Zukunft für Linux....

Es ist aber nicht das bestreben der OSS community, Software für kommerzielle ausgerichtete Interessen zu entwickeln. Deswegen nun auch die "schärfung" der GPL.
 
Ich würde sagen Linux ist die Zukunft.

Sagt dein Freund das immernoch nachdem Vista jetzt drausen ist ^^
Ey so ne Grütze kommt mir nicht auf die Platte.

In der Arbeit mussten wir ne neue Kiste kaufen... Komplettrechner.. ja war fürn Chef... musste Vista sein.

Aufgebaut angeschalten... hochgefahren... Bluescreen aus...

Wohlgemerkt Vista war VORINSTALLIERT

2. mal angeschalten... diesmal gings bis zum Ladebalken Blackscreen... Auto-reboot.

Hey nachm 3. mal waren wir sogar auf Aero.

Aero hängt sich auf.....

Schicken 50Gig Daten übers Netz P2P 1GBit! 200Mbyte Vista stürtzt ab... nach 2 Std. 200Mbyte... 1GBit... hallo???

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Szenario2:

Kollege hat nen neuen Rechner priv. zuhause.
90% aller Programme laufen nicht mehr weil NICHT KOMPATIBEL bzw. laut EULA Vista ja jetzt entscheiden darf was leuft u. was nicht und sogar PROGRAMME DEINSTALLIEREN KANN FALLS BEDARF VON MICROSOFT

HALLO ???? war ja so schon immer Krass bei dem Verein aber das ist ja wohl mal der abgefu**teste Eingriff in die Privatsphäre den ich jemals gesehen habe.

Seit 4 Monaten bin ich nun bei (K)Ubuntu mitlerweile nur noch Ubuntu...
UT2004 / TO:Crossfire / TO:AoT
div. Windowsprogramme wie 1und1 SMS-Manager durch WINE zum laufen gebracht.

2. Soundkarten (Onboard & USB) die parallel angesteuert werden können.
Softwaremixing für Headset via DMIX.

Stabilität, geiles Aussehen... INSTALLATIONEN VIA PACKETMANAGER

Das ganze is so easy! Und leuft so super..... ich sehe nicht ein warum ich weiter bei MS bleiben soll.... alles was ich brauche leuft und geht und was nicht gibts 1000 Alternativen die teilweise besser aussehen und laufen!

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Und von wegen... Ja Windows Installier ich mir... es leuft und Linux muss ich mich erstma n Monat hinsetzen bis ich Online bin...

Ey so ein Schmarn!... Die neuen Distributionen Ubuntu Dapper Drake u. Feisty habe ich jetzt genutzt 4mal geklickt im Grafischen Menue von CD-Gebootet!

20min gewartet.... alles leuft.. Internet geht.. Grafiktreiber war nach 1min nachinstalliert 3D Unterstützung... UT leuft besser als auf Windows...

Nicht erst 10 Treiber fürs Mainboard installieren... alles schon dabei.

NTFS-3g.. Datenpartition eingebunden... Kinderspiel.. gibt so viele schöne deutsche Wikis!

Aller anfang ist Schwer oder eher Ungewohnt..

Aber wie lange wart ihr damals dran gesessen bis bei Windows mal alles gleaufen ist... also ich hab nach paar Jahren immernoch Dinge gehabt die nich gepasst haben.
Dann dieses sporadische abgekacke... und nicht mal der studierte Informatiker
der seit 20Jahren selbstständig Systeme Administriert kann mir sagen
warum das jetzt so war...

Bei Linux finde ich kein Problem.

Nat. haben beide Betriebssysteme vorteile... für mich gibts aber mitlerweile echt keinen mehr den Windows hat ausser Office 2007 find ich echt nicht schlecht...
Bin zwar einer der wenigen aber OK...

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Und eine Welt nur aus OpenSource wäre auch scheiße... wäre Linux einfach genauso angreifbar meiner Meinung nach wie jetzt Windows....


Die Vielfalt machts... Multikulti wie so auf der Welt auch mit den OS!
Jeder sollte sich das rauspicken können was er braucht und was ihm taugt.

Mir taugt Linux &gekostet hat es mich nichts! Und laufen tut auch alles!

Und das find ich Super!

