben wollen, und nicht darauf hoffen eine höhere position, mehr Macht oder mehr Besitz zu erlangen?

Ich glaube nicht dass eine "gesetzlose" Welt je funktioniert, weil es immer Individuen geben wird die die Grenze des Nächsten ohne Androhung von Sanktionen nicht einhalten werden.

Ich glaube wir haben uns mal wieder neben das Thema diskutiert, und ich glaube mein Verständins von Anarchie hat sich von "lächerliches, von ahnungslosen, faulen linksextremen angestrebtes System" zu "Star Trek" gewandelt. Vielen Dank dafür.
 
Original von [starfoxx]
...und ich glaube mein Verständins von Anarchie hat sich von "lächerliches, von ahnungslosen, faulen linksextremen angestrebtes System" zu "Star Trek" gewandelt. Vielen Dank dafür.
Hihi...da gibts doch mehr als genug Hirarchie - und das ist doch das, was den Menschen in seinem untersten Tun und Handeln ausmacht - das habe ich weiter oben jedoch bereits geschrieben. Menschen ohne Hirarchie - Kinder, werdet erwachsen! Das würde nicht einmal in einem Kleingartenverein funktionieren.

@meadow
Und zu Churchill...dann schätzt Du also auch die zahllosen Aussagen Churchills bezüglich der Ausrottung diverser Nationen, seinen krankhaften Drang zur Macht und Vernichtung...
 
Original von sTEk
@meadow
Und zu Churchill...dann schätzt Du also auch die zahllosen Aussagen Churchills bezüglich der Ausrottung diverser Nationen, seinen krankhaften Drang zur Macht und Vernichtung...

nein ich kenne meadow recht gut und denke nicht dass er es so meinte.
ich mag auch einige zitate von churchill, aber deshalb nicht gleich seine meinung und diese aussagen welche du erwähnst.
einige zitate gefallen mir weil sie mal etwas anderes sind und eben nicht so das was sich jeder trauen würde und zudem sind sie z.T. auch gar nicht so dumm.
 
@sTEk: natürlich hast du recht , wenn du sachst , dass die Anarchie heute unmöglich ist. Jedoch sollten nicht wir erwachsen werden , sondern die ganze Menschehti in ihrem Denken und Handeln.
@[starfoxx]: wenn es dann mal soweit wäre , dann ist es jedem frei zu tun und zu lassen was man will , aber ich denke , dass dann keiner solche Gedanken hat , denn derjenige denkt dann soweit , dass er merkt , wenn er an mehr macht will , sich und den anderen letzendlich nur schadet und es dann lässt. ;)
@meadow: Das Ghandi-Zitat gefällt mir , wobei ich dazu sagen muss
Wer die Vergangenheit vergisst muss in der Zukunft neu lernen.
 
Original von [starfoxx]
Ich glaube wir haben uns mal wieder neben das Thema diskutiert, und ich glaube mein Verständins von Anarchie hat sich von "lächerliches, von ahnungslosen, faulen linksextremen angestrebtes System" zu "Star Trek" gewandelt. Vielen Dank dafür.

mit dieser aussage hast du so eben bewiesen, dass du genauso ahnungslos bist, wie deine achso "ahnungslosen linksextremen". -.-

ich werde das hier jetzt nich weiter erläutern, vielleicht kommste ja noch selber dahinter.
 
Original von 0wnZ
wenn es dann mal soweit wäre , dann ist es jedem frei zu tun und zu lassen was man will , aber ich denke , dass dann keiner solche Gedanken hat , denn derjenige denkt dann soweit , dass er merkt , wenn er an mehr macht will , sich und den anderen letzendlich nur schadet und es dann lässt. ;)
Den anderen schaden: ja. Sich selbst, kommt drauf an.

Wenn es keine "Staatsgewalt" gibt, regiert (wie übrigens überall in der Natur) das Recht des Stärkeren. Und vielleicht ist dem einen oder anderen auch schonmal aufgefallen, dass körperliche Stärke und Intelligenz nicht immer Hand in Hand gehen. *g
 
argh ich vetrsteht das nicht , doe frage war nach einer politischen orientierung
und die Anarchie ist nun meine , naklar kann man das nich sofort realisieren und ist wie schon mehrmals genannt heute nicht moeglich.
und ich denke , dass jeder mensch in einer anrachie eine gewisse abh'ngigkeit zu dem verantwortungsbewusstseins des andren hat ,sich aber dennoch frei entfalten kann.
Dies waere fuer mich die optimale politische loesung. und jetzt sollt ihr nich an mir rummeckern sondern eue eigene politsche meinung aueszern und wenn ihr euch als Nazi's bekennt is mir das auch egal , wobei ich den begriff in seiner urform auch nicht negativ belastet finde.

