Hi,
32-Bit können 4GB (=2^32) adressieren. 64Bit sind 2^64. Das wären dann:
18446744073709551616 Bytes,
18014398509481984 kByte
17592186044416 MByte
17179869184 GByte
16777216 TBytes (Terabyte)
16384 PByte (Petabyte)
Oder salopp gesagt 16 EBytes (Exabyte) Adressraum.
Jedes weitere Bit verdoppelt nämlich den Zahlenraum. ist wie im Dezimalsystem, wo jede Ziffernstelle den Zahlenbereich verzehnfacht. Im Binärsystem verdoppelt jedes Bit den Zahlenraum
1 = 2
2 = 4
3 = 8
4 = 16
5 = 32
6 = 64
7 = 128
8 = 256 (Breite eines Bytes; Rechenregisterbreite des C64

)
...
16 = 65536 (Adressraum des C64

)
Ein 32-Bit Betriebssystem kann nur mit 4GByte umgehen. Jede Anwendung darf einen Adressbereich von 2GB für sich beanspruchen. Damit sind 4GB voll, wenn nur 2 Anwendungen alles für sich beanspruchen. Ob der ganze Physikalische Adressraum tatsächlich für Anwendungen zur Verfügung steht, weiss ich nicht, ich denke aber, dass der Rest in dem Fall für's cachen der Laufwerke genutzt wird. Das abschalten des virtuellen Speichers ist nicht zu empfehlen, da bei Speichermangel dann eine ganz aufwändige "Garbage Collection" betrieben werden muss, die nicht unbedingt erfolgreich ist. In dem Fall kann man gleich Feierabend machen, wenn der physikalische Speicher überläuft und kein virtueller zur verfügung steht.
Ich habe auch schon des öfteren erlebt, dass Windows Anwendungen mehr Speicher zuschreibt, als die tatsächlich momentan brauchen, mit dem Ergebniss, dass unnötig geswapt wird.
Gruß
Elmar