was soll den heißen:
und wenn du dir mal die oben geposteten links durchgelesen hättest wüstest du dass sämtliche mail provider dazu verpflichtet sind spezielle server zu installieren mit denen mails abgefangen werden können.....
???
ich kann mir ja wohl sowohl einen smtp als auch einen pop oder imap auf meinem eigenen server, der bei mir steht einrichten oder nicht?
Also muss ich nur beim Verbindungsaufbau auf das Routing im I-net zurückgreifen. Sobald die Verbindung steht, kann die mail selbstverständlich in Packeten (wobei die einzelnen Packete andere Wege nehmen) versendet werden...
Soll heißen, angenommen die TCP/IP Verbindung hat ein Timeout von 60 Sekunden (wenn überhaupt), und die mail besteht aus 2 Packeten, und beide Packete liegen zeitlich 60 Sekunden am Knotenpunkt (falls ein solcher überhaupt existiert, siehe oben) auseinander, dann muss der Rechner ein Packet mindestens 60 Sekunden merken. Bei was weiss ich wieviel Millionen Transfer-Daten in der Sekunde kommt zuviel zusammen, als dass sich der Aufwand lohnen würde.
Angeblich wird der Verkehr ja in mehreren Schritten nach bestimmten Wörtern, Sprachmustern, etc... gefiltert. Da reicht doch schon eine monoalphabetische Codierung, um diese Filter zu umgehen (von Verschlüsselungen mit bewährten Algorythmen ganz zu schweigen). Natürlich achtet kein Privatanwender auf Verschlüsselung, aber das ist auch nicht nötig, da sich für diese Personen keiner interessiert. Aber der Wirtschaftsspionage wird damit ein sehr großer Stein in den Weg gelegt.
Die große Wundermaschine ist Echelon also auch nicht. Falls dieses Programm wirklich existiert, dann denke ich, dass es vorwiegend zum Abhören von Telefonaten dient.
(Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe den Link den lestat erwähnte auch nicht gelesen, die eben genannten Punkte habe ich mir also logisch erläutert. Allerdings bin ich auch in der Arbeit, das ist nicht allzuviel Zeit

)