Von einem teurem Betriebssystem könnte man wenigstens ähnliche stabilität und sicherheit erwarten ohne 1000 Tools nachzuinstallieren!
 
(ironie) Aber Windows Vista hat soviele Innovationen, welche gar nicht 'geklaut' wurden.

Ich denke, wenn es um Kompatibilität/Sicherheit geht ist Windows Vista klar im Vorteil, da ja Microsoft entscheidet, was der Nutzer auf/in seinem PC haben/nutzen darf, und was nicht. (/ironie)

Mal im ernst, Linux/Unix ist längst nichts mehr nur für Leute, die sich mit PCs sonderlich auseinander setzen. Ich habe ja bereits ein paar Distributionen getestet und gerade populäre Distributionen bieten viele Features und eine hohe Kompatibiliät, die folglich zu einer einfachen und unkomplizierten Installation führen. Das beste daran: man muss sich nicht von einer machthaberischen Firma vorschreiben lassen, was man fuer eine Hardware nutzt und was man fuer Software nutzt und es ist alles Freeware. Auch das Thema "es sind viel bessere Spiele für Windows vorhanden" wird immer unsinniger, da es ja auch ein paar gute Freeware alternativen zu Kommerziellen Windows-Spielen gibt, ausserdem gibt es ja auch noch Wine/Cedega etc. ;)
 
Linux ist sogesehen garnicht auf dem Markt, Windows ist kein Konkurrent von Linux (auch wenns umgekehrt vllcht anders aussieht^^.

Linux ist freiwillig, es ist für Leute die eine Alternative suchen oder für Leute die gerne basteln oder für jene die sich ihr eigenes System zusammen stellen wollen. Oder für Administratoren deren viel an Stabilität und Sicherheit liegt. Oder einfach nur für Leute die eine Alternative suchen wenn sie mit Windows nicht klar kommen oder die Schnauze voll haben.

Es ist kostenlos und Quelloffen

Es gibt keine "Bedrohung" von anseren Betriebssystemen, Linux ist eher wie ein freier Wille, ein eigenes Interesse.


mfg
 
Dies wird eine seeeehr überflüssige Diskussion !

Es gibt Mercedes, hat BMW Zukunft ? Beide haben Zukunft weil es unterschiedliche Gescmäcker gibt.
 
Selbstverständlich!

Deswegen habe ich in meinem Post geschrieben jeder sollte das nehmen was ihm am liebsten ist (war zwar nicht der genaue "wortlaut" aber dürfte verständlich gewesen sein)

Um bei deinem Beispiel zu bleiben.

Opel und Porsche sind auch Autos und Geschmäcker sind verschieden,
dennoch bietet Porsche komfort, sicherheit, luxus die Opel niemals bieten wird,
da es eine kostenfrage ist.

Ist wie Windows u. Linux... nur hier ist dass System mit wohl mehr Sicherheit sogar noch kostengünstiger.

Warum das ganze also schon erwähnt werden sollte. Gerade in einem Thread in dem es ursprünglich darum ging ob Linux eine zukunft hätte....


LG Jay
 
Was ist mit DRM?
Wie wird linux solche "fritzchips" unterstuetzen? Wie wird eine solche Implementierung aussehen?
Ich kann was über TPM-Chips sagen, die ja relativ nahe zu DRM stehen:
Es wird bereits heftig an Linuximplementierungen gewerkelt, wo laufender Alphacode existiert. Und ich kenne auch einige Universitäten, wo Linux eine beliebte Wahl ist.
 
Also wen es interessiert, der Mensch, der den Begriff "Avatar" "erfunden" hat und auch einen Cyberspace-Klassiker namens "Snow Crash" geschrieben hat, hat mal ein kleines aber feines Büchlein verfasst, mit dem Titel

Diktatur des schönen Scheins.

Darin berichtet er über seine ausführlichen Erfahrungen mit Mac, Win und Linux.

Sein Fazit: Windows bezeichnet er als langweiligen Kombi, den jeder hat und Linux ist ein Panzer.

