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54 Millionen Webpages in 24 Stunden erfasst - LookSmart will Google überholen.
Das vernetzte Computerprojekt namens Grub , das diese Woche gestartet wurde, hat in den vergangenen 24 Stunden mehr als 54,6 Mio. URLs erfasst. Das Projekt verwendet von Usern nicht genutzte freie Speicherkapazitäten. Insgesamt beteiligen sich weltweit über 1.100 clients an der größten Suchmaschine, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist
Funktionsweise
Grub, was soviel wie "Larve" oder "Made" bedeutet, arbeitet ähnlich wie SETI@home und andere vernetzte Computerprojekte. Grub arbeitet im Hintergrund der Rechner, sucht sich automatisch durch das Web, sammelt Tausende von Seiten pro Stunde und schickt die Informationen an eine zentrale Datenbasis. Der Grub-Screensaver zeigt im Display, welche Seiten gerade durchforstet werden. Hinter dem ehrgeizigen Projekt steht das amerikanische Unternehmen LookSmart , das in weiterer Folge mit Grub die globale, am häufigsten frequentierte Suchmaschine Google aus dem Rennen werfen will. Google arbeitet jedoch nach einem anderen Prinzip: Dort werden auf riesigen Servern die Internet-Pages katalogisiert. Anhand der User-Resultate, die Millionen von Suchergebnissen so zu sagen wieder zurückspielen, werden die Daten aktualisiert.
Auswertung
Die Webinformationen aus Grub werden derzeit in WiseNut , eine der LookSmart Suchmaschinen, gespielt. Die gesammelten Daten sind aber ebenso für alle Benutzer frei zugänglich. Experten sehen die neuen Suchmaschine aber kritisch: "Technisch ist nichts daran auszusetzen. Aber es gibt für die User keine Incentives, sich an der Erstellung zu beteiligen", so Anthony Rowston, Experte vom Microsoft Research Laboratory im englischen Cambridge. Der Erfolg von Grub hänge daher vom Goodwill der Freiwilligen ab, die mitmachen wollen.
Das vernetzte Computerprojekt namens Grub , das diese Woche gestartet wurde, hat in den vergangenen 24 Stunden mehr als 54,6 Mio. URLs erfasst. Das Projekt verwendet von Usern nicht genutzte freie Speicherkapazitäten. Insgesamt beteiligen sich weltweit über 1.100 clients an der größten Suchmaschine, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist
Funktionsweise
Grub, was soviel wie "Larve" oder "Made" bedeutet, arbeitet ähnlich wie SETI@home und andere vernetzte Computerprojekte. Grub arbeitet im Hintergrund der Rechner, sucht sich automatisch durch das Web, sammelt Tausende von Seiten pro Stunde und schickt die Informationen an eine zentrale Datenbasis. Der Grub-Screensaver zeigt im Display, welche Seiten gerade durchforstet werden. Hinter dem ehrgeizigen Projekt steht das amerikanische Unternehmen LookSmart , das in weiterer Folge mit Grub die globale, am häufigsten frequentierte Suchmaschine Google aus dem Rennen werfen will. Google arbeitet jedoch nach einem anderen Prinzip: Dort werden auf riesigen Servern die Internet-Pages katalogisiert. Anhand der User-Resultate, die Millionen von Suchergebnissen so zu sagen wieder zurückspielen, werden die Daten aktualisiert.
Auswertung
Die Webinformationen aus Grub werden derzeit in WiseNut , eine der LookSmart Suchmaschinen, gespielt. Die gesammelten Daten sind aber ebenso für alle Benutzer frei zugänglich. Experten sehen die neuen Suchmaschine aber kritisch: "Technisch ist nichts daran auszusetzen. Aber es gibt für die User keine Incentives, sich an der Erstellung zu beteiligen", so Anthony Rowston, Experte vom Microsoft Research Laboratory im englischen Cambridge. Der Erfolg von Grub hänge daher vom Goodwill der Freiwilligen ab, die mitmachen wollen.