Mit Überwachung Geld verdienen

  • Themenstarter Themenstarter sw33tlull4by
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Original von end4win
Da bringt dir dein Pass mehr, den der Erste am Unfallort oder bei einem allergischen
Schock ist selten ein Arzt mit Kartenlesegerät in der Tasche.

Ein allergrischer Schock ist in den meisten Fällen ein Notarzteinsatz ( Zugang legen oder Medikamente geben dürfen nur Ärzte ), wesshalb immer ein Rettungswagen inkl. Notarzt hinzu fährt. Im Notarztzubringer/NEF und im Rettungswagen/RTW gibt es solche Kartenleser. Dazu gibt es Stift und Papier, was zur Not auch herhalten kann.
Desweiteren führen Rettungsassistenten und Notärzte andere Aktionen aus, als Ersthelfer. Ein Ersthelfer wird nur selten mit Blut, Urin oder anderen Körperflüssigkeiten in direkten Kontakt kommen. Der Rettungsdienst je nach Unfallart mit hoher Sicherheit.

Ein Pass ist das gleiche, wie eine Datenbank. Der Nachteil ist hierbei, dass ihn jeder Mensch lesen kann. Daten können, sofern sie richtig verwaltet werden, nur von den Personen gelesen werden, die auch wirklich Zugriff drauf haben dürfen.
Desweiteren gibt es schon viele meldepflichtige Krankheiten, die u.a. auch in Datenbanken festgehalten und auf Abruf bereit sein müssen.

[...]Genau diese Entwicklung gilt es zu verhindern
Du wirst diese Entwicklung nicht verhindern können. Letztendlich geht es dabei nicht um Überwachung, sondern einfach nur ums Geld und da sind jede Mittel Recht. Wenn es keine Überwachung von seiten des Staates geben würde es private Organisation geben, die dich auf Wunsch ihrer Kunden überwachen. Bestes Beispiel ist doch wohl die GEZ, die alles versucht, um an Informationen zu kommen, die sie nichts angehen.
 
Ein allergrischer Schock ist in den meisten Fällen ein Notarzteinsatz
Tja, vielleicht hat er Glück und es kommt jemand vorbei der aufgrund des
Allergiepasses nach dem Notfallset sucht. 1/3 des Antihistaminikums verabreicht
1/3 des Kortisons und eventuell auch schon Erfahrung hat wie man eine Spritze
unter die Haut setzt, dann könnte er sogar das Adrenalin in Oberarm oder
-schenkel verabreichen, bevor der Arzt vielleicht zu spät kommt.
Auch renne ich nicht weg wenn ich Blut oder andere Körperflüssigkeiten sehe.
Aber ich kann nicht überall sein. Da hast du Recht.

Du wirst diese Entwicklung nicht verhindern können.

Ich alleine bestimmt nicht, aber ich bin nicht allein. Ich werde mich aber bestimmt
nicht zurücklehnen und sagen 40 Jahre bleibt es vielleicht noch erträglich und
dann ist es wahrscheinlich eh nicht mehr mein Problem.

Bestes Beispiel ist doch wohl die GEZ
Bestimmt nicht.

Mit der GEZ hab ich auch kein Problem. Ich zahle sie, weil ich die Art der Finanzierung der
öffentlich, rechtlichen Sender und den Auftrag den sie erfüllen durchaus sinnvoll
finde und sie auch nutze.
Dadurch kann ich hier auch ohne schlechtes Gewissen auf Links klicken die zu
tagesschau.de oder ähnlichem führen und meinen "Scheibenwischer" möchte
ich nicht verlieren.

Gruss
 
Original von end4win
Ich alleine bestimmt nicht, aber ich bin nicht allein. Ich werde mich aber bestimmt
nicht zurücklehnen und sagen 40 Jahre bleibt es vielleicht noch erträglich und
dann ist es wahrscheinlich eh nicht mehr mein Problem.