Da das Buch schon älter ist und sich bei WinXP tatsächlich vieles verbessert hat, könnte man vielleicht anfügen: Windows ist ein Tornado und Linux ein Stealth-Bomber. :-)

Nee, wem was besser gefällt sollte jeder selber herausfinden. Aber eines sollte man im Hinterkopf behalten: Windows funktioniert auch nicht "immer" und "in jedem Fall", wie das hier teilweise behauptet wird. Für einen Anfänger ist alles schwer, egal, welches OS er nutzt. Im Nachhinein kann ich für mich jedenfalls sagen, dass es mir lieber gewesen wäre, ich hätte mit Linux angefangen mit Computern zu arbeiten und nicht mit Windows. Deshalb möchte ich das auch jedem empfehlen. Windows hat leider nichts mehr mit Computern zu tun, vielmehr wird vor euren Augen alles verschleiert, was diese besondere Maschine ausmacht und genau das ist bei Linux anders. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass das 100$-Laptop mit Linux und nicht mit Win ausgestattet wird.

Jeder sollte mit Linux anfangen und wenn er nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht klarkommt eben mal Win probieren, wobei man vor Win2000 alles vergessen kann. Ihr werdet mehr über Eure Maschine lernen und seid schneller dabei, für dieses Ding zu programmieren, als eure kostbare Zeit mit nutzlosen Dingen zu verschwenden; auf letzteres ist Win nämlich ausgelegt.

Viele Grüsse,
lynx
 
@lynx: Nicht jeder will sich erst jahrelang mit Computern auseinandersetzen um ihn zu verstehen. Computer sind in erster Linie Werkzeuge und der Grossteil der User will sich einfach nur ransetzen und loslegen koennen (Texte schreiben, Surfen, Chatten usw.). Zwar hat mittlerweile Linux auch fast den Punkt erreicht, wo das fast so einfach ist wie mit Windows, aber in Sachen Benutzerfreundlichkeit hat Windows nunmal die Nase vorn, da es z.B. eine sehr einheitliche GUI bietet. Viele "Ottonormaluser" sind mit Linux schlichtweg ueberfordert, weil sie die Fuelle an Informationen, die man allein durch das System bekommt, einfach nicht verarbeiten koennen. Und genau daher wuerde ich nicht pauschal sagen "jeder sollte mit Linux anfangen". Wer sich intensiver mit seinem Rechner beschaeftigen will, sollte mit Linux oder einem Unix anfangen, aber wer einfach loslegen und den Computer als Werkzeug benutzen will, sollte (derzeit noch) die Finger von Linux lassen oder sich seine Linux-Kiste von einem Profi einrichten lassen.
 
Ich denke, diesen Punkt hat Linux schon erreicht und mit KDE oder Gnome bietet Linux oft schon vorinstallierte WindowManager bzw ganze Systeme mit Programmen usw an. Wer schnell einen Text schreiben will startet KWirte oder OpenOffice. Hier steht Linux Windows wirklich in nichts nach.
Das Problem liegt wo anders: Wer Linux benutzt muss sich zwangsweise auch mit Windows auseinandersetzen, denn Windows wird immernoch an den meisten Arbeitsplätzen und auch anderen Home-Computern genutzt. Dann gibt es Probleme mit Dateiformaten oder anderen Programm, usw. Wer sich also nicht zwangsweise mit beiden System auseinandersetzen will, der muss sich für eins entscheiden, und das ist nunmal - durch die weite Verbreitung bedingt - Windows.

Nebenbei finde ich Vista nicht wirklich benutzerfreundlich. Es wird soviel Wert auf scheinbare Sicherheit gelegt, dass es einen Anwender schon wieder nervt. Wer sich an XP gewöhnt hat, der wird es auch erstmal schwer haben, beispielsweise bei den Menüleisten im Explorer, usw. Es werden grundlegende Dinge, die schon in den Versionen davor genutzt wurden, einfach verworfen und genau das ist für mich keine Nutzerfreundlichkeit mehr.
 
Für mich ist Vista auf keinen Fall benutzerfreundlicher geworden. Außerdem will ich bei meinem Betriebssystem die Sicherheit haben, sicher zu sein. Und was diesen Punkt anbelangt, habe ich weit mehr Vertrauen in Linux als in Windows.
 
