Von der Leyen

Wie kann man diese Frau wachrütteln BEVOR sie das ganze Internet sabotiert?
Ich denke unsere Politiker schaffen nicht etwas, woran China, Russland, der Iran und andere Staaten scheitern. Das ganze Internet ist wohl kaum zu sabotieren, bestenfalls Teile davon, welche man meiden kann.

Eurer Meinung nach sollte sich der Posten der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nur abseits des Internets wieder finden
Ich denke das ist nicht die allgemeine Meinung; solche Gruppen im Internet stören nicht. Das Problem ist, dass diese meist unkundigen Gruppen sich anmaßen das Internet nach ihren Vorstellungen zu formen. Hier Stoßen Real- und Netzkultur zusammen, was zu den emotional geladenen Streitereien führt - Begriffe wie "Zensursula" sind nicht neutral.

Die Rettung in die Anonymität des Internets und der daraus resultierende Mut, das Maul aufzureissen und zu reden, zu reden, zu reden - und eigentlich NICHTS zu sagen.
Wer hätte denn das Recht dazu, solch einen Brief zu schreiben? bestenfalls ein Repräsentant und einen solchen kann das Internet nicht haben. Das Hackerboard repräsentiert nur technisch versierte Nutzer, wo blieben da die unerfahrenen? Oder die "Betreiber"? Oder [beliebige Internetgruppe hier]?

Zur Medienerziehung:
Ich höre des Öfteren den Satz "Wie mein Computer funktioniert ist mir egal, solange ich spielen kann.". Viele Schüler sind also, wie in anderen Fächern, gar nicht am Rechner interessiert! Dieser Punkt entgeht hier vielen. Auch unter Jugendlichen herrscht ein Desinteresse an modernen Medien, sobald es vom Entertainment zum Technischen etc. geht.

Meiner Meinung nach liegt der Konflikt im Wesen des Internets (bzw dessen Perversion) selbst: Anfangs war es ausschließlich für technisch versierte Nutzer gedacht und es erfüllte seinen Zweck. Dann kamen die Hobbyisten bzw. Hacker. Sie erweiterten das Netz, richteten Kontaktplattformen für den Austausch unter einander ein, errichteten quasi eine eigene Kultur und alles funktionierte weiterhin. Als die ersten Geschäftemacher kamen, kam zwar auch Kriminalität auf, aber diese gibt es schon seit jeher im realen Leben.
Erst mit der "Ankunft" der Massen und somit auch der hier genannten Idioten, Pädophilen und anderen Problemgruppen begann das Netz zu Kippen (oder zumindest die Teile, die von diesen bevölkert werden). Und wo die Massen hinströmen kommen die Politiker, um Stimmen ringend hinterher (z.T mit großer Verspätung).
Diese zum größten Teil unwissenden und ignoranten Gruppen sind mit den Möglichkeiten, welche ein für Technikkundige entworfenes Netzwerk bietet, überfordert und meinen diesem Grenzen setzen zu müssen, was ja durchaus Begründet ist (KiPo), aber nicht zur Kultur des Netzes kompatibel (geschweigedessen zur Technik). Dazu kommt der Verdacht auf Zensur.
Natürlich kommen noch enorm viele weitere Faktoren dazu, die ich hier nicht weiter ausführen kann.

mfg
bad_alloc
 
Wer hätte denn das Recht dazu, solch einen Brief zu schreiben?
Du. Ich. Jeder hier im Forum. Jeder mehr oder weniger technisch versierte Nutzer des Internets. Jeder, der sich halbwegs mit den Forderungen nach Zensur und Überregelung des Internets auseinandergesetzt hat.
Der Brief muss nicht im Namen der Internetgemeinde verfasst werden (ich erinner mich da an die viel zitierte Rede von John Perry Barlow (Gründe von EFF) im jahre 1996), sondern kann von jeder einzelnen Person, z.b. auch in Form eines Leserbriefes verfasst werden.

Ich höre des Öfteren den Satz "Wie mein Computer funktioniert ist mir egal, solange ich spielen kann.". Viele Schüler sind also, wie in anderen Fächern, gar nicht am Rechner interessiert! Dieser Punkt entgeht hier vielen. Auch unter Jugendlichen herrscht ein Desinteresse an modernen Medien, sobald es vom Entertainment zum Technischen etc. geht.
Ja, und? Ich interessiere mich auch nicht für die Funktion einer Eisenbahn und nutze sie trotzdem.
Die technischen Grundlagen (Protokolle, ..) haben doch rein garnichts mit der Nutzung des Internets (s.o.: Diskussionsformen, Datenschutz) zu tun.
 
