aufhören zu rauchen

Vyger

Stammuser
Das ging relativ einfach, ich hatte 6 Jahre bis zu zwei schachteln am Tag geraucht(ist jetzt 9 Jahre her):

1. man nimmt sich _fest_ vor nicht mehr zu rauchen
2. Willensstärke - wenn man in Versuchung kommt immer daran denken, man wird von einer Sucht besiegt - und das will man doch nicht oder?
 

TheEvilOne

Operator
Ich hatte auch 8 Jahre lang geraucht. Irgendwann waren es so viele Kippen jeden Tag, das ich angefangen habe sie mir selbst zu drehen. Davon wurden dann die Fingerkuppen gelb und ich hatte nen gelben Belag auf der Zunge. Als dann noch Husten dazu kam hab ich mir gesagt, jetzt reichts!

Hatte dann von einem auf den anderen Tag aufgehört. Am Abend vor dem Schlafengehen die letzte Kippe geraucht und das wars dann auch. 2 Monate lang gings mir richtig schlecht und man hat mir das auch angesehen. Am Schlimmsten war das Gefühl, das "zu nem Bier die Kippe dazugehört" (Lösung: Auf Whiskey umsteigen ^^) und wenn man z.B. auf Bus oder Bahn warten muß. Das ist wirklich heftig. Da besorgt man sich am besten irgendwas, was man in der Hand hält und mit dem man rumspielen kann (hatte dafür nen Gripmaster. Das ist so ein Ding, um seine Finger fürs Gitarrespielen zu kräftigen).

Aber auch noch Jahre danach hatte ich immer noch Lust auf ne schöne Lucky. Aber keine Sorge, dieses Verlangen wird irgendwann weniger.

Heute nervt es mich, wenn morgens einer vor mir an der S-Bahn herläuft und raucht. Es ist teuer, die Klamotten und man selbst stinkt und es ist nicht gut für die Gesundheit.

Zwischenzeitlich hatte ich mal ab und zu ne Zigarre gepafft, wenn ich unterwegs war. Was ich da gemerkt habe ist, das diese "Gewohnheit" echt schleichend kommt. Erst ist es eine Zigarre einmal im Monat, dann alle 2 Wochen beim Weggehen und plötzlich hat man jedes Wochenende eine dabei. Da muß man auf der Hut sein und ganz schnell die Notbremse ziehen.
 
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paul3

New member
hatte mir eben alle eure Beiträge über, das aufhören von Zigaretten rauchen, durch gelesen.
Höre auch immer wieder mit Begeisterung gerne zu ,wenn Leute die es geschafft hatten davon erzählen wie sie es geschafft hatten.Ich rauche jetzt ziemlich genau 30 Jahre,dabei hatte ich es tatsächlich geschafft 3 volle Wochen meinen Konsum von ca. 25 auf 7 Zigaretten am Tag zu reduzieren.Auf diese "Leistung" war ich schon mächtig stolz und erzählte es jedem mit dem ich irgendwie vertraut war ,wenn ich es tatsächlich komplett sein lassen könnte ,würde ich wohl völlig abheben.
Aber dafür stelle ich mir selber zu viele Fragen:"Wie schlim werden die ersten Tage für mich werden oder wie schlimm,eklig werde ich zu meinen Mitmenschen sein,ist es nicht schon lange zu spät,würde es meine Lebensqualität wirklich steigern oder werde ich mich damit selber nur quälen usw. ?"
Es wäre auf jeden Fall eine ganz große Sache für mich!
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Wenn du "Angst" vor den Entzugserscheinungen hast, aber deiner Gesundheit dennoch was gutes tun willst, dann steig doch erstmal auf E-Zigarette um.
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
Aber dafür stelle ich mir selber zu viele Fragen:"Wie schlim werden die ersten Tage für mich werden oder wie schlimm,eklig werde ich zu meinen Mitmenschen sein,ist es nicht schon lange zu spät,würde es meine Lebensqualität wirklich steigern oder werde ich mich damit selber nur quälen usw. ?"

Das ist alles kaum der Rede wert. Einen körperlichen Entzug, wie beim Alk, gibt es nicht. Es ist kaum zu spüren. Was man spürt - und mitunter deutlich spürt - ist das Ergebnis wenn man sich da wie ein Irrer hineinsteigert.

Die Frage der Lebensqualität ist von einem Süchtigen nicht zu beantworten. Rein subjektiv fühlst du dich damit besser und die Zigarette hat auch in Stresssituationen eine gewisse Berechtigung - oder Effekt (was physiologisch völliger Stuss ist). Diesen Effekt hast Du aber NUR, weil du eben süchtig bist.

Objektiv betrachtet ist Rauchen dumm und bietet keine Vorteile. Und musst dich fragen ob deine Lebensqualität dadurch wirklich höher ist, indem du ständig was dummes tust (Denk an Forrest!! ;) )

Wenn Du ernsthaft aufhören willst und nicht der Typ bist, der es eben einfach sein laesst, dann nimm Dir 2-3 Tage Urlaub, vor einem Wochenende. Am besten alleine, damit Du nicht anderen unnötig auf den Sack gehst. Dann plane deine Tage exakt durch. Viel Sport/Action - worauf immer du so stehst - wenn Du Hobbys hast wie klettern/cachen etc. - perfekt. Und ganz wichtig: Vermeide die klassischen Situationen, wo du ueblicherweise viel gequalmt hast. Dann reiss' dich am Riemen und nach dem Wochenende bist Du uebern Berg - vorerst. Denn bei sehr vielen Nichtrauchern ist das ein sehr sehr langer (jahrelanger) Prozess, bis man wirklich komplett ohne Verlangen ist.

Hier kann es aber hilfreich sein, mal zur Suchtberatung zu gehen und sich danach zu erkundigen, was man für ein "Suchttyp" ist. Klingt albern - ist aber was dran. Ich selbst rauche z.B. auch, aber ich kann es einfach sein lassen. So gibt es Tage wo ich Sport mache und an diesen Tagen rauche ich nicht (das merkt man beim Laufen sofort). Oder wenn ich geschäftlich unterwegs bin - kein Problem und manchmal "vergesse" ich es auch einfach. Wenn Du dich also richtig einschaetzen kannst, wird dir das helfen damit aufzuhören, wenn du das wirklich willst.
 

j@s0n

New member
Bin seit einem Jahr nichtraucher, mir hat die NICORETE Kaugummi 4 mg dosierung geholfen. Hatte ca 1 Monat kaugummi gekaut aber nur dann wenn ich verlangen hatte und da ich es hasse kaugummi zu kauen konnte ich auch ganz schnell mich von der kaugummi entwöhnen:wink::wink:
 

SofiO

New member
Versucht habe ich das diverse Male. Ich rauche jetzt (oh Gott) seit dreißig Jahren...... Ich schaffe es einfach nicht :rolleyes:
 
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