in diesem sinne


0wnZ
 
So, nachdem ich nun die ganze Zeit mitgelesen hab und zu faul war was zu schreiben, muss ich nun doch meinen Senf dazugeben... :P

1. Am Anfang des Threads beschwert sich jeder, dass er diese oder jene Partei gewählt hat, nicht weil sie seine Interessen vertreten, sondern weil sie das kleinere Übel sind. Diese Wähler haben meiner Meinung nach keinerlei Grund sich über die Lage in D. zu beschweren, da sie mit verantwortlich dafür sind. Wenn einem keine Partei zusagt, wählt man ungültig um somit seinen Protest auszudrücken! Das war schon in der Weimarer Republik ein legitimes Mittel um gegen die vorhandenen Parteistrukturen zu protestieren. Und komischerweise haben die Politiker es damals verstanden...

2. Zur Hierarchie möchte ich sagen: Es gibt ne Menge Gruppierungen, die ohne Hierarchie auskommen. Die Hierarchie is nicht das Alpha und Omega wie es oftmals propagandiert wird. Nehmen wir mal die Hackerszene, Antifas, Autonome,usw... all diese Gruppen kommen ohne oder mit einer kaum ausgeprägten Hierarchie zurecht und funktionieren komischerweise wirklich gut. Und dass ein Zusammenleben ohne Hierarchie möglich ist, sieht man sogar bei einigen Tieren.
Es müsste halt nur mal jeder für sich und sein Handeln Verantwortung übernehmen, dann wäre schon der erste Schritt zu einer freien Gesellschaft getan. Solange man sich in einer anonymen Menschenmenge verstecken kann, und man sowieso keine Verantwortung trägt, wird man sich der Gesellschaft auch wenig verpflichtet fühlen. Oder wie ist das in der Scene? Diese Gruppe is auch weitestgehend befreit von hierarchieschen Strutukuren, und jeder der sich in ein Projekt einbringen kann, macht es auch (siehe Habo-Mag). Wie kann so etwas entstehen wenn es keinen Boss oder ähnliches gibt...?! Nur die *yp* verwaltet alles und bei ihr laufen die Fäden zusammen, aber sie schreibt keinem vor, dass er mitmachen soll oder über welches Thema er zu schreiben hat... ;)
Und vor ein paar Hundert Jahren (im Feudalismus) konnte auch keiner glauben, dass wir ein paar Jahrhunderte später ein globales Marktwirtschaftssystem haben werden. Nicht weil die Transportwege zu weit waren, sondern weil damals Europa so zerstritten und unterteilt war, dass es unmöglich gewesen wäre ein breite Basis für so etwas zu schaffen. Doch wir haben diese Zeit überwunden und genauso haben wir schon genügend andere Gesellschaftsformen und Gesellschaftsstrukturen geändert. Warum sollte also nicht irgendwann Anarchie oder zumindest eine hierarchiefreie Gesellschaft existieren?
Menschen die dagegen denken, sind einfach nicht fortschrittlich und zuwenig weltoffen um die Zeichen zu erkennen (siehe die aktuelle politische Lage in Venezuela und Panama).

Stand up - Another World is possible... ;)
 
Original von m1ndless
Wenn einem keine Partei zusagt, wählt man ungültig um somit seinen Protest auszudrücken!
Ungültigwähler werden behandelt wie Nichtwähler: Außer ein paar Wahlstatistikern interessieren sie keine Sau. Somit ist das Ungültigmachen der Stimme eine zwar legitime, aber ebenso sinnlose Art, Protest auszudrücken. Die einzig wirksame Form, seiner Stimme Macht in einer Parteiendemokratie zu verleihen, ist entweder für eine bestehende Partei zu stimmen oder (wenn einem keine der bestehenden Parteien zusagt) selbst eine Partei zu gründen.

Und auch zum Thema ungültig wählen: Damals in Florida bei den Problemen mit den gestanzten Wahlzetteln ist auch keiner auf die Idee gekommen, die Leute haben damit vielleicht Protest ausgedrückt. Der sehr viel naheliegendere Schluss ist eben, dass die Leute einfach zu doof sind, gültig zu stimmen :D
 
lol...