Die technischen Grundlagen (Protokolle, ..) haben doch rein garnichts mit der Nutzung des Internets (s.o.: Diskussionsformen, Datenschutz) zu tun.
Sorry für den Ton, aber das ist grober Unfug. Spätestens bei gefahren wie Cross Site Scripting sollte man wenigstens wissen was Skripte sind. Wir wissen ja auch welcher Zug mit Diesel und welcher mit Strom fährt.

Jeder mehr oder weniger technisch versierte Nutzer des Internets.
Also willst auch du andere ausschließen, was du in einem vorherigen Post angeprangert hast?
 
Warum sollte man Kinder und Jugendliche für gutes benehmen im internet schulen?

Sollte man nicht lieber allgemein ethik u.ä. in der Schule lehren?

Wenn man sich im "RL" benehmen kann, kann mann das auch im "VL".
Und eine Handvoll Leute die "Scheisse bauen" wird es immer geben.

lg

/e:

Ein Beispiel:

Wieso laden Dau's munter irgendwelche fremden programme runter? Du stopfst dir ja auch nicht von jedem Fremden der dir ein BonBbon schenkt alles munter den Rachen hinunter.

Man sollte vlt. einfach mal bekannt machen,d as es im Internet wie im echten Leben abläuft.
 
Original von bad_alloc
Sorry für den Ton, aber das ist grober Unfug. Spätestens bei gefahren wie Cross Site Scripting sollte man wenigstens wissen was Skripte sind. Wir wissen ja auch welcher Zug mit Diesel und welcher mit Strom fährt.
Mit dieser Argumentation verurteilst du jeden Computernutzer, der den Computer als Arbeitsgerät nutzt: Ärzte, Juristen, Politiker, Handwerker, ja sogar den einfachen Nutzer im Arbeitsamt, der sich auf der Seite dieses Amtes nach Arbeitsstellen umsieht oder die Nutzerin, die mit ihren Freunden über Skype eine Alternative zum Telefonieren nutzt.
Ich weiss nebenbei nicht, welche Bahn mit Strom und welche mit Diesel fährt. Darf ich sie jetzt nicht mehr nutzen?

Also willst auch du andere ausschließen, was du in einem vorherigen Post angeprangert hast?
Ich glaube so langsam, du hast meinen vorherigen Post nicht verstanden, dein vorheriger Post hatte auch schon diese Anzeichen...

kleiner Zusatz:
Nach nochmaligem Lesen meines Posts habe ich dein Problem (glaube ich) verstanden. Frau von der Leyen besitzt die Berufsbezeichnung "Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend". Ich sprach oben nicht von Senioren, Frauen und anderen internetfremden Gruppen (Frauen sind internetfern *scrn*), sondern einzig und allein von der Politik und deren Verwicklung in die Politik und wollte damit eher auf Xenos Post antworten.
 
Wir sollten Frau von der Leyen dankbar sein, dass Sie dem moralischen Verfall der Jugend entgegenwirkt!

Wieso sollte man sich als Familienministerin auch um soziale Brennpunkte oder ernsthaft berdohliche Angelegenheiten kümmern, wenn man als frische, soziale und moderne Misisterin mitten im Leben darstehen kann (Ist Sie nicht hip?).

Frau von der Leyen:
Wann werden wir endlich einen Verhaltenskodex gegen die Verdummung durch das Fernsehn und den Geruch der Penner auf der Straße erhalten? Ich denke auch diese nebensächlichen Aspekte unseres Lebens sollte man nicht ausser Acht lassen! (Auch wenn diese wesentlich unbedeutender sind als das Chatten im Internet)
Am besten warten wir einfach bis der nächste soziopatische Schüler durchdreht, filzen seinen Computer, entdecken Killerspiele und nutzen diese dann mal wieder für einen lustigen PR-Gag, weil es so viel Spaß macht.
 
Mit dieser Argumentation verurteilst du jeden Computernutzer, der den Computer als Arbeitsgerät nutzt: Ärzte, Juristen, Politiker, Handwerker, ja sogar den einfachen Nutzer im Arbeitsamt, der sich auf der Seite dieses Amtes nach Arbeitsstellen umsieht oder die Nutzerin, die mit ihren Freunden über Skype eine Alternative zum Telefonieren nutzt.
Warum verurteile ich jemanden? Ich sage nicht, dass sie Idioten sind und aus dem Internet ausgeschlossen gehören (wogegen du ja nur technisch versierte Nutzer einen Brief schreiben lassen willst). Gerade Ärzte, Juristen und Politiker müssen sich ja etwas auskennen, damit sie nicht ihre Arbeit (->Schweigepflicht etc.) torpedieren.
Ich weiss nebenbei nicht, welche Bahn mit Strom und welche mit Diesel fährt. Darf ich sie jetzt nicht mehr nutzen?
Auch ein Nutzungsverbot habe ich nie erwähnt. Ich sagte man "sollte" wissen, was XSS ist; zum eigenen Schutz (und der der anderen, wenn der eigene Rechner in ein Botnetz eingegliedert wird). Die Parabel mit den Zügen war vielleicht unglücklich gewählt.
 