Original von fetzer
Ich denke, diesen Punkt hat Linux schon erreicht und mit KDE oder Gnome bietet Linux oft schon vorinstallierte WindowManager bzw ganze Systeme mit Programmen usw an. Wer schnell einen Text schreiben will startet KWirte oder OpenOffice. Hier steht Linux Windows wirklich in nichts nach.
Ich denke, daß Linux diesem Punkt zwar mittlerweile recht nah kommt, aber noch nicht ganz erreicht hat. Allein schon Dinge wie die Swap-Partition, die bei der Installation angelegt werden sollte, überfordern den Normaluser. Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung. Ich denke, daß Linux auf dem besten Weg ist, dass es auch für Normaluser brauchbar wird, aber noch ist das nicht erreicht.

Original von fetzer
Das Problem liegt wo anders: Wer Linux benutzt muss sich zwangsweise auch mit Windows auseinandersetzen, denn Windows wird immernoch an den meisten Arbeitsplätzen und auch anderen Home-Computern genutzt. Dann gibt es Probleme mit Dateiformaten oder anderen Programm, usw. Wer sich also nicht zwangsweise mit beiden System auseinandersetzen will, der muss sich für eins entscheiden, und das ist nunmal - durch die weite Verbreitung bedingt - Windows.
Ja, dieses Problem kommt hinzu, was aber weniger mit der Verbreitung von Windows, sondern mit der Marktstrategie von M$ und diversen Software-Schmieden zu tun hat. Wenn Firmen wie Adobe mal ihre Dateiformat-Spezifikationen komplett offen legen würden und nicht nur in Teilen, dann wären diverse Kompatibiltätsprobleme schon längst gelöst. Da sie sich aber damit vom Markt kicken würden, werden sie das nie tun. Alternativ könnten solche Firmen alle Programme, die sie für Windows coden auch für Linux umsetzen, was aber doppelten Arbeits/Personalaufwand bedeuten würde und dazu ist der Markt bei Linux nicht groß genug. Sowas lohnt sich für Firmen derzeit nur im Serverbereich.
 
Original von bitmuncher
Ich denke, daß Linux diesem Punkt zwar mittlerweile recht nah kommt, aber noch nicht ganz erreicht hat. Allein schon Dinge wie die Swap-Partition, die bei der Installation angelegt werden sollte, überfordern den Normaluser.

Das gehört zu den Dingen die Ich an den Großen Distries nie so ganz verstanden habe.
Wenn ich wie viele "Ottonormaluser" meine Linux mit allen Partitionen eh auf eine Platte werfe, dann reicht es doch eigentlich auch aus eine mit dem Swapdateisystem formatierte IMG datei über das loopdevice zu mounten anstatt es auf eine eigene Partition auszulagern (hab ich an meinem System so gemacht).
Und ausserdem, wen ein OttonormalDau ein Windows Installieren soll dann scheitert der schon an der Partitionierung, denn die ist auf der XP-CD nicht GUIed und damit ziemlich umständlich und Kompliziert also ist das kein gutes Argument, wenn man es fair vergleichen würde.

Original von bitmuncher
Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung. Ich denke, daß Linux auf dem besten Weg ist, dass es auch für Normaluser brauchbar wird, aber noch ist das nicht erreicht.

Das ist aber (eigentlich) kein Makel an Linux sondern an den Hardware herstellern und wenn ich mir Dell mit den Ubuntu PCs ansehe (ich mag Dell nicht aber die Aktion ist gut), dann zeigt das auch das das geht.

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So mein persöhnliches Fazit ist eigentlich wenn ich mir einen PC kaufe und Windows vorinstalliert ist,
brauch ich erstmal ne Stunde die Sinnlosen unnützen Demoversionen von Programme die ich niemals brauchen werde Loszuwerden.
Dann muss ich mich erstmal auf den Weg machen ein Sicherheitsystem zusammnzubastenln (AntiVirus, XP-Antispy, Firewall, Spyware Blocker etc.).
Wenn ich das gemacht hab muss ich um auf Dauer noch arbeiten zu können TuneUp Utillities draufhauen. (Bei einer Ganz frischen Windowsinstallation sind bereits ca 100 unnötige Registry Einträge vorhanden).
Das nächste ist nachinstallieren der Software die ich brauche.
Das sind für mich vom Fertig PC bis zu dem System was ich bruache knapp 5 Stunden .

