Neues Mainboard, neues Windows?

Laut dieser Quelle (http://www.hartware.de/news_39467.html) muss man, wenn man sich ein neues Mainboard kauft, eine neue Windowslizenz kaufen, da der Kauf eines Mainboards, gleich dem Kauf eines neuen Computers ist. Das gilt aber nur für OEM - Versionen. Ich finde diese Abzocke von Microsoft echt krank!!!
 
auch wenn ich zugeben muss das dass ne schamlose abzocke ist hilft es dem otto normal user doch mals darüber nachzudenken ob er sich n 499? teil von aldi kauft das eh nach 2 jahren auseinander fällt oder ob er zu nem fachhändler geht und sich da einen qualitativ hochwertigen pc zusammen stellen läst.
 
@stefanb

Also mein "ALDI Computer" läuft seit nun fast drei Jahren. Und wenn es sein muß auch 3 Wochen ohne das ich ihn ausschalte. Und auseinanderfallen wird er wohl auch die nächsten 2 Jahre noch nicht.

Nun das Problem mit den OEM Lizenzen wird man wohl bei jedem Hersteller von Komplett PC`s haben. Wobei ich einfach mal denke, das keiner auf die Idee kommt, keinen Computer aufzuschrauben und zu kontrollieren, wenn du ein neues Mainboard eingebaut hast. Mir ist diesbezüglich noch kein einziger Fall zu Ohren gekommen. Man bekommt höchstens Probleme, wenn man OEM Lizenzen ohne dem dazugehörigen Computer weiterverkaufen möchte.
 
Also, ich muss sagen, ja Microsoft eure Windows ist sooooo toll, da kauf ich das doch fast nochmal oO typisch Windows :/ lohnt sich eigendlich kein Kommentar ...

Naja ich hab jetzt neues Board ... und ich denke mein Windows wird darauf auch wieder laufen ... naja läuft bei meinem dad & mir gut!
Aber bei andere gehts ned ;) kp warum ...

Bei Microsoft lohnt sich es echt kaum ein Kommentar dazu abzugeben !!! Das immer das gleiche mit dennen ...
 
Nicht alles was Microsoft will und in den USA durchsetzt ist in Deutschland gültig.

OEM-Software sind spezielle Softwareversionen, die Hersteller anbieten, wenn die Software mit einem neuen Gerät erworben wird. Damit ist aber der Kauf eines neuen PCs gemeint, nicht etwa die Aufrüstung oder wesentliche Umgestaltung des PCs. Wird also nur das Motherboard getauscht, eine größere Festplatte einbaut oder sonstige Änderungen am Innenleben des PCs vorgenommen, ist damit kein neuer PC erworben, sondern nur neue Komponenten für den alten Rechner.
Das heißt aber nicht, dass die mit einem neuen Rechner erworbene OEM-Lizenz auch nur auf diesem Rechner einsetzt werden darf. Sobald eine OEM-Version mit einem neuen Rechner ausgeliefert ist, kann der Käufer von Rechner und Software die Software auch auf einem anderen Rechner nutzen. Hier gilt dann nichts anderes als bei einer regulär erworbenen Softwareversion.
Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2000 im Falle Microsoft entschieden (Aktenzeichen: I ZR 244/97), dass sogar ein Händler eine von einem Zwischenhändler erworbene OEM-Version ohne Beschränkung weiterveräußern darf. Der Verkauf der OEM-Version ist dann nicht mehr an die Vorgaben des Softwareherstellers gebunden, die Version nur mit einem Neugerät auszuliefern. Das bedeutet auch, dass man eine mit einem neuen PC gelieferte OEM-Version jederzeit auch unabhängig von dem PC weiterverkaufen darf.

Quelle= http://www.sn.schule.de/~ci/1024/me_mp_recht.html#recht12

mfg
 
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