4 GB Ram

Servus,

Windows benutzt ja eine Virtuelle Speicheradressierung, d.h. jeder Anwendung steht bei 32 bit breitem Adressbus ein theoretischer Speicher von ca. 4 GB zur Verfügung. Heißt doch, wenn ich vier GB Ram in meine Kiste pflaster, dass nix mehr ausgelagert wird, oder?

Richtig oder Quatsch?

Grüße

Jabberwocky
 
Leider hast du nicht geschrieben, welches Windows du installiert hast.
Meines Wissens kann WinME nur 512 MB RAM verwalten, während diese Grenze bei WinXP nicht mehr besteht. [wenn dem nicht so sein sollte, möchte man mich bitte korrigieren]
Die andere Frage ist natürlich, ob es überhaupt Sinn macht, soviel Speicher zu verwenden, soll heißen, ob der überhaupt in seiner ganzen Größe gebraucht wird.
Aber ich denke, in der Theorie hast du recht.
 
ich benutze unter anderem xp, aber das ganze ist auch mehr so hypothetisch.
4 GB Ram - BIN ICH KRÖSUS ?

aber die speicherverwaltung von windows bietet ja auch nicht besonders viele konfigurationsmöglichkeiten, meine 512 MB werden nicht mal ansatzweise ausgelastet, aber trotzdem wird schon immer heftig auf die platte ausgelagert.
man kann ja nur die größe des virtuellen speichers einstellen, oder?
 
Virtueller Speicher ist doch meines Wissens der Teil des Hauptspeicherinhaltes, der auf die Platte ausgelagert wird.
Wenn du Windows sagst, es solle keinen Fetsplattenspeicher dafür bereit stellen, dann macht es das auch nicht. Setzt aber natürlich voraus, daß du dann auch genügend RAM hast, um alles über den "echten" Hauptspeicher laufen zu lassen.
 
stimmt schon, aber besser wärs ja, wenn man bestimmen könnte ab welcher speicherauslastung ausgelagert wird.
ich glaub da gibts auch tools für.
 
Also wenn du tatsächlich 512 MB drin hast, und nicht der willenlose Power-User bist, dann würd ich den virtuellen Speicher komplett ausschalten. 512 sollten doch im Normalfall reichen.
 
Meines erachtens Startet windows nach mehr als 1 oder 2 gig Ram gar nicht mehr, desshalb ist es Sinnlos, und welche Anwendung soll den Ram nutzen??

Wenn du einen Server betreiben willst, dann kannst du gar nicht genug Ram haben.

mfg
SVen
 
was???
doch, doch, der startet schon noch.
und mit catia (CAD) bekommt man auch ein GB Ram locker voll.
bei 512 MB ist da schon schnell mal Feierabend.
 
ich glaub bei 3 Gigs ist von der Hardwareseite her schluss, mehr als 1 G macht aber imho auch keinen Sinn, zumindest bei nem Workstation PC...
 
hi,
also bei 32bit Systemen ist die grenze 4GB und bei 64bit Systemen 8GB *glaub*. Heutzutage kann man schon 64bit Systeme kaufen, auch wenn sie einwenig teuer sind ;) .
 
Hi,

32-Bit können 4GB (=2^32) adressieren. 64Bit sind 2^64. Das wären dann:
18446744073709551616 Bytes,
18014398509481984 kByte
17592186044416 MByte
17179869184 GByte
16777216 TBytes (Terabyte)
16384 PByte (Petabyte)

Oder salopp gesagt 16 EBytes (Exabyte) Adressraum.

Jedes weitere Bit verdoppelt nämlich den Zahlenraum. ist wie im Dezimalsystem, wo jede Ziffernstelle den Zahlenbereich verzehnfacht. Im Binärsystem verdoppelt jedes Bit den Zahlenraum

1 = 2
2 = 4
3 = 8
4 = 16
5 = 32
6 = 64
7 = 128
8 = 256 (Breite eines Bytes; Rechenregisterbreite des C64 :))
...
16 = 65536 (Adressraum des C64 :))

Ein 32-Bit Betriebssystem kann nur mit 4GByte umgehen. Jede Anwendung darf einen Adressbereich von 2GB für sich beanspruchen. Damit sind 4GB voll, wenn nur 2 Anwendungen alles für sich beanspruchen. Ob der ganze Physikalische Adressraum tatsächlich für Anwendungen zur Verfügung steht, weiss ich nicht, ich denke aber, dass der Rest in dem Fall für's cachen der Laufwerke genutzt wird. Das abschalten des virtuellen Speichers ist nicht zu empfehlen, da bei Speichermangel dann eine ganz aufwändige "Garbage Collection" betrieben werden muss, die nicht unbedingt erfolgreich ist. In dem Fall kann man gleich Feierabend machen, wenn der physikalische Speicher überläuft und kein virtueller zur verfügung steht.

Ich habe auch schon des öfteren erlebt, dass Windows Anwendungen mehr Speicher zuschreibt, als die tatsächlich momentan brauchen, mit dem Ergebniss, dass unnötig geswapt wird.

Gruß
Elmar
 
Da sich Windows standardmäßig eh 50% des Rams für den Kernel User reserviert (außer man hat 4 GB Ram, da kann man den Speicherplatz dann
manuell Einstellen) nervt es meist noch das trotz der 1GB Ram das Pagefile von Microsoft wächst und wächst.

Wir wenden uns dem Pfad:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management] zu

dort werden wir einige DWORDS unter Win2k/Xp auffinden. Lasse den Blick einige Sekunden schweifen und selektiert den Eintrag (DWORD):

"DisablePagingExecutive" mit dem Wert dword:00000000

Diesen editieren wir auf 00000001.

Dies verhindert das z.Zt. ungenutzte Treiber oder Kernelteile zeitaufwendig auf die HDD ausgelagert werden.
Das ganze lohnt sich wirklicher erst ab über 768 MB Ram.

Ab 4 GB ist dann für den ottonormalverbrauche schluß ( ausser auf serverboards)
 
Meiner Meinung nach ist praktisch schon ab 3,5 gig Schluss. Windows könnte zwar höhere Bereiche im RAM Adressieren, diese Adressen sind aber schon vom IDE Controller reserviert.
 
Hi,

der läuft auf speziellen Boards, die einen erweiterten Adressbereich haben. Eigentlich läuft es fast immer auf 64-Bit Systeme hinaus.

Gruß
Elmar
 
Hi

der 2003er Server ist in der Firma auch noch nicht abgestürzt.

Witzig ist, dass man nicht runterfahren kann, ohne eine Begründung anzugeben :)

Gruß
Elmar
 
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