Wenn ich mir nun einen UbuntuPC kaufe, bin ich Praktisch gesehn nach 20 minuten Desktop Einrichten bisschen am Gnome Style drehen und ein etwas Googlesoftware und Cedega/Wine/CrossOver Installieren fertig.
Codecs werden so nachgeladen und der Rest ist so eingerichtet wie ich es eh will.

Geht man also von einem Fairen Standpunkt aus ist Linux benutzerfreundlicher als Windows^^:]
 
Original von detrexer
Das gehört zu den Dingen die Ich an den Großen Distries nie so ganz verstanden habe.
Wenn ich wie viele "Ottonormaluser" meine Linux mit allen Partitionen eh auf eine Platte werfe, dann reicht es doch eigentlich auch aus eine mit dem Swapdateisystem formatierte IMG datei über das loopdevice zu mounten anstatt es auf eine eigene Partition auszulagern (hab ich an meinem System so gemacht).
Ein Swapfile bietet nicht annaehernd die Performance, die eine als Swap formatierte Partition bietet. Sie liegt schliesslich auf einem Dateisystem, das nicht zum Swappen ausgelegt ist und der Zugriff muss daher gezwungenermassen ueber den FS-Treiber des darunterliegenden Dateisystems erfolgen.
Original von detrexer
Das ist aber (eigentlich) kein Makel an Linux sondern an den Hardware herstellern und wenn ich mir Dell mit den Ubuntu PCs ansehe (ich mag Dell nicht aber die Aktion ist gut), dann zeigt das auch das das geht.
Ich habe nichts anderes behauptet, aber der Ottonormaluser sieht eben nicht, dass es bei den Hardware-Herstellern haengt, sondern er sieht nur, dass die Hardware unter Linux nicht funktioniert und dem User ist es dann egal woran es liegt. Er kann seine Hardware nicht oder nicht in vollem Umfang nutzen und damit ist fuer den Normaluser das Thema abgehakt.

Original von detrexer
Wenn ich mir nun einen UbuntuPC kaufe, bin ich Praktisch gesehn nach 20 minuten Desktop Einrichten bisschen am Gnome Style drehen und ein etwas Googlesoftware und Cedega/Wine/CrossOver Installieren fertig.
Codecs werden so nachgeladen und der Rest ist so eingerichtet wie ich es eh will.

Geht man also von einem Fairen Standpunkt aus ist Linux benutzerfreundlicher als Windows^^:]

Dieser Standpunkt ist nicht fair, sondern der eines Linux-Users, der das System schon kennt. Der "windowsverwoehnte" User sucht aber erstmal nach einer zentralen Systemsteuerung und fragt sich, wie das System sicher sein kann, wenn doch garkeine Firewall laeuft und kein Antivirus installiert ist. Und damit hat er sogar teilweise recht, denn eine Default-Installation von Ubuntu ist nicht wirklich sicherer als eine Default-Installation von Windows. Und viele andere Fragen kommen dann auch noch auf. Gerade die verschiedenen GUIs z.B. verwirren den Normaluser eher, als dass er sie als Vorteil wahrnimmt.
 
Original von detrexer
denn die ist auf der XP-CD nicht GUIed und damit ziemlich umständlich und Kompliziert

Das ist falsch. Die Windows Installation ist eine - sofern man sich etwas mit Hardware, Partitionierung u.ä. beschäftigt hat - der einfachsten Installationen auf dem OS Markt. Wer schonmal ein LFS oder beispielsweise auch ein einfaches Gentoo ohne Install-Skripte installiert hat wird mir da sicherlich beipflichten. Punkte bei Linuxinstallationen, wie beispielsweise die Softwareauswahl oder die Partitionierung via (c)fdisk fördern nicht gerade die Nutzerfreundlichkeit.