Original von sw33tlull4byWas man machen koennte ist, gefahren erklaeren wie Kostenfallen,die Tatsache das die Identität im Inet nicht die des RL wiederspiegelt, also nicht Name sondern Persönlichkeit etc.,
Das man nicht auf jeden Link gehen sollte oder jedes Bild oeffnen sollte was man geschickt bekommt.
Themen wie Identitätsdiebstahl thematisieren und Gegen-/Schutzmassnahmen aufzaehlen.
Die Gefahr von Social Networks aufzeigen, einige Erwachsene kennen sie noch nichteinmal.
Wenn man es richtig aufzieht kriegt man damit mindestens 1Schulstunde fuer 1 Halbjahr voll und das ist mit sicherheit erweiterbar.
OK, mmm genau da liegt aber das Problem. In der Regel schult man seine Kinder für unmittelbare Gefahren wie der Herr mit den Süßigkeiten & Co. sprich das was vor der Haustür lauern könnte.
Das Problem beim Internet ist dass die ganze Welt vor der Haustür steht und ich weiß nicht ob das wirklich in die Birne eines Kindes geht, hier wird meiner Ansicht nach Kindern zu viel abverlangt.

Die Frage ist wo man anfängt und wo man aufhört.

Vor allem frage ich mich welche Auswirkungen das auf Kinder hat wenn sie ständig von irgendwelchen Gefahren hören...
 
Also ich frage mich gerade wieviele der Diskussionsteilnehmer überhaupt den
Artikel oder gar das Orginal gelesen oder gar verstanden haben?
Ich konnte nirgends auch nur den Ansatz eines geplanten Gesetzes oder
einer Überregulierung entdecken, geschweigeden das Erwachsene User
irgendwie eingeschränkt werden sollen.

Ich verstehe die Aussage schlichtweg in die Richtung, das die Chatiquette und Netiquette
für die heutigen Plattformen, in denen eben nicht nur gechattet wird, nicht ausreichen.
Wenn sie dann mit den Betreibern reden will ob man sich nicht auf gemeinsame
Verhaltensregeln einigen kann finde ich nichts verwerfliches daran.
Ich finde es zum Beispiel lächerlich, wenn ab 12 in den Bedingungen steht sich ein
10 Jähriger mit korrektem Geburtsdatum anmeldet und mehr oder weniger
direkt gesagt kriegt "Du musst dich schon älter machen, wenn du rein willst.".
Man muss meist nicht mal einen Cookie löschen oder den Nickname ändern.
Genauso könnte man vereinbaren, dass eben nicht die Handynummer und Adresse
dauerhaft veröffentlicht werden darf.
Für was müssen Minderjährige überhaupt Adressdaten bei der Anmeldung eingeben?
Schon diese Änderung würde vermutlich viele vor einer Abofalle bewahren, weil
sie sich vielleicht überlegen würden.
"Warum will der meine Adresse?"
Ich rede übrigens immer, wie von der Leyen, noch über Regeln für Plattformen auf
denen sich hauptsächlich Minderjährige bewegen.

Gruss
 
[
Gerade Ärzte, Juristen und Politiker müssen sich ja etwas auskennen, damit sie nicht ihre Arbeit (->Schweigepflicht etc.) torpedieren.
Eigentlich solltest du auch juristische Grundlagen beherrschen (StGB, ...). Eigentlich solltest du auch die Symptome einer Influenza kennen. Wo wir gerade dabei sind kennst du alle >200 Schilder auf Deutschlands Straßen? Immerhin fährst du ja sicherlich Auto. Und von der Lebensmittelqualität, die du kennen müsstest, ganz zu schweigen, oder sollte jemandem mit einer Vergiftung die Schuld selbst zugesprochen werden, weil er es nicht kennt? Ich könnte nebenbei ewig so weiter machen.
Ärzten und Juristen zu ihrer Last, die sie eh schon haben, dazu auch noch Grundlagen in IT-Sicherheit, welche in der Uni im Informatikstudium frühestens ab dem 4tem Semester gelehrt werden (und das aus gutem Grund!), zuzumuten ist nicht akzeptabel, tut mir wirklich leid.

Die Schweigepflicht ist übrigens eine andere Sache. Das weiss ich selbst, da ich in meinem Beruf selbst unter Schweigepflicht stehe.
 
