Zukunft für Linux....

so ein quatsch, wer sich mit linux beschäftigt und lernbereit ist, der macht mit linux genau das gleiche wie man mit windows machen kann.

ich z.b. hab meine ganze multimedia (tv gucken und aufnehmen, musik hören, spass haben), games (entweder native linux games wie z.b. tremulous oder windows-games per wine oder per windows innerhalb der virtualbox), office-anwendungen (openoffice, wie unter windows) und webdesign (betreue mehrere große webseiten) unter debian etch laufen. wo ist das problem???

was mich jedoch nervt sind die ganzen newbies die sich aus irgend einem grund zu debian testing verirren vielleicht weil sie denken es wäre "1337", man kommt damit gut bei frauen an, oder aus welchen gründen auch immer, aber dann rumheulen wenns probleme gibt und überall rumerzählen linux sei halt "voll shice" weils nicht läuft. aber dass sie das falsche gewählt haben, nämlich debian testing statt debian etch (was nämlich das eigentliche debian ist!?!), oder halt weil sie debian einfach nicht konfiguriert bekommen, wird halt einfach mal nicht erwähnt, denn dann ständen sie ja selbst als "uncool" da... ;)

ich jedenfalls sehe die zukunft von linux absolut positiv, windows vista sei dank! :D
 
Original von Aiellu
was mich jedoch nervt sind die ganzen newbies die sich aus irgend einem grund zu debian testing verirren vielleicht weil sie denken es wäre "1337", man kommt damit gut bei frauen an, oder aus welchen gründen auch immer, aber dann rumheulen wenns probleme gibt und überall rumerzählen linux sei halt "voll shice" weils nicht läuft. aber dass sie das falsche gewählt haben, nämlich debian testing statt debian etch (was nämlich das eigentliche debian ist!?!), oder halt weil sie debian einfach nicht konfiguriert bekommen, wird halt einfach mal nicht erwähnt, denn dann ständen sie ja selbst als "uncool" da... ;)

Dieses Problem ist aber durchaus auch durch die Medien und (wie wir hier im Thread ja sehen koennen) durch die Linux-User selbst verursacht. Es werden einfach immer wieder Erwartungshaltungen geweckt (einfache Installation, tolle leicht zu konfigurierende GUIs u.ae.), die das System nicht erfuellen kann. Solange Linux so ge'hype'd wird, wie es momentan durch die User und die Medien passiert, wird es immer wieder solche User geben, die mit voellig ueberzogenen Erwartungen an das System gehen, denn eher selten greifen Newbies zu Unstable-Versionen, sondern nehmen das, was sie zuerst beim Distributor zum Downloaden finden und das ist meist die Stable.
 
[...]eher selten greifen Newbies zu Unstable-Versionen, sondern nehmen das, was sie zuerst beim Distributor zum Downloaden finden und das ist meist die Stable.

naa, nicht ganz, ich staune selbst immer wieder wo die ganzen newbies ihre debian testing herbekommen, teils sogar von guten bekannten regelrecht aufgeschwatzt.

ein sehr gutes beispiel für dieses gehype ist zur zeit die aktuelle chip, in der unter anderem damit geworben wird aus linux ein "echtes" und sogar noch "viel besseres" (*w00t*) windows zu machen. und bei den lesern wird nebenbei mal suggeriert linux wäre sowas ähnliches wie windows, nur viel besser, und sogar (garnicht dumm) gleich mal eine version dieses pseudo-windows mit dem namen "linux de lux" auf DVD drauf packen.

und bei den leuten dies es dann tatsächlich glauben aber halt keine ahnung haben was linux wirklich ist, gibt es große augen weil halt die ganzen windows-anwendungen unter diesem "linux de lux" gar nicht laufen...
 
ahaha! gefällt mir alles sehr gut, was aiellu erzählt!

alles "shice", ;-), nice.

das mit dem "hype" sehe ich nicht ganz so düster: man muss sich vergegenwärtigen, dass solche schlagzeilen mit "linux deluxe" und so schwachsinn einfach ziehen! so verkauft man hefte, das ist mehr schlecht als rechtes marketing, aber einer logik folgt das nicht, man sehe sich nur die verkaufszahlen der "computerbild" an. in jedem fall: auch "bad news" sind "good news" und wenn man so leute dafür interessieren kann, geht die dümmste schlagzeile in ordnung. das ist weniger ein problem, dass man linux für ein besseres win verkaufen möchte, sondern einfach, dass es die masse versteht. man kann die unwissenden trolle ja auch nicht gleich mit linux-deepness erschlagen, da sind vergleiche mit win einfach passender. das blickt dann der dümmste dau. :-)

nee, aber die meisten kommen so auch nicht auf den trichter. es geht viel über experimentieren und ausprobieren und weniger mit bescheuerten pseudo-pc-fachzeitschriften. die meisten werden für linux sowieso keine zeit haben, weil, wie gesagt, es erfordert einfach zeit und geduld. wenn man das aber mitbringt, steht der linux-erfahrung wesentlich wenig im weg; und da linux auch ein kind des internets ist, kommt man schon sehr schnell sehr weit, wenn man mit diesem os erstmal online ist.

mfg
 
ich find die argumentation an sich aber richtig, den entweder schreckt linux noch viele user ab, weil es so "anders" und "schwerer" als das altbekannte windows ist, oder es werden dann erwartungen in form von gedanken und gerüchten ? la "linux ist das bessere windows" oft nicht erfüllt.

viele leute wollen den kompromiss zwischen sicherheit / "freiheit" und konfigurations- und lern-arbeit einfach nicht wirklich eingehen sondern verlangen alles "vorgekaut".

aber ich denke / hoffe das ändert sich bald, vielleicht hilft da sogar die panikmache um den bundestrojaner o.ä.!
 
Ich finde den Linux-Hype recht vorteilhaft auf Linux wirkend...
Klar ist, dass die Erfahrung und Lernbereitschaft der User in Bezug auf verschiedenste OS sich massiv unterscheiden. Was für den einen ein Kinderspiel ist, bedeutet für andere bömische Dörfer.
Dennoch führt es doch dazu, dass sich Nutzer mit dem dem "Schwierigeren/Anderen" beschäftigen.
Angenommen 60% wechseln zurück, und sind evtl. enttäuscht, aber die anderen 40% (die vielleicht weniger Konservativen) bleiben dabei, und nehmen die Meinung über ein "leichtes Linux" an.
Fakt ist, auch die Vorteile der Systeme liegt im Auge des Betrachters.
 
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