Mikko Hypponen, Leiter der Antivirenforschung bei F- Secure, entdeckt Ruhe an der amerikanischen Virenfront.
?Das erste Halbjahr 2002 war verdammt ruhig?, meint der finnische Viren-Experte in einem aktuellen Kommentar. Viele neuartige Würmer und Viren habe er nicht gesehen in dieser Zeit. Was sich derzeit verbreite, seien vor allem kleine, von ?Scriptkiddies? zusammengesetzte Baukastenviren ? und die kommen vor allem aus Asien und Europa. Haben sich die erfinderischen Köpfe der US-Hackerszene zur Ruhe gesetzt?
Die wichtigste Ursache für das Nachlassen der Hack-Aktivitäten sei sicher der ?US Patriot Act?, ein Gesetz, das nach dem 11. Septmber 2001 kurzfristig erlassen wurde und ziemlich gnadenlos ist: Wer fremde Systeme hackt oder Viren in Umlauf bringt, muss seither mit Gefängnisstrafen von 10 Jahren bis lebenslänglich rechnen.
Wer aber die Virenwarnungen vieler Unternehmen liest, will Hypponens Entwarnung nicht so recht glauben. Der aber meint, die meisten Warnungen würden unnötig die Angst der User schüren ? viele Sicherheits-Unternehmen würden nur ihre Existenzberechtigung beweisen wollen.
Im Jahr 2001 hat F-Secure neun Virenwarnungen mit höchster Alarmstufe ausgegeben: Code Red, Nimda und SirCam richteten Milliardenschäden an. Die hohe Alarmstufe, die nur bei hohem Schadenspotenzial vergeben wird, hatte F-Secure dieses Jahr kein einziges Mal ausrufen müssen. Pro Monat würden derzeit nur noch 600 bis 700 neue Virentypen entdeckt ? das ist weniger als die Hälfte dessen, was voriges Jahr gemessen wurde.
Dass Klez der einzige schlimme Schädling in diesem Jahr ist, hat nach Angaben von Hypponen die Branche überrascht. Besonders die US- Behörden, die vor dem Schlimmsten gewarnt hatten, seien nun ein wenig perplex.
?Das erste Halbjahr 2002 war verdammt ruhig?, meint der finnische Viren-Experte in einem aktuellen Kommentar. Viele neuartige Würmer und Viren habe er nicht gesehen in dieser Zeit. Was sich derzeit verbreite, seien vor allem kleine, von ?Scriptkiddies? zusammengesetzte Baukastenviren ? und die kommen vor allem aus Asien und Europa. Haben sich die erfinderischen Köpfe der US-Hackerszene zur Ruhe gesetzt?
Die wichtigste Ursache für das Nachlassen der Hack-Aktivitäten sei sicher der ?US Patriot Act?, ein Gesetz, das nach dem 11. Septmber 2001 kurzfristig erlassen wurde und ziemlich gnadenlos ist: Wer fremde Systeme hackt oder Viren in Umlauf bringt, muss seither mit Gefängnisstrafen von 10 Jahren bis lebenslänglich rechnen.
Wer aber die Virenwarnungen vieler Unternehmen liest, will Hypponens Entwarnung nicht so recht glauben. Der aber meint, die meisten Warnungen würden unnötig die Angst der User schüren ? viele Sicherheits-Unternehmen würden nur ihre Existenzberechtigung beweisen wollen.
Im Jahr 2001 hat F-Secure neun Virenwarnungen mit höchster Alarmstufe ausgegeben: Code Red, Nimda und SirCam richteten Milliardenschäden an. Die hohe Alarmstufe, die nur bei hohem Schadenspotenzial vergeben wird, hatte F-Secure dieses Jahr kein einziges Mal ausrufen müssen. Pro Monat würden derzeit nur noch 600 bis 700 neue Virentypen entdeckt ? das ist weniger als die Hälfte dessen, was voriges Jahr gemessen wurde.
Dass Klez der einzige schlimme Schädling in diesem Jahr ist, hat nach Angaben von Hypponen die Branche überrascht. Besonders die US- Behörden, die vor dem Schlimmsten gewarnt hatten, seien nun ein wenig perplex.