@Tenchuu
Das sind gute Punkte.
Ich sag ja nicht das man den Kindern sagen muss, hey, das Internet ist sooowas von boese.
Sondern einfach nur das sie da und da halt aufpassen sollen.
Ich meine gefahr besteht immer, zb wenn man ueber eine Strasse geht oder so, und das hat uns nicht traumatisiert, und wir haben es halt darueber begriffen das uns gesagt wurde hey pass auf, und nicht, hey das ist boese.Kleiner aber feiner Unterschied ;)
btw:Ich glaube das wie macht hier einen sehr grossen Unterschied und ja, die Parameter der ganzen Sache, wie, was genau mache ich, und welche Schuelergruppen spreche ich wann an sollten geklaert werden, aber da kenn ich micht so aus, das sollen (Medien-)Pädagogen klaeren.
Ich bleibe aber nach wie vor dabei das ich es fuer eine gute Idee halte, da die Eltern wie schon erwaeht nicht unbedingt, das Rüstzeug dafuer haben.

@end4win
Du bringst gerade ein paar Sachen durcheinander.
Der Datenschutz ist ein ganz anderer Aspekt, und wenn ein Minderjaehriger einen Vertrag abschliesst gilt das nicht weil er nicht geschaeftsfaehig ist.
Und bei unlauteren Mitteln kann man klagen.

Klar steht in dem Artikel nicht drin, das sie daraus ein Gesetz machen will, aber was soll sie sonst machen.
Nur dumm rumlabern,um mehr Stimmen zu bekommen?
Keinen juckt es was diese Frau denkt was richtig ist, nur wenn es zum status eines Gesetzes erhoben wird.
Und was glaubst du worauf es hinauslaufen wird wenn man nicht das was sondern das wie festschreibt? (und wonach das aussieht)
Mal ganz davon ab das die Netiquett lebt, sich veraendert und anpasst.
Klar gibt es Trolle, gab es immer wird es immer geben,aber dann ist es die Aufgabe der Admins und Mods das schwarze schaf auszusortieren und da hat eine Ministerin ueberhaupt nichts verloren, mal ganz davon ab das das hier absolut nicht ihr sachgebiet ist und man jetzt schon im Internet aufpassen muss was man schreibt in Bezug auf Personen und Produkte weil man sonst eine Klage an den Hals bekommt,und das ist eigentlich das was vdL vordert, und siehe da es sind Gesetze die es schon gibt, einziger Unterschied,sie sind nicht da um Konformismus zu schaffen, den die Zielsetzung ist eine Andere.
Bei den Gesetzten die es gibt gilt der Schutz der Würde der Person, und bei dem was vdL anstrebt geht es um gleichgeschaltetes Verhalten(im schlimmsten Fall).
Informier dich mal ueber Schueler mobben Lehrer im SchuelerVZ, da gab es schon Schulverweise, ohne das unsere "weisse Ritterin" Ursula, mit erhobenem Zeigefinger dahergeritten kam, oder Frag ich glaube beavisbee(hat das in seinem Profil), was es aus ich hat mal einen Link in einem Forum zu veroeffentlichen, wo der Link auf eine nette hochprozentige Software verwies.


Ich hab mal irgendwo gelesen das ein freier Rechtsstaat und ein Regim sich durch ein paar Punkte unterscheiden(u.a.):
In einem Rechtsstaat ist nur das verboten was ausdruecklich verboten ist und nicht das was nicht ausdruecklich erlaubt ist.

Frau vdL scheint,meiner Meinung nach, genau diesen Punkt verdrehen oder ihn zumindest aufweichen zu wollen.

mfg

sw33t
 
@ sw33tlull4by

Es ging in meinem Beispiel darum wie der Mensch lernt.
Wenn ich bei jedem kostenlosen Dienst nach meiner Adresse und Alter gefragt
werde, ohne über den Zweck und Sinn aufgeklärt zu werden und ich zusätzlich
noch die Erfahrung mach, dass ich mich auch ohne Konsequenzen einfach älter machen kann,
dann denke ich nicht darüber nach wenn ich nach einer Adresse gefragt werde
und wenn ich 18 sein soll bin ich eben 18.

und da hat eine Ministerin ueberhaupt nichts verloren, mal ganz davon ab
das das hier absolut nicht ihr sachgebiet ist

?( Wer dann
Es geht um Kinder und Jugendliche.

man jetzt schon im Internet aufpassen muss was man schreibt in Bezug
auf Personen und Produkte weil man sonst eine Klage an den Hals bekommt,und
das ist eigentlich das was vdL vordert, und siehe da es sind Gesetze die es schon
gibt, einziger Unterschied,sie sind nicht da um Konformismus zu schaffen, den die
Zielsetzung ist eine Andere.

paranoider Verschwörungstheoretiker ;)

Wo wird Konformismus oder irgendein Gesetz gefordert?
Wieso muss erst der Richter sagen, dies darfst du nicht.
Warum kann man nicht im Vorfeld auf die Grenzen zwischen freier Meinung und
unwahrer Tatsachenbehauptung hinweisen.
Warum kommt beim einstellen von Bildern nicht ein Hinweis, dass Bild muss von dir
gemacht worden sein oder du musst die Rechte erworben haben,
die abgebildeten Personen müssen einverstanden sein
und vorallem es darf nicht diffamierend sein und unter Umständen bekommst
du es nie wieder aus dem Netz.
Eventuell noch nur weil du das Gefühl hast alle machen es heisst es noch lange
nicht, dass du nicht dafür bestraft wirst.

