Spuren von der Festplatte entfernen

Es gibt Forensiker, die bei Wirtschaftskriminalität Daten wieder herstellen. Die haben andere Mitteln als die hier vorgestellten bzw. der Öffentlichkeit bekannt sind. Bei denen gibt es einen Grundsatz: Einmal drauf immer drauf! Selbst bei einem Feuerschäden lassen sich die Daten rekronstruieren...

Aber hier bei uns es geht es nur um den Heimgebrauch.

Gruß
Abi

Dann lass doch mal hören :rolleyes:
Mich würde schon mal interessieren woher du deine Informationen beziehst ...
 
dd

Ich würde einfach

dd if=/dev/urandom of=/dev/hda

mal durchlaufen lassen..denke nicht das da irgendwas wiederhergestellt werden kann
 
Mit der Formatierung wurde von mir das einmalige Überschreiben aller Sektoren mit einem vorgegebenen Wert gemeint. Dass aber bei der "normalen" Formatierung bei der Windows-Installation die Platte nicht mit Nullen überschrieben wird, überrascht mich gerade. Ich werde eine kleine Partition anlegen, beschreiben und dann platt machen und schauen, ob sich die Daten dann immernoch retten lassen.
Auf jeden Fall nach einem einmaligen Überschreiben mit Nullen lässt sich nichts mehr retten.....leider oder zum Glück:P

An Abi:
Verzeiehe mir bitte den Spass, aber es existieren auch Theorien, nach denen 11.9 von CIA geplant war, die wiederum von Freimaurern gelenkt wird und in Wirklichkeit mit Außerirdischen verhandelt... Was ich damit sagen will, der "universelle Bundestrojaner" entpuppte sich auch als eine Riesenente...Auch der BigBrother hat dieselben Mittel wie der Rest der Welt, sie haben bloß mehr Informationen über Quelltexte und Unterstützung seitens Provider und mancher Software-Riesen.

Bis gleich
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Huh, habe eine 6GB Partition entbehren können, diese mit NTFS formatiert.

2 Habe dann auf diese ziemlich viel Müll raufgepackt, Hauptsache es sind viele Dateien, sowie kleine (die in der MFT abgelegt werden) als auch große. Daraufhin habe ich mir den Inhalt der Partition mit WinHex angeschaut. Neben vielen unlesbaren Sachen, fand ich viele DOS-Stubs der PE-Dateien.

3 Nun habe ich über die rechte Maustaste-->Formatieren, das Laufwerk formatiert, dabei das Häckchen "schnellformatierung" weggemacht.

4 Das Laufwerk mit WinHex geladen --> abgesehen von den Daten am Anfang der Partition (neue MFT) sind keine Daten mehr zu sehen.

5 Nun die Testversion von GetDataBack geladen, mit dieser dann das Laufwerk untersucht. Es sind 3 mögliche Dateisysteme gefunden worden. Alle 3 entpuppten sich als dasselbe leere NTFS-Dateisystem.

Also werden die Daten bei der Formatierung (nicht schnell), zumindest, wenn man dies über Arbeitsplatz macht, gelöscht. Die Schritte kann jeder nachmachen und sich davon überzeugen:thumb_up:. (Ich hafte für keinen Schaden):D
 
Welches OS?Wenn Vista/Windows7 ist es klar, da nach CDW´s link Vista eine Mid-Level Formatierung durchführt. Bei XP ist das auf keinen Fall der Fall. Dort wird, wie bereits erwähnt nur das "Inhaltsverzeichnis" gelöscht, nicht die Dateien an sich.
 
An Abi:
Verzeiehe mir bitte den Spass, aber es existieren auch Theorien, nach denen 11.9 von CIA geplant war, die wiederum von Freimaurern gelenkt wird und in Wirklichkeit mit Außerirdischen verhandelt... Was ich damit sagen will, der "universelle Bundestrojaner" entpuppte sich auch als eine Riesenente...Auch der BigBrother hat dieselben Mittel wie der Rest der Welt, sie haben bloß mehr Informationen über Quelltexte und Unterstützung seitens Provider und mancher Software-Riesen.

