Rapidshare feat. Telekom

Rapidshare ist ein normaler Filehoster der sich von verschiedenen Anbietern Bandbreite kauft...
Dein Einwand ist so ungefähr wie wenn man sagt "Unglaublich, mit dem Benzin von Shell werden jeden Tag unfälle gebaut! Warum machen die da überhaupt mit?"...
Imrahil
 
Also wenn man ein warez-downloader wäre (ich zwar nciht aber ich kenn da wen...), dann wäre man doch abjetzt bei RS gefährdet oder?
 
Original von detrexer
Also wenn man ein warez-downloader wäre (ich zwar nciht aber ich kenn da wen...)

"Ich hab da so ein Freund, und der hat ein Freund, und der lädt da manchmal runter" :P :D


nein, du wärst nicht gefährdet. Erst recht nicht, wenn die Dateien verschlüsselt sind.
Dein ganzer Internetverkehr läuft zwar über den Provider, aber er kann nicht alles nach irgendwelchen illegalen Dateien durchsuchen.
 
Frag mich wo steht das Telekom gemeinsame sache etc. mit RS machen *grml*. Ich lese jediglich das RS nen neuen Port/Leitung bei der Telekom gemietet hat und deswegen etwa 10Mio. User "direkt" an RS angebunden sind.

Original von 2Bios
Ja hehe, die Telekom spart sich so n riesigen Haufen Traffic. Ein kluger Schachzug seitens der Telekom...

Versteh ich jetzt nicht wo die da Trafficsparen...
 
Entweder geht der Traffiv aus dem RS-Schwarm über Cognet, Level(3) & Konsorten über "öffentliche" Backbones (weis grad nicht, wie ich es besser beschreiben soll) in das Netz des Providers und knallt so zuverlässig die Anbindung vom Provider an diese Backbones zuverlässig zu...
oder
Der Traffic kommt aus der RS-Serverranch über die neue Direktanbindung auf direktem Wege in das Providernetz und von dort aus zum Kunden, wo die Anbindung an den Rest der Welt unbelasterer bleibt.
Somit hat die Telekom einen skalierbaren Faktor.

Allerdings kann die Telekom nun auch diese Direktanbdinung kontrollieren, filtern, protokolieren usw. wie sie lustig ist :)
 
Original von fetzer
Original von Heinzelotto
Dein ganzer Internetverkehr läuft zwar über den Provider, aber er kann nicht alles nach irgendwelchen illegalen Dateien durchsuchen.

http://edge.i-hacked.com/att-to-start-scanning-their-network-for-pirated-material
http://www.heise.de/newsticker/meldung/91156

X(

es ist klar, das einige das planen, aber da das ein ungeheurer aufwand sein muss, stecken die provider wohl noch in der planung fest. (vermutlich wird es auch in Zukunft nicht funktionieren)
 
AT&T loggt schon jetzt - und das ist sogar bewiesen...
... - auch wenn es nur auf wenige Personen zutrifft.
 
ja gut, aber ich habe ja von Filtern gesprochen, also das dursuchen des Datenstreams nach interessanten informationen. Dass sie das ganze loggen können, ist mir klar.
 
Original von Heinzelotto
ja gut, aber ich habe ja von Filtern gesprochen, also das dursuchen des Datenstreams nach interessanten informationen. Dass sie das ganze loggen können, ist mir klar.

Erst logst du und dann durchsuchst du die Logs nach interessanten Daten. Das Durchsuchen "on-the-fly" wär vielleicht n bisschen arg rechenintensiv, aber durchaus im Bereich des Möglichen. Whireshark und Konsorten schneiden ja auch einfach deine Netzaktivität mit, nur mit dem Unterschied, dass diese nur angezeigt und nicht verarbeitet ( also beispielsweise durch Filter bearbeitet oder gelöscht werden ) werden.
Anstatt - wie es in einem Internetrouter normalerweise der Fall ist - die Daten nur über die ersten 3 Schichten des OSI-Models wandern, wandern sie nun eben über einige mehr, um die Daten auch überprüfen zu können und mittels bestimmter Software auch zu bearbeiten und weiterzuleiten.
 
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