Programmieren

ich würde ganz eindeutig davon abraten, auch wenn es eine gängige einsteigersprache ist. visual basic war zumindets zu 6.0-zeiten eher ein baukasten als eine programmiersprache. sollte man programmieren können, kann man mit VB wohl auch was anfangen, aber zum lernen taugt die sprache imho nicht. allein der ansatz, erst ne GUI zusammenzuklicken, und dann diese mit code zu füllen..

also bevor VB, dann doch lieber java :)

an der uni haben wir mit SML begonnen (und zwar nur mit den rein funktionalen aspekten), und mit AliceML gibts da auch n schönes tool zu, dass sehr einfach zu installieren, einrichten & bedienen ist - um mich da mal The Dude anzuschließen. und es hat einen interactive mode :)

/edit links korrigiert
 
Hallo,
ich seh VB 6.0 nicht so problematisch wie mein Vorgänger, ist vorallem für Einsteiger geeignet.
Das Problem an VB 6 ist, dass man relativ schnell an die Grenzen von VB 6 gelangt und dann auf die WinAPI zurückgreifen muss, was recht nervig ist.
Des Weiteren unterstützt VB 6 nicht alle Elemente der Objekt Orientierten Programmierung (OOP) und es ist schon relativ veraltet.


Deswegen lieber VB.Net verwenden oder C#. Ist ähnlich leicht zu lernen wie VB6, wenn nicht sogar deutlich leichter, man muss sogut wie nie auf die WinAPI zurückgreifen, unterstützt alle Aspekte von OOP, super Framework, usw. usw.
Desweiteren gibt Visual Studio Express 2005 für VB.Net kostenlos, wohingegen das Visual Studio 98 für VB 6 Geld kostet.
Außerdem ist das Visual Studio Express 1000 mal besser als das alte Visual Studio 98.

Und .Net ist die Zukunft ;)
 
ich persönlich störe mich an vielen kleinen details in VB, z.b. deklariert "Dim foo(5) as Integer" ein 6-elementiges array, sowas macht sonst keine sprache.
ich kann mich auch daran erinnern, dass das zeichen "=" kontextsensitiv sowohl für zuweisungen als auch für vergleiche verwendet wurde - meiner meinung nach sehr unschön, auch wenn man meistens gut damit klarkommt. aber es entstehen auch schonmal echte fuckups :)

mit VB.net hat sich wirklich einiges verändert, die sprache & das framework hat sich deutlich verbessert, allerdings kocht MS immer irgendwie ein eigenes süppchen. .net ist weitgehend offen standardisiert, aber einiges ist trotztdem von MS patentiert..

ich hab aber öfters das gefühl, das man mit den meisten VB-tutorials eher "ein wenig rumfummeln" lernt, als wirklich programmieren (ist in java auch net viel anders). man sollte jedenfalls wert auf ein gutes buch / ebook legen. java hat da den vorteil, dass an jeder uni das ein oder andere freie skript dazu existiert :)

C# ist auch sehr interessant, das fällt bei mir in die gleiche kategorie wie java rein. allerdings ist OOP ein wirklich weites feld, mit vererbung, threads usw.. für einen einstieg geht das meiner meinung nach zu weit.

ich würde mit imperativer und / oder funktionaler progammierung anfangen, nur um grundsätzliches zu lernen. bäume & listen z.b. als mutter aller datenstrukturen arbeitet man einfach am elegantesten rekursiv ab, und genau dafür sind funktionale sprachen da.
 
Aha, danke Jungs.

Wird in VB.net genauso programmiert wie in VB6.0?
Und wo kann man sich das am besten runterladen?


Was ist der Unterschied zwischen C und C#?


Und eins noch. Meint ihr durch Linux kapier ich´s schneller als mit WinXP?
 
Hallo,
also VB.Net hat die Syntax von VB6 sowie kann man unter VB.Net auch auf die (Standard) -Bibliothek von VB6 zurückgreifen, was aber nicht empfehlenswert ist.

Der Unterschied zwischen C und C# ist so fundamental, dass man besser die Gemeinsamkeiten aufschreiben kann, und zwar ist die einzige Gemeinsamkeit die Syntax (wie Variablen definiert werden, if-Anweisungen, Methoden etc.).

Allerdings sind C# und VB.Net beides Sprachen für das .Net-Framework, sprich die enthaltenen Funktionen sind die gleichen, nur die Syntax ist eben verschieden.

Deswegen, wenn man sich zwischen C# und VB.Net entscheiden möchte, hängt dies stark von Gefallen der Syntax ab.
Wobei persönlich (bin selber mit VB.Net in die .Net Welt eingestiegen) mir die C# Syntax bedeutend besser gefällt.
Der Code wirkt deutlich übersichtlicher usw., und die Punkte die terror ansprach mit dem Array ist echt nervig.