Den Rest zu deinem Post hat Bitmuncher eigentlich schon gesagt, also noch zu ihm:

Ein Swapfile bietet nicht annaehernd die Performance, die eine als Swap formatierte Partition bietet. Sie liegt schliesslich auf einem Dateisystem, das nicht zum Swappen ausgelegt ist und der Zugriff muss daher gezwungenermassen ueber den FS-Treiber des darunterliegenden Dateisystems erfolgen.
Ein Endanwender für Office-Produkte, ein bisschen Bildbearbeitung oder surfen im Internet braucht keine Performance. Die Swap Partition ist bekannterweise nur dafür da, um Daten auszulagern und nicht für ständige Schreib- und Lesezugriffe ausgelegt. Wenn man letztendlich 1-2 Sekunden länger warten muss, bis der Browser gestartet ist, dann wird das einem Standarduser kaum etwas ausmachen. Anders sieht es da natürlich wieder im Serverbereich oder in anderen Bereichen aus, in denen es auf Geschwindigkeit ankommt.

Hinzu kommen immernoch Treiberprobleme, da viele Hersteller bis heute ihre Hardware-Spezifikationen nicht frei geben, so daß man anständige OpenSource-Treiber programmieren könnte und eigene Linux-Treiber (so wie von ATI oder NVidia) bekommt man von denen auch oft nicht. Nicht zu vergessen, die ständigen ACPI-Probleme gerade bei neuerer Hardware und die immernoch in bestimmten Bereichen recht mangelhafte automatische Hardware-Erkennung.
Das ist wahr, allerdings arbeitet die Hardwareerkennung meiner Meinung noch inzwischen auch schon sehr gut. Grafikkarten erkennt Windows genauso wenig und nutzt meistens auch die Standardtreiber. Hier braucht der User wiederum etwas Hardwarewissen, die er auch bei Linux haben müsste. Und oft ist die Installation sehr einfach. Beispielsweise bei meinem ArchLinux wird der Nvidiatreiber einfach via "pacman -S nvidia" installaliert und es sollte auch kein Problem bereiten, diese Commands als GUI zu programmieren und anzeigen zu lassen.
Und sofern Linux - wie bei Dell - schon von Anfang an komplett eingerichtet ist geht es vielmehr um da System selbst. Sicherlich wird ein windows-User erstmal nach der Systemsteuerung suchen - sofern er diese überhaupt nutzt.... . Im KDE oder Gnome System sollte man dabei jedoch sogar fündig werden, beispielsweise yast bei KDE.

Hinzu kommt, wenn eben Windows überall installiert ist: Warum sollte ich Linux installieren? Läuft doch alles...
 
Original von fetzer
Im KDE oder Gnome System sollte man dabei jedoch sogar fündig werden, beispielsweise yast bei KDE.

YaST hat mit KDE etwa soviel zu tun, wie Wine mit VMWare. ;) Das gibt es normalerweise nur unter SuSE oder SuSE-basierten Distros oder muss umstaendlich nachinstalliert werden. Und einem Einsteiger wuerde ich SuSE seit Version 10.1 nicht mehr anraten. Was daraus gemacht wurde, ist einfach nur noch Schrott.
 
Original von fetzer
Original von detrexer
denn die ist auf der XP-CD nicht GUIed und damit ziemlich umständlich und Kompliziert

Das ist falsch. Die Windows Installation ist eine - sofern man sich etwas mit Hardware, Partitionierung u.ä. beschäftigt hat - der einfachsten Installationen auf dem OS Markt. Wer schonmal ein LFS oder beispielsweise auch ein einfaches Gentoo ohne Install-Skripte installiert hat wird mir da sicherlich beipflichten. Punkte bei Linuxinstallationen, wie beispielsweise die Softwareauswahl oder die Partitionierung via (c)fdisk fördern nicht gerade die Nutzerfreundlichkeit.
einem DAU/Otto User würde ich kein LFS und kein Gentoo vorsetzen.

nun zu Bitmuncher mein Post ist nur meine Erfahrung und Meinung. aber das
http://www.pro-linux.de/berichte/wxp_kubuntu.html
scheint das meiste zu sagen^^
 
Also ich möchte auch noch ein paar Worte dazu verlieren.

Tatsächlich ist die Wahl des Betriebssystems immer abhängig von jedem einzelnen und sogar dann ist in den meisten Fällen eine Aussage über das "bessere" nicht möglich.

Ich kann daher nur von mir sprechen.