Es macht sehr wohl etwas aus. Bei jeder Wahl gibts ne Angabe die sich Wahlbeteiligung nennt. Und die is für die Politik sogar sehr von Interesse. Nur momentan liegt diese Wahlebteiligung bei ca 70% und ist damit noch OK, von daher ist dieses Thema momentan nicht so brisant.
Wenn nun aber die Leute, die sich nicht von irgendeiner Partei vertreten fühlen (und ich denk mal das sind ne Menge), dann sollten sie ungültig wählen. Dann würde die Wahlbeteiligung sehr weit nach unten fallen. Und dann würden die Politiker auch mal mehr darüber nachdenken warum das so ist. So lang man nur das kleinere Übel wählt darf man sich net beschweren, warum sich nichts ändert oder bessert... Oder glaubt noch irgendjmd hier ernsthaft daran, dass er die richtige Partei wählt und sich in den nächsten paar Jahren was bessert?
 
ROFL


Wenn man die Wahlbeteiligung senken will braucht man auch garnicht zu wählen. Denn die Wahlbeteiligung gibt an, wieviele menschen sich an der Wahl beteiligt haben...
 
So sieht's aus. Die ungültigen Stimmen werden gezählt, nur kommen sie eben niemandem zugute. Insofern ist der einzige Unterschied zu Nichtwählern, dass sie in der Statistik nochmal separat auftauchen. Aber wieviele davon nun vergessen haben, ein Kreuz zu setzen, wieviele zuviele Kreuze gemacht haben oder wieviele "Harry for President" auf den Wahlzettel geschrieben haben, ist völlig irrelevant.

Und eigentlich reicht's ja auch, mal nachzudenken, um drauf zu kommen, dass ungültig wählen nix bewirkt. Denn meinst du, Frau Merkel ändert plötzlich ihre Meinung, wenn ein paar Tausend Leute weniger ihr die Stimme geben? Solange sie faktisch noch die Mehrheit der (gültigen) Stimmen hinter sich weiß, leitet sich daraus der Regierungsauftrag ab. So einfach ist das ;)

Um einen Unterschied zu machen, müsste im Kanzleramt (bzw. auf den anderen Positionen) also jemand sitzen, der andere Meinungen vertritt... wenn du was ändern willst, dann gründe eine Partei und begeistere Mehrheiten für deine Positionen oder nimm mit dem, was andere vertreten, vorlieb.
 
Nicht wählen hilft den falschen!
Aber ich denke wenn viele (20.000?!) Leute über die ligitime options des ungültigens Wählen gebrauch machen würden ,denn dann müsste es auch statistiker interessieren und die politiker.

Ich find ja immer noch das Lied von den Ärzten (deine Schuld) am besten , wenns einem nich passt meld' dich fürne demo an.

aber ich freue mich übers denken von mindless :D
 
Ist ziemlich traurig ...
Naya ich hab daazu gerade nen guten spruch gefunden ^^

Original von George Bernard Shaw
Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.


abgesehen davon ,dass es nur 1,8% sind müsste man sich das mal realistisch vorstellen (alle politiker bitte aufhören zu lesen ihr verstehts eh nich)

das hieße als würde fast ganz kölle sagen nö wir finden des doof was die machen und gehn nich wählen (die anderen 15% sind da dann auch nich sooooo wichtig)

und dann wird fast ganz köln ignoriert(die 4. Bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands nach Wikipedia)

sehr sehr traurig

edit: gut das keinem aufgefallen is das die prozentangabe falsch war ^^
 
Original von 0wnZ
Ist ziemlich traurig ...
Traurig finde ich nur, dass der Irrglaube, dass ungültig wählen irgendwas bewirkt, immer noch nicht ausgestorben ist. Denn vor jeden Wahlen wird der wieder ausgebuddelt. Die beiden Möglichkeiten, Einfluss auf das Geschehen in diesem Land zu nehmen, habe ich weiter oben schon beschrieben: das aktive und passive Wahlrecht wahrzunehmen. Nur da die meisten Menschen einfach viel zu faul sind, sich selbst zu engagieren wenn sie sich nicht vernünftig vertreten fühlen, suchen sie sich eine "Alibi-Wahl" um ihr Gewissen zu beruhigen, die dann beispielsweise aus ungültig stimmen besteht. :rolleyes:

Und nur weil die Mehrheit deine Meinung nicht teilt, ist sie auch nicht beschränkt. Vielleicht hat die Mehrheit nur eingesehen, dass es wohl kaum eine Partei gibt, die dich zu 100% vertreten kann, und wählt daher das viel zitierte "kleinere Übel".

und dann wird fast ganz köln ignoriert(die 2. bevölkerungsreichste Stadt deutschlands)
Wo du die Weisheit her hast, möchte ich lieber nicht wissen... Hamburg und München zählen wohl net :)
 
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