ich kann mich Flou und whoopy nur anschließen:
ich finde es abartig, wenn die Musikdaten irgendwo im Nirgendwo, schlimmstenfalls als "<irgend-ein-hash>.mp3", gespeichert werden...
(als schönes Beispiel fällt mir da das Zusammenspiel iTunes-iPod ein...)
Ich möchte eine klare Verzeichnisstruktur, auf dass ich - egal ob ich Alben eines Künstlers auf MP3-CD brennen will, auf's Handy ziehen will oder als Hintergrund-Musik in Videos von Familien-Veranstaltungen legen will - sie immer schnell finde und mit jedem Programm nutzen kann.
Programme, welche die Dateien irgendwo kryptisch ohne erkennbare Struktur speichern, sorgen dafür, dass man an dieses Programm gebunden wird und im Falle iTunes dieses dann z.B. zum Rippen, Hören und Brennen verwenden MUSS und nur andere Software verwenden kann, welche eine Schnittstelle zur iTunes-Datenbank hat, etc.
Für mich persönlich hat sich folgendes als nützlich erwiesen:
sauber benennen, ID3-Tags vergeben und Cover in der Datei unterbringen mit
kid3
CDs rippen meistens mit
sound-juicer
Verzeichnisstruktur:
Code:
Musik/<Album-Artist>/(<Year>) <Album-Title>/<Titlenumber, leading zero> - <Artist> - <Title>.mp3
so sauber sortiert und getaggt landen sie dann auf der externen Platte, welche an meinem ALIX-Board hängt. und dort sorgt ein
mpd (music player daemon) dafür, dass sie in der ganzen Wohnung oder wahlweise auch als Internet-Stream zu hören sind. Gesteuert wird der mpd entweder mit Laptop (
ario) oder Smartphone (
MPDroid)
sicherlich gibt es Leute, die sich über die Ordnerstruktur ihrer Musik keine Gedanken machen wollen - für die ist iTunes sicherlich schön... aber ich möchte bitte KONTROLLE über MEIN System und mich nicht von irgend einer Software diktieren lassen...