Bis gleich

Hi,

von den Verschwörungstheorien halte ich selbst nicht viel. Da sind wir auf gleicher Wellenlänge! :)

Der Bundestrojaner selbst ist schon im Umlauf mit Unterstützung der Provider, die die Schnittstelle zu den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen, wo der Trojaner dann zum "Opfer" eingespielt wird. Natürlich wird dieser Trojaner vom "Fachmann" erkannt. Aber er kann es nicht zurückverfolgen, ob das ein Einsatz der Ermittlungsbehörden oder einfach nur ein Opfer von Kriminellen ist, der die Bankdaten will...

Es gibt dazu auch einen Fragekatalog der Bundesregierung. Darin wird u a. behandelt, ob dieser Trojaner Daten auf dem Zielrechner verändern, und so die Beweiskraft vor Gericht nicht gültig wäre. Natürlich ist dieses Tool nur darauf ausgerichtet die Daten nach bestimmten Key Wörtern zu sammeln und auszuwerten usw.

Diese Aussage ist KEINE Theorie!! Sie wird praktiziert, genau so wie das legale Abhören der Telekommunikation nach Grundlage dem G-10 Gesetz!

Ein Forensiker, unabhängig ob Festplatten- oder Spurensicherungsforensiker, die alle haben Mitteln zur Verfügung, die der Öffentlichkeit mehr oder weniger verwehrt bleiben!

Gruß
Abi
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Bundestrojaner selbst ist schon im Umlauf mit Unterstützung der Provider, die die Schnittstelle zu den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen, wo der Trojaner dann zum "Opfer" eingespielt wird. Natürlich wird dieser Trojaner vom "Fachmann" erkannt. Aber er kann es nicht zurückverfolgen, ob das ein Einsatz der Ermittlungsbehörden oder einfach nur ein Opfer von Kriminellen ist, der die Bankdaten will...

Es gibt dazu auch einen Fragekatalog der Bundesregierung. Darin wird u a. behandelt, ob dieser Trojaner Daten auf dem Zielrechner verändern, und so die Beweiskraft vor Gericht nicht gültig wäre. Natürlich ist dieses Tool nur darauf ausgerichtet die Daten nach bestimmten Key Wörtern zu sammeln und auszuwerten usw.

Diese Aussage ist KEINE Theorie!! Sie wird praktiziert, genau so wie das legale Abhören der Telekommunikation nach Grundlage dem G-10 Gesetz!

Ein Forensiker, unabhängig ob Festplatten- oder Spurensicherungsforensiker, die alle haben Mitteln zur Verfügung, die der Öffentlichkeit mehr oder weniger verwehrt bleiben!

ymmd :D

Ich halt nu einfach mal dagegen, dass so gut wie jedes größere IT-Projekt unserer Regierung in den letzten Jahre von vorne bis hinten ne große Lachnummer war.
Angefangen bei elektronischen Krankenkarten und ELSTER, über Wahlautomaten, DE-Mail, digitaler BOS-Funk, bis hin zu Internetzensur mittels DNS-Filterlisten. Da frag ich mich, wo haben die ihre ganzen kompetenten Leute? Bei der unterbezahlten Polizei?
Ich will dem BSI und BKA nicht völlig die Kompetenz absprechen, aber ich glaube nicht daran, dass dort bessere "Spezialisten" zu finden sind wie in der freien Wirtschaft oder in staatlichen Forschungseinrichtungen. Der einzige Ort wo ich noch ein paar Reste an IT-KnowHow vermuten würde, wäre der BND.