Wieso muss dies ein Richter oder Abmahnanwalt übernehmen!
Durch Wiederholung lernt der Mensch.

Übrigens in Sachen Internetsperren wollte Zensursula kein Gesetz, dies forderten die Provider,
die wenigsten übrigens wegen der Angst um die Freiheit des Netzes.

Gruss
 
Ich hab mal irgendwo gelesen das ein freier Rechtsstaat und ein Regim sich durch ein paar Punkte unterscheiden(u.a.):
In einem Rechtsstaat ist nur das verboten was ausdruecklich verboten ist und nicht das was nicht ausdruecklich erlaubt ist.

Frau vdL will genau diesen Punkt verdrehen oder ihn zumindest aufweichen.

Nachdem Schäuble kein Ziel mehr darstellt verlagert man seine Angriffe auf andere Regierungsmitglieder ;)

Du solltest nebenbei mit solchen Bemerkungen stark aufpassen, denn das oben genannte könnte, böse ausgelegt, unter §186, StGB ("Üble Nachrede") fallen.
Wobei ich dies jetzt noch nichtmal als schlimm ansehen würde: Viel schlimmer finde ich, dass du hierbei Frau von der Leyen absolut Recht gibst und jeglicher Nettique, Chattique und wie die ganzen Insititutionen und Verhaltenskodexe alle heissen mögen, widersprichst.

Ich respektiere deine Meinung voll und ganz, aber bitte behalte solche Textphrasen bitte für dich, denn sie gehören nicht in ein öffentliches Forum.
 
@.doc
Im Zusammenhang mit dem Diskusionsverlauf sind die Vermutungen von sw33t
ein Akt freier Meinungsäusserung und weit entfernt von einer Verleumdnung.

Da ist mein "paranoider Verschwörungstheoretiker" bedenklicher, aber paranoid
hat er ja schon zugegeben. :D

Gruss
 
@.doc
Guter Einwand, werde das ein bischen umformulieren damit meine Ansichten etwas klarer werden,ohne das ich jemandem auf den Schlips trete.
Aber dennoch finde ich nicht das das gegen die Netiquett verstoesst,ist halt meine Meinung,und solange ich nicht beleidigend werde, und Leute nach Koerperteilen benenne, oder dergleichen, werde ich diese auch weiter vertreten.

@end4win
Das mit den Providern mag stimmen aber wenn ich mich nicht ganz stark irre(bitte korrigieren falls falsch) haben die das erst in Gesetzesform gefordert, nachdem das BKA mit ein paar vertraegen um die Ecke kam, und einige haben das auch nur gefordert um Rechtssicherheit zu haben,den Filtervorrichtungen gehen ja gegen das Recht auf frei verfuegbare Informationen vor,jetzt mal allgemein Betrachtet.

Wegen deiner Frage, wer denn dann:
Ein Phaenomaen unserer Zeit scheint es zu sein das es fuer jeden Mist einen oeffentlichen Vertreter geben muss.
Das Leben ist so komplex das das niemals geschafft wird.
Abgesehen davon haengt das stark mit meinem Punkt zusammen, das das was nicht explizit verboten ist, erlaubt ist.

Ein Richter legt in den meisten faellen nur das Gesetz aus(wir haben hier anders als in Amerika kein Case-Law ausnahme bilden halt hohe Gerichtsinstanzen wie das BVG), wenn wir nun das alles auf die Legislative beziehen,also:
Wiso muss erst die Legislative sagen das was verboten ist?
Es liegt halt in dem ideal einer freien Gesellschaft begruendet.
Klar ein Ideal bleibt ein Ideal, deswegen sind deine Grenzen ja auch da wo die Rechte eines anderen, einer anderen Institution, von Tieren, etc anfangen.
Denn mal ehrlich waere es anders herum ist es ungefaehr so, als ob man Mutter und Vater um Erlaubnis fragen muss.

