defrag mit linux

moing, ich habe vor kurzer zeit ein upgrade gestartet , der wechsel von xubuntu 10.10 auf 11.04. mein upgrade verlief ohne probleme, hartware wird erkannt, dennoch habe ich das gefühl, das der rechner langsamer geworden ist. zumal da noch zusätzlich 1GB draufgeschlagen wurde.
hat es eigentlich ein sinn, wie bei windows, einen defrag zu starten, wenn ja mit welchen einfachen tool . die anleitungen in wiki ubuntu sind zu umfangreich. was muss ich wissen! mitunter möchte ich noch den alten datenschrott loswerden ,wie kann ich den unbedenklich löschen ? danke für eure antworten

gruss whoopy84
 
daten schrott wirste los, indem du rm -rf / machst :D hahaha, würde der gemeine linux hasser sagen! :D also tus nicht.

sinvoll ausmisten ber die paketverwaltung bzw. mit
Code:
apt-get purge *package*
bzw anschliesendem
Code:
apt-get autoremove --purge

ansonst schauen, dass du keine tausend kernels mit dir rum schleppst, die du nicht brauchst. logs werden soweit automatisch gepurged und langsamer wirds wahrscheinlihc nur gefühlt.
denn linux nutzt ja dateisysteme, die selbstständig schauen, wo der ort mit dem meisten freien zusammenhängendem speicher ist. daher kommt afaik es zu keiner fragmentierung der dateien und meines wissens gibts für ext3/4 kein "defragmentierungstool"

wenn mich hier jemand eines besseren belehren kann/will, immer her damit. :)
 
mit rm -rf /* wird ein Schuh draus ;)
Du kannst auch Bumblebee dafür nehmen ^^

@Topic: Die Linux-Dateisysteme (ext2/3/4) fragmentieren wesentlich weniger stark, als beispielsweise NTFS. Daher ist eine Defragmentierung eigentlich normalerweise nicht nötig. Hierbei ist ext4 das modernste Dateisystem und kann auch am besten Fragmentierung entgegenwirken. Es ist auch anscheinend das einzige der drei, welches sich vernünftig degragmentieren lässt. Näheres zum Beispiel hier: Defragmentierung

Um die Performance bei Programmstarten außerdem noch zu verbessern, kannst du Tools wie Prelink verwenden. Dadurch werden dynamisch geladene Programmbibliotheken in den meisten Programmen statisch gelinkt, wodurch der Programmstart beschleunigt wird. Ich habe Prelink seit drei Jahren im Einsatz und hatte noch keine Probleme.

mfg, metax.
 
prelink klingt interessant, hast du dazu irgendwo ne seite mit benchmarks?
kann da nix brauchbares finden. und vorallem reduziert das nur zugriffe oder kommt durch die statische linkung auch nen geschwindigkeitsvorteil auf ner ssd zu stande?
 
moing metax , das mit prelink war ein guter tipp, kann mich erinnern , das ich es schon bei suse installiert habe, und den gleichen erfolg besitze, die tools öffnen sich jetzt schneller als vorher. das mit dem defrag versuche ich später

wo ich nicht zurecht kam, ist mit bumblebee, welche tool soll ich den installieren , vitualGL deb ? wäre nett für eine hilfestellung

mfg whoopy84
 
Ähm, Offtopic ist das da: Off-Topic
Also vergiss die Geschichte mit Bumblebee einfach wieder. Sollte ein Scherz werden, der offenbar nicht gelungen ist.

Wie du nicht mehr genutze Linux-Pakete wieder entfernst, wurde in der ersten Antwort bereits genannt. Man sollte zum "Deinstallieren" von Linux-Paketen immer die gleichen Tools benutzen, wie zum Installieren (also bei Ubuntu wohl apt-get). Wenn du sicher weißt, dass du ein Programm nicht mehr brauchst (und es auch keine Abhängigkeiten in anderen Programmen hat), kannst du es wieder deinstallieren. Wenn ein Paket von anderen Paketen noch gebraucht wird, sollte dann sollte der Paketmanager sich schon beschweren ;-)

Ansonsten kannst du natürlich auch in deinen eigenen Dateien aufräumen, wenn du Platz brauchst. Aber sonst fällt mir keine Option ein, wie du das System noch beschleunigen kannst (außer dem oben beschriebenen Defragmentieren, was ich aber nie ausprobiert habe).

mfg, metax.
 
moing metax , danke für deine bemühungen, ich habe jetzt ein tool gefunden das verweister pakete entfernt (gtkOrphan)
gruss whoopy84 :thumb_up:
 
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