Entgegengesetzt zu deinen Behauptungen ist sogar oft so, dass die Polizei auf Lösungen und Experten aus der freien Wirtschaft zurückgreift, wenn sie nicht weiter weiß oder weil es einfach billiger ist.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,533078,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meld...aumberuf-fuer-Informatiker-werden-184659.html
 
ymmd :D

Ich halt nu einfach mal dagegen, dass so gut wie jedes größere IT-Projekt unserer Regierung in den letzten Jahre von vorne bis hinten ne große Lachnummer war.
Angefangen bei elektronischen Krankenkarten und ELSTER, über Wahlautomaten, DE-Mail, digitaler BOS-Funk, bis hin zu Internetzensur mittels DNS-Filterlisten. Da frag ich mich, wo haben die ihre ganzen kompetenten Leute? Bei der unterbezahlten Polizei?
Ich will dem BSI und BKA nicht völlig die Kompetenz absprechen, aber ich glaube nicht daran, dass dort bessere "Spezialisten" zu finden sind wie in der freien Wirtschaft oder in staatlichen Forschungseinrichtungen. Der einzige Ort wo ich noch ein paar Reste an IT-KnowHow vermuten würde, wäre der BND.

Entgegengesetzt zu deinen Behauptungen ist sogar oft so, dass die Polizei auf Lösungen und Experten aus der freien Wirtschaft zurückgreift, wenn sie nicht weiter weiß oder weil es einfach billiger ist.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,533078,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meld...aumberuf-fuer-Informatiker-werden-184659.html

Ich sage behaupte auch nicht, daß es direkt dort die beseren Spezis gibt, aber die Vorgehensweise von denen ist eben für Außenstehende anders. In der freien Wirtschaft gibt es genug Firmen, die eine SES Tätigkeit (Sicherheitsempfindliche Stellen) nach gehen, die auch für den Staat arbeiten. Da gibt es genug interne Infos, die selbst sogar ich nicht mit bekomme...

Die Zensur läßt sich leicht umgehen, das weiß hier jeder, denke ich! Ein normaler Privatanwender weiß es aber nicht. Und auf diese Unwissenheit läuft das ganze Geschäft.

Es gibt keinen 100% Schutz. Selbst bei Terrorabwehr und schwere Straftaten usw. werden diese Trojaner und TKÜ angewendet und mit Erfolg, aber keine 100%, das ist natürlich klar! Aber soll man auf diese Ermittlungsvariante verzichten, weil es keinen 100% Schutz gibt?? Ich denke nein!!

Die Politik ist ein hartes Geschäft. Man will Sicherheit für die Bürger, aber die Bürger wollen auf der Gegenseite nicht in der Freiheit eingeschränkt werden. Ich wüßte pauschal auch nicht, welches Verfahren ICH einsetzen würde: Totale Kontrolle mit Einschränkung der Freiheit, dafür wird jede Straftat entdeckt (wäre nicht so gut, dann hätten wir ein totalitäres System) oder minimale Kontrolle dafür gehen die Straftäter öfter frei davon...

Die "mißlungenen" Projekte vermute ich, dienen zur Schaffung der Arbeitsplätze und nicht mehr. Ist aber nur Vermutung!
Die Polizei ist nicht so unterbezahlt, wie Du meinst. Ich würde evtl. diesen Job mit meinen tauschen. Ist zwar ein harte Job, aber dafür bräuchte ich mir um die Arbeitslosigkeit keine Gedanken machen!

Der BND ist ein ausländischer Geheimdienst und hat mit uns innerhalb von Deutschland nicht viel zu tun...
Denke, daß wir jetzt sehr weit vom eigentlichen Thema abschweifen...

Gruß
Abi
 
Zuletzt bearbeitet:
Abi hat gesagt.:
Ein Forensiker, unabhängig ob Festplatten- oder Spurensicherungsforensiker, die alle haben Mitteln zur Verfügung, die der Öffentlichkeit mehr oder weniger verwehrt bleiben!

