Gegenmaßnahmen gegen Emule

Ich arbeite für eine kleine Softwarefirma. Wir haben eh schon mit zu geringen Verkaufszahlen zu kämpfen.
Da ist es sehr schmerzhaft wenn das Produkt, an dem man ein 3/4 Jahr 60-80 Stunden pro Woche geschuftet hat,
mehr über Emule gedownloadet wird als das es über den Ladentisch geht.

Wie kann man verhindert das sich eine bestimme Datei weiter über Emule ausbreitet?
Welche Gegenmaßnahmen gibt es?
 
haufenweise fakes reinwerfen ...
dongle (veraltet) ...
handbuchabfrage ^^
 
>>Wie kann man verhindert das sich eine bestimme Datei weiter über Emule ausbreitet?
imho gar net, und ich hoffe das bleibt auch so!
ich kann dieses geheule absolut net verstehen - unabhängige studien ergaben sogar, daß ein produkt, daß über [scheiß gedächtnis, ne ziemlich große zahl] mal verkauft wird, durch emule sogar gepusht wird (von den verkaufszahlen her), und auf die produkte die nicht so oft verkauft werden gar keinen einfluß hat. des weiteren würden die leute, die sich ein prog saugen dieses NIEMALS kaufen. meist sind es kiddies die saugen, und die hätten sowieso kein geld für das prog - aber die kiddies erzählen den erwachsenen mit geld, wie toll das proggie doch is!^^... sie würden es entweder gar nicht benutzen oder ein freies anderes - freut euch lieber über die positive publicity!
und wie würde der bekanntheitsgrad bestimmter software ohne raubkopien aussehen??? bei den meisten spielen würde der bekanntheitsgrad gegen 0 gehen!
aber irgendwann kommt man aus dem sauger-alter raus (meine progs sind mittlerweile alle legal) - und freeware (bis auf Win, Nero [die hab' ich günstig bei ebay gekauft) und WoW]!
was da zZ veranstaltet wird is ne reine hexenjagd, die KEINEM was nützt, denn die verkaufszahlen steigen garantiert net!
 
wenn mein gedächtnis nur net so scheiße wäre... imo war das ne ammiland-uni, die man vom namen her kennen dürfte.
 
In meinen Augen machen die ganzen Sicherheitsfunktionen heutiger Software, die ein unerlaubtes Verbreiten verhinden sollen, so oder so nur sehr wenig Sinn. Meinstens bringen diese Maßnahmen lediglich heftige Einschränkungen gegenüber den zahlenden Kunden mit, aber in irgendeiner Ecke des Netzes taucht dann natürlich doch eine Kopie auf, die dann sehr schnell in die p2p-Netze wandert.

Spart euch die Mühe und das Geld für so etwas lieber und steckt es in die Software. Denn eines ist klar: Nur, was wirklich überzeugt, wird gekauft.

Und ich denke über den Sinn von irgendwelchen stupiden Abfragen oder Fakes in den Netzen müssen wir hier auch nicht mehr weiter diskutieren, die Erfahrung zeigt ja, wie viel das bringt ...
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Dongle (Für alle Leute die nicht wissen was Dongle ist.)

@Threadstarter.. ja, ihr solltet so ca 20Fakes mit unterschiedlichen Packetgrössen und namen verteilen, sog Fakes halt. Das ist wohl das einzige was die Kopiererei einschränkt. Ist meine Meinung, aus persöhnlicher Erfahrung.
 
es kommt jetzt sehr auf den anwende-bereich der software drauf an..
firmen würden sich kaum illegal kopien saugen, das ist zu gefährlich - die erwerben ihre lizenzen.
"einzig" homeuser saugen sich das zeug - hier besteht wieder die frage, ob sie die software wirklich brauchen und nutzen daraus ziehen oder ob sie sie nicht brauchen, aber nur saugen, weil sie es können und ein wenig rumspielen wollen, sich die software aber nie gekauft hätten.

thema "kopierschutz" hängt sehr vom bekannntheitsgrad der software ab: bringt MS ihr neues windows raus, tauchen ganz schnell serials auf (blödes beispiel, MS verwendet keinen kopierschutz - aber ihr wisst, was ich meine)
bringe ich heute ne software raus, die 1000 menschen weltweit nutzen, wird sich keine cracker-crew damit beschäftigen und wenn doch, dann wird der crack nicht public. es sind die hobby-cracker, von denen es immer einige wenige im kundenstamm gibt und die das zeug "releasen".

wenn ich mir software wie den PE explorer anschaue, für den bis heute kein funktionierender public crack existiert, dann sehe ich eine vernünftige, funktionierende sicherheitsmaßnahme.
anderes beispiel M-DVD: das telefoniert (mit ankündigung) die serial bei der registrierung heim und der server der firma checkt die gültigkeit. die überprüfungsroutine ist in dem programm nicht zu finden.

