Umstieg von Windows zu Linux.

Hallo miteinander,

ich bin jetzt kein noob in sachen linux, arbeitmäßig habe ich mit diversen linux servern zu tun, da ich jetzt openSuse 11.2 bekommen habe will ich meinen Rechner auf Linux umrüsten.
Hardwaremäßig klappt es einwandfrei haber z.Z. folgende Hardware:

CPU: AMD Athlon 64 X2 48000+
Mainboard: Asus M2A-VM
RAM: 2048 MB Kingston DDR 2 6400

Ins Internet gehe ich mit einem MSI US54-SE Wlan USB Stick.

Momentan habe ich Windows 7 Home Premium drauf und hatte bisher nur Windows auf meinem Home PC.
Da ich meisstens nur via SSH mit Linux und dann noch mit der Distribution Debian gearbeitet habe wollte ich mal wissen, wie sich der Umstieg auf einen Linux Rechner besser meistern lässt.
Was ist generell zu Beachten und kann ich die gespeicherten Passwörter sowie Lesezeichen der Firefox mitübernehmen?
Funktioniert der USB Wlan Stick auch mit der openSuse Version oder muss ich den noch etxra Kompilieren?

Hoffe auf helfende Beiträge.

Gruß
Andy
 
Was ist generell zu Beachten und kann ich die gespeicherten Passwörter sowie Lesezeichen der Firefox mitübernehmen?

Ich nutze das Firefox-Addon Xmarks um meine Lesezeichen zu synchronisieren, vielleicht wär das was für dich. Ansonsten halt die bookmarks.html mitnehmen und ins Profilverzeichnis werfen.

Funktioniert der USB Wlan Stick auch mit der openSuse Version oder muss ich den noch etxra Kompilieren?

Ich hab mal kurz gegooglet, und gesehen, daß er mit Debian zu funkionieren scheint. Über OpenSUSE kann ich leider nichts sagen.

Mein Tip ist: schau nach, ob es von deiner Wunsch-Distribution eine Live-CD gibt, und teste damit deine Hardware auf Kompatibilität.
 
Hi,

Ich nutze das Firefox-Addon Xmarks um meine Lesezeichen zu synchronisieren, vielleicht wär das was für dich. Ansonsten halt die bookmarks.html mitnehmen und ins Profilverzeichnis werfen.
Das wer ich mir aufjedenfall merken, scheint recht gut zu sein.



Ich hab mal kurz gegooglet, und gesehen, daß er mit Debian zu funkionieren scheint. Über OpenSUSE kann ich leider nichts sagen.
Wie man diesen mit Debian zum laufen bekommt gibt es wirklich viele anleitungen bei der google suche, wäre es nicht möglich den "ZD1211" treiber nicht auch mit dieser Distribution benutzen?

Mein Tip ist: schau nach, ob es von deiner Wunsch-Distribution eine Live-CD gibt, und teste damit deine Hardware auf Kompatibilität.

werde ich wohl erstmal machen, wenn es denn dann wirklich nur an den wlan stick liegt werde ich den wohl durch eine PCI Karte ertsetzen.

Besten dank für deine Tipps.:)


Mal was anderes, ich habe jetzt diverse Partitionen wo noch was drauf ist. kann ich die in NTFS belassen oder eher in einem linux format konvertieren, was ist besser für Linux?
 
Hi,
Wie man diesen mit Debian zum laufen bekommt gibt es wirklich viele anleitungen bei der google suche, wäre es nicht möglich den "ZD1211" treiber nicht auch mit dieser Distribution benutzen?

Code:
~ % aptitude search zd1211
p   zd1211-firmware                            - Firmware images for the zd1211 and zd1211rw wireless

Sollte tun ;). Ich hatte vor langer Zeit mal einen Stick mit dieser Firmware, der tat ganz gut.

Mal was anderes, ich habe jetzt diverse Partitionen wo noch was drauf ist. kann ich die in NTFS belassen oder eher in einem linux format konvertieren, was ist besser für Linux?

Auf keinen Fall NTFS! Nimm das, was die Installation dir vorschlägt. Das wird in den meisten Fällen wohl ext3 sein. Mach vorher ein Backup deiner Daten, oder verkleiner die bestehenden Partitionen und leg dahinter bei der Installation Partitionen für Linux an.
 
Was ist generell zu Beachten und kann ich die gespeicherten Passwörter sowie Lesezeichen der Firefox mitübernehmen?
Funktioniert der USB Wlan Stick auch mit der openSuse Version oder muss ich den noch etxra Kompilieren?