Vista ist ganz bestimmt kein Grund Linux nicht mehr als Alternative zu einem MS-Betriebssystem anzusehen. Beim mir ist das genaue Gegenteil eingetreten. Mir persönlich ist es wichtig ein möglichst voll ausgestattetes UND legal genutztes Betriebssystem zu haben. Da ich aufgrund einer Studilizenz XP Pro kostenfrei nutzen kann/konnte hab ich mich mit Linux als Betriebssystem für "zuhause" nicht gross beschäftigt. Das wäre vermutlich anders gewesen, wenn ich meine mitgelieferte Home-Edition mit diesem Recovery-CD Kram hätte weiternutzen müssen.

Die Lizenzpolitik bei Vista schlägt jedoch dem Fass den Boden aus. Ich bin einfach nicht bereit ein nicht voll ausgestattetes Betriebssystem zu nutzen, auch wenn ich viele Funktionen evtl. garnicht benötige (ich weiss, dass ich einige von XP Pro doch brauchte). Der horrende Preis für die Ultimate ist aber einfach lächerlich.

Deswegen schaue ich mir jetzt Linux genauer an (momentan openSuse 10.2. aus alter Verbundenheit). Vista in der Home Premium durfte ich beim Einrichten des Notebooks meiner kleinen Schwester erleben. Meine Schlüsse bis jetzt:

- Linux ist mittlerweile äusserst einfach zu installieren und bringt nicht annähernd so viel Ballast mit wie Vista (wenn ich daran denke wo sich da überall Programme/Serviceleistungen/Extrapakete usw. reinwanzen *schauder*)
- Wenn ich Linux installiert habe ist durch die Distribution bereits alle Software drauf die man so im allgemeinen als Normalsterblicher braucht. Alle weiteren Schritte die ich gemacht habe sind eigentlich zum reinen benutzen des Computers unnötig gewesen.
- Wenn ich erstmal wieder Geld für einen neuen Compi habe (hab ja schliesslich grad erst das Notebook für Schwesterchen bezahlt) brauchts für mich nicht mehr als Vista Home Basic, das seine Existenz auf einer Partition fristet damit ich ohne mir nen grossen Kopp zu machen mal zoggen kann. Alles produktive läuft unter Linux und Hardware wird nur noch gekauft wenn sie unter Linux voll und ganz läuft.
- <-- das fav. Betriebssystem was da unter meinem Avatarbildchen steht wird aller Vorraussicht nach bald ein Linux sein, obs openSuse bleibt weiss ich noch nicht.

Sorry für den ganzen Senf, aber ich wollte mich mal mitteilen.

P.S.: Hat jemand ein paar Infolinks zu den angesprochenen DRM-Sachen bzw. zu den Features von Vista generell? Ich würd mich gern mal schlau machen hab grad gemerkt das ich da nix drüber weiss *rotwerd* (<--es fehlt ein rotwerd smilie im forum ;) )
 
Jeder, der mich auch nur ein wenig kennt, weiss, dass ich Linux durchaus bevorzuge, aber aendert das nichts an der Tatsache, dass ich objektiv genug bin auch die Schwaechen von Linux zu sehen, die ihr hier scheinbar kleinreden wollt.

@detrexer: Der dort gemacht "Test" ist total fuer den A... . Setze dort mal Hardware hinter, die nicht von der Stange kommt und mach diesen Test nochmal. Erstmal wird der Kubuntu-Installer vermutlich nichtmal booten, da das ACPI einen Strich durch die Rechnung macht. Derjenige, der installiert, muss also schonmal wissen was Kernel-Parameter sind und wie man diese uebergibt. Dann ist es fraglich, ob ein evtl. vorhandener SATA-Controller ueberhaupt erkannt wird und somit ob die Festplatte erkannt wird. Und zu guter Letzt kann es noch Probleme mit dem Grub geben. Ich habe das erst hinter mir und das war Hardware von der Stange (Dell Optiplex 320). Da half dann nur die Alternate-CD von Ubuntu weiter. Und nun erklaere mal einem Laien, warum es mit der einen Version geht und mit der anderen nicht, obwohl beides Ubuntu ist und dass er einen anderen Bootloader nutzen muss, der in einen anderen Modus geschaltet wird (Bootloader? Boot-Modus? alles Fremdwoerter fuer jeden Laien)
 
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