Und woher hast du nun diese Information?
Ohne irgendwelche Quellen oder irgendeine Erklärung ist diese Behauptung nichts wert.

Dass viele Anwender unwissend oder aus Faulheit nachlässig sind, und selbst Leute die es eigentlich sehr gut wissen müssen zu einfache Passwörter benutzten etc. ist ja nix neues.
Dennoch bleibe ich aufgrund der mir bekannten Tatsachen, bei der Annahme, dass wenn eine Festplatte einmal genullt wurde, die Daten weg sind, und zwar für alle.
 
Für den Hausgebrauch reichen die "genullte" Variante aus.

Es hat noch niemand Daten auf einer mit Unix dd "genullten" Festplatte wiederherstellen koennen.

Es gibt sicherlich Theorien wie zb "Ghost data". Trotzdem ist keine praktikable Loesung bekannt, die Daten einer genullten Platte wiederzubekommen.

Wenn Du mehr weisst als die Geruechtekueche aus den Blogs, dann lass es uns wissen ;)

Anstaendige Info findet sich hier:
http://www.springerlink.com/content/408263ql11460147/
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe den Thread mal kurz überflogen.

Sicherheit= Zeit x Ressourcen

Somit ist Sicherheit etwas relatives.

freistil suche dir einen sicheren öffentlich bekannten Algorithmus für die Verschlüsselung deiner Festplatte.
Die Festplatte verschlüsselst du anschließend mit einem sicheren langen Passwort aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen und überschreibst
die Festplatte.

Für die Verschlüsselung empfehle ich AES -soweit mir bekannt, bislang nicht entschlüsselt worden- (wobei ich mich in die Thematik erst einarbeite vielleicht sollten Fachkundige sich dazu äußern:)), für das Überschreiben der Festplatte kann man DBAN nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bloede frage: Was hat das mit der Entfernung von Daten vom Festplatten zu tun? Nur die Platte verschluesseln bringt ja nichts, die alten Daten sind noch drauf.
 
Bloede frage: Was hat das mit der Entfernung von Daten vom Festplatten zu tun? Nur die Platte verschluesseln bringt ja nichts, die alten Daten sind noch drauf.

Fragen ist erlaubt:wink:
Das Verschlüsseln der Daten bringt insofern was, das sich der Aufwand der zu Wiederherstellenden Daten erhöht, natürlich mit nachfolgendem Überschreiben versteht sich.

Daten + Verschlüsselung= Verschlüsselte Daten
Verschlüsselte Daten + sicherem Löschen= sehr hoher Aufwand / keine Chance

Oder was meint ihr, liege ich da Richtig? Wie bereits gesagt, bin ich gerade dabei mich in die Kryptographie einzuarbeiten.
 
Ich formatiere meine Festplatte auch immer (langsam) mit Win XP wenn ich Windows 7 neu installiere.

Ich will bei Neuinstallation eine leere Platte haben
Weiss auch nicht warum
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es hier noch niemand erwähnt hat:
Wenn man Daten vernichten will, vernichtet man am besten oft den physikalischen Träger.:)
 
Fragen ist erlaubt:wink:
Das Verschlüsseln der Daten bringt insofern was, das sich der Aufwand der zu Wiederherstellenden Daten erhöht, natürlich mit nachfolgendem Überschreiben versteht sich.

Da stellt sich mir die Frage: Wo ist der Unterschied zum Ueberschreiben mit Zufallszahlen? Und die naechste Frage ist dann: lohnt sich das? Reicht es nicht aus, die Platte einmal mit 0x00 und meinetwegen noch einmal mit 0xFF zu ueberschreiben? Ich hab noch nie davon gehoert, dass jemand mal sowas unter realen Bedingungen wiederhergestellt hat (von irgendwelchen arg konstruierten Theoretischen Versuchen mal abgesehen, und dafuer haben die dann auch ERMs gebraucht, also nicht wirklich praktikabel).
 
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