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P21YALPHA
Guest
Es ist aber nicht das bestreben der OSS community, Software für kommerzielle ausgerichtete Interessen zu entwickeln. Deswegen nun auch die "schärfung" der GPL.
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Ich kann was über TPM-Chips sagen, die ja relativ nahe zu DRM stehen:Was ist mit DRM?
Wie wird linux solche "fritzchips" unterstuetzen? Wie wird eine solche Implementierung aussehen?
Ich denke, daß Linux diesem Punkt zwar mittlerweile recht nah kommt, aber noch nicht ganz erreicht hat. Allein schon Dinge wie die Swap-Partition, die bei der Installation angelegt werden sollte, überfordern den Normaluser. Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung. Ich denke, daß Linux auf dem besten Weg ist, dass es auch für Normaluser brauchbar wird, aber noch ist das nicht erreicht.Original von fetzer
Ich denke, diesen Punkt hat Linux schon erreicht und mit KDE oder Gnome bietet Linux oft schon vorinstallierte WindowManager bzw ganze Systeme mit Programmen usw an. Wer schnell einen Text schreiben will startet KWirte oder OpenOffice. Hier steht Linux Windows wirklich in nichts nach.
Ja, dieses Problem kommt hinzu, was aber weniger mit der Verbreitung von Windows, sondern mit der Marktstrategie von M$ und diversen Software-Schmieden zu tun hat. Wenn Firmen wie Adobe mal ihre Dateiformat-Spezifikationen komplett offen legen würden und nicht nur in Teilen, dann wären diverse Kompatibiltätsprobleme schon längst gelöst. Da sie sich aber damit vom Markt kicken würden, werden sie das nie tun. Alternativ könnten solche Firmen alle Programme, die sie für Windows coden auch für Linux umsetzen, was aber doppelten Arbeits/Personalaufwand bedeuten würde und dazu ist der Markt bei Linux nicht groß genug. Sowas lohnt sich für Firmen derzeit nur im Serverbereich.Original von fetzer
Das Problem liegt wo anders: Wer Linux benutzt muss sich zwangsweise auch mit Windows auseinandersetzen, denn Windows wird immernoch an den meisten Arbeitsplätzen und auch anderen Home-Computern genutzt. Dann gibt es Probleme mit Dateiformaten oder anderen Programm, usw. Wer sich also nicht zwangsweise mit beiden System auseinandersetzen will, der muss sich für eins entscheiden, und das ist nunmal - durch die weite Verbreitung bedingt - Windows.
Original von bitmuncher
Ich denke, daß Linux diesem Punkt zwar mittlerweile recht nah kommt, aber noch nicht ganz erreicht hat. Allein schon Dinge wie die Swap-Partition, die bei der Installation angelegt werden sollte, überfordern den Normaluser.
Original von bitmuncher
Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung. Ich denke, daß Linux auf dem besten Weg ist, dass es auch für Normaluser brauchbar wird, aber noch ist das nicht erreicht.
Ein Swapfile bietet nicht annaehernd die Performance, die eine als Swap formatierte Partition bietet. Sie liegt schliesslich auf einem Dateisystem, das nicht zum Swappen ausgelegt ist und der Zugriff muss daher gezwungenermassen ueber den FS-Treiber des darunterliegenden Dateisystems erfolgen.Original von detrexer
Das gehört zu den Dingen die Ich an den Großen Distries nie so ganz verstanden habe.
Wenn ich wie viele "Ottonormaluser" meine Linux mit allen Partitionen eh auf eine Platte werfe, dann reicht es doch eigentlich auch aus eine mit dem Swapdateisystem formatierte IMG datei über das loopdevice zu mounten anstatt es auf eine eigene Partition auszulagern (hab ich an meinem System so gemacht).
Ich habe nichts anderes behauptet, aber der Ottonormaluser sieht eben nicht, dass es bei den Hardware-Herstellern haengt, sondern er sieht nur, dass die Hardware unter Linux nicht funktioniert und dem User ist es dann egal woran es liegt. Er kann seine Hardware nicht oder nicht in vollem Umfang nutzen und damit ist fuer den Normaluser das Thema abgehakt.Original von detrexer
Das ist aber (eigentlich) kein Makel an Linux sondern an den Hardware herstellern und wenn ich mir Dell mit den Ubuntu PCs ansehe (ich mag Dell nicht aber die Aktion ist gut), dann zeigt das auch das das geht.
Original von detrexer
Wenn ich mir nun einen UbuntuPC kaufe, bin ich Praktisch gesehn nach 20 minuten Desktop Einrichten bisschen am Gnome Style drehen und ein etwas Googlesoftware und Cedega/Wine/CrossOver Installieren fertig.
Codecs werden so nachgeladen und der Rest ist so eingerichtet wie ich es eh will.
Geht man also von einem Fairen Standpunkt aus ist Linux benutzerfreundlicher als Windows^^:]
Original von detrexer
denn die ist auf der XP-CD nicht GUIed und damit ziemlich umständlich und Kompliziert
Ein Endanwender für Office-Produkte, ein bisschen Bildbearbeitung oder surfen im Internet braucht keine Performance. Die Swap Partition ist bekannterweise nur dafür da, um Daten auszulagern und nicht für ständige Schreib- und Lesezugriffe ausgelegt. Wenn man letztendlich 1-2 Sekunden länger warten muss, bis der Browser gestartet ist, dann wird das einem Standarduser kaum etwas ausmachen. Anders sieht es da natürlich wieder im Serverbereich oder in anderen Bereichen aus, in denen es auf Geschwindigkeit ankommt.Ein Swapfile bietet nicht annaehernd die Performance, die eine als Swap formatierte Partition bietet. Sie liegt schliesslich auf einem Dateisystem, das nicht zum Swappen ausgelegt ist und der Zugriff muss daher gezwungenermassen ueber den FS-Treiber des darunterliegenden Dateisystems erfolgen.
Das ist wahr, allerdings arbeitet die Hardwareerkennung meiner Meinung noch inzwischen auch schon sehr gut. Grafikkarten erkennt Windows genauso wenig und nutzt meistens auch die Standardtreiber. Hier braucht der User wiederum etwas Hardwarewissen, die er auch bei Linux haben müsste. Und oft ist die Installation sehr einfach. Beispielsweise bei meinem ArchLinux wird der Nvidiatreiber einfach via "pacman -S nvidia" installaliert und es sollte auch kein Problem bereiten, diese Commands als GUI zu programmieren und anzeigen zu lassen.Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung.
Original von fetzer
Im KDE oder Gnome System sollte man dabei jedoch sogar fündig werden, beispielsweise yast bei KDE.
einem DAU/Otto User würde ich kein LFS und kein Gentoo vorsetzen.Original von fetzer
Original von detrexer
denn die ist auf der XP-CD nicht GUIed und damit ziemlich umständlich und Kompliziert
Das ist falsch. Die Windows Installation ist eine - sofern man sich etwas mit Hardware, Partitionierung u.ä. beschäftigt hat - der einfachsten Installationen auf dem OS Markt. Wer schonmal ein LFS oder beispielsweise auch ein einfaches Gentoo ohne Install-Skripte installiert hat wird mir da sicherlich beipflichten. Punkte bei Linuxinstallationen, wie beispielsweise die Softwareauswahl oder die Partitionierung via (c)fdisk fördern nicht gerade die Nutzerfreundlichkeit.