Klar bist du nicht allein. Nur im Vergleich mit der Masse, die die Überwachung "akzeptiert" bzw. hinnimmt (wenn auch Zähneknirschend) ist das ein relativ kleiner Teil. Wie heisst der Spruch so schön: "Ich hab doch nichts zu verbergen". Und trotz vielen Kampangen, die auch irgendwo etwas gebracht haben, ist diese Meinung doch immernoch relativ stark verbreitet.
Aber ich geb dir Recht: Sich einfach nur zurückzulehnen mag falsch sein. Falsch ist es aber auch, sich dagegen aufzulehnen, denn es bringt in der derzeitigen Lage nichts. Wenn Terrorismus als Grund genommen wird und dieser Grund immer wieder bestätigt wird gibt der Großteil der Bevölkerung - meiner Meinung nach - dem derzeitigen Weg in der Politik weiterhin Recht.
Die derzeitige Überwachung mag in gewisser Hinsicht falsch sein, ein anderer Hinsicht gibt es neue Möglichkeiten und Wege und es muss mit den Verantwortlichen gerade darüber gesprochen werden, denn sie lassen sich bekanntlich nicht mehr von der Meinung, dass Überwachung gegen Terrorismus hilft, abbringen. Oder hast du schonmal gesehen, dass eine Beleidigung ( "Schäuble = Terrorist", wie es der CCC u.a. immer so schön titeln) etwas bringt? Das ist doch letztendlich alles Murks.

Bestimmt nicht.

Mit der GEZ hab ich auch kein Problem. Ich zahle sie, weil ich die Art der Finanzierung der
öffentlich, rechtlichen Sender und den Auftrag den sie erfüllen durchaus sinnvoll
finde und sie auch nutze.
Dadurch kann ich hier auch ohne schlechtes Gewissen auf Links klicken die zu
tagesschau.de oder ähnlichem führen und meinen "Scheibenwischer" möchte
ich nicht verlieren.

Gruss

Das mag auf dich bezogen sein und auch für 90% der anderen Bundesbürger zutreffen. Manche zahlen aber keine GEZ Gebühren, wesshalb "freie Mitarbeiter" auf Balkone klettern "müssen". Das so etwas vom Staat zugelassen wird finde ich persönlich viel gefährlicher, als die Überwachung einer großen Masse an Personen.

Und um noch auf aktuelle Geschehnisse einzugehen: Gefährlich finde ich auch, dass der Staat sich illegal beschaffte Informationen einkauft und diese zur Verbrechensbekämpfung nutzen darf. Dagegen ist Überwachung von staatlicher Seite ein Witz.
 
Falsch ist es aber auch, sich dagegen aufzulehnen, denn es bringt in der derzeitigen Lage nichts.

Ich muss mir dann wenigstens keinen Opportunismus vorwerfen lassen, du schon.

Manche zahlen aber keine GEZ Gebühren, wesshalb "freie Mitarbeiter" auf Balkone klettern "müssen"

Wer bei mir auf den Balkon klettert, kriegt erstmal ne Anzeige wegen Hausfriedenbruchs.

Gefährlich finde ich auch, dass der Staat sich illegal beschaffte Informationen einkauft und diese zur Verbrechensbekämpfung nutzen darf.

Steht da schon ein Urteil? Ich muss zugeben, ich habe das nicht wirklich mitverfolgt, aber eher auch erwartet, dass die "Beweise" (*hust*) nicht zugelassen werden und das Geld nutzlos weg ist.
 
Original von t3rr0r.bYt3
Falsch ist es aber auch, sich dagegen aufzulehnen, denn es bringt in der derzeitigen Lage nichts.

Ich muss mir dann wenigstens keinen Opportunismus vorwerfen lassen, du schon.

Wer sagt denn, dass ich mich nicht engangiere? Nur, weil ich mich nicht hier total dagegen äussere, wie alle anderen, oder auf Demos gehe und Schilder mit der Aufschrift "Schäuble ist doch eigentlich wie Hitler" heisst das nicht, dass ich nichts machen würde. Z.b. habe ich schon mehrere Briefe an unseren Herr Abgeordneten geschrieben, oder mit dem hiesigen Bürgermeister darüber ein wenig geredet. Das bringt meiner Meinung nach mehr als oben genanntes. Ich kann somit glaube ich auch der Meinung sein, dass ich mir hierbei nichts vorwerfen lassen muss.

Manche zahlen aber keine GEZ Gebühren, wesshalb "freie Mitarbeiter" auf Balkone klettern "müssen"

Wer bei mir auf den Balkon klettert, kriegt erstmal ne Anzeige wegen Hausfriedenbruchs.
Klar und du wirst auch Recht bekommen. Ich will damit auch nur zeigen, dass es gemacht wird, auchw enn es gegen stehendes Recht verstößt.

Steht da schon ein Urteil? Ich muss zugeben, ich habe das nicht wirklich mitverfolgt, aber eher auch erwartet, dass die "Beweise" (*hust*) nicht zugelassen werden und das Geld nutzlos weg ist.
Soweit ich weiss nicht. Konnte in den letzten Tagen nur sporadisch die FAZ lesen ( War im Ausland unterwegs ), weswegen ich auch nur obiges hatte lesen können, nämlich, dass die Beweise wohl illegal beschafft wurden. Weitere, aktuelle Informationen dazu hab ich leider noch nicht.
 
