G
Gelöschtes Mitglied 17683
Guest
War es zu Jesus Christus Zeiten einfach durchs Leben zu kommen?
War es im Mittelalter leicht zum Adel zu gehören?
Haben unsere Großeltern weniger durchgemacht als wir erleben werden?
Seit Anbeginn der Menschheit gehörten die Meisten zum "einfachen Fußvolk" und es gab nur Wenige, die die Macht inne hatten. Und ich würde mal behaupten, es war schon immer nur ein verschwindend geringer Prozentsatz an Leuten, die den Aufstieg geschafft haben.
Die meisten Menschen mussten schon immer kämpfen um durchs Leben zu kommen und viele werden es nicht schaffen. Leider haben nur Wenige die nötige Anpassungsfähigkeit und Flexibilität um überhaupt eine Chance auf ein besseres Leben zu haben.
Jedoch gab und gibt es diese Chance zu jeder Zeit. Allerdings nur für die Menschen mit den richtigen Voraussetzungen (z.B. Intelligenz, Flexibilität, Durchhaltevermögen, Mut und auch z.B. der Stand in dem man geboren ist, usw). Manche Vorraussetzungen haben sich geändert und viele sind gleich geblieben.
Natürlich kann man diese minimale Chance nun als Illusion abstempeln, weil sich einige Voraussetzungen zum Negativen verschoben haben, aber man sollte nicht vergessen, dass dies vom jeweiligen Blickwinkel und Standpunkt abhängt.
Im Laufe der Menschheit gab es mit Sicherheit viele Vorraussetzungen, die aus unserer heutigen Sicht barbarisch und kontraproduktiv für die Entwicklung der Menschheit waren (z.B. im Mittelalter). Aber denoch waren sie existent und haben unsere heutige Welt mit geprägt.
Ob die heutigen Vorraussetzungen nun schwerer oder einfacher, besser oder schlechter für das Wohl der Menschheit waren, müssen die Generationen nach uns beurteilen, da wir dafür eigentlich zu befangen sind.
Ich habe diese Dinge früher ähnlich düster wie bitmuncher gesehen. Doch nach einigen Jahren haben mich diese Gedanken aufgefressen und die meisten Gedankengänge endeten mit "Wie können die Menschen nur so ignorant und dumm sein?". Auf diese Frage habe höchstens in der Evolutionsbiologie und in manchen buddhistischen Lehren eine Antwort gefunden.
Irgendwann musste ich feststellen, dass manche Dinge einfach so sind wie sie sind, weil sie nunmal in unserer Natur liegen und die sich nicht mal schnell in einigen wenigen Jahrhunderten ändern lässt. Sondern dass dies ein sehr sehr langer Entwicklungsprozess ist und ein paar Jahrzehnte (viel mehr ist nicht im aktuellen Bewusstsein der Bevölkerung) der Unterdrückung und Ausbeutung und vielleicht mal eine Revolution irgendwo dies nur wenig verändert.
Was mir persönlich etwas Ruhe verschafft hat, war die Erkenntnis, dies als Teil eines Ganzes zu sehen. Denn auch wenn wir vielleicht wieder einen Rückschritt machen, kann dies für unsere weitere gesellschaftliche Entwicklung einen Fortschritt bedeutet. Solange wir irgendwann aus unseren Fehlern lernen. Und solange nur so wenige begriffen haben, dass es so nicht auf Dauer funktionieren kann, wird dieser Lernprozess weitergehen.
Ich will damit nun nicht jegliche soziale Verantwortung von uns weisen. Menschen, die aktiv versuchen die Welt zu verändern und Andere aufzuwecken sind für die weitere Entwicklung absolut notwendig. Aber man sollte sich dadurch auch nicht verrückt machen und nur im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln (Öko-Terrorismus oder manche Tieraktivisten halte ich z.B. für übertrieben, auch wenn ich sie verstehe).
War es im Mittelalter leicht zum Adel zu gehören?
Haben unsere Großeltern weniger durchgemacht als wir erleben werden?
Seit Anbeginn der Menschheit gehörten die Meisten zum "einfachen Fußvolk" und es gab nur Wenige, die die Macht inne hatten. Und ich würde mal behaupten, es war schon immer nur ein verschwindend geringer Prozentsatz an Leuten, die den Aufstieg geschafft haben.
Die meisten Menschen mussten schon immer kämpfen um durchs Leben zu kommen und viele werden es nicht schaffen. Leider haben nur Wenige die nötige Anpassungsfähigkeit und Flexibilität um überhaupt eine Chance auf ein besseres Leben zu haben.
Jedoch gab und gibt es diese Chance zu jeder Zeit. Allerdings nur für die Menschen mit den richtigen Voraussetzungen (z.B. Intelligenz, Flexibilität, Durchhaltevermögen, Mut und auch z.B. der Stand in dem man geboren ist, usw). Manche Vorraussetzungen haben sich geändert und viele sind gleich geblieben.
Natürlich kann man diese minimale Chance nun als Illusion abstempeln, weil sich einige Voraussetzungen zum Negativen verschoben haben, aber man sollte nicht vergessen, dass dies vom jeweiligen Blickwinkel und Standpunkt abhängt.
Im Laufe der Menschheit gab es mit Sicherheit viele Vorraussetzungen, die aus unserer heutigen Sicht barbarisch und kontraproduktiv für die Entwicklung der Menschheit waren (z.B. im Mittelalter). Aber denoch waren sie existent und haben unsere heutige Welt mit geprägt.
Ob die heutigen Vorraussetzungen nun schwerer oder einfacher, besser oder schlechter für das Wohl der Menschheit waren, müssen die Generationen nach uns beurteilen, da wir dafür eigentlich zu befangen sind.
Ich habe diese Dinge früher ähnlich düster wie bitmuncher gesehen. Doch nach einigen Jahren haben mich diese Gedanken aufgefressen und die meisten Gedankengänge endeten mit "Wie können die Menschen nur so ignorant und dumm sein?". Auf diese Frage habe höchstens in der Evolutionsbiologie und in manchen buddhistischen Lehren eine Antwort gefunden.
Irgendwann musste ich feststellen, dass manche Dinge einfach so sind wie sie sind, weil sie nunmal in unserer Natur liegen und die sich nicht mal schnell in einigen wenigen Jahrhunderten ändern lässt. Sondern dass dies ein sehr sehr langer Entwicklungsprozess ist und ein paar Jahrzehnte (viel mehr ist nicht im aktuellen Bewusstsein der Bevölkerung) der Unterdrückung und Ausbeutung und vielleicht mal eine Revolution irgendwo dies nur wenig verändert.
Was mir persönlich etwas Ruhe verschafft hat, war die Erkenntnis, dies als Teil eines Ganzes zu sehen. Denn auch wenn wir vielleicht wieder einen Rückschritt machen, kann dies für unsere weitere gesellschaftliche Entwicklung einen Fortschritt bedeutet. Solange wir irgendwann aus unseren Fehlern lernen. Und solange nur so wenige begriffen haben, dass es so nicht auf Dauer funktionieren kann, wird dieser Lernprozess weitergehen.
Ich will damit nun nicht jegliche soziale Verantwortung von uns weisen. Menschen, die aktiv versuchen die Welt zu verändern und Andere aufzuwecken sind für die weitere Entwicklung absolut notwendig. Aber man sollte sich dadurch auch nicht verrückt machen und nur im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln (Öko-Terrorismus oder manche Tieraktivisten halte ich z.B. für übertrieben, auch wenn ich sie verstehe).