Sind wir auf dem Weg zu einem "Tätervolk"?

#2
Ich glaub nicht das das was mit uns direkt zu tun hat.
Die ganze Welt bewegt sich seit ca. 5 Jahren i.w. Rueckwaerts.
Merkt man recht schnell wenn man sich viel mit Visas auseinandersetzt.
Grenzen werden dicht gemacht.

Wenn man dann noch Raubbaukapitalismus,grosse Einkommensunterschiede, und den ganzen Social-Media-Quatsch dazunimmt und wie das die Menschen veraendert, keinen Respekt mehr oder Bock auf kooperation, z.B. bei etwas Banalem wie sich in der Muckibude am Geraet abwechseln auch wenn man sich nicht kennt, dann komm ich auch ins Schwitzen.
Problem dabei ist du, ich und einige Andere sehen und merken das aber wie soll man das aufhalten?
Schoenen Platz aussuchen und den Kopf einziehen und warten bis es vorbei ist. Naechste Bubble platzt demnaechst wahrscheinlich auch wieder, und das werden die AFDler leider auszunutzen wissen.
Genauso wie die anderen rechten Spinner im Rest Europas und der Welt.

Kurzum, es ist zZ leider der Geist der Welt, und uns faellt es wahrscheinlich in diesem Zusammenhang auf weil wir halt mit der Auseindersetzung unserer Vergangenheit etwas sensibler sind.
Aber grundsaetzlich fuerchte ich das viele Laender um diesen "Titel" streiten, und China liegt halt, muss mal an dieser Stelle gesagt werden, mit ihren KZs .... aehmmmm ...... Internierungsla...... *hust*..... Umschulungseinrichtungen halt vorn, aber die Italiener wollen halt auch.
Und wird da eine Konsequenz draus gezogen? Noe.... es wird weiter Handel mit China getrieben(ok zZ wegen Trump nicht, aber der Grund ist nicht der mit den Lagern). Stoert kaum eine Sau, alle wollen mehr Ueberwachung etc. was den ganzen Zirkus in China erst richtig befeuert hat und im frueheren Ostblock und Italien bellen die Hunde auch schon fleissig.

War kurz vorm und waehrend des 2. Weltkrieg ja auch so.
Die Russen hatten Gulags,die Japaner haben in China wie die Wilden gehaust(und Mao nach dennen mit seinem "Grossen Sprung nach vorn"), und die USA hat Japaner in Lager gesperrt, von den KZs in Deutschland ganz zu schweigen.
Und die Italiener hatten da wahrscheinlich auch einiges nicht anbrennen lassen.

Kurzum die Antwort ist leider fuer mich ein "Ja", aber das gilt auch fuer den Rest der Welt, IMHO wird es im naechsten Jahrzehnt knallen, wie auch immer das "Wer gegen Wen?" beantwortet wird.

Fluffy
 
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end4win

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#3
Leider tröstet es mich überhaupt nicht, dass die Situation in anderen Ländern nicht besser, beziehungsweise teilweise schlimmer, ist.
Mich stört an dieser ganzen Problematik, diese ominöse "schweigende Mehrheit", welche endlich, auch im Netz, mal richtig Laut werden sollte, um diesen ewig Gestrigen klar zu machen, dass es sie wirklich gibt und sie anderer Meinung ist.

Gruß
 
#4
Ob man die vermeintlich schweigende Mehrheit mitbekommt oder nicht, hängt auch davon ab, in welcher Filterblase man sich bewegt. Schaue ich in meine Social-Media-Streams wird da keineswegs geschwiegen. Die Leute gehen auf Demos, engagieren sich in Vereinen und vieles mehr.

Das Problem ist aber, dass die Ewig-Gestrigen nicht für Argumente offen sind, schon gar nicht, wenn diese auf echtem Wissen anstatt auf Propaganda aufbauen. Geschichtskenntnisse, Wissen über die Art und Weise wissenschaftlicher Arbeit etc. sind bei diesen Menschen nicht vorhanden. Sobald man ihnen mit Argumenten entgegen tritt, die sie nicht widerlegen können, gehen sie in den Angriffsmodus. Kurz gesagt: Viele sind einfach unbelehrbar. Und entsprechend wenig kann die Mehrheit gegen sie ausrichten. Sie wollen sich als Opfer sehen.

Was also soll man tun, wenn Argumente nicht helfen? Wegsperren geht nicht, da wir in einem Rechtsstaat leben und die freie Meinungsäußerung ein zu hohes Gut ist, als dass man sie für bestimmte Themen einschränken könnte. Denn damit würde die Tür für Faschisten erst recht aufgerissen. Wir können erst dann wegsperren, wenn die Worte zu Taten werden. Und dann ist es leider bereits zu spät.
 

end4win

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#5
Also in meinen "Filterblasen", on- und offline, ist auch alles weitgehend in Ordnung. Wobei ich sagen muss, man ist inzwischen öfter genötigt nachzufragen, ob die getätigte Aussage ernst gemeint war und in diesem Falle auch zu Ende gedacht wurde. Ich empfand es ehrlich als deutlich angenehmer, als im Namen des Nationalstolzes noch nicht alles gesagt werden durfte und von der Gesellschaft deutlich schärfer auf verbale Entgleisungen reagiert wurde.
Es geht mir auch nicht um Überzeugungsarbeit, sondern darum, den geistigen Tieffliegern klar zu machen, dass sie weder die Mehrheit sind noch das Recht haben "Wir sind das Volk" zu rufen und dem Rest, dass sie sich deren Parolen und Symbole zu eigen machen wenn sie es ihnen erlauben gemeinsam mit ihnen zu demonstrieren und nicht widersprechen. Genauso sollte den Wählern und Mitgliedern der AFD bewusst werden, dass dies keine liberale Alternative mehr ist, als was sie einmal gegründet wurde, sondern eine offen rechts-populistische bis rechtsradikale Partei, was ihre Führungsriege betrifft und damit auch jede Rechtfertigung fehlt diese aus Protest, gegen was auch immer, zu wählen.
Worte werden erst zu Taten, wenn ihnen nicht genügend widersprochen wurde und dies beginnt durchaus bei offenen Beleidigungen, die als freie Meinungsäußerungen gewertet werden.

Gruß
 
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