Gefährlich finde ich auch, dass der Staat sich illegal beschaffte Informationen einkauft und diese zur Verbrechensbekämpfung nutzen darf. Dagegen ist Überwachung von staatlicher Seite ein Witz.

?( Merkst du eigentlich nicht, wenn du dir selbst widersprichst ?(
Wenn der Staat sich schon "illegal" Daten über seine "verdienten" Bürger kauft, wieso sollte
ich ihm oder sonst wem mehr Daten über mich anvertrauen als unbedingt nötig?
Die Illegalität wird ein Gericht prüfen, aber es zeigt wie unsicher Datensammlungen sind,
wenn der Preis stimmt. ;)

Wie heisst der Spruch so schön: "Ich hab doch nichts zu verbergen".

Nein, er heisst:
"Ich hab doch nichts zu verbergen, deshalb darfst du mich nicht überwachen."

Gruss
 
Original von end4win
?( Merkst du eigentlich nicht, wenn du dir selbst widersprichst ?(
Ich hatte den Einkauf der Daten nicht als Überwachung angesehen. Die Überwachung geschieht noch im Sinne des Gesetzes und vor allem in Sinne der Grundrechte. Der Einkauf der Daten jedoch nicht. Wäre das legal bräuchte man keine Überwachung.
Es geht meiner Meinung nicht darum, ob sich der Staat Daten beschafft. Es geht darum, wie und welche Daten beschafft werden. Dass Daten auch im Sinne der Grundrechte bzw. der Gesetzes beschafft werden dürfen ( z.b. durch "einfache" Überwachung ) ist keine Frage und hier muss man eine sinnvolle Beschaffung, Nutzung und Speicherung ansetzen. Die oben gennante Beschaffung von Daten ist jedoch nicht mit dem Grundgesetz o.ä. zu vereinbaren und wenn das Gericht dies als legal ansieht wird sich meiner Meinung nach z.b. der BND vor Angeboten für Informationen kaum retten können.
 
Siehst du hier haben wir unser Definitionsproblem.
Bei dir fängt Überwachung bei der Nutzung von gespeicherten Daten an.
Bei mir fängt sie schon bei der Entstehung der Daten an, weil ich eben ihre Nutzung
nicht effektiv kontrollieren kann.

Informanten wurden schon immer belohnt. Ob durch Strafminderung oder -erlass,
Zeugenschutzprogramme oder direkte Bezahlung.
Wo ist der moralische Unterschied?
Doch nicht etwa darin, dass Steuerhinterziehung , in der Bevölkerung, als Kavaliersdelikt
angesehen wird?
Beantworte ich mir selbst, bei einem Kinderschänder-, Drogen- oder Waffenhändlerring
würde sich kaum einer Gedanken machen, ob der Anfangsverdacht durch Datenklau
entstanden ist.
Andere Länder haben sich aus der gleichen Quelle bedient, sie waren nur nicht so
dämlich es an die grosse Glocke zu hängen.

der BND vor Angeboten für Informationen kaum retten können.

Vielleicht bekommen sie ja jetzt Informationen gegen internationale Terroristen,
wenn bekannt ist wie gut sie bezahlen. ;)

Gruss
 
Original von end4win
Wo ist der moralische Unterschied?

Einen moralischen Unterschied gibt es nicht, es gibt jedoch z.b. einen Unterschied in der Kontrolle: Bei der normalen Überwachung kann mit hoher Sicherheit gesagt werden, welche Informationen gespeichert werden. Bei "Informanten" weiss niemand, welche Informationen zu welchem Preis an wen übertragen wurden.
 
.....bei "Informanten" weiss niemand, welche Informationen zu welchem Preis an wen übertragen wurden.

Das weiss man bei einer sehr guten Ueberwachung und vernetzung der einzelnen Staatsorgane auch nicht.
Der Preis ist klar, wir zahlen ihn ja, welche Informationenen auch, alle Informationen welche gesammelt wurden, und das wird in der zukunft mit Sicherheit mehr, und an wen?
Auch einfach, jeder der sie haben will, den das Justizministerium ist auch schon auf der Schiene, siehe Zypris und die Speicherung der IP´s, und das Justizwesen ist unterbezahlt und ueberfordert, womit fueher oder spaeter die Anfragen einfach durchgewunken werden, wenn die betreffenden Stellen dann ueberhaupt noch fragen muessen.
 
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