Wegen der vielen Hinweise:
Falls das irgendwann mal generalisiert werden sollte, ist es ungefaehr so wie die Sicherheitsmechanismen von Vista, wo man immer gefragt wird, oder die ellen langen AGB's.
Es liest sie keiner durch.
Ein Rechtsprofessor aus Amerika hat mal gesagt, es waechst eine Generation heran, die keinen Respekt mehr vor dem Gesetz hat,jetzt in bezug auf Copy-Right.
Wiso?
Wegen der Art und weise wie das Gesetz von Lobbyisten gehandhabt wird, und wie die Sachen in den letzten Jahren gelaufen sind.
Von daher wuerde ich nicht behaupten das der Mensch durch wiederholung lernt, es funktioniert ja auch schliesslich nicht jede gehirnwaesche, und die die funktionieren lassen die Leute meist, in schlechterem Zustand zurrueck als vorher.
Ok hier soll keine Gehirnwaesche vollzogen werden aber der Punkt bleibt der gleiche:
Wenn die Leute nicht hinter dem stehen was sie exerzieren dann ist es schluss endlich egal ob sie es ueberhaupt machen oder nicht.
Begruendet liegt das denke ich darin das die User merken das die Preise sehr hoch sind(ob gerechtfertigt oder nicht spielt hierbei keine Rolle)und das die Musikindustrie keine Adequaten Geschaeftsmodelle bereitstellt, und immer noch auf ihren Alten beharrt.
Klar haben sie eine Musikflatrate und dergleichen rausgebracht, aber, mal ehrlich, das errinert sehr and DRM,denn wenn Abo zuende, goodbye songs.
Ansonsten denke ich schon das es in die richtige Richtung geht, wenn auch sehr sehr spaet.(aber anderes thema)

Abschliessende Worte:
Klar, ich bin ein Verschwoerungstheoretiker^^.
Ne ernsthaft, ich weiss das ich die Sache sehr extrem sehe, haengt aber damit zusammen das ich mir bewusst bin, das wenn man nicht aufpasst gewisse dynamische Aspekte Situationen in eine Richtung lenken wo man besser nicht hingehen sollte(hat nichts mit einem grossen boesen Masterplan*rofl* zu tun oder dergleichen sondern eher mit Gruppendynamik und Gier, und einem ins Extrem gesteigerte Sicherheitsbeduerfniss)

Ich denke aber das wir uns alle klar darueber sind das die Art und weise wie die Regierung versucht zu Regulieren, nur unmut,in der Netzgemeinde, und Misstrauen schuert(?).
Persönlich halte ich es fuer den falschen Weg,und entgegen der breiten Meinung ist Regulierung nicht immer das beste, eher forcierung, aber hier geht es ja um das Verhalten von Menschen, etc. und das gehoert nun mal in die Erziehung,Lehrplan aber nicht in ein Gesetzeswerk oder dergleichen, von daher denke ich hat Frau vdL einen Fehlgriff in der Wahl und Aufbereitung des Themas gemacht.


mfg

sw33t
 
Also in einem hast du Recht.
Deine Ansichten sind extrem (einfach).

Regierung und Musikindustrie (Lobbys) alles böse.
Internet alles gut oder halb so schlimm, das regelt sich alles von allein.
Oder die da oben sind Schuld.

Ich bin jetzt schon einige Jahre im Netz unterwegs und mit fallenden Preisen
der Hardware und dem steigen der Bandbreite, fielen die Hemmungen und stieg
der Nepp, von Selbstregelung keine Spur.

Kein Gesetz konnte die Raubkopierer stoppen.
Kein Gesetz kann dich vor einer Abofalle schützen, wenn du dich nicht wehrst, sondern zahlst.
Genausowenig wie eine Nettiquette, die keiner mehr liest oder ernst nimmt.

Meiner Meinung nach ist es durchaus nötig, hier ein Rechtsbewusstsein bei Kindern
und Jugendlichen zu schaffen. Dies geht am einfachsten dort wo sie ins "Internet"
einsteigen bei "Quick" und Co oder in der Schule.
Oder kennst du ein Board oder eine Plattform, die nicht zu kämpfen hat ein gewisses
Niveau zu halten?

Eltern können dies nicht alleine bewerkstelligen.

Gruss

btw.
Auf die Frage ob sie nicht wissen, dass Downloaden von Musik illegal ist antworten
die meisten :
Na und? Das machen doch alle.
und / oder
Dann sollen sie doch die Server abschalten.
 
Nein, sorry.
Leider bin ich nicht an schwarz-weiss-schematas gebunden.

Klar ist die Industrie nicht nur boese, sie schafft Arbeitsplaetze, Wettbewerb foerdert Inovation, uä.
Bei den Lobbiisten bin ich geteilter Meinung, was hier aber zuweit fuehren wuerde.
Und das Internet ist definitiv nicht nur gut.(wenn ein technisches Konstrukt ueberhaupt mit moralischen Werten bewertet werden kann)

Wer weiss vielleicht bin ich etwas zu blauaeugig mit der Welt.
Man sagt ja immer, man kann von sich aus auf andere schliessen, und von daher kann ich mich nicht in Otto-Normal-Dummbrot reinversetzen.

