Wie gesagt, wird die FMG9 nicht in Serie hergestellt und meiner Meinung nach wäre es etwas übertrieben, solch ein Exemplar zur Selbstverteidigung zu benutzen. Da gibt es Alternativen wie Pfefferspray, (zugelassene Nahkampfwaffen wie Messer/Schlagstöcke, dazu gibt's spezielle Lizenzen) und natürlich die "klassischen" Faustfeuerwaffen.
Niemand wird
zur Selbstverteidigung eine AK47 mit sich tragen, sondern eher sowas wie eine 91er Colt, eine Beretta 92FS oder sogar einen .357 Colt Revolver, was imho jedoch schon etwas zu viel des Guten wäre. In Deutschland wird der Sachverhalt Waffenbesitz/-gebrauch je nach Lage betrachtet. So gibt es Sammlerlizenzen, Jägerlizenzen, Sportlizenzen, spezielle Lizenzen für 'bedrohte' Personen, usw.
Und dieses doch recht extreme Los-Angeles-Ghetto Beispiel finde ich unpassend, da es, soweit ich es beurteilen kann, noch nicht
so weit ist, in unserem schönen Deutschland

Das soll keine Degradierung sein, das soll kein übermäßiges Selbstlob sein, einfach eine klare Äußerung meiner Meinung. Ich will natürlich nicht sagen, dass in Deutschland Flaute herrscht, was Kriminalität angeht, auch ich hatte mal ein Butterfly vor der Nase, hinter mir eine Person mit einem Skateboard in der Hand und einen Kerl neben mir, der auf einem Fahrrad saß. Diese netten Herren wollten mich um mein Geld erleichtern; ich will auf die Geschichte jedoch nicht näher eingehen (, da wir, wie's aussieht, schon so vom eigentlichen Thema, der FMG, abgekommen sind - Einzelheiten des Vorfalls würden den Rahmen sprengen). Doch ich könnte nicht auf Anhieb einen Ort in Deutschland nennen, wo "jeder" hochkalibrige, vollautomatische Handfeuerwaffen besitzt und auch aktiv anwendet, selbst was Berlin angeht.
Zur "9mm ist Kinderspielzeug" Anmerkung möchte ich sagen, dass dies überhaupt nicht zutrifft, denn so eine Patrone erreicht schonmal Geschwindigkeiten von 550m/s mit einer Energie von 650J, wird man von solch einem Projektil getroffen, mag es nun die Handoberfläche sein, die Lunge oder sogar das Haupt (wobei man anmerken muss, dass in der Realität nicht jeder Kopfschuss das Ableben des Opfers bedeuten muss, wie so oft in vielen Videospielen vermittelt wird; aber bitte fangt nicht mit dem Thema Virtualität/Realität/Gewalt/Killerspiele/Amoklauf an), wenn es erst einmal so weit ist, wird man sich den Begriff "Kinderspielzeug" mehr als verkneifen wollen und auch müssen. Man sollte einfach weniger Medien wie (gerade Hollywood-)Filmen und Videospielen Glauben schenken und entsprechend nicht versuchen, alles analog in die Realität zu übertragen, so sind beispielsweise Schalldämpfer in der Realität nicht annähernd so effektiv wie man es von Medien gewohnt ist; ähnlich sieht es mit der allseits bekannten abgesägten Schrotflinte aus. Die Wirkung ist eher negativ, da sowohl der Streueffekt vergrößert wird als auch die Energie nicht optimal genutzt wird. Es ließen sich noch ziemlich viele Beispiele auflisten, doch an dieser Stelle würde ich dies gerne belassen.
Auf (sehr) kurzen Distanzen spielt es, wie schon erwähnt, keine große Rolle, ob man nun eine Mark XIX des .50 AE Kalibers in der Hand hält oder eine Walther P99; es geht eher um Erfahrung, Reaktion und Präzision, um's mal grob auszudrücken.