Was Vorratsdaten über uns verraten

#1
Hallo Habo,

lest euch folgenden Artikel mal durch: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz?page=1

Seht ihr der Zukunft nicht auch etwas mit Besorgnis entgegen? Sollte man nicht langsam mal darüber nachdenken, auf ein prepaid Handy umzusteigen? Oder bin ich übervorsichtig und das alles ist gar nicht so schlimm? Eure Meinungen dazu würden mich mal interessieren.
 

czibi

New member
#2
Hi
Das ist schon heftig! ich weiß nicht ob ich da richtig liege aber Prepaid handys sind doch auch auf deinem Namen registriert oder? Dann würde das doch auch nichts bringen
 
Zuletzt bearbeitet:
#3
Ich sehe der Zukunft nicht mit Besorgnis entgegen. Das hat mehrere Gründe.

1. Mein Handy nutzt eine Prepaid-Karte.
2. Emails etc. holt mein Handy nur in bestimmten WLANs ab, die man eh auf mich zurückführen kann (Arbeitsplatz und zu Hause).
3. Für bestimmte Internet-Verbindungen nutze ich ein VPN, so dass die Vorratsdaten des Providers nicht nachvollziehen können, dass ich diese Verbindungen aufgebaut habe.
4. Ich telefoniere allgemein sehr wenig und sende ca. 1-2 SMS im Monat.

Also kann man alle Daten, die man über Bewegung meines Handys etc. ermitteln kann, auch über's Finanzamt und den Bürgerservice bekommen. Das sind Daten, die könnte man auch ohne mein Handy ermitteln. Die Frage ist einfach, wie bewusst man sein Handy nutzt.

@czibi: Gebrauchte Prepaid-Karten bekommt man in Städten wie Berlin an jeder Ecke. Die sind dann auf irgendeinen Namen registriert, der nichts mit der eigenen Person zu tun hat. Lediglich, wenn man eine Karte neu kauft, muss man seinen Ausweis vorlegen.
 
#4
bitmuncher hat gesagt.:
Lediglich, wenn man eine Karte neu kauft, muss man seinen Ausweis vorlegen.
Auch das nicht überall - bei Aldi kann man solche Karten auch ohne die Vorlage eines Ausweises kaufen, bei der telefonischen Freischaltung kann man theoretisch, da man keine Perso-Nummer oder ähnliches angeben muss, einen beliebigen Namen angeben...;)
 
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