ich will das jetzt nicht weiterspinnen, denn ein absolut sicheres konzept kann ich sicher nicht entwerfen. es kommt sehr drauf an, wie der kosten/lohn-faktor für den cracker steht: muss es nur einen "jne" aus-nop-en, dann lohnt sich das, aber muss er sich erstmal mit komplexen überprüfungsroutinen, einer serverseitigen serial-verifizierung und weiteren dergleichen sachen rumschlagen, wird ihm schnell die lust vergehen, wenn er selbst keine sinnvolle anwendung dafür findet.
bei allem gilt aber: was den cracker nervt, nervt auch oft den kunden - also hier nicht übertreiben. man kann seine software sicher dazu veranlassen, bei jedem start nach hause zu telefonieren, nur wird das dem zahlenden kunden auch nicht recht sein.. vom effektiven nutzen mal abgesehen..

und weil ich grade am thema vorbeilabere: wenn das zeug über emule verbreitet wird, dann hat das scheinbar überhaupt keinen schutz. keine vernünftige cracker-group verteilt das zeug über emule bzw. macht den crack schon garnicht public.
 
dongle: teuer. Und wenn man es nicht richtig umsetzt, nur teuer, aber wirkungslos (vor allem lohnt es sich wohl nicht für eine 50-100 Euro Software).
Kopierschutz: damit macht man eigentlich nur die zahlenden Benutzer sauer.
Außerdem ist solch ein Schutz wahrscheinlich nicht ganz billig und nicht unproblematisch (zumindest für zahlende Kunden :rolleyes: ) - und wenn man Armadillo/ExeCryptor mit vollem Schutz auffährt, sind das sehr große Perfomancefresser)
Hab neulich einen schönen Artikel dazu gelesen (wasm.ru, leider nicht auf Deutsch oder Englisch) - der Schutz ist nicht dazu da, es "uncrackbar" zu machen, sondern nur zu verhindern, dass ihn "jeder Depp" umgehen kann - denn viele Programme werden eigentlich öfters gecrackt, als es den Autoren lieb ist - bloß bleibt das ganze "privat".
 
OffTopic:
Hab neulich einen schönen Artikel dazu gelesen
Du kannst russisch?
Ich kannte bisher einige übersetzte Artikel von wasm.ru (wurden irgendwo auf rootkit.com gepostet) und die waren sehr gut. Schade, dass ich kein russisch kann. ;(
 
Es gibt die Möglichkeit im Netz vorhandene Dateien beim Download zu zerstören wenn die von euch "gesharte" Datei den selben CRC aufweist, allerdings inhaltlich defekt ist. Dann wird von Emule/Donkey die Datei aus funktionierenden und defekten Paketen zusammengesetzt was in einem defekten Archiv (nicht entpackbar) resultiert....

cu
 
Kann mal jemand einem Laien erklären, wie sich die 50.000 ? Kaufpreis rechtfertigen? Bzw. wie setzt man solche Software ein um auch nur annähernd Gewinn aus einer derartigen Investition zu schlagen? ?(
 
ach, da gibt es einiges..

ohne die richtigkeit dieses beispiels zu gewähren, aber ich könnte mir vorstellen, dass z.b. software wie das maut-system in deutschland (oder auch in anderen ländern) schweineteuer sind und da 50k bei weitem nicht reichen.
etwas dumm, das beispiel, da kein heimanwender sich sowas saugen würde :)

ich kann mich an einen millionenschweren laser inner firma erinnern, dessen software sicher auch nicht gerade billig war. dort fließt vieles aber auch in die betreuung der maschine durch mitarbeiter des hersteller mit ein.

grundsätzlich sind das natürlich absolute spezialanwendungen, abgesehen davon kann ich mir vorstellen, dass es sowas wie "support-flatrates" gibt.
 
Das kann ich schon verstehen das soetwas traurig ist.
Aber ich denke mal, eure Konkurrenzfirmen die vielleicht bekanntere Software verkaufen, noch ärmer dran sind und dessen Software über Tauschbörsen verbreiteter ist.

Es gibt sehr viele Kopierschutzmaßnahmen für viele Software. Hauptsächlich schrecken sie aber nur dumme Kiddies ab, aber für den Rest ist es ein Kinderspiel die Software zu knacken, bzw. Entsperrprogramme aus den Internet zu laden.


Irgendwann gibt es nur Serverseitige Programme, die die Leute mit einen enstprechenden Entgeld über ihren Browser nutzen können.
So landet diese Software nicht mehr in Tauschbörsen.
 
Bei der Software von der ich gesprochen habe handelt es sich um eine Software zur Verwaltung im Garten und Landschaftsbau. Da hier eben nur ein beschränkter Kundenkreis existiert, ist es nötig den Preis anzupassen. Allerdings ging es bei den "mehr als 50k" um das komplette Paket, was nur äüßerst selten verkauft wird.
 
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