Deswegen, schau welche Syntax dir besser gefällt, die von Basic (Vb.Net) oder die C-Syntax (dann C#) und verwende dann die entsprechend Sprache.

Wobei gesagt werden sollte, dass die meisten C# verwenden, da dieses noch ein paar zusätzliche Features bietet die bei VB.Net nicht enthalten sind, dies sind aber eher Kleinigkeiten.
Von MS gilt so die Devise, dass C# für den professionellen Einsatz weiterentwickelt wird, während VB.Net eher für Neulinge gedacht ist.

Deswegen sind die beiden IDEs (Visual Express 2005 für C# bzw. VB.Net) bischen verschieden, aber wie gesagt, alles nur Feinheiten.

Ich weiß nicht ob du bereits Erfahrungen im programmieren hast, solltest du schon eine C-Syntax Sprache (C, Java, JavaScript, PHP etc.) beherschen wäre es bestimmt sinniger C# zu lernen.
Solltest du aus VB6 oder aus der Basic Welt kommen, dann doch lieber VB.Net.


Wenn du aber ganz neu bist, würde ich dir doch zu C# raten. Wie gesagt, beiden Sprachen sind echt leicht zu erlernen, aber (persönlich) finde ich die C-Syntax beudetend besser und übersichtlicher.

In C# kann man folgendes schreiben:
a = b = c = 10;
Womit die Variablen a,b und c den Wert 10 haben.

In VB.Net würde es so aussehen:
a = 10
b = 10
c = 10


Naja, an deiner Stelle einfach mal ein paar VB.Net und C# Code angucken, und schauen welche Syntax dir besser gefällt.


Super (kostenlose) Bücher:
Visual C# 2005
Visual Basic 2005 (VB.Net)


@t3rr0r:
Klar, ein Neuling muss nicht sofort zum OOP-Guru werden, allerdings finde ich es recht nachteilig, wenn eine Sprache keine, bzw. nur schlechte, OOP-Unterstützung anbietet.
Auch ein misch zwischen OOP und prozedurale Programmierung wie z.B. bei PHP ist unter Umständen auch nicht das Gelbe vom Ei, zumindest nicht wenn man Anwendungen für Win/Linux entwickeln will.
Aber ich finde auch ein Neuling nutz relativ schnell, selbst ohne sich mit Design Pattern und Ähnlichem sich auszukennen, die Vorteile von OOP, auch wenn längst noch nicht alles davon auskostet.
 
Hallo,
also VB.Net ist VB.Net, dort ist der Compiler (um aus Code ein Prog. zu machen) kostenlos.

Was du vermutlich meinst, ist die IDE (Integrierte Entwicklungsumgebung), dort gibts einmal die Visual Studio Express-Version, welche Kostenlos ist und ohne irgendwelche Einschränkungen.
Es gibt aber z.B. noch die Visual Studio Professional-Version, welche Geld kostet und eben mehr Features bietet.
Diese extra Features brauchst du als Anfänger nicht, sondern diese richten sich an professionelle Firmen.
Sie bietet bessere Unterstüzung für Code an, an denen mehrere Personen arbeiten usw., aber zum Anfang, aber auch später, reicht vollkommen die Express-Version. Verwende ich z.B. auch.

Nur eben eine große Software-Schmiede wo z.B. 10 Leute an einem Projekt arbeiten, dort bringt die Professional Version doch deutliche Vorteile.
Wobei man mit der Professional Version auch nicht wirklich mehr Programmieren kann als mit der Express Version.
 
Achso.

Das hier hab ich in einem anderen Forum bei Google gefunden:

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Meinst du Visual Basic 6 oder Visual Basic.NET ?

Kostenlos wird es wohl beides nicht geben - aber mit der Beta2 Version von Visual Basic.NET kann man schon recht gut arbeiten und die kostet nichts.

Als kostenlose Alternative fällt mir spontan nur HBasic ein.

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Wo bekomm ich deiner Meinung nach die ("kostenlose") Visual Studio Express-Version her?
 
Hallo,
oder Hier
Wobei dort auch noch Web Developer und Visual C++ kostenlos angeboten wird.

Und bei Aussagen in anderen Foren immer aufs Datum achten ;) und nächstes mal statt einen bösen Ton einfach mal nach Visual Studio Express-Version bei Google suchen
 
Also als Grundbaustein zum Verstaendnis wuerde ich sicherlich Assembler empfehlen (da kann man sich auch keine Fehler erlauben ) und zudem hat man den Grundstein fuer alle maschinennahen Programmiersprachen.

Viele werden jetzt sagen, Assembler sei ne nummer zu hardcore aber ich wuenschte ich haette damit angefangen

Will man nur "eine" Sprache lernen, dann am besten eine effiziente, also nicht java oder perl sondern C (C++ geht auch noch). Wenn man mit C anfaengt, dann muss man sich aber auch lange und intensiv mit beschaeftigen .. dann flutscht das (deshalb erst assembler ).

