[TdW 26] Ist die Politik ein Opfer oder ein Komplize der Hochfinanz?

Tarantoga

Moderator
Angeregt von xrayn beschäftigt sich das TdW diesmal mit dieser Frage: Wie kann es sein das die Politik vom Kapital und den Finanzmärkten gesteuert wird? Sind die Regierungen hilflose Opfer in den Fängen der Hochfinanz oder doch eher willfährige Komplizen? Und wie kann man die Macht der Finanzmärkte wieder zurecht stutzen?
Als kleine Einstimmung hier ein wunderbarer Monolg von Erwin Pelzig (ja, ich habe den schon einmal gepostet - aber er passt einfach gut und hat nichts von seiner Aktualität & Brisanz verloren;)):
https://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY
Und noch ein denkwürdiges Zitat von dem deutschen Ökonom Max Otte, der Professor für Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten von Worms und Graz ist und den Schwerpunkt Finanzmarktordnung hat - auch das Zitat habe ich schon mehrmals gepostet, doch es ist hier nicht nur überaus passend, sondern auch von so erschreckender Ehrlichkeit, dass man sich die Worte gar nicht oft genug vor Augen halten kann! Das Zitat ist übrigens eine Antwort auf die Frage ob die Banken & Finanzmärkte stärker reguliert und an der Euro-Rettung beteiligt werden können:
"Das wird politisch an der Finanzoligarchie scheitern, sie ist inzwischen so stark, dass sie immer Mittel und Wege finden wird, sich der Aufsicht zu entziehen, um weiter ihren Zockergeschäften zu frönen. Wir schützen die Reichen, die den Staat gekapert haben."
Quelle: Streitgespräch zur Schuldenkrise - "Lasst Griechenland und Spanien aus dem Euro" - Wirtschaft - sueddeutsche.de
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
Erwin FTW! Im Grunde ist die Thematik so entsetzlich schräg, das Satire und Kabarett die einzigen Wege snd, dieses Mysterium zu beschreiben und behandeln.
 
Oben