Aber wenn sie schon solche ansichten haben, glaubst du ernsthaft denen ist noch beizukommen, ohne das man nun alle ueber einen Kamm schert?

Das mit der Sensibilisierung der Kinder,Jugendlichen fuer dieses Thema habe ich schon vorher angesprochen und gebe dir da recht,aber wie gesagt, hat es nichts mit Frau vdL oder ihrem Amt zu tun, sondern mit der Schule,und deren Lehrplan.
Frueher hat man einfach gesagt: so Kultusminsterkonferenz, einfuehrung eines neuen Faches, ausarbeitung der Eckdaten, umsetzung, fertig.
Und nun vdL, grosses Tamtam und Aktionismuss pur.
Und den sind die Politiker in letzter Zeit nur gefahren wenn sie wieder ein gesetz haben wollen, denn wie schon gesagt, wen interessiert es was diese Frau, auf diesen Fall bezogen, denkt wenn es nicht zum status eines Gesetztes erhoben wird, denn anders laesst sich das verhalten von Menschen nicht regulieren.
Was auch noch schlimm ist ist das Frau vdL, anscheinend, die Internetnutzer als eine einzige homogene Masse betrachtet.

Wegen:Von selbstregelung keine Spur:
General: Ja ich gebe dir recht, aber nicht grundsaetzlich.
Schau dir mal an was NIN auf die Beine gestellt haben.
Ok sie haben die Basis, die Kontakte, das Wissen und dergleichen, aber es ist ein Beispiel dafuer das es funktioniert(also mit der Selbstregelung der Fans, ob das nun eine gute Sache ist und ein Geschaeftsmodell fuer die Allgemeinheit kann man anzweifeln aber, es geht)

Wie schon gesagt, nicht nur der Benutzer muss sich anpassen, sondern auch die Industrie,welche wegen ihren Regeln des Wachstums und Absatzes ein Problem hat.
Denn die Industrie ist ebenfalls nicht homogen.
Festplattenhersteller zB haben es sehr toll gefunden, denn wozu brauche ich 2 TB oder mehr Speicherplatz, wenn nicht fuer Filme, und wann habe ich so viele Filme?
Na, nur wenn ich Sauge und Rippe wie ein Bescheuerter.
Wenn es also keine Warez in dem Ausmaß geben wuerde, dann haetten die HDD-Hersteller keine so grosse Basis fuer den Verkauf von 1 und 2 TB-Platten.

Oder die Musikindustrie, die den Jugendlichen immer wieder, in Rapvideos, vorlebt, wie geil es ist, gesetzlos zu sein, und alles sofort und nun haben zu muessen, und dergleichen.
Natürlich ist es auch Pflicht der Eltern dafuer zu sorgen das die Kinder das nicht woertlich nehmen,aber wie du siehst kann man hier beiden Parteien den Buhmann zuschieben.

Von daher bin ich nicht wirklich Farbenblind^^.

BTW,Rechtsbewusstsein und Anstand, sollten und koennen Eltern ihren Kindern schon alleine beibringen und das ueberfordert sie ueberhaupt nicht, die meisten sind aber
a) entweder nicht da weil Arbeit sie arbeiten muessen, da sie mit einem einzigen Gehalt nicht auskommen(und teilweise noch einen 2.Job haben)
b) zu faul
c) so schlecht integriert das sie sowiso nicht verstehen was da vorgeht.

Sie haben also nicht den Rahmen es den Kindern beizubringen.
(Ob das nun auch unter ueberfordert,sprich "...nicht alleine bewerkstelligen...." faellt ueberlasse ich den Haarspaltern) ;)

mfg

sw33t
 
Rechtsbewusstsein und Anstand, sollten und koennen Eltern ihren Kindern schon alleine beibringen und das ueberfordert sie ueberhaupt nicht, die meisten sind aber
a) entweder nicht da weil Arbeit sie arbeiten muessen, da sie mit einem einzigen Gehalt nicht auskommen(und teilweise noch einen 2.Job haben)
b) zu faul
c) so schlecht integriert das sie sowiso nicht verstehen was da vorgeht.
Sie haben also nicht den Rahmen es den Kindern beizubringen.

Hmm, lass mich nachdenken, dass fiele ins Familienressort.
Wie hiess da nur der zuständige Minister/in?

Ich geh mal googlen :D

Gruss

btw: Du hast keine Kinder
 
^^
jaja, hast mich fast, aber nicht ganz.

Was unsere liebe Ministerin hier macht ist bestenfalls Sympthome zu bekaempfen und gleichzeitig, je nach umsetzung ihres vorhabens, entweder nicht ernst genommen zu werden, da Sinnlos, oder aber sehr viele Kollateralschaeden in Kauf zu nehmen.
Aber nicht Ursachenbekaempfung.
Errinnert irgendwie an die Stopschilder.
Sie sollte eher nach bestem Wissen und Gewissen die Rahmenbedingungen verbessern, und nicht , wie xeno es schon geschrieben hat, sich wie die Internetaufsicht auffuehren.

Klar ist das Themengebiet sehr komplex und es spielen Faktoren rein , fuer welche sie nicht alleine zustaendig ist, aber dann soll sie sich mit den entsprechenden Ressources zusammensetzen und nicht so eine Hampelei abziehen und es als unumgaenglich betrachten das man sowas braucht, denn sie sagt, das Internet muss eine Netiquett haben(was es schon hat) damit unsere Jugend behuetet aufwaechst, mal abgesehen davon das das Internet nicht auf Deutschland beschraenkt ist, und das unsere Eltern teilweise auch geflucht haben wie die Kesselflicker, und aus uns trotzdem was geworden ist, bedeutet das das die Erwachsenen sich an ihre Regeln anpassen muessen, damit die Kinder geschuetzt sind?
das ist nicht wirklich ernstzunehmen.

Und ja ich habe keine Kinder,will auch gerade keine haben, aber ich war mal Kind, und Freunde von mir sind Eltern, von daher bin ich was das Thema angeht nicht ganz
unbeleckt.
Und was ich mit einem Elternteil gemeinsam habe ist das ich fuer meine Freunde, Verwandten und deren Kinder fuer eine Welt eintrete in der sie sich un d ihre Kinder wohlbehuetet wissen, denn diese sind nunmal unser groesstes Gut.

Wobei ich hier nicht anprangere das es um die Kinder geht sondenr das es um alles andere, angeblich(!) der Kinder wegen, geht.

Und hey, folgender Artikel duerfte dich Interessieren.
Wenn unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen sollen die von der Bevoelkerung getragen wird, und wenn die Bevoelkerung meint eine Entwicklung, ist es wert aufgehalten zu werden,ua um eine bessere Zukunft fuer unsere Kinder zu schaffen, und andere Aspekte, sollte man das Respektieren und nicht sich wie ein Troll auffuehren.
Nach dem Motto, nette Diskussion, man darf nicht zimperlich sein, und dann sagen, hey, die >100k Stimmen in einer Epetition sind nichts im verhaeltniss zu den >40Mio internetnutzern, obwohl das mit die groesste Petition in der Geschichte der BRD war.
Klick mich

mfg

sw33t
 
Also dann stell ich mal ein paar Forderungen an kostenlose Internetangebote die sich auch an Kinder und Jugendliche wenden.

Für Minderjährige gilt

1. Bei der Anmeldung darf höchstens nach Vor-, Nachname, zur räumlichen Eingrenzung
max. dem Landkreis und Geburtsdatum gefragt werden.

Dann brauch meiner 12 jährigen Tochter nicht sagen, da schreiben wir aber
nicht unsere echte Adresse rein, die geht die nämlich nichts an. Wenn sie etwas
wollen sollen sie eine Mail schicken.

2. Anmeldesessions müssen so abgesichert werden, dass wenn die Prüfung kein
entsprechendes Alter ergab, nicht nur das Geburtsdatum korrigiert werden muss.
In der Praxis umzusetzen mit Cookie und zeitlicher Sperre des Nick und der
persönlichen Daten.
Dürfte die meisten in dem Alter erst mal lahm legen.

3. Die Betreiber könnten ,die von den Kindern erstellten Seiten, mit
Hilfe von Skripten nach Adress und Telefonnummern durchsuchen und die
Löschung veranlassen inklusive Verweis an den Betreffenden, mit Androhung
der Sperrung. Diese ist im Wiederholungsfall auch durchzuführen.

Es gibt nichts schlimmeres als den Verlust des Nicks.

4. Für Uploads eine Seite in dem auf unerwünschte Dinge und rechtliche Problematik
hingewiesen wird.

Der ein oder andere nimmt es sich vielleicht zu Herzen und weist dann auch andere
darauf hin.

Wenn ich dies an alle Eltern verteil, meinst du 100k unterschreiben es?

Gruss
btw.
Ja meine Eltern haben geflucht, aber ich hatte nicht die Anonymität des Internets.
Inzwischen bringen wir doch unseren Kindern bei, dass es manchmal besser ist zu Lügen.
Wir schwitzten bis wir an der Kasse vorbei waren, wenn wir uns mit 14 in einen Film
ab 16 gemogelt hatten, heute haben 15 jährige Sachen auf der Festplatte, die ich
mit 18 mir nicht getraut hätte nach hause zu bringen.

Ich finde schon dass für unsere Kinder vieles zu einfach ist im Internet.

Gruss
 
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