Von so Sachen wie Visual Basic wuerd' ich peroenlich eher die Finger lassen! Die Syntax is ein bischen ... naja ... unuebersichtlich ^^

Meine Meinung.
Wobei man sagen muss, dass man Assembler nur dann lernen sollte, wenn man sich intensiv mit Programmierung beschäftigen will und dann auch nur eher oberflächlich.Gut ist daran, dass man dann eher nicht einer von diesen ressourcenfressend programmierenden hochsprachen-Programmierern werden wird, die eine überflüssige Schleife nach der anderen reinprogrammieren ^^, weil sie keine Ahnung von der Materie haben aber eben gerne was leichtes in einer interpretierten Level-4 Programmiersprache machen..............viel Spaß

lg,
pi()
 
ich halte diese aussage mal für verdammt großen bullshit (sry) :). und ja, ich hab ASM-erfahrung.

1. mittlerweile optimieren compiler besser, als menschen ihren asm-code scheiben. menschen müssen den code noch in ihrer logik durchblicken können und programmieren ein wenig "für sich".

2. man kann ne menge mit assembler programmieren, und trotzdem keine ahung von effizient haben - dazu gehört in dem fall nämlich auch, zu wissen, wie eine cpu aufgebaut ist & was sie macht (stichwort pipelining), und das überblickt ein mensch im endeffekt sowieso nicht.

3. gerade anhand von hochsprachen lässt sich effizienz erlernen - analysier mal einen etwas längeren algorithmus in einer hochsprache und in asm. letzteres wird dich sehr fordern :).

Will man nur "eine" Sprache lernen, dann am besten eine effiziente, also nicht java oder perl sondern C (C++ geht auch noch).

eine sprache hat nicht wirklich was mit dieser angesprochenen effizient zu tun. da werden compiler mit VM verglichen, bestenfalls. und java oberflächlich als "langsam" bzw c/c++ als "schnell" abzustempel zeugt einfach nur davon, das man keine ahnung hat :)
UND: "nur" eine sprache zu lernen bedeutet noch lange nicht, programmieren zu lernen. dazu gehört auch, algorithmen entwerfen zu können, software vernünftig designen zu können (auch design patterns z.b. zu können). und da wären wir wieder bei asm: setz mir mal ein design pattern in asm um. das ist ne lebensaufgabe..

Viele werden jetzt sagen, Assembler sei ne nummer zu hardcore aber ich wuenschte ich haette damit angefangen

btw, bei mir war es funktionale programmierung --> asm --> OOP, und ersteres empfinde ich schon als essentiell wichtig. schade, dass sowenige sich damit beschäftigen. dabei ließe sich das sogar in der schule gut umsetzen, es lehnt sich ja sehr stark an die mathematik an.

Wobei man sagen muss, dass man Assembler nur dann lernen sollte, wenn man sich intensiv mit Programmierung beschäftigen will

ASM sollte man lernen, wenn man sich intensiv mit ASM beschäftigen möchte. selbst treiber (als sehr systemnahe software) werden (wohl oft) in hochsprachen (c?) implementiert, und für optimierungen möge man seinen compiler und seine cpu studieren, und eben asm.

abschließen zum thema hochsprache vs. asm: ein rennfahrer muss noch lange kein mechaniker sein :)

/edit: und wer mal fefes BigNum-geschichte gelesen hat, wird feststellen, dass moderne cpus sich sowieso nie so verhalten, wie angenommen :)
 
Irgendwie hast du auch Recht.......
Das war halt meine Meinung-wenn du es für Bullshit hältst ist es mir Recht.
Jeder hat sein eigenes Interessens-Gebiet und seinen Programmierstil.

Im Großen und ganzen kann man sagen, dass es weniger wichtig ist, dass man mit einer bestimmten Sprache begonnen hat zu lernen, als, dass man die Logik hinter dem Programmieren versteht.

lg,
pi()
 
Im Großen und ganzen kann man sagen, dass es weniger wichtig ist, dass man mit einer bestimmten Sprache begonnen hat zu lernen, als, dass man die Logik hinter dem Programmieren versteht.

beinahe meine rede :)
das wichtigste ist, dass man die konzepte (kennen)lernt. die sprachwahl ist da insofern entscheidend, als dass jede sprache andere konzepte vermittelt, ASM eben andere wie eine hochsprache. daher ist wieder die frage, was man eigentlich lernen will..

jedenfalls ist es definitiv ungeeignet, anhand einer hochsprache systemnähe bekommen zu wollen, und genauso lernt man mit ASM kein OOP.

ach, und noch zu ASM: es muss ja nicht gleich x86 mit was-wiß-ich-für-befehlssatzerweiterungen sein, MIPS oder sogar nur java-bytecode kann auch sehr lehrreich sein :)
 
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