Welche Distro?

Hi!

Ich möchte mir jetzt mal einen dedizierten Entwicklungsserver für meinen Webkram aufsetzen.
Drauf soll: PHP, MySQL, nginx als Webserver, FTP und SSH. Administriert werden soll per SSH.
Die Kiste ist ein Pentium 4.

nginx, PHP und MySQL habe ich schon auf Windows aufgesetzt (Apache habe ich auch Erfahrung mit, aber nginx ist mir durch seine Schlankheit einfach sympathisch), das dürfte also wohl kaum das Problem sein. Ich habe auch ein bisschen Ahnung von Linux, SSH mit Certs. habe ich auch schonmal aufgesetzt und den ganzen Rest ja eigentlich auch.

Nur welche Distro soll ich nehmen? Wie gesagt, ich will es möglichst schnell und schlank haben. Ich habe gute Erfahrungen mit Debian gemacht, es war mir aber immer alles etwas zu alt und ... zu alt halt ;). Ich brauche keinen grafischen Desktop, wäre sowas wie Archlinux oder Gentoo dafür evtl. etwas?

/und eine Empfehlung bezgl. FTP-Server wäre ganz gut. Davon habe ich nämlich gar keine Ahnung. Wobei evtl. auch Samba in Betracht käme... eine Domäne existiert hier schon, DC ist ein WS2008. Wobei ich immer wieder gehört habe, dass Samba doch recht groß, schwerfällig und aufwendig zu konfigurieren sei?
 
Bei uns läuft Gentoo, aber das Einrichten ist Pain In The Ass, wenn man sich nicht gut damit auskennt.
Ansonsten würde ich Debian für sowas wählen.
Als FTP Server habe ich vsFTPd genommen, weil der sehr sicher sein soll und die Benutzer in ihr Home-Verzeichnis eingesperrt werden können. Ich selbst nutze aber eigentlich nur SSH.

BTW: Ich hoffe, das ist kein Rootserver mit 100MBit Anbindung, sondern nur ein kleiner Server bei dir zuhause. Einen Root-Server mit mäßigen Linux-Kenntnissen zu administrieren kann nämlich nach hinten losgehen, wenn du nicht in der Lage bist, den gescheit abzusichern.

mfg, metax.
 
Habe sehr gute Erfahrung mit Debian gemacht, welche auch in mehren Firmen laufen als Intranet-Server mit Apache, MySQL, PHP, FTP-Server und eben SSH.

Ich bin sowieso sehr Debian lastig ;-) Und die 6.0 Squeeze ist auch sehr gut geworden. Ansonsten habe ich noch ganz gute Erfahrung mit Red Hat und dessen Derivate CentOS & Fedora gemacht.

Was heißt alt? Im Prinzip kannst Du den Debian doch selbst auf dem neuesten Stand halten, musst ja nicht alles aus den Deb-Repositories installieren. Kannst ja auch die Source nehmen und manuell einspielen. Ist ein bisschen Frickelei, aber das geht schon.

Als FTP-Server habe ich überall ProFTPD im Einsatz. Für den internen Gebrauch sicher genug ;-) vsFTPD ist da sicherer, wenn der Server auch von außen erreichbar sein soll.

Mit nginx kenne ich mich nicht aus, alternativ wäre auch noch lighttpd fly light eine interessante Geschichte.

Als Alternative zu MySQL wäre PostgreSQL noch zu erwähnen.

Aber je nachdem, entscheiden musst Du natürlich selbst ;-)

Edit:

Als FTP Server habe ich vsFTPd genommen, weil der sehr sicher sein soll und die Benutzer in ihr Home-Verzeichnis eingesperrt werden können.

Kann ProFTPD auch ;-) Ebenfalls kann es per Gruppen gesteuert werden, wenn man das möchte.
 
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Ich würde, weil ich keine Lust habe, mich mit dem Server zu quälen "Debian" nutzen. Nichts gegen Gentoo (ich nutze seit 5 Jahren gentoo als Desktop, liebe es), aber es wäre für mich zu mühsam es als Server zu nutzen.

Es kann immer wieder vorkommen, das updates/Installation nicht direkt auf anhieb funktionieren.

Wenn du es "extrem-schlank" haben willst und es in Kauf nimmst, das Probleme evt. auftauchen können, dann nutze gentoo :)
use-flags <3
 
Mhh kay dann bleibe ich wohl bei Debian.

Wie siehts da denn mit Samba aus? Eigentlich habe ich hier schon nen Fileserver stehen, der ist halt Win. Ich weiß, dass Samba auf jeden Fall als Server funktioniert, daher dürfte auch ein Client möglich sein? /e: Ja geht, sogar mit Automount. Wunderbar. :)
 
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Du kannst Samba sogar als PDC mit Benutzerauthentifizierung im Netzwerk benutzen.

Du solltest allerdings auf die Samba-Version achten, denn Windows 7 spielt nicht gerne mit alten Sambas zusammen.

Ach, und.. Webmin ist dabei sehr hilfreich ;-)
 
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