Ubuntu bietet die Funktion, Einstellungen und Optionen (wie z.B. MSN Accounts, Firefox Lesezeichen/Passwörter u.ä.) und sogar Benutzer und ihre Dokumente von Windows-Installation auf die neue Ubuntu-Installation zu übertragen. Damit kannst du sozusagen fast da starten, wo du bei Windows aufgehört hast.

Der WLAN-USB-Sticks wird ebenfalls ohne Probleme mit Ubuntu funktionieren.

Ich persönlich bin kein großer Fan von OpenSuSE, obwohl ich jeden Tag damit arbeiten muss. Gerade im Vergleich mit Ubuntu ist es für mich ein absoluter Klotz am Bein und sehr viel komplizierter und unverständlicher aufgebaut (ich frage mich immer noch, warum viele Leute Windows-Umsteigern zu OpenSuSE raten; ich habe nicht die geringste Ahnung wieso!).
 
Wenn du Windows und Linux parallel installierst, dann kannst du dir auch eine Datenpartition mit Fat32 erstellen und diese zum Problemlosen Datenaustausch nehmen (gut, geht mit NTFS vielleicht auch, aber zumindest von früher bin ich da etwas vorsichtiger).

Bei mir ist das z.B. so gelöst, dass sowohl von Firefox als auch von Thunderbird das Profil auf dieser Datenpartition liegt und dort von allen Betriebssystemen genutzt wird. Nicht nur spare ich mir so das Synchronisieren, aber auch die Plugins laufen komplett, ohne dass ich etwas einstellen müsste. Und meine letzte Sitzung ist beim starten von einem anderen OS auch direkt zum weiterarbeiten da, was ich persönlich sehr praktisch finde.
 
Wenn du Windows und Linux parallel installierst, dann kannst du dir auch eine Datenpartition mit Fat32 erstellen und diese zum Problemlosen Datenaustausch nehmen (gut, geht mit NTFS vielleicht auch, aber zumindest von früher bin ich da etwas vorsichtiger).

... und dabei nicht die Einschränkungen von FAT32 vergessen ;-)

NTFS läuft eigentlich mittlerweile stabil und sicher unter Linux mit NTFS-3G. Das einzige Manko ist, dass man ca. alle 4 - 6 Monate mal ein chkdsk darüber laufen lassen muss. In einem heterogenen Betriebssystemumfeld sollte das aber kein Problem darstellen.
 
Wie alle Umsteiger solltest du dir ein paar Fragen stellen, bevor du auf Linux umsteigst.

1. Was erhoffe ich mir vom Umstieg?
2. Wofür benutze ich meinen Rechner?
3. Auf welche Programme bin ich für meine tägliche Arbeit angewiesen?

Erst wenn diese so beantwortet sind, dass Linux überhaupt in Frage kommt, solltest du an einen Umstieg denken. Benutzt du z.B. deinen Rechner zu Hause häufig zum Spielen, solltest du eher bei Windows bleiben. Brauchst du eine anständige Buchhaltungssoftware, solltest du bei Windows bleiben. Erhoffst du dir eine höhere Stabilität durch Linux, solltest du bei Windows bleiben. usw. usf.

Im übrigen braucht man für NTFS-Zugriff schon lange kein extra NTFS-3G mehr. Auch der Default-NTFS-Treiber des Kernels kann seit geraumer Zeit problemlos mit Schreibzugriffen umgehen, da er mittlerweile auf dem 3G-Code aufbaut.
 
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Hi...

da mein windows ehh schlapp gemacht hatte, hab ich schon openSuse 11.2 installiert.
Die installation verlief ohne Probleme, meine HP PSC1110 und Wlan Stick wurden ohne Probleme erkannt und integriert.

Wie alle Umsteiger solltest du dir ein paar Fragen stellen, bevor du auf Linux umsteigst.

1. Was erhoffe ich mir vom Umstieg?
2. Wofür benutze ich meinen Rechner?
3. Auf welche Programme bin ich für meine tägliche Arbeit angewiesen?

zu 1: ich lerne besser mit Linux zu arbeiten, was mich wiederum im Beruflichen dingen weiterbringt. Die kann nicht mit einer Virtuellen Maschine gegeben werden, da die handhabung etwas anders ist :wink:

zu 2: in erster Linie arbeite ich mit dem Computer, sprich Programmieren und ab und zu mal eine Webseite erstellen/bearbeiten.

zu 3: es gibt für beide OS die eine oder andere art an Programme ran zukommen, nehmen wir z.B. das Office Paket.. Gibts für Windows und Linux und beide sind Optimal zum arbeiten. 8)

Erst wenn diese so beantwortet sind, dass Linux überhaupt in Frage kommt, solltest du an einen Umstieg denken. Benutzt du z.B. deinen Rechner zu Hause häufig zum Spielen, solltest du eher bei Windows bleiben. Brauchst du eine anständige Buchhaltungssoftware, solltest du bei Windows bleiben. Erhoffst du dir eine höhere Stabilität durch Linux, solltest du bei Windows bleiben. usw. usf.

Spiele sind eher nebensache, und wenn dann zock ich noch Unreal Tournament und dies geht auch mit Linux dann diverse Browsergames, also nichts weltberühmtes.
Buchhaltungssoftware habe ich das via http funktioniert.. "ISPworker", scdhnell und effizient und wird auch vom Steuerberater anerkannt :D.
Höhere oder niedrigere Stabilität sei jetzt mal dahin gestellt.. Leistungsstarker ist es schon, was ich bis jetzt so gesehen habe. Meine Server laufen schon seit 8 Jahren durch und mein letztes Windows grade mal 14 monate. Jenachdem wie man es strapaziert. Die Liste ist , es gibt überall Pro und Contras ;).

Im übrigen braucht man für NTFS-Zugriff schon lange kein extra NTFS-3G mehr. Auch der Default-NTFS-Treiber des Kernels kann seit geraumer Zeit problemlos mit Schreibzugriffen umgehen, da er mittlerweile auf dem 3G-Code aufbaut.
Das stimmt.. klappt einwadnfrei mit den NTFS Partitionen. :D


Gruß
Andy.... (neuer Linux User :P)
 
Deine Server laufen seit 8 Jahren ohne Reboot, also ohne Kernel-Updates?

Edit: Auf ISPWorker wirst du übrigens in einem halben Jahr verzichten müssen, da die Entwicklung eingestellt wird: http://www.cross-software.eu/de/isp...dex.html#_files/docs/ispworker/ispworker.html

ich meinte damit das ich in dieser zeit schon mehrere male windows neu machen musste, während linux nur mit einmal voll installieren läuft, obwohl auf den servern mehr beanspruchung ist als auf einem home pc.


ja habe ich auch vor 3 tagen gelesen. naja mal abwarten wie das neue programm von denen ist. ansonsten gibt es ja noch das awbs (Advanced webhost billing system)

ganz aufgeschmiessen ist man ja net... lokal php, apache und sql draufschmeissen dann ist man os unabhängig..:P
 
Hallo da ich gerade diesen thread gesehen habe will ich jetzt keinen neuen thread erstellen also ich will mir auf meine festplatte eine Debian partition erstellen da ich einen server besitze mit debian und ich es viel interessanter finde mit linux zu arbeiten. Da ich aber noch nicht viel erfahrung damit habe (shell) und ich windows nicht wegkloppen möchte (zum zocken) würd ich gerne wissen ob ich auch einfach im laufenden betrieb von Windows auf Linux wechseln kann bzw umgekehrt und ist es von vorteil gnome oder so zu installieren für GUI? und lohnt es sich generell auf linux um zu steigen? Kann ich auch eine 2 festplatte einzusetzten (aktuelle nur ca 144 GB) kann ich dann auf beispielweise der einen Platte linux drauf haben und auf der anderen windows lassen aber trotzdem z.b. vom linux system daten auf der windows platte speichern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
wenn du dir nicht sicher bist ob du wechseln möchtest, würde ich dir dazu raten doch erstmal eine Distribution deiner Wahl in einer VM zu installieren.
Noch besser natürlich die Idee mit der LiveCD (hinsichtlich Überprüfung der Hardware-Kompatibilität).
Ob Gnome, KDE oder whatever ist IMO Geschmacksache.
Wie weiter oben bereits erwähnt, ist es mittlerweile kein Problem mehr auf NTFS zu schreiben.
 
Ich will ja nicht vollkommen wechseln mir nur ne 2 partition (bzw vllt andere platte die leider nur 20gb hat) erstellen und windoof behalten zum zocken z.b. mit der VM naja wie gesagt bin mir ja eig. sicher weis ja auch welche distribution ich nehme (Debian) und wie ja schon gesagt wurde ist die bedienung in VM anders (wen man das glauben darf). Und gnome war nur ein beispiel für ein GUI "erzeugendes" programm lohnt es sich sowas zu installieren oder ist es (vorallem zu lernen) besser die shell zu benutzen?
 
Die Bedienung in einer VM wie VirtualBox unterscheidet sich nicht zu einem nativ installierten Linux. Keine Ahnung, wo du solche Gerüchte her hast.

Die Shell wirst du bei Linux eh benutzen müssen, ob du nun eine GUI verwendest oder nicht.
 
Der einzige Unterschied besteht in der Benennung einiger Devices wie z.B. dem Netzwerk-Device und in der Netzwerk-Konfiguration, wobei die mit VirtualBox sogar noch einfacher ist als mit einem fest installierten Linux.
 
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