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Varianten des schon bekannten Wurms "Zotob" befielen am Dienstag die Rechner von CNN, ABC und "New York Times".
Eine Welle von "Zotob"-Abkömmlingen hat am Dienstag die Computersysteme großer US-Medien lahm gelegt. Betroffen waren die Fernsehsender ABC News und CNN sowie die Tageszeitung "New York Times". CNN unterbrach sein reguläres Programm mit der Nachricht, alle mit dem Betriebssystem Windows 2000 von Microsoft ausgestatteten Rechner seien von einem Computerwurm befallen worden, der die Geräte immer wieder hochfahre. Vergangene Woche hatte Microsoft gewarnt, ein neuer Virus namens "Zotob" ermögliche einem Angreifer wegen einer Schwachstelle bei Windows 2000 den Zugriff auf PCs.
"Zotob" nutzt eine Lücke in der Windows-Plug&Play-Schnittstelle aus, für die Microsoft seit letzter Woche einen Patch bereitstellt. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Die "New York Times" hatte zuvor bekannt gegeben, ihre internen Computersysteme seien ausgefallen. "Wir kennen noch nicht viele Details", sagte eine Sprecherin des Verlags. Auswirkungen auf die Produktion der Zeitung würden nicht erwartet. Vertreter von ABC News berichteten ebenfalls von Ausfällen. Der zum Medienkonzern Time Warner gehörende Sender CNN berichtete außerdem von Systemausfällen bei General Electric, United Parcel Service und Caterpillar. Ein GE-Sprecher sagte allerdings, es scheine im internen System keine Probleme zu geben. UPS bestätigte eine kleine Zahl betroffener Rechner. Bei Caterpillar war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Text & Quelle: futurezone.orf.at
Eine Welle von "Zotob"-Abkömmlingen hat am Dienstag die Computersysteme großer US-Medien lahm gelegt. Betroffen waren die Fernsehsender ABC News und CNN sowie die Tageszeitung "New York Times". CNN unterbrach sein reguläres Programm mit der Nachricht, alle mit dem Betriebssystem Windows 2000 von Microsoft ausgestatteten Rechner seien von einem Computerwurm befallen worden, der die Geräte immer wieder hochfahre. Vergangene Woche hatte Microsoft gewarnt, ein neuer Virus namens "Zotob" ermögliche einem Angreifer wegen einer Schwachstelle bei Windows 2000 den Zugriff auf PCs.
"Zotob" nutzt eine Lücke in der Windows-Plug&Play-Schnittstelle aus, für die Microsoft seit letzter Woche einen Patch bereitstellt. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Die "New York Times" hatte zuvor bekannt gegeben, ihre internen Computersysteme seien ausgefallen. "Wir kennen noch nicht viele Details", sagte eine Sprecherin des Verlags. Auswirkungen auf die Produktion der Zeitung würden nicht erwartet. Vertreter von ABC News berichteten ebenfalls von Ausfällen. Der zum Medienkonzern Time Warner gehörende Sender CNN berichtete außerdem von Systemausfällen bei General Electric, United Parcel Service und Caterpillar. Ein GE-Sprecher sagte allerdings, es scheine im internen System keine Probleme zu geben. UPS bestätigte eine kleine Zahl betroffener Rechner. Bei Caterpillar war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Text